• Hey hallo mich würde ja mal interessieren. Was ihr von AfD ,Pegida und so haltet. Findet ihr die AfD hat recht. Muss Frau Dr, Merkel weg ? was meint ihr. Sollte man sie wahrnehme der gar verbieten

  • Wieder ein "lustiges" Thema! Eines bei dem es im prinzip nur zwei Seiten gibt und jede die jeweils Andere via Schubladendenken ohne großartiges Nachdenken verteufelt. Halte ich nicht sonderlich viel von.


    Aber seis drum. Frau Merkel. Mag ich nicht, ist mir unsympathisch. Aber ich halte sie auch nicht für eine große Staatsfrau...bzw Kanzerlin. Aktuelles Beispiel (um auch beim Thema Pegida und AFD zu bleiben): sie zieht ihr Ding durch, ohne Rücksicht auf benachbarte Staaten, ohne Rücksicht auf die Menschen im Lande. Ihre Handlungen mögen moralisch richtig sein, aber gegen die Bevölkerung zu regieren ist nicht richtig. Man könnte ihr eine Krone aufsetzen - so verhaält sie sich: "ich möchte, ich will - ich ich ich". Aber es ist nicht nur die Merkel allein, es ist dieser ganze Regierungsapparat. Die Politik entfernt sich immer weiter von Normalbürger und agiert, wie ich finde, sehr kurzsichtig. Getreu dem Motto "nach mir die Sintflut". Am Ende wundern sich alle, und keiner will verantwortlich gewesen sein, wenn etwas schief geht, wenn die etablierten Parteien an Stimmen verlieren, wenn die Steuern steigen, und und und. Ich sags immer wieder gerne: bei wichtigen Themen, wie eben den Aktuellen -> Vollksentscheid -> Mehrheit gewinnt -> Basta! Wirds aber nicht geben, könnte evtl. unangenehm ausfallen.


    Pegida...ich halte nicht viel von dieser Bewegung. Ich kann die eine oder andere Ansicht durchaus verstehen, aber ich halte nichts von diesen "Marktschreiern". Aber solange diese Bewegung bzw diese Demonstrationen firedlich und vernünftig ablaufen - why not? Eines der Rechte in unserem freien Land. Es darf für alles mögliche demonstriert werden, also dürfen auch patriotische Europäer auf die Straßen gehen, ob es anderen nun passt oder nicht - die dürfen dann ja auch dagegen demonstrieren. Radikale aus beiden Lagern einsammeln, einbuchten, bei Wasser und Brot, Schlüssel wegwerfen.


    Die AFD ist auch so ein Thema. Eine Partei die aus allen Richtungen in Grund und Boden gebasht wird. Solange diese Partei nicht vom Bundesverfassungsgericht verboten wird, ist sie genau so legitim wie die Grünen, die CDU, die SPD, die Linken, usw. Versteht irgendwie nicht jeder, schon gar nicht die Medien oder die aktuelle Regierungsbande. Auch findet hier Schubladendenken der ersten Klasse statt. AFD Wähler -> Nazi! AFD Sympathisant -> Nazi! Mag die Parteifarbe -> Nazi!
    Das finde ich massivst lächerlich. Besonders ironisch wird es dann wenn z.B. Parteimitglieder der Grünen über die AFD und deren Mitglieder herziehen - obwohl sie in ihren eigenen Reihen mit Joschka Fischer auch einen ehemaligen Steinewerfer hatten, der dann sogar Außenminister wurde. Aber das war ja linksradikal...das ist in Ordnung!?
    Wirklich Lustig. Nein. Ich persönlich würde den Verein vorerst auch nicht wählen. Ich find einige Programmpunkte interessant, das wars aber auch schon. Trotzdem verteufel ich sie nicht, ebenso wenig wie unsere Quotengrünen, CDUler oder die Linken. Jeder soll wählen was er meint wählen zu müssen.


    Es schreien neuerdings immer alle nach Toleranz. Find ich gut. Nur dann bitte in alle Richtungen.

  • Ganz im Gegensatz zu dem Dude über mir finde ich das Frau Merkel ihren Job wirklich gut macht!
    Natürlich, wir sind in einer Krise und vielleicht handelt sie auch manchmal nicht wirklich nach jedermanns Nase, aber wie denn auch?
    Es gibt immer jemanden der kommt *öööh, ich will das aber so, sie sind voll doooof* blabla
    Aber trotzdem, in so einer Situation mit so maßgebenden Entscheidungen kühlen Kopf zu bewahre und
    zu handeln wie sie es für richtig und human hält, dafür respektiere ich diese Frau extrem!


    So, zu AFD.
    Nicht meine Ansicht der Dinge.
    Ich finde sowohl das Wahlprogramm als auch das Auftreten der Abgeordneten etc. nicht gerade toll.
    Was auch daran liegt dass ihre Aussagen einfach sowas von schwachsinnig, unüberlegt und niemals umsetzbar sind.
    Es ist eine Partei wie jede andere, weder verteufle ich sie noch lobe ich sie in den Himmel.
    Ich bin der Meinung dass jeder seine Meinung haben darf, kann und sollte aber sobald diese ins radikale (Pegida, etc.) ausufert
    sollte man aufpassen.


    Verbieten ist in dem Fall für mich keine Option!
    Wie denn auch?
    Wenn die Mutter etwas verbietet, wird es nicht meist trotzdem getan?
    Du kannst das Denken dieser Menschen nicht verbieten.

  • Hey hallo mich würde ja mal interessieren. Was ihr von AfD ,Pegida und so haltet. Findet ihr die AfD hat recht. Muss Frau Dr, Merkel weg ? was meint ihr. Sollte man sie wahrnehme der gar verbieten


    Gegenfrage:


    Wieso interessieren dich denn beispielsweise meine Ansichten zur AfD, Pegida & Co.? Kleine geheime Umfrage? Pure Neugierde? Bevor man nach Meinungen anderer fragt, sollte man eventuell erst einmal seine eigenen Ansichtspunkte offenlegen...

  • Ist das jetzt so ein Thread wo sich gleich wieder alle anfeinden und als Linke und Nazis beschiffen werden?
    Das Problem ist, dass man über so ein Thema nicht normal sprechen kann, wenn ich mir das Thema von Loco z.B. angucke, entweder ich bin ein Arschloch oder ich bin ein Arschloch.


    Solche Themen sollten wir in diesem Forum lieber sein lassen, bevor sich die großen wieder aus Ihren Gräbern erheben und beginnen einen das Ohr blutig zu reden, weil man ja so scheiße eingestellt ist. (also entweder links oder rechts)


    P.S. Immerhin haben wir das Niveau von Facebook noch nicht erreicht.

    Einmal editiert, zuletzt von Nesorix () aus folgendem Grund: schnell schreiben ist blöd D:

  • Hey hallo mich würde ja mal interessieren. Was ihr von AfD ,Pegida und so haltet. Findet ihr die AfD hat recht. Muss Frau Dr, Merkel weg ? was meint ihr. Sollte man sie wahrnehme der gar verbieten


    Ich glaube nicht, dass wir Merkel in diesem Kontext "verbieten" können. :mrcool:


    Für mich hat die AfD sicher nicht recht. Eine Partei die so rückwärtsgewandt ist, sich nicht an wissenschaftlichen Fakten hält, und auch noch auf Flüchtlinge Schießen lassen will, ist für mich nicht wählbar. Ihre rechts populistischen Parolen zeigen auch nur jetzt Wirkung, weil wir diese Flüchtlingskrise vor unser Haustür haben, sonst wäre diese Partei gar nicht erst so populär geworden. Jeder der sich mal mit den genauen Inhalten dieser Partei auseinandersetzt, wird schnell merken, dass hier nicht nur rechts populistisch argumentiert wird, sondern auch eine Weltsicht gestützt wird, die vor aktuellen Problemen in der Welt die Augen zu verschließen versucht. Am liebsten würde man das Rad der Zeit zurück drehen und so wie in den 60er Jahre leben wollen.


    Nachlesen kann man das z.B. hier:


    http://kattascha.de/?p=1923


    Für mich ist die AfD eine frauenfeindliche, rassistische und diskriminierende Partei, die mit politischen Krampf-Begriffen um sich wirft, aber in Wirklichkeit keine einzige Lösung vorweisen kann.


    Viele Menschen die sie wählen, interessieren sich überhaupt nicht für ihr Programm, sondern wollen den etablierten Parteien nur eins "auswischen". Durch die fehlenden Stimmen der alten Volksparteien können diese eben keine Koalition bilden und müssen mehr Kompromisse eingehen. Ich persönlich halte dies nicht für den richtigen Weg, weil es schließlich nur dem politischen Klima schadet und zu keiner Lösung führt. Keine Partei wird jemals mit der AfD zusammenarbeiten wollen.


    Ich sage Petry muss weg! Wenn die "braune" Spitze demontiert wird, dann könnte sich auch die Ausrichtung der Partei etwas ändern. :onion-red:


    Frau Merkel hat in der Flüchtlingskrise das einzige Richtige versucht: Eine gesamteuropäische Lösung zu erwirken, um den Flüchtlingsstrom unter Kontrolle zu bringen. Nun haben sich ja die Ost-Europäischen Länder quer gestellt und es wurde nun mit der Türkei ein Deal ausgemacht. Wer nun letztendlich Schuld an der Krise hat, da kann man sich streiten. Aber kein Kanzler hätte einfach um Deutschland eine Mauer gezogen und dann alle vor den Grenzen verrecken lassen. Sie hat auch nur versucht eine humanitäre Katastrophe zu verhindern. Ich sehe aktuell keinen besseren Staatschef für diese Sache. Wie sähen denn die Alternativen aus? Frau Petry? Ja vielleicht, sie würde halt den Schießbefehl geben. :pffff:



    Zu Pegida:


    Wenn wir mal ausblenden, dass diese Bewegung ein Instrument von rechtsextremen Gruppen ist, so wird doch klar, dass alle Leute eins verbindet: Sie sind gegen eine pluralistische Gesellschaft. Diese Art von Menschen gab es schon immer in Deutschland. Andauernder (islamischer) Terrorismus, Flüchtlingsströme und schlechte Integrationspolitik haben hier als Katalysator gewirkt und Pegida erst groß gemacht. Für mich geht es hier um eine grundlegende Weltsicht. Deutschland ist ein Einwanderungsland, genau wie Amerika. Wir haben uns schon vor vielen, vielen Jahren dazu entschieden, in einer pluralistischen Gesellschaft zu leben (hat auch wirtschaftliche Gründe). Das wurde von der Bevölkerung billigend hingenommen. Natürlich hat das auch Folgen, die nicht so positiv für uns sind. Bei schlechter Integrationspolitik bleibt ein Teil der Migranten auf der Strecke. Deutschkurse werden nicht besucht, oder nur schlecht, deutsche "Leitkultur" wird nicht vermittelt (Identität!!), Arbeitslosigkeit droht, sozialer Abstieg ebenso und schließlich eine Kriminalisierung. Also haben sich im Laufe der Jahre auch an manchen Ecken in Deutschland Parallelgesellschaften gebildet.
    In Amerika haben wir den "Schmelztiegel", da versteht man sich vorrangig als Amerikaner und schwört auf deren Verfassung (was natürlich nicht heißt, dass die dort nicht auch Probleme haben ). Hierzulande haben wir eher eine Salatschüssel. Wir leben nebeneinander ohne uns zu kennen und ein Teil akzeptiert unsere Werte nicht. Das liegt einerseits wohl auch an den Deutschen selbst, der an so etwas wie ein Minderwertigkeitskomplex und eine "ewige Schuld" empfindet. Wenn nicht gerade die WM/EM stattfindet, ist es nicht zu empfehlen, "stolz" zu sein. Deshalb habe ich manchmal das Gefühl, dass deutsche Leitkultur eher zu "Leidkultur" wird.


    Was ich sagen will: Genau deshalb gibt es Pegida und genau deshalb in Dresden, weil man dort eben nur einen kleinen Migranten-Anteil vorfindet. Die Menschen dort haben Angst davor, dass ihre Stadt genauso bunt wird, wie Berlin, Köln etc. Man fürchtet Ghettos, Banden, Kriminalität, Überfremdung. Man darf Deutschland auch nicht als Zentrum der Erde verstehen. In Japan beispielsweise herrscht auch ein ziemlich nationales Klima. Anders als Deutschland, hat man hier den zweiten Weltkrieg nicht richtig aufgearbeitet. Migranten und Ausländer haben es dort sehr schwer. Die japanische Regierung will eben verhindern, dass so etwas wie Parallelgesellschaften entstehen. Also, wenn wir alles runter brechen, geht es nur um die Frage wie wir leben wollen: Pluralistisch oder eben nur für uns. Natürlich ist es nicht so einfach. Wie die japanische altert auch die deutsche Bevölkerung drastisch. Die Migranten könnten auch die deutsche Wirtschaft wieder in Schwung bringen. Es könnte sich also auszahlen, ausländische Arbeiter aufzunehmen.


    Wie man sieht, hat das alles nicht immer gleich einen rassistischen Hintergrund, viel eher geht es um Identität und Sicherheit.


    Natürlich könnte ich jetzt sagen, ich verstünde die Pegida-Menschen, leider aber sind sie Parolen keifende und gewaltbereite Marionetten die von rechtsextremen Gruppierung dazu benutzt werden, in Deutschland nur Hetze und Hass zu verbreiten.



    Da lässt sich eben nur sagen, dass Toleranz, wie es hier schon genannt wurde, genau da aufhört, wo Gewalt anfängt. Gewalt hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun. Wer schlägt, tritt, aufstachelt, verletzt oder gar tötet, vertritt nicht deutsche Wert und schon gar nicht deutsche Leitkultur.

  • wow danke für euer Rückmeldung . Zu info für euch ich bin kein AfD Wähler . ich bin politisch weder noch rechts noch links . Die nächst frage an euch . Was haltet ihr von Jan Böhmermanns Gedicht? und seine Strafverfolgung. Ich bin ja da gegen :

  • Schwierig. Ich persönlich bin dafür, dass die Gesetze in Deutschland angewendet werden, immerhin ist jeder vor Gericht gleich, in der Theorie. Klar, Paragraph §103 StGB ("Majestätsbeleidigung" und nachfolgend auch das Recht auf §200 StGB) stammt ursprünglich noch aus der Zeit des Kaiserreichs und man kann sich darüber streiten, ob er noch zeitgemäß ist. Das gleiche gilt auch für Gesetze die mehr oder weniger 1:1 aus der Zeit Hitlers übernommen wurden und noch immer angewendet werden (z.B. beim Bergbau afaik). Die Gesetze gibt es halt zum Teil leider noch, daher müssen sie auch angewendet werden. Beim Fall Böhmermann kann man natürlich jetzt damit kommen, dass die Regierung ja erstmal den Weg frei machen musste für das Strafverfahren, eine Zivilklage war aber auch so oder so anhängend, ergo wäre das so oder so egal gewesen, wie man sich entschieden hätte. Auf der anderen Seite ist es taktisch kein schlechter Zug, den Weg frei gemacht zu haben für Ermittlungen. Sollte Erdogan verlieren, würden das deutsche Rechtssystem und Frau Merkel nicht ihr Gesicht verlieren. Das ZDF hatte ein Rechtsgutachten beauftragt, das afaik zum Schluss kam, dass Böhmermanns Schmähgedicht die Grenzen der Strafbarkeit nicht überschritten hätte. Daher bin ich guter Dinge, dass Böhmermann gut wegkommt. Allerdings finde ich den Text vom Gedicht auch arg grenzwertig, (Sackdoof, feige und verklemmt [... ] Sein Gelöt stinkt schlimm nach Döner [...] Am liebsten mag er Ziegen ficken [...] und dabei Kinderpornos schauen [...] Fellatio mit hundert Schafen [...] ein Präsident mit kleinem Schwanz [...] die dumme Sau hat Schrumpelklöten [...] weiß jeder, dieser Mann ist schwul [...] Pervers, verlaust und zoophil [...] Sein Kopf so leer, wie seine Eier, der Star auf jeder Gangbang-Feier) und ich persönlich würde mich nach sowas auch beleidigt fühlen. Allerdings ist in dem Kontext mit der Sendung (Das Gedicht) mMn keine Beleidigung zu sehen, da man auf satirische Weise zeigen wollte, wie Schmähkritik aussehen könnte, dass sie bestraft wird. Eine Agumentation ala "Er hat es aber wissend und absichtlich gemacht." würde stimmen, wäre aber so aus dem Zusammenhang gerissen, wie wenn man das Gedicht aus dem Zusammenhang der Anmoderation davor reissen würde.
    Kurzum: In dem Kontext mit der Anmoderation von dem Gedicht, sehe ich persönlich keine Strafbarkeit, aber dass muss letztendlich das Gericht entscheiden.

  • nächste frage. denkt ihr das unser Wehreta . soll die regierung mehr Geld für die Bundeswehr ausgeben oder lieber stellen abbauen ?


    Meine Meinung ist ja das Deutschland mehr Geld für Waffen ausgeben soll

  • Ich finde es teils blauäugig, wie die AfD verharmlost ist. Richtig, sie ist nicht durch das BVerfG verboten wurden. Das ist die NPD ebenfalls nicht. Macht es die "Nationaldemokraten" dadurch zu einer legitimen Partei? Verfassungsrechtlich durchaus, jedoch ist es nicht die einzige Bewertungsnorm. Die AfD sitzt mittlerweile in acht Landtagen. Am stärksten vertreten ist sie in Sachsen-Anhalt mit 24,2%. Reden wir doch einfach mal über die Programminhalte, anstatt einzelne Meinungsphrasen in ihrer populistischen Bedeutung zu überdehnen. Ich zähle einfach mal paar Punkte auf.
    Die AfD Sachsen-Anhalt setzt auf das klassische Familienmodell. Damit stellt sie sich gegen andere Arten von Partnerschaften.


    Zitat

    Allen Versuchen, den ursprünglichen Begriff „Familie“ auf weitere Gemeinschaften auszudehnen und so den grundsätzlich garantierten Schutz der Familie zu relativieren, treten wir entschieden entgegen.


    Damit ist sie gegen die Gleichstellung einer eingetragenen Lebenspartnerschaft mit der Ehe.


    Zitat

    Das Institut der eingetragenen Lebenspartnerschaft wurde geschaffen, damit auch gleichgeschlechtliche Paare eine eheähnliche Gemeinschaft eingehen und ihrem Verhältnis eine Rechtsform geben können.
    Die eingetragene Lebenspartnerschaft ist jedoch etwas anderes als die Ehe von Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen können und die unter dem besonderen Schutz des Staates steht. Eine vollumfängliche rechtliche Gleichstellung der Ehe mit der eingetragenen Lebenspartnerschaft, die sog. „Homo-Ehe“, lehnen wir deshalb strikt ab. Dies gilt insbesondere für das Adoptionsrecht.


    Die AfD möchte gerne den Schulunterricht mitgestalten.


    Zitat

    Schule ist auch eine Sozialisationsinstanz. Neben grundlegenden Kulturtechniken müssen deshalb ebenso die klassisch preußischen Tugenden Geradlinigkeit, Gerechtigkeitssinn, Ehrlichkeit, Disziplin, Pünktlichkeit, Ordnungssinn, Fleiß und Pflichtbewusstsein vermittelt werden. Um solche Tugenden zu vermitteln, bedarf es Autorität, weshalb die Stellung des Lehrers auch und gerade schulrechtlich zu stärken ist.


    Zitat

    Die weiterführenden Schulen sollen nicht nur für die fachliche Qualifikation der Schüler sorgen, sondern auch Staatsbürger heranbilden. Dazu gehören ein grundsätzlich positiver Bezug zum eigenen Land und eine gefestigte Nationalidentität. Zu diesem Zweck müssen die Lehrpläne überarbeitet werden. Die deutsche Geschichte und die Geschichte Sachsen-Anhalts bieten genügend Anknüpfungspunkte, auf die wir uns mit Stolz berufen können.


    Gerade die AfD kritisiert die Meinungsmache der deutschen Medien z.B. Selbst wollen sie jedoch bereits im jungen Alter auf Heranwachsende einwirken. Es ist jedoch nicht der einzige Bereich, wo die AfD Einfluss nehmen möchte.


    Zitat

    Museen, Orchester und Theater sind in der Pflicht, einen positiven Bezug zur eigenen Heimat zu fördern. Die Bühnen des Landes Sachsen-Anhalt sollen neben den großen klassischen internationalen Werken stets auch klassische deutsche Stücke spielen und sie so inszenieren, dass sie zur Identifikation mit unserem Land anregen.

    Das ist ein massiver Eingriff in die künstlerische Freiheit. Insofern wirkt es etwas heuchlerisch, wenn einige Funktionäre sich in in der "Schmähgedicht-Affäre" für Böhmermann aussprechen.
    Das sind nur einige Punkte des Programms von Sachsen-Anhalt. Wer gerne mehr wissen möchte, kann auf der offiziellen Seite (Quelle) noch viel mehr interessanter Punkte finden. Vielleicht hätten sich die Wähler mal das Programm etwas genauer durchlesen sollen.


    Was PEGIDA anbelangt, wurde das meiste gesagt. Die besorgten Bürger folgen einem mehrfach Vorbestraften und ehemaligen Wirtschaftsflüchtling. Auf den Spaziergängen werden verfassungsfeindliche Inhalte propagiert und Rassismus ist salonfähig.

  • Interessant. Ich habe mir das alles bisschen durchgelesen und finde es recht interessant. Als aller erstes Simitar wer sagt, dass die Regierung gegen das Volk arbeitet? Die Unzufriedenen sind immer die lautesten, aber sei ganz ehrlich wenn man meint das man das durch Volsentscheid macht, wären die Wähler der einzigen Partei die Merkel nicht zustimmt, die der AFD nämlich, dagegen heißt man hat ca 15% (stand heute ca) (ich gehe hier von aus das bei einem Volksentscheid sich nicht mehr zum wählen bringen lassen als bei der Bundestagswahl) die dagegen wären. Dann zu dem nächsten punkt ich sympatiesiere auch nicht die aussage das AFD= Nazi ist, aber kennst du deren Parteiprogramme dieses Jahres in den einzelnen Bundesländern? das wird von De-Islamiesierung gesprochen sowie gleichtsellung von Links, Rechts und Islam (was das Deutsche Image was wir grade so halten in Grund und Boden treten würden) und verstaatlichung sowie kontrolle vieler Sender (was gegen die Pressefreheit spricht)(und nein man kann sie noch nicht am Verfassungsgericht anklagen weil sie bisher noch nichts in die Tat umgesetzt haben), von daher sehe ich keinen SInn die AFD zu wählen wegen paar Interessanten Punkten oder einem in dem man sich verstanden sieht, wenn dann muss man sich mit allen arragieren können, dann werde ich auch der letzte sein der einen dafür in ne Schublade steckt, aber genau so wenig wie die AFD wähler nicht als NAzis bezeichnet werden wollen, sollten diese auch nicht alle anderen diskriminieren und die Presse die kritik an ihnen übt als Lügenpresse dastehen lassen, weil genau dann muss man mit dem in eine Schublade gestekt werden leben, da sie nichts anderes machen: Verallgemeinerung aller Islam angehöriger Bürger, verallgemeinerung aller Flüchtlinge und verallgemeinerung aller die gegen sie stimmen.



    So nun zur direkten Meinung von mir.
    Die AFD hat bestand weil sie einen Nerv einer Gruppe trifft, die durch nicht Verständnis geprägt ist (Ausnahmen natürlich vorhanden).
    Dazu ist die AFD ein Ruin geschäft wenn sie ihre Parteiprogramme so durchziehen wie sie das wollen im Großen STil, ist deutschland und alle seine Bürger schneller Arm als ihnen lieb ist, weil viel unser jetzigen Wirtschaft hängt von der Politik und dem Image des Staates ab und wir werden viele kunden verlieren wenn die AFD durchsetzungfähig wird und das beahcten leider die wenigsten (daher unverständnis) und ich finde Merkel hat die einzig richtige entscheidung getroffen weil alle anderen Möglichkeiten wären zu unserem Nachteil ausgegangen. (Mauer bauen: Weltpolitisch wei unten (also auch Finanzen) Grenze für Flüchtlinge einbinden: Europäisch ganz weit unten (mann muss sich nur geben was die länder die Flüchtline boikottieren an Verlust gemacht haben das ist lächerlich)


    Also bitte wenn ihr irgendeine Partei wählt nicht nur die AFD schaut euch die Parteiprogramme an und lest diese dann auch und wenn ihr dann zum schluss kommt diese passen zu euch bin ich gegen niemanden, ob AFD CDU oder die Partei der Deutschen Jäger.

  • 3 ½ Jahre sind seit dem letzten Beitrag in diesem Thema vergangen. Mittlerweile weiß nun jedermann, dass diese Partei nicht nur rechtsextrem ist, sondern auch noch gezielt Falschinformationen verbreitet und offen gegen alles hetzt, was nicht ins AfD Bild eines "reinrassigen Deutschlands" passt.


    Viele fordern deshalb ein Partei-Verbot für die AfD. Aber wäre das der richtige Weg? Dadurch würden die grob 10% der deutschen Wähler ihr rassistisches Gedankengut ja nicht verlieren. Durch den offenen Rassismus der Partei und ihrer Wähler hat man diese zumindest etwas im Blick. Wichtig wäre halt, dass die anderen 90% der Wähler dafür sorgen, dass diese Partei niemals irgendwelche Entscheidungsbefugnisse bekommt.


    Was denkt ihr, wäre ein Parteiverbot der richtige Weg um den Rassismus in Deutschland zu bekämpfen oder verlagert man das Problem damit nur?

  • In den letzten Jahren wurde sich schon durchgehend über die AFD gestritten und ich erkenne ehrlich gesagt von keiner anderen Partei oder Seite eine logische Strategie wie man mit denen umgehen soll. Da sind aktuell viele immer noch ratlos.

    Der Ruf nach einem Parteiverbot halte ich aber schwierig. Ich sehe das auch so, dass man das ganze so einfach nur ausblendet.


    Ich habe vereinzelt einige Kommentare gelesen, wo man die AFD Wähler ohnehin für verloren hält und man nicht mehr weiter versuchen sollte sie wieder zurückzuholen. Teilweise sehe ich das auch so. Da sind die Fronten so verhärtet, dass der harte Kern ohnehin beratungsresistent ist, wobei man da noch zwischen dem Westen und dem Osten differenzieren muss. Während im Westen mittlerweile nur noch der harte Kern übrig geblieben ist scheint es im Osten durchaus noch eine breitere Front zu geben, die die AFD wählen. Da könnten und sollten die anderen Parteien versuchen die Wähler für sich zu überzeugen, was keine leichte Aufgabe ist, wenn man sich die letzten Landtagswahlen anschaut.

  • Ein Verbot klingt im ersten Moment zwar sehr verlockend aber würde das Problem an sich nicht lösen. Wie Nyan-Kun es schon geschrieben hat, ist der harte Kern der AfD Anhänger nicht dadurch zu läutern, dass man die Partei verbietet. Vor allem ist es ein sehr langwieriger Prozess, welche sich über Jahre / Jahrzente hinzieht und der Erfolg ist sehr fragwürdig. (sie Beispiel der Versuch eines NPD-Verbotes)


    Ich sehe auch die Gefahr, dass noch mehr Anhänger zur AfD laufen, sollte sie verboten und als "illegal" erklärt werden weil sie so einen Märtyerstatus verliehen bekäme.


    Nein ich sehe den besten Weg gegen die AfD anzugehen, ihre Machenschaften, Lügen, Fake-News und Hetze Stück für Stück aufzuzeigen und ihre oft plumpen und dämlichen Versuche sich anzubiedern abzustrafen. (siehe auch den "Vorfall" mit dem Nürnberger Christkindl https://www.br.de/nachrichten/…nsi-aeussert-sich,RghD6Ve oder dem Adventskalender. https://www.volksverpetzer.de/analyse/adventskalender/:wand:)

    Das zeigt doch schon, dass man solche Vertreter dieser "Partei" nicht ernst nehmen kann wenn soviel Dummheit öffentlich zur Schau gestellt wird. :pillepalle:

  • Das Problem an einem AfD-Verbot, wird wie damals beim NPD Verbot die V-Männer sein. Auch in der AfD wird es Personen vom Staatsschutz geben, da sie vom Verfassungsschutz überwacht werden. Bei einem Verbotsverfahren müssten diese Personen offen gelegt werden und ihr Handeln wird reflektiert. Wäre ein V-Mann nur an einer Straftat beteiligt müsste der ganze Prozess fallen gelassen werden.


    Ich glaube wir haben in Deutschland im letzten Jahrzehnt ein massives Bildungsproblem. Gerade die so schön genannte "RTL-Generation" rennt unreflektiert irgendwelchen plakativen Aussagen hinterher, weil ihr Hartz4 für Bier nicht mehr reicht. Sie glauben das mehr Geld zur Verfügung stehen würde, wenn die "Ausländer" raus sind, das ausländische Mitbürger mittlerweile mehr Arbeitsplätze geschaffen haben, als deutsche Betriebe in den letzten Jahren wird hierbei ausgeblendet.


    Das einzige was die AfD schafft ist Verschwörungstheorien sähen, Rassismus salonfähig zu machen und Lügen zu verbreiten, die anscheinend von den Wählern geglaubt werden. Leider hat die AfD in ihren Konzepten überhaupt keine Substanz, eine AfD kann nur in der Opposition überleben, sollten die mal regieren würde man ihre Inkompetenz begreifen, da sie keine Ahnung von Politik haben. Sie verlassen Diskussionen, Diffamieren und haben die permanente Opferrolle für sich gepachtet.


    Selbst wenn die Lebensumstände einzelner PolitikerInnen ans Tageslicht kommen, die gegen die eigenen Parteiwerte sind, scheint dies bei denen kein Problem zu sein. Bestes Beispiel ist Weidel, lesbisch, mit einer Ausländerin leiert und Schwarzarbeit unterstützen. Kann man machen, aber als homophobe, rassistische Politikerin doch unglaubwürdig (sollte man meinen).

  • Ich glaube wir haben in Deutschland im letzten Jahrzehnt ein massives Bildungsproblem. Gerade die so schön genannte "RTL-Generation" rennt unreflektiert irgendwelchen plakativen Aussagen hinterher, weil ihr Hartz4 für Bier nicht mehr reicht. Sie glauben das mehr Geld zur Verfügung stehen würde, wenn die "Ausländer" raus sind, das ausländische Mitbürger mittlerweile mehr Arbeitsplätze geschaffen haben, als deutsche Betriebe in den letzten Jahren wird hierbei ausgeblendet.

    Das Klischee vom ungebildeten bzw. armen AFD-Wähler trifft soweit ich sehe nur bedingt zu. Ich hatte mal zufällig eine Doku gesehen, wo man sich die Frage stellt wer alles so die AFD wählt. Das Bild war da doch deutlich heterogener als gedacht. All diese Leute eint aber die Angst, dass ihnen womöglich was weggenommen werden könnte und das sie sich von der Politik unverstanden oder im Stich gelassen fühlten. Das alles wird von der AFD und den Medien, die sie unterstützen noch weiter befeuert. Naja, letzteren Punkt hast du wiederum richtig erkannt.


    Die anderen Parteien machen es der AFD auch ziemlich leicht sich in die Opferrolle zu suhlen. Das ausgrenzen der Partei und Verweigerung jeglicher Gespräche, auch ein Kaffeeplausch auf kommunaler Ebene haben da nichts gebracht, sondern die Anhänger eher darin bestärkt, dass sich alle anderen gegen sie verschworen haben. Es klingt zwar mittlerweile abgedroschen, aber man muss die AFD argumentativ stellen und so zeigen, dass bei der AFD nur heiße Luft drinsteckt. Im Bundestag machen das auch diverse Abgeordnete.

  • Es klingt zwar mittlerweile abgedroschen, aber man muss die AFD argumentativ stellen und so zeigen, dass bei der AFD nur heiße Luft drinsteckt. Im Bundestag machen das auch diverse Abgeordnete.

    Aber genau das passiert nicht. Stattdessen gibt ein permanentes Eindreschen auf die AFD von allen anderen Parteien. Es gibt keine Diskussion, keine Argumentation, nichts. Selbst wenn die AFD morgen gesicherte Lösungen zu Hunger und Weltfrieden in den Raum werfen würde (ist natürlich unwahrscheinlich das dies wirklich mal passiert), würde man sie kaputtreden, statt zu sagen: das habt ihr gut gemacht.


    Statt auf die andauernde Kritik der AFD und auch deren Wähler einzugehen, in einen Dialog zu treten, werden Partei und Wahlvieh dauerhaft diffarmiert. Das was ihnen eigentlich, und auch in vielen Fällen berechtigt, vorgeworfen wird, wird von den anderen Parteien und derren Wähler selbst angewandt. So kommt es dann zu Ausgrenzungen, strafrechtlich bedenklichen Äußerungen und Handlungen und Schubladendenken. Aber weil das ja alles im "guten" geschieht, im Kampf gegen rechts, ist das dann natürlich auf einmal in Ordnung. Das ist dann ein Punkt der dann tatsächlich der AFD in die Hände spielt, die Opferrolle. Und da sind CDU, SPD, Grüne, Linke und was auch immer es noch an Parteien gibt, alle gleich gut drin.


    Ein anderer Punkt der der AFD Wähler beschert ist die Tatsache das Parteien der Mitte wie z.B. die CDU langsam und kaum merklich ihre Position der Mitte verlassen und nach links abdriften. So entsteht ein Vakuum in das sich die AFD einistet und Wähler dort fischt. Wenn dann noch Äußerungen wie z.B. von einem Herrn Tauber dazu kommen, man wolle diese Wähler ja gar nicht wieder haben, denn die sind ja mindestens genauso schlecht wie die AFD, und ähnliche Äußerungen anderer Parteien übder AFD und entsprechende Wähler, dann braucht man sich nicht wundern, das die AFD aktuell immer mehr Pronzente hinzubekommt.


    Die AFD hat ein recht großes Problem mit schwarzen Schafen wie z.B. einem Herrn Höcke. Die Partei müsste sich schnellst möglich dieser Personen entledigen, dann hätte sie in meinen Augen ein größeres Potential. Leider passiert das nicht wirklich oder nur sehr zögerlich. Ich denke hier stehen vor allem auch Prozente im Weg, denn auch schwarze Schafe haben Anhänger. Aber auch dabei gibt es ein Ungleichgewicht, denn auch andere Parteien haben schwarze Schafe. Bei den Linken gibt es z.B. Politiker die mit Antifa Zeichen im Bundestag herumlaufen. Grüne Habecks können mit Deutschland nichts anfangen. Eine Flintenunschi ist in eine Berateraffäre verstrickt und entkommt dem weil sie nach Brüssel weggelobt wird. Um mal ein paar bekannte Beispiele zu nennen. Aber bei alledem gibt es keine großen Aufschreie, ebenso wenig bei den entsprechenden Anhängern die dann gerne mal als "Aktivisten" Autos in Brand setzen oder Polizisten mit Steinen bewerfen. Guckt aber ein AFD-Anhänger einen Stein nur an, gibt es in der ARD einen Brennpunkt wegen rechtsextremer Gewalt. Natürlich überspitzte Beispiele, aber es sollte klar sein worauf ich hinaus möchte.


    Möchte man einer AFD sinnvoll begegenen, dann müsste man sich mit ihr und den Wählern auf vernünftige und sachliche Weise auseinandersetzen, so könnte man ihr schnell viel Wind aus den Segeln nehmen. Alles andere wirkt auf dauer nur destruktiv. Nur eben dann nicht für die AFD, sondern für die anderen.

  • Aber genau das passiert nicht. Stattdessen gibt ein permanentes Eindreschen auf die AFD von allen anderen Parteien. Es gibt keine Diskussion, keine Argumentation, nichts. Selbst wenn die AFD morgen gesicherte Lösungen zu Hunger und Weltfrieden in den Raum werfen würde (ist natürlich unwahrscheinlich das dies wirklich mal passiert), würde man sie kaputtreden, statt zu sagen: das habt ihr gut gemacht.

    Ich habe mich mehr auf die Bundestagsdebatten bezogen. Die verfolge ich schon seit einiger Zeit und da werden die Anträge der AFD durchaus argumentativ nachvollziehbar auseinander genommen. Im übrigen wäre es eher ungewöhnlich, wenn Abgeordnete einer Fraktion dem Antrag einer anderen Fraktion voll umfänglich begrüßen. So funktionieren Debatten nicht.

    Die eigentlich konstruktive Arbeit findet in den Ausschüssen statt. Vielen Abgeordneten zufolge haben die Leute von der AFD da nur mäßig mitgemacht und konzentrieren sich da viel lieber auf ihre Selbstinszenierung in den Bundestagsdebatten. Denn da gibt es Kameras, während der Ausschusssitzungen wiederum nicht.

    Ein anderer Punkt der der AFD Wähler beschert ist die Tatsache das Parteien der Mitte wie z.B. die CDU langsam und kaum merklich ihre Position der Mitte verlassen und nach links abdriften.

    Das höre ich immer wieder, jedoch finde ich nicht, dass die CDU sonderlich nach links gerückt ist. Die Bundes CDU ist da immer noch in der Mitte mit gewissen links-rechts Ausschlägen und die CDU Ableger im Osten sind fast so rechts wie die AFD. Einzig die SPD schlingert in letzter Zeit ziemlich nach links.

    Die AFD hat ein recht großes Problem mit schwarzen Schafen wie z.B. einem Herrn Höcke. Die Partei müsste sich schnellst möglich dieser Personen entledigen, dann hätte sie in meinen Augen ein größeres Potential. Leider passiert das nicht wirklich oder nur sehr zögerlich. Ich denke hier stehen vor allem auch Prozente im Weg, denn auch schwarze Schafe haben Anhänger.

    Es würde mich nicht überraschen, wenn Höcke nach dem Abgang von Gauland das Zepter in die Hand nimmt. Er hat sich schon ein recht großes Netzwerk innerhalb der AFD aufgebaut. Dagegen kommen die Gemäßigten nicht an. Der Versuch mit dem offenen Brief verpuffte da recht schnell. Im übrigen werden die Gemäßigten innerhalb der AFD auch immer weniger. Aktuell ist Jörg Meuthen das letzte Feigenblatt an der vordersten Front. Den wird Höcke neben sich auch nicht lange dulden, wenn er endgültig an die Spitze der AFD gelangt ist.

    Meuthen stammt noch aus der Anfangszeit der AFD und hofft scheinbar sich noch lange genug an der Spitze halten zu können, wenn er über Höcke hinweg sieht und in tiefer Zurückhaltung das Höcke-Lager und deren Einfluss verharmlost. Danken wird es Höcke ihn am Ende nicht.

  • Beitrag von Librarian ()

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  • Beitrag von Quasi-kun ()

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