Cencoroll


  • Studio: Anime Innovation Tokyo & Aniplex
    Laufzeit: ca. 27 Minuten (Movie)


    Ich möchte zunächst erwähnen, dass mich der Anime alleine dadurch schon beeindruckt hat, dass er einzig und alleine von einem Mann geschrieben, designed, von ihm Regie geführt wurde und animiert wurde. Und dieser Mann heißt Uki Atsuya. Applaus Applaus Applaus! Wohl auch ein Grund, weshalb der Film “nur” 27 Minuten lang ist.


    Nun aber zur Story (oder so ähnlich):
    Der junge Tetsu hält ein hochinteressantes Haustier namens Cenco, das sich in jeden erdenklichen Kram transformieren kann… Wir reden über Fahrrad, Auto, überdimensionale Haushaltsgegenstände und so. Cenco mehr und Tetsu weniger erregen gerade noch rechtzeitig die Aufmerksamkeit der neugierigen Yuki, bevor sie sich einem Duell mit einem ähnlichen Haustierfreund Shu stellen müssen, der mit seinem Schützling die gesamte Stadt im allgemeinen – sowie Yuki im besonderen – bedroht. Cencoroll stürzt seine Teen-Charaktere in ein originelles, aber vor allem einfallsreich und sehr gut gemachtes Action-Abenteuer, das Appetit auf mehr macht.
    (http://www.anime-examiner.de)


    Es wird schnell klar, dass die 27 Minuten wohl eher ein Ausschnitt eines wesentlich längeren Werkes sein könnten, denn man wird doch sehr unvorbereitet auf all die Geschehnisse losgelassen und viele Dinge passieren, die man sich so nicht ohne weitere Erklärung versteht. Ebenso bleibt das Ende offen und bietet Platz für allerhand mehr!
    Und den wird es auch geben!! Denn Cencoroll 2 ist schon in der Mache. Die letzte Information, die ich dazu gefunden habe ist diese, dass Uki Atsuya am Storyboard und Szenario sitzt. Find ich toll :] Ich will mehr von diesem Zeichenstil und von Tetsu. Den fand ich ziemlich cool ^^


    Zudem sind so ziemlich alle Charaktere in diesem kurzen Abenteuer sehr liebenswürdig und haben kleine, aber fein zugeteilte Eigenschaften. Sogar Shu – der “böse Charakter” – der anscheinend Spass daran hat die Stadt in Aufruhr zu versetzen und sich Cenco erkämpfen will. Das kurze Animespektakel hat einfach einen gewissen Charme, wie ich finde, den nicht jeder Film mit sich bringt. Eine sommerliche Atmosphäre mit einer leicht gedrückten Stimmung. Die Coloration tut ihr übriges. Alles ist sehr matt und in einem trüben Ton gehalten, der die Welt etwas “staubig” wirken lässt. So hat man doch oft das Gefühl, dass die sommerliche Zeit dort sehr trocken ist – das meine ich mit “gedrückter Stimmung” :]


    Abstrakt und liebevoll sind wohl zwei gute Adjektive für diesen Kurzfilm. Ich muss ihn unbedingt nochmal sehn :love: Und auf Teil 2 bin ich auch schon ganz wild *sehn will*! Ein Erscheinungsdatum gibt es natürlich noch nicht… aber bei einem 1-Mann-Betrieb kann man das natürlich keinem Übel nehmen.


    Also schaut euch den Anime an und findet ihn gut!! Auch wenn der bisher kein höheres Ziel verfolgt – er is trotzdem gut!!