Wie geht ihr mit Menschen um die mit Kritik oder der Meinung anderer nicht umgehen können?

  • Kommt drauf an. :)

    Wenn diese Person nicht mit Kritik umgehen kann, sie aber in dieser Situation notwendig ist, gebe ich sie dennoch preis.

    Sollte es unnütz sein, gehe ich nach dem Taube-Schach-Prinzip vor. Unsinnig mit jemandem zu diskutieren, der vermutlich eh einfach nur aus Prinzip diskutiert :D


    Kritik formuliere ich dann meistens aber sehr direkt und nicht vorsichtig, weil solche Leute es auch meist gar nicht erst sehen, wenn sie kritisiert werden, wenn man es vorsichtig ausdrückt. Leider schon zu oft erlebt, aber auch kein Problem.

    Wir sind ja alle nur so, wie wir eben sind :)

    GEEKMOFO.gif
    THANKS AN Wrench. ♥

  • Die einfachste Sache, wie man mit solchen Leuten umgeht ist die, indem man ihnen einfach gar nichts sagt. Sie nicht kritisiert und seine Meinung auch nicht preisgibt.
    Das heißt noch lange nicht, dass man ihnen zustimmen muss. Aber sollen sie sagen was sie wollen, wenn man ihre Meinung sowieso nicht ändern kann.

    This. Alles andere ist Zeitverschwendung.

  • Sobald ich in einem Gespräch merke, dass es nicht möglich ist für das Gegenüber den anderen Standpunkt zu verstehen lasse ich das Gespräch auslaufen.

    Wer etwas nicht verstehen will wird dies auch nicht im weiteren Gesprächsverlauf tun.

    ~ Erinnerungen machen uns zu den Persönlichkeiten die wir heute sind. ~

  • Erstmal ist die Frage, ist die Kritik berechtigt, denn viele meinen irre Meinung als gerechtfertigte Kritik äußern zu müssen, nur damit Sie was zu sagen haben.


    Ich habe genau mit solchen Leuten ein großes Problem wenn es um mich geht, aber auch wenn es um andere geht.

    Kritik ist notwendig, ohne Kritik können viele Menschen nicht wachsen, oftmals sehe ich diverse BERECHTIGTE Kritik nicht mal als böswillig an, oftmals dient sie nur, damit man u.a. aus Fehlern lernt.


    Aber wie oben schon gesagt versuchen diverse Leute halt auch gerne Ihre dummen Meinungen (und ja damit meine ich wirklich dumme Meinungen) als "berechtigte" Kritik zu äußern.

    Es geht den Leuten dabei weniger darum, dass Sie daraus einen Nutzen ziehen, sondern um denen einfach nur die Meinung unter die Nase zu reiben, diverse Diskussionen finden halt keinen gemeinsamen Nenner, solange man aber auf sachlicher Basis diskutiert, auch wenn die Meinung nicht ganz richtig ist, kann man Kritik (die wie gesagt oft nur als Tarnung genommen wird) auch so äußern, dass man nicht direkt abwertend wird, weil man nicht einsehen will, dass die andere Person, nicht haargenau die gleiche Meinung vertritt, wie man selbst.


    So Leute habe ich gefressen, die bekommen gleich einen Dämpfer, damit Sie sehen, was Sie gerade fürn Scheiß abziehen, natürlich wird das dann auch gerne so ausgelegt wie "wie kannst du nur", aber hey, was soll man bei so disktierfreudigen, die gerne Stress suchen noch sagen, die legen gerne alles so aus, wie es Ihnen passt.

    Sie drauf hinweisen und dann links liegen lassen, unkommentiert würde ich nicht alles, lassen, denn einige kommen dadurch erst richtig in fahrt, weil Sie dann denken, man kanns ja machen.^^"

    9a00f13e7ddc44b8243453b8bab61734.pngdc63a6adf349500fe47d27d442dbbb9a.pngea4f1cf8d8b8e47ce0c413f02b56671e.png1641f0f426cc1e52d36ce11390288588.pngc9b1bba0fb34cd4a5c3f71ebd487f5f2.pngab0987422ee9c9eb858527b54f654058.png95cf836e998a0fe31f6495c4b86a4b59.png1a3a5a7ab4005ee10de4882bb78ca44a.png053a0fd6768da0491e95894d6f6b3759.png91cd4345fd12264a6d82787bc6e82109.png

    3b66f899d8434f4831eb7be47d251767.jpg


    "Tag für Tag immer wieder die gleichen furchtbaren Nachrichten, in was für einem gottverdammten Wahnsinn, die ganze Welt verkommt..."

    ☠Light Yagami☠

    Einmal editiert, zuletzt von Thylraz ()

  • Wie ich mit solchen Leuten umgehe? Gar nicht. Ich lass sie danach in Ruhe.

    Zwar versuche ich meine vielleicht zu hart gewählten Worte noch abzufedern.

    Aber wenn das nichts bringt, dann kann man nichts daran ändern, wenn das Gegenüber vielleicht eingeschnappt ist. ;__;

    Wenn sich das Verhältnis dadurch verschlechtert... tja.

    Nicht schön, aber auch nicht zu retten.

    Ich bin schlecht in zwischenmenschlichen Beziehungen.

    Selbst kann ich mit Kritik gut umgehen (solange sich sachlich bleibt) und nehme mir diese vielleicht auch an.

    Daher versuche ich such selbst sachlich Kritik anzubringen.

    Wenn das auch nicht hilft... naja, ihr wissts schon.

    Νεχ ποσσυμ τεχυμ ωιωερε, νεχ σινε τε.

    "Nec possum tecum vivere, nec sine te."

    (I can live neither with you, nor without you.)


    -Uta

  • Es kommt drauf an wie ich gelaunt bin und wie "stur" eine Person ist. Wenn ich "lustig" drauf bin, kann es durchaus vorkommen, dass ich unbedingt nachfeuern muss. Das mach ich allerdings nicht bei allen Personen. Normalerweise gebe ich nach, still schweigen bzw ignorieren.

    (Meine Mutter ist die einzig sture Person, wo ich weiter Öl ins Feuer gieße. :wacko:)

  • Für mich kommt es immer drauf an um was es gerade geht aber Kritik ist erst richtige Kritik wenn man es angemessen, unvoreingenommen und konstruktiv dem Kritisierten gegenüber bringen kann. Damit kann ich umgehen. Wie ich mit anderen umgehe, die mit Kritik nicht umgehen können.. naja, über denen mache ich mir echt keinen Kopf. Man hat mich gefragt, ich hab's einmal gesagt, danach können sie machen was sie wollen. Den Stress ist es nicht wert.

    Viele Leute müssen einfach Fehler begehen bevor sie diese einsehen.


    Mit Meinungen handle ich anders. Kommt drauf an ob man ein ehrliches Gespräch daraus ziehen kann oder eine neue Sichtweise erkennen kann.

    Wenn's Meinungen sind die sich als Kritik oder die absolute Wahrheit ausgeben, macht es meistens Spaß nach zustechen.

  • Als erstes, wenn ich Kritik lese. Versuche ich zu analysieren, ob diese A) sachlich geäußert ist, denn ich denke da sprech ich für viele, auf beleidigende Kritik einzugehen ist sinnlos, da dahinter in den meisten Fällen nicht Kritik steckt, sondern eher stumpfes Streitgesuche und oder Probleme mit der "kritisierten" Person. Ich sehe es persönlich nicht als nötig mir Kritik anzunehmen, welche mich beleidigt, warum sollte ich eine eventuelle Verbesserung anführen, wenn der "Kritiker" nicht mal fähig ist sachlich zu bleiben und dazu eventuell nur ein Problem mit mir oder meiner Einstellung hat.

    Und B) ich achte darauf ob die Kritik gerechtfertigt ist, wenn dies nicht der Fall ist, sehe ich keinen Grund mich mit der Kritik zu befassen, da sid unter dem Strich wie erwähnt unter Umständen nicht gerechtfertigt ist, hier ein Beispiel um es sich besser vorzustellen:


    Ich arbeite in der Küche, plötzlich kommt eine Kollegin aus dem Service zu mir, und sagt ein Gast kritisiert sehr stark das Essen als "Unverzerrbar"


    [ So wir halten fest, die Kritik besteht darin, dass Essen wäre unverzerrbar, nun gilt es für mich zu prüfen ob diese Kritik gerechtfertigt ist oder eine "falsche" Wahrnehmung seinerseits ist]


    Daraufhin unterhalte ich mich mit dem Gast, und höre mir seine Kritik an, und um nun zu überprüfen ob die Kritik "Es ist unverzerrbar" gerechtfertigt ist, probiere ich das Essen, wenn dies aber unabhängig davon ob man es gerne isst oder nicht. Handwerklich gut ist und keine Mängel aufweißt, ist diese Kritik unberechtigt, da es nicht wie in der Kritik am Gericht liegt, sondern an der Wahrnehmung des Gastes. Dementsprechend ist die Aussage, es sei unverzerrbar falsch, das es unabhängig davon ob ich es mag oder nicht, unbedenklich verzerrbar ist, ohne Mängel wie Salmonellen oder Schimmel etc. In dem Falle müsste ich das Gericht auch nicht austauschen, da es ohne Probleme verzerrbar ist.


    Bei berechtigter Kritik als auch unberechtigter Kritik ist es wichtig es sich anzuhören und wirklich nachdem Denken zu entscheiden ob es gerecht ist oder nicht. Bei offensichtlich unberechtigter Kritik, gehe ich meistens drauf ein und versuche dem Kritiker beispielsweise meine Meinung zu erläutern mehr aber auch nicht.


    Kommt wiederum gerechte Kritik überlege ich subjektiv ob diese Stimmt, und entscheide mich dann dazu, mich dahingehend zu bessern, wenn es ein starkes Problem darstellt, egal ob für mich oder andere. Hierbei sei gesagt, man sollte sich niemals für andere verbiegen, denn nicht jeder Kritik muss angenommen werden, aber man sollte wirklich in sich gehen und darüber nachdenken ehe man dich für eine Verbesserung entscheidet oder es nicht tut.



    Meinungen:


    Meinungen sind bekanntlich verschieden, und jeder ist gewillt diese Frei zu äußern, in Bild,Text und Sprache. Da habe ich eine ganz klare Einstellung, wenn mir eine Meinung nicht passt, sage ich das und hinterfrage, wie man zu dieser Meinung kommt, und versuche dann mit der Person eine normsle Diskussion zu führen um mich darüber zu informieren, warum denkt er so, kann ich das aus einem anderen Winkel eventuell nachvollziehen wie er denkt?

    Ansonsten sage ich leben und leben lassen, wer meint anderen die Meinung aufdrängen zu wollen, der soll dies bitte tun, allerdings sollte man sich über schlechtes Feedback dann nicht wundern.


    Ansonsten jeder hat seine Meinung, aber ich habe auch das Recht eine Meinung zu nehmen und zu sagen, die ist doof. Allerdings nur wenn ich es sinnvoll begründen kann wieso. Denn auf eine Aktion [Äußerung der Meinung] folgt eine Reaktion[Antwort auf diese].


    Am Ende sollte man für andere Meinungen offen sein und sie auch anhören und eventuell versuchen sie zu verstehen, wenn jemand Rassistische, Sexidtische etc Meinungen hat. Dann tritt ein Sonderfall ein, dann gilt etwas anderes, dann soll man nicht versuchen es zu verstehen, sondern eher sich dazu gar nicht äußern. Denn solche Rassistischen Meinungen sind oft große Probleme, welche man nicht ausbrüten muss in dem man diesen Aufmerksamkeit schenkt. Denn andere welche sich keine Meinungen bilden können, könnten diese übernehmen


    Liebe Grüße,


    ~Tequilaaa~

    Hiermit bekommst du von mir einen Keks 🍪 und eine warme Milch🥛, fühl dich gegrüßt :3



    Ich wünsche dir einen tollen Tag:D

  • Das kommt dann wohl eher auf die Kritik erstmal an.

    Wenn es berechtigte Kritik ist und die Leute durchdrehen würde ich sie wohl einfach ignorieren, ich verschwende nicht gerne Zeit mit Personen die mich nerven.

    Dann ist dann aber die Frage was berechtigte Kritik ist, das sieht ja auch jeder anders.

    Heutzutage sehen sich aber viele "Kritiker" auch oft immer im Recht und können dann nicht damit umgehen wenn sie Gegenwind für ihre Kritik bekommen.

    Generell sollten die Menschen erstmal auch wieder lernen den einfach mal den Mund zu halten, wenn ich manchmal sehe über was für einen Schwachsinn sich manche streiten...

  • Das kenne ich sehr gut. Da muss ich mich selber auch an die eigene Nase fassen. Oftmals fühlt man sich innerlich vor dem Kopf gestoßen, wenn jemand einem widerspricht und eine gänzlich andere Meinung vertritt, die man als nicht richtig empfindet.

    Da ist der Reflex in den Verteidigungsmodus zu gehen sehr hoch. Machen doch die eigenen Ansichten viel von der eigenen Persönlichkeit aus. Dementsprechend kann man es schon mal etwas persönliches nehmen, wenn man Kritik abbekommt oder jemand einem widerspricht.


    Hatte mich einmal bei einer Sache deshalb mal um Kopf und Kragen geredet. War nicht schön, aber sowas passiert, wenn verschiedene Menschen mit verschiedenen Meinungen aufeinandertreffen. Finde solche Erfahrungen auch sehr wichtig. Klar ist die Neigung groß sich nur mit seinesgleichen zu begeben und seine Blase mit Watte zuzustopfen, aber das macht einen auch deutlich empfindlicher gegenüber anderen Meinungen und Ansichten und wenn man immer nur seine eigene Meinung /Sicht bestätigt bekommt verfälscht es meiner Meinung nach die eigene Wahrnehmung auf die Welt. Das geht dann soweit, dass die eigene Wahrnehmung nicht mehr viel mit der Realität gemein hat.

    Finde ich gut, dass Du darüber selber reflektieren kannst. Leider sind manche Zeitgenossen so sehr in ihrem Ansichtentrott gefangen, dass jede harmlose Kritik als tödliche Beleidigung aufgefasst wird und sich widerlichsten Mitteln bedient wird, nur um Kritiker wegzumobben und sich auf keinen Fall damit auseinander setzen zu müssen. Sobald sich einige Menschen zusammengefunden haben, die so vorgehen (siehe z.B. Hygienedemos), dann prallt jede noch so berechtigte Kritik nur noch ab. Am liebsten habe ich noch Spezialisten, die sich künstlich empören und als Verteidigung gegen jede Kritik irgendwelche Strohmänner abfackeln, die damit gar nichts zu tun haben. Das führt nur leider dazu, dass viele Menschen gar nichts mehr sagen und ziemlich erbärmliche Zustände hingenommen werden. Für diese Zustände findet man aber irgendwelche Ausreden und im Zweifelsfall sind sogar die Kritiker daran schuld. :)

    Dabei verheddern sich viele dieser nicht kritikfähigen Menschen in einem Ansichtennetz, dass objektiv betrachtet völlig idiotisch ist. Nur sind sie gar nicht mehr in der Lage, das selber zu erkennen. Sie verdrängen es einfach oder sie sind wirklich zu dumm. Wenn dann noch Dritte hinzukommen, die sie in der Vorgehensweise indirekt unterstützen, z.B. wegen vorhandenen Machtstrukturen oder angeblichen Freundschaften, dann ist es ganz aus.

    Ich finde es in gewisser Weise sogar amüsant, wenn auf harmlose Kritik irgendwelche Theaterstücke aufgeführt werden. :)


    Unglücklicherweise behalten diese Menschen dieses Verhaltensmuster in wichtigen Zusammenhängen bei, sei es Familie oder Beruf. Das führt irgendwann, manchmal erst nach Jahren, zu riesigen Katastropen. Im EInzelfall wird dann die zuletzt erfahren Kritikinstanz (z.B. Ehefrau, Chef) zum Todfeind erklärt und mit Gewalt reagiert, teils mit tragischen Folgen. Es ist schon tragisch, wenn diese Spirale der Nicht-Kritikfähigkeit dann Jahre vorher in irgendeinem anderen harmlosen Zusammenhang begonnen hat.