Reichtum VS Weltfrieden

  • Das muss aber nicht zwangsläufig mit dem Weltfrieden zusammenhängen. Ich glaube, die Menschen schaffen auch so genug Konflikte.

    Im Gegenteil, vielleicht hätten wir dann mehr Energie, solche Probleme zu bekämpfen.

    Nur ein Schritt zum kurzen Glück
    Und wir spielen verrückt

  • Du kannst es bekämpfen oder warten bis es dich bekämpft ^^ je mehr man etwas will umso weniger bekommt man es. Man muss erst wachsen um die Geschenke empfangen zu können, die für einen vorbereitet werden.

    Das ... sehe ich überhaupt nicht so. Man kann immer etwas besser machen und wenn jeder an sich arbeitet klappt das auch.

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  • Warum ist Reichtum nicht erstrebenswert? Warum musst du mehr "opfern", um nicht das Hauptziel aus den Augen zu verlieren?

    Was hindert dich daran, dein Geld in eine Stiftung zu stecken und damit weiter ein normales Leben zu führen, während dein Geld sinnvolle Sachen macht?

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  • Ja da geb ich dir Recht, aber solange du noch deine Ideale verfolgst kann eine Menge Geld eben auch viel erreichen.

    Was wieder zu meiner initialen Aussage führt, dass man mit beidem viel machen kann :)

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  • Also mich würde ja mal brennend interessieren wie man Steinreich werden kann. Und das ohne Kapitalismus. Lassen wir doch mal solche Träumerein wie "Sechs richtige im Lotto" außen vor. Hmm, was bleibt da noch übrig? Mag sein das China die Wirtschaftssupermacht Nummer Eins ist. Und es dort sogar eine Oberschicht von Superreichen gibt. Langsam auch, wenn man es denn wirklich glauben mag,eine Mittelschicht. Als zweites (realistisches) Beispiel würde mir sonst nur noch einfallen, das man über Jahre hinweg Kontakte in Saudi Arabien knüpft/pflegt und wenn man dort erst einmal via Mundpropaganda einen Fuß in der Tür hat, könnte man zum Beispiel eine Tierartztpraxis eröffnen.

    Außerdem sollte man bedenken, das man als Ausländer nur sehr schwer an die richtigen Geschäfte/Aufträge mit Chinesischen Firmen kommt. Um es einfach auszudrücken, es ist sehr schwer ihr Vertrauen zu gewinnen.

    So und jetzt stelle ich meine Frage erneut: wie kann man ohne Onkel Kapitalismus reich werden? Meine damit bestimmt nicht "Ich habe der Gesellschaft mein Rücken gekert und lebe jetzt autak!" Nein, ich meine reich im Sinne von glücklich und zufrieden sein.

  • ...Nein, ich meine reich im Sinne von glücklich und zufrieden sein

    Um glücklich und zufrieden zu sein, muss man nicht Reich, im Sinne von Steinreich, sein. Ich habe erst kürzlich gelesen, dabei ging es um das Thema des bedingungslosen Grundeinkommens, dass die meisten Menschen der Mittelschicht sich als zufrieden und glücklich bezeichnen würden, wenn sie problemlos alle Kosten für den Lebensunterhalt bestreiten könnten. Dabei stellte sich heraus, dass es bei einem Nettoeinkommen von ca. 3.000 Euro bereits für die meisten vorstellbar wäre.

    Also muss man nicht gleich Bill Gates nacheifern um glücklich und zufrieden zu sein, denn ein zu großer Reichtum schafft dann neue, andere Probleme und Sorgen. :heul:


    Wenn für die meisten menschen Zufriedenheit und Glück bedeutet, sorgenfrei ihr normales Leben bestreiten zu können, brauchen sie keinen Luxus in Form von Statussymbolen wie teure Sportwagen, Jachten, Villen etc.


    Ich war ehrlich überrascht von dieser Einschätzung und ich muss eingestehen, als ich genauer darüber nachdachte, leuchtete mir das durchaus ein. Denn ich habe mir mal vorgestellt, was würde ich machen, wenn ich den Lottojackpot mit 90 Mio. gewinnen würde. Und dabei kam ich zu folgenden Schluss:

    Den Wunsch nach einem eigenen kleinen Haus oder Eigentumswohnung, ein neues Auto, aber kein Luxusteil, einen Teil als eiserner Reserve zur Seite legen und einen Teil an die Familie und Freunde verteilen. Aber egal wie ich es drehe und wende ich komme höchstens auf 2-3 Mio, die ich dafür ausgeben würde. Dann blieben also immer noch mehr als 80 Mio übrig? Was also damit tun? Ich würde es dann eher für andere zur Verfügung stellen und versuchen Gutes damit zu tun und anderen die Möglichkeit geben, ebenfalls davon zu profitieren.

    Somit wäre also schon etwas daran, dass so enormer Reichtum gar nicht so erstrebenswert wäre, wenn man seine Wünsche erfüllt hat. Ich denke erst die Gier, nach immer mehr anzuhäufen führt dazu, dass sich mache darüber definieren. Es geht irgend wann nicht mehr darum, reich zu sein, weil man sich etwas wünscht oder anschaffen möchte, sondern um den Status im Kreise der anderen Reichen mithalten und zeigen zu können wer man ist und was man doch für ein toller Hecht man ist. :pillepalle:

  • @Quasi-kun :


    Und was wenn man sich ein "Neues Leben" oder einfach nur ein besseres "Leben" wünscht? Wünsche und träume sind ja schön und gut. Nur gehen viele von ihnen mangels Geld nicht in Erfüllung. Und um etwas wichtiges an dieser Stelle zu erklären: So gut wie jeder einzelne Mensch stellt sich unter Reichtum was anderes vor. Faktoren sind dabei die eigene Gesellschaftliche Stellung, Gesamteinkommen, Gesundheitszustand, aktueller Familiärer Stand (Sind die Eltern/Geschwister gesund oder nicht), das eigene "Glück" oder Zufriedenheitsgefühl. Und alles das hat dann noch immer nicht zwingend etwas über die Entscheidung des einzelnen Individuums zu sagen.

    Um es mal ganz kurz zu machen: den einen ist die eigene Gesundheit wichtiger, dem anderen das Geld. Was wiederum so aber auch viel zu einfach hingeklatscht ist. Denn demjenigen, dem das Geld wichtiger als die eigene Gesundheit ist, können ja unterschiedlichste Gründe zu seinem Denken/Handeln bewegen. Genau so natürlich auf jenen bezogen, welcher sich für seine eigene Gesundheit entscheidet. Und noch etwas: Geld alleine korrumpiert bestimmt niemanden. Es ist der eigene Charakter, welcher so etwas zulässt. Ist genau so als würde man sagen: Waffen töten Menschen ... :rolleyes: Menschen töten Menschen.

  • @AntiFeind:


    So habe ich es ja auch gemeint und auch geschrieben: Es kommt immer auf das Individuum an. Für viele mag wie von mir angesprochen, ein gutes Durchschnittseinkommen reichen, dem anderen ist die Gesundheit das höchste Gut, und andere eben der Reichtum. Ich wollte damit nur ausrücken, dass das streben nach Reichtum sicherlich nicht für alle etwas ist. Und dies habe ich auch bei mir festgestellt. Geld / Genügend Auskommen reicht mir aus und könnte mir nicht vorstellen mit zig Millionen etwas anzufangen. Denn es sinnlos horten macht für mich persönlich keinen Sinn. :win:

  • Realistisch betrachtet würde ich das Geld nehmen, Weltfrieden wäre natürlich weitaus besser und dass wir kein Abschaum mehr in der Gesellschaft hätten und u.a. die Leute kapieren würden, dass wir nur ein Leben haben und uns das nicht mit Neid, Hass oder sonst was zerstören sollten.

    Fakt ist aber, dass ein Weltfrieden auf unserer Welt unmöglich ist, dafür gibt es zu viel Gesindel, was genau das verhindern würde, ich würde Bill Gates Vermögen nehmen, ein paar Leute und würde ich dann auf eine Insel absetzten, wo man nicht so viel von dem Abschaum mitbekommen würde...

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    Wenn du der Einsamkeit begegnest – hab keine Angst!

    Sie ist eine kostbare Hilfe, mit sich selbst Freundschaft zu schließen.

    Einmal editiert, zuletzt von Dehrion ()

  • Verstehe die Frage nicht. Wer würde denn bitte nicht Weltfrieden wählen? Weltfrieden wäre der erste Schritt hin zu einem Paradies auf Erden, sofern damit auch alle Probleme gelöst werden, die Konflikte auslösen - Geld wäre dann irgendwann überflüssig.

  • Weltfrieden natürlich täte ich wählen, aber das Leben muss auch nach wie vor leistbar bleiben.

    Sieht man ja an den Preisexplosionen wie Lebensmittel/Strom/Gas, und das zählt für mich nicht zu Reichtum, das sind Dinge des alltäglichen Bedarfs, die nicht unerschwinglich werden dürfen.