Klimawandel - Wie arrangiert Ihr euch?

  • ne man merkt schon das es für immer mehr Menschen interessant ist und sich das Denken langsam ändert. Ich schaue nicht oft Fernsehn, um genau zu sein so gut wie fast nie aber heute als ich eingeschaltet hab direkt über Plastikflaschen ein Thema. Im Radio hieß es auch vor ein paar Tagen das Malaysia unser Plastik nicht mehr will. Das Thema mit den Fischen, die Plastik essen und wir die Fische hast du schon locker 5 Jahre aktuell.

  • Ok, also das hilft mir nicht so recht weiter. Ich würde gerne verstehen, was euch stört; am Klimawandel Sachverhalt, mein ich.

    Steht doch auch schon in den vorherigen Posts, der Punkt mit der Nachhaltigkeit der Menschen.

    Es dürfte klar sein, dass sich das Klima auch ohne uns ändert, das Problem ist, dass wir die bei dem Thema Öl ins Feuer kippen und es verschlimmern.

    Wie gesagt sollte man mehr Leute sensibilisieren, dass Sie auch mal was für die Umwelt tun, dafür muss man nicht sein komplettes Leben umkrempeln, auch kleine Dinge können in der Masse zu einem Erfolg führen.

    Der Punkt ist, dass man es einfach auch mal machen muss und ich finde es einfach traurig dass man sich bei dem Thema einfach rausreden will mit, "die wollen doch an uns nur Geld verdienen", "andere machen ja auch auch nichts, warum ich dann?", das ist einfach purer Egoismus.

    Warum will man also nichts ändern, ist es reine Bequemlichkeit, einfach nichts zu machen, ich meine ich habe ja ein paar Punkte aufgezahlt, die man ohne weiteres durchführen kann, selbst wenn es nur 2 sind, das ist immer noch besser als rein gar nichts zu machen.

    Zumal ich auch nur Punkte angesprochen habe, die kein Problem sein düfte, ich habe weder angesprochen dass man weniger Fleisch konsumieren sollte noch dass man Gefriertruhen oder Mikrowellen abschaffen sollte, das wäre auch noch eine Möglichkeit dem entgegen zu wirken, aber wie gesagt man muss nicht zum Steinzeitmensch werden damit man voll involviert ist, zumal wäre mir das persönlich dann auch zu viel Ökogelabere.


    Klar ist auch, dass mir das aufn Nerv geht, dass man ordentlich Geld mit dem Thema Klimawandel scheffeln will, aber man muss ja auch nicht auf den Zug aufspringen, wie gesagt ich habe diverse Punkte aufgezählt die kein Problem sein dürfte und wo man nicht in deren Tasche wirtschaftet.

    Aber nur weil es auch solche Leute gibt, sollte man nicht einfach sagen "jo interessiert mich nicht, ist eh alles nur Geld mache, ob sich generell da was ändern würde".


    Klimawandel ist etwas was uns alle angeht.


    Jo Leute, das geht ja nur noch gegen Personen.

    Nein, wir diskutieren hier, wir betätcheln uns hier nicht, diverse Meinungen ernten auch Kritik, solange man nicht hetzt oder beleidigt ist das was ganz normales.

    Die Themen sind leider unter Stammtisch eingeordnet, aber das sind keien Stammtisch-Diskussionen, wer nicht mit Kritik in einer Diskussion leben kann, sollte es sich überlegen zu diskutieren.

    Dafür könnte man ein eigenes Thema aufmachen was man alles in einer Diskussion tun und lassen kann.


    Aber das ist ein anderes Thema.

  • Naja ich wurde von meinen Eltern nachhaltig aufgezogen! Oo... z.b. schmeiße kein Essen weg ... Trenne den Müll... gehe auch mal zu Fuß... also schon seit Geburt an Oo... Ich bin Chuuni's Meinung: es gibt als Endverbraucher viele Möglichkeiten wie man auch mit wenig Geld schon ein wenig was machen kann ohne auf den "Alltagsluxus" verzichten zu müssen :)... <3 Les mal nur ein Stückchen weiter meinen Post ;)... ich hab nen Gehalt von 800Euro im Monat, minus Miete, Essen, Katze und co! Ich würde mir nur wünschen, dass es mehr Möglichkeiten gäbe für Endnutzer, welche schon von Anfang an "grün" sind :) und da gebe ich dir Recht Judgetment :) <3 :D... wir müssen alle was tun und nicht aufgeben ;)..

    Jo Leute, das geht ja nur noch gegen Personen. Kann mir mal jemand den aktuellen sachlichen Stand beschreiben?

    hab dich Zitiert damit du den Verlauf siehst ;D

    "Be The Hero!" - The Flash ;

    "3 Millionen Jahre Menschliche Evolution und das ist aus euch geworden?! Ihr Schweine!!!" - Dark Angel (2002), Max


    :rice-angel-big: See me drawing under "The Arc Project Studio" :rice-crazy-big:

  • Ich habe einen Kaffeebecher aus Bambus um auf Wegwerfkaffebecher zu verzichten und habe immer Stofftaschen bei mir 0:

    Ausserdem fahre ich fast nur mit den öffis (weil ich kein Auto habe, lol).

    Ausserdem benutze ich Haarseife, um wenigstens ein bisschen Plastik zu sparen - __-


    Ich sitze auch oft im Dunkeln rum weil ich zu faul bin, es an zu machen um Strom zu sparen und stecke eigentlich auch alles vom Strom ab, was ich nicht grade benutze (ausser den PC).

  • Ich würde schrecklich gern mal auf Kreuzfahrt gehen.

    Aber was die Schiffe da durch ihre Schornsteine jagen... das geht ja gar nicht!

    Also lass ich es...


    Außerdem benutze ich mein Auto ausschließlich um zur Arbeit zu fahren.

    Alles andere versuche ich immer mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erledigen.

    Mache ich schon seit ca. 25 Jahren so und klappt ganz gut!

    Führt auch dazu, dass mein 5 Jahre altes Auto gerade mal 28.000 Kilometer auf der Uhr hat - und ich hab es gebraucht gekauft ^.^

  • Ich zweifele nicht am Klimawandel. Das Klima ändert sich beständig seit es den Planeten gibt. Mal über lange Zeiträume, mal geht es recht schnell. Ich habe aber meine Bedenken wenn immer wieder vor allen in Medien und Politik vom Menschengemachten Klimawandel gesprochen wird. Die menschlichen Einflüsse sind auf jeden Fall vorhanden, aber auch nur ein Rädchen im extrem komplexen Klima-Getriebe. Es gibt schlicht und einfach viele dieser Rädchen. Ein Problem ist das weder die Medien (-"Experten") noch Wissenschaftler und schon gar nicht irgendwelche Poltiker, und seien es die Grünen, dieses komplexe Zusammenspiel aller dieser Rädchen gänzlich verstehen.


    Wir können maximal etwas am menschlichen Einfluss machen. Dabei muss aber global agiert werden. Da hilft es wenig wenn das kleine Deutschland oder die EU im Alleingang tätig werden, denn dann wird sich nicht viel zum positiven ändern. Es muss weltweit koordiniert zusammengearbeitet um den schädlichen menschlichn Einfluss zu minimieren. Und hier gilt es dann erstmal festzustellen wie sich diese Einflüsse zusammensetzen. Und wir verfallen dann gerne in stumpfsinnigen Aktionismus - auch schon wenn es darum geht den Schuldigen zu finden. Aktuell ist das vor allem das liebe CO2, bzw die Emission dieses Gases. Vom Prinzip her ist es ja richtig, aber auch hier wird es schon wieder sehr komplex. Nur helfen dann eben keine Hau-Ruck Programme wie z.B. eine CO2-Steuer.


    Um mal ein paar Beispiele zu nennen:


    Im Prinzip kann man sagen, das Hauptproblem ist die Überbevölkerung. Immer mehr Menschen verbrauchen immer Ressourcen in Form von Energie, Nahrung und Waren. Hier muss primär angesetzt werden. Nur wollen gerade die Regionen in denen diese Problematik besonders zum tragen kommt, Asien und Afrika, nichts davon wissen etwas dagegen zu unternehmen. Entweder auf politischer oder auf religiöser Ebene. Aber hier müssten Regelungen her, sonst wächst die Erdbevölkerung immer weiter.


    Dann gibt es zum Beispiel noch die Waldflächen. Wir reden immer vom Regenwald, dabei war vor allem auch die nördliche Hemisphäre zu weiten Teilen bewaldet. Von diesen weitläufigen Waldflächen ist aber vor allem in Europa und Nord-Amerika nicht mehr viel übrig geblieben. Schaut euch alleine mal Deutschland auf Google Maps an und zoomt mal rein. Alles Agrargebiete wo vor noch 2000 Jahren weitläufge Waldgebiete dominierten. Die Waldflächen sind auf teilweise winzige Reste zusammengeschrumpft. Bäume verbrauchen CO2, trotzdem werden sie abgeholzt - u.A. auch um Windkraftanlagen an optimaleren Standpunkten zu errichten, vor allem aber um neuen Wohnraum und Agrarflächen zu schaffen. Oder aber um Ressourcen wie seltene Erden abzubauen. Weltweit verschwinden die Waldgebiete, aber eben nicht nur in den Regenwäldern die uns gerne vor Augen geführt werden.


    Dann natürlich noch die Energie-Problematik. Kohlekraft böse weil CO2, aber erneuerbare Energieträger sind ohne geeignete Speichertechnik unzuverlässig (Solar- und Windenergie) und/oder zerstören Umwelt und Lebensräume (Wasserkraft -> Staudämme). Kernenergie ist weniger Klima- und Umweltschädlich, aber böse wegen des Atommülls. Eine gescheite Lösung, die möglichst weltweit eingesetzt werden kann, gleichzeitig kostengünstig, umweltschonend und massentauglich ist, existiert bis jetzt noch nicht. Es ist aktuell in etwa so, als möchte man mit einer Silvesterrakete zum Mond fliegen.


    Nahrungsmittel. Alleine in der westlichen Welt werden jeden Tag unzählige Tonnen weggeworfen weil das MHD fast erreicht ist, die Banane nicht strahlend Gelb ist oder sich der Single-Komsument lieber die 50-Scheiben-Salamipackung kauft, anstatt sich beim Fleischer/Metzger die 3 Scheiben zu kaufen die er wirklich verbraucht, weil die Großpackung nur halb so viel kostet. Geiz ist eben Geil. Nur wollen diese Narungsmittel eben auch erstmal produziert und transportiert werden, bevor sie dann weggeworfen werden. Unterm Strich wird weit mehr produziert als am Ende auch verbraucht wird. Hier könnte man auch wunderbar ansetzen und weltweit zusammenarbeiten - stößt nur auf recht wenig Interesse auf Seiten der Produzenten, es könnte ja Geld flöten gehen. Diese Überproduktion zerstört Umwelt und Lebensräume, die Artenvielfalt leidet massiv und dann gibt es natürlich noch die unnötigen Emissionen.


    Dies sind natürlich noch bei weitem nicht alle Problempunkte. Aber würden wir für diese genannten Beispiele weltweit einsetzbare Lösungen finden, wäre schon sehr viel getan. Nur sind wir eben noch weit davon entfernt, um viele Themen macht man sich ja noch nicht einmal Gedanken. Stattdessen hechtet man von einer fixen Idee zur nächsten, lässt sich dabei noch feiern als hätte man das Rad erfunden. Nur wird sich mit so grandiosen Ideen wie CO2 Steuern und dergleichen eben nicht viel ändern. Stattdessen ist eher zu befürchten das die Stimmung der Bevölkerung eher wieder umschwenkt, wenn sie feststellen das sie am Ende nur dafür blechen dürfen, das es an brauchbaren Ideen dann doch mangelt und es am anderen Ende der Welt dann doch so weitergeht wie vorher auch.


    Was mich dann übrigens noch mit am meisten stört, sind so mediale und politische Headlines mit Titeln wie: "Wir zerstören die Erde" oder "Wir zerstören das Leben auf der Erde". Das ist ziemlicher quatsch und populistisch. Den Planeten können wir nicht zerstören, der wird auch nach uns noch existieren. Und auch das Leben werden wir nicht zerstören, maximal aktuelle Arten(vielfalt), aber das Leben wird sich auch nach uns weiterentwickeln, wenn auch sicherlich mit anderen Protagonisten. Auch das nur der Mensch für den Klimawandel verantwortlich sei und planetare Prozesse keine Auswirkungen hätten sind schlichtweg quatsch. Solche sensationsgeilen Nachrichten sind im Kampf gegen die menschlichen Einfllüsse eher kontraproduktiv.

  • Haltet Ihr das Thema Klimawandel als reine Panikmache damit sich diverse Leute Geld in die Tasche wirtschaften können oder seht Ihr bei diesem Thema ernsten Handlungsbedarf?

    Für reine Panikmache halte ich es auf keinen Fall. Generell ist eine Fluktuation der Temperaturen auf der Erde normal. Ich halte es deswegen nicht für abwegig, dass der durch uns ausgelöste/ geförderte Klimawandel mit einer "natürlichen" Erwärmung der Erde zusammenfallen könnte.

    Nichtsdestotrotz sind die massiven Einwirkungen durch uns Menschen, und der akute Handlungsbedarf nicht abzustreiten.


    Wie steht Ihr zu dem Thema, bzw. was macht Ihr bereits dagegen?

    Ich nehme das Thema schon seit einigen Jahren sehr ernst; ich hatte nen Geographie-LK, in dem wir uns damals natürlich auch mit solchen Themen beschäftigt haben. Jahr für Jahr versuche ich immer mehr für mich zu optimieren.


    Bei der Ernährung achte ich darauf, möglichst saisonal zu kaufen; niemand muss Erdbeeren im Winter essen. Im Sommer tendieren ich dann aber leider doch zu tropischen Früchten, die in Deutschland nicht angebaut werden. .-. Aber jegliche Beeren kaufe ich nur, wenn diese aus Deutschland kommen.

    Als ich noch studierte, habe ich auch sehr wenig Milchprodukte und Eier zu mir genommen. Das hat sich leider seit letztem Jahr wieder geändert. Allerdings möchte ich das wieder umstellen, sodass ich nächsten Monat nen veganen Monat einschieben werde, wodurch ich dann hoffentlich auch wieder auf Dauer den Milch- und Eikonsum reduziere.

    Generell esse ich kein Fleisch. Und auch für unseren Hund hole ich, wenn er Frischfleisch bekommt, nicht das billig abgepackte.

    Wir wollen auch endlich bald von Bauernhöfen in der Nähe das Gemüse und Obst beziehen.


    Das meiste Brot, das wir essen, backe ich selber. Zum einen schmeckt es besser und macht mehr satt als das aus'm Supermarkt oder vom ollen Bäcker, zum anderen fällt dadurch weniger Verpackungsmüll an. Wenn meine Zeit das erlaubt, mache ich auch immer möglichst große Mengen auf einmal, sodass der Ofen nicht nur für ein kleines Brot laufen muss. Das, was nicht direkt gegessen wird, friere ich dann einfach ein.

    Ich versuche auch möglichst unfaul zu sein und so viele Sachen, die wir essen, selber zu machen; vor allem wenn dadurch viel Müll eingespart wird.


    Auch im Haushalt versuche ich darauf zu achten, möglichst umweltfreundliche Mittelchen zu verwenden.

    Das Waschmittel (von Waschnüssen habe ich nicht nur gutes gehört) beziehe ich von ner Öko-Marke, Weichspüler ersetze ich durch Essig, im Haushalt putze ich fast nur mit Essigwasser und Natron. Dadurch werden schon extrem viele Spezialreiniger ersetzt.

    Und anstatt extra Behälter zur Aufbewahrung zu kaufen, verwende ich soweit wie möglich Gläser von sowieso gekauften Lebensmitteln weiter.

    Ein weiteres Vorhaben ist, ausrangierte Kleidung, die man auch nicht mehr verkaufen kann, in Baumwolltaschen für's Einkaufen umzunähen.


    Auf unnötige Kosmetikartikel versuche ich auch so gut wie möglich zu verzichten. Reines Argarnöl ersetzt bei mir gegebenenfalls mal benötigte Feuchtigkeitscremes, Spülungen oder Lippenpflegestifte. Mein Shampoo habe ich schon oft versucht durch plastikfreie Alternativen zu ersetzten. Leider Ist meine Kopfhaut allerdings sehr empfindlich, sodass ich bisher alles in dieser Richtung nicht vertragen habe. Und mit Roggenmehl oder Lavaerde komme ich einfach nicht zu recht; vllt siegt da auch einfach die Gemütlichkeit. Der Umweltfreundliche Aspekt ist ein netter Nebeneffekt davon, dass ich mich nicht schminke und generell nichts davon halte, zu viele Cremes und sonstiges zu verwenden.

    Ich habe auch seit einigen Wochen ne Zahnbürste mit Bambusgriff.


    Darüber hinaus habe ich kein Auto. Zwar fahre ich öfter mit, aber den täglichen Weg zur Arbeit bestreite ich zumindest zu Fuß und mit der Bahn. Ich war am überlegen, mir ein Auto zuzulegen, habe aber zumindest vorerst die Idee verworfen; niemand braucht noch mehr Autos in einem Großstadtviertel, in dem man schon Krätze bekommt, wenn man nur sieht, wie die Leute dort fahren und parken. Im Moment bin ich am überlegen, ob ich mir ein neues, gutes normales Fahrrad zulege oder ein E-Bike, damit ich auch ggfls längere Strecken easy zur Arbeit fahren kann.