Zu wenig neues?

  • Ich weiß nicht ob es nur mir so geht aber ich finde es kommt wenig wirklich total neues raus das letzte was ich so als neu empfunden hab war zum einen Beck (ein anime wo es wirklich um Musik ging und wirklich um musik Kariere war mir neu) oder Death Note (wo die Story einfach mal was anderes war) am sonsten sieht man meist sachen die es ähnlich doch schon gab nur etwas umgemodelt wurden.


    Wie seht ihr das?

  • Find ich nicht so, aber ich schau mir auch pro Jahr nur ein Dutzend kurze Serien an, wenns hochkommt. Was zwar nicht ganz "neu", aber immerhin neuer ist: DMC. Ich fands ulkig, vielleicht gefällts dir ja auch. Gabs so imo auch noch nicht.

    Kultur ist, wenn man aus einem menschlichen Schädel eine Blumenvase macht.
    Zivilisation ist, wenn man dafür ins Gefängniss kommt. //H. M. Broder
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  • Das kommt ganz darauf an, wieviel man kennt und wie man seine eigenen Qualitätskriterien definiert. Beck und Death Note sind beides gute Serien, beide nicht superaktuell und beide auch nicht die die einzig guten oder innovativen Titel ihrer Jahrgänge. Jedes Jahr und jede Saison hat zweifelsohne ihre Highlights. Orientiert an den bereits angesprochenen persönlichen Qualitätskriterien entscheidet dann aber das Gesamterlebnis bei mir, ob ein aktuelles Highlight auch zu einem Evergreen werden kann, auf den man immer wieder gerne zurück kommt.


    Und dennoch kann man nicht unter den Tisch fallen lassen, dass es stets einen Boom von bestimmten Anime gibt, die den Markt insgesamt dominieren. Und hier ist es wichtig zu filtern. Waren es in den 70ern die Mecha-Serien, waren es in den 80ern die Liebeskomödien, waren es in den 90ern die Harem-Serien, so sind es in den letzten Jahren vermehrt Umsetzungen von Dating Games und Visual Novels, die den Markt dominieren. Vor allem fällt in den letzten Jahren auf, dass eine Gruppierung von sehr klischeehaften, stereotypen (angeblich urjapanischen) Frauenbildern entworfen worden sind, die gerade in den angesprochenen vorherrschenden Genres permanent anzutreffen sind. Zwischen Burschikos und draufgängerisch oder schüchtern und verschämt in die Ecke glotzend ist alles anzutreffen. Da hilft es meiner Meinung auch nichts, wenn man versucht diese Stereotypen neu zu definieren, indem man ihnen wie in Elfen Lied oder in Higurashi no Naku Koro ni ein düsteres Geheimnis oder eine sadistische Natur einverleibt.


    Genug gemosert! Denn trotz einer stetigen Genre-Dominanz lohnt sich das genaue Durchschnuppern immer wieder. Denn dazwischen finde ich immer wieder das gewisse Etwas; das Besondere, das meine Leidenschaft für Anime zu bestätigen weiss. Eine gewisse Grundstagnation gibt es immer und gab es schon seit Anbeginn von Anime überhaupt, aber irgendwo dazwischen (oder sogar darunter) sind immer wieder die Perlen verborgen, die im Dunklen agieren und bewirken, dass sich das Spektrum Anime weiterentwickelt und neue Trends zu setzen weiss. :)

  • mmh ich kenn mich damit nicht so aus...aber jetzt wo ich so drüber nachdenke hat töshi vollkommen recht sogar bei meinem lieblingsanime Soul Eater fallen mir so n paar ähnlichkeiten auf
    z.b das meister und waffe verhältnis (fate stay night meister /diener)
    aber dennoch ist Soul Eater was besonderes und auch noch sehr neu (kein jahr alt )
    over and out

  • ich glaube ihr habt nicht ganz verstanden was ich meinte mir gehts nicht um die Qualität der serien sondern um das algemeine Neue


    beispiel Beck: Beck war 2004 der erste anime wo es wirklich nur um die musik ging was aus meiner sicht neu war.
    beim
    beispiel Death Note: bei Death Note war es die Story die es so (aus meiner sicht) auch noch nicht gegeben hatte nicht mal ähnlich.


    wie Tyler es anspricht es gab in jedem jahrzehnt einen Boom aber gerade durch solche Boom´s wurden von einer seite viele serien erschaffen wo es wenig ausergewöhnliches gab was es wirklich noch nicht gegeben hatte auf sowas will ich hinaus.


    Eric genau so meinte ich das


    :D :D :D

    YES WE NYAN


    Ich liebe Tsundere!
    Tsun im Bett und Dere in der Küche :love:


    IDOL FAN EIN LEBEN LANG!


    Einmal editiert, zuletzt von Töshi ()

  • Aber insgesamt gesehen sind die innovativen Titel immer noch zahlreich genug, auf dass es so schnell nicht langweilig wird. Ausserdem war Beck nicht der erste oder gar einzige Anime, in dem ausschliesslich die Musik oder das Musizieren im Vordergrund steht.


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    sind Beweis genug ;)

  • Piano kenn ich des andere nicht ok war nicht das erste gut aber das zeigt doch auch das die sich doch nicht wirklich was neues einfallen lassen obwohl man Piano schlecht mit Beck vergleichen kann
    Piano würde ich eher mit the perfeckt world of Kai vergleichen naja aber zum Thema klar gibt es Titel die einen ansprechen die von der Hauptmasse sich absetzt aber so wirklich was ganz neues kommt nicht wirklich aufn markt



    :D :D :D

  • also ich finde, die frage etwas zwiespältig zu beantworten ist.

    es kommen schon neue japanische inhalte raus; aber eher im manga-bereich.

    Ansonsten kann ich nur netflix oder andere moderne streaming angebote empfehlen.

    und da ist es tatsächjlich so, dass einer fernen popwelt, immer neue ware geliefert wird.
    zwar nicht so extrem viel, aber mindestens ein anime pro monat.

    wenn ich mich einlogge seh ich min. 1x pro monat ein neuen animevorschlag (und die animes sind auch meist neu).

    ich finde das ist immernoch zu wenig für die fancommunity die ich aus den 90iger und 00ern kannte.

    aber so, finde ich, es konsumgerecht. vorallem weil, es schon etwas fremdscham hat, wenn personen nach ihrer jugend(kindheit keine malerei/zeichentrick verfolgen und b. weil es exklusives ökonomisches hat. vom produktionsstil her.



    ich finde aber auch offtopic, dass allgemein gute interessante (neue) serien/filme auf netflix&co gepusht werden.


    nach entwicklung, glaube ich, das filmkonsum in zukunft, maschineller wird.

  • aber so, finde ich, es konsumgerecht. vorallem weil, es schon etwas fremdscham hat, wenn personen nach ihrer jugend(kindheit keine malerei/zeichentrick verfolgen und b. weil es exklusives ökonomisches hat. vom produktionsstil her.

    Hä? Wie bitte!?

    ...better to be hated for who you are - than loved for who you are not...

  • 2020 ist kein gutes Jahr für Anime gewesen, aber denke wir wissen alle warum o:

    Ansonsten stört mich eigentlich nur, dass wir jede Season gefühlt 5 neue Isekai Anime bekommen...am Anfang wars halt noch aufregend, aber wenn ich jetzt in einer Beschreibung schon lese, das Person A sich in einer Fantasie Welt wiederfindet oder reinkarniert wurde, dann uff muss ich los.

  • Die Frage ist eher, kann man da eigentlich noch als so viel neu erfinden?

    Wie haben mittlerweile so viele verschiedene Anime auf dem Markt in den verschiedensten Richtungen, ich muss sagen, wirklich was neues kommt da nicht mehr.


    Ob das schlecht oder gut ist, muss hier jeder für sich wissen, ich habe aber mit den Jahren einfach keine Lust mehr, mich mit den meisten der neuen Anime zu befassen, hier und da fällt mir noch einer in die Hände, wo ich sage, "jo ist gut", aber ansonsten ist vieles gleich, die Story sagt mir unter meinen Lieblingsgenre nicht zu oder es ist generell nicht mein Genre.

    Ich bin da eher der Typ, der die alten Zeiten aufleben lässt und sich immer wieder die alten Anime anguckt.