• Auch wenn ich selbst glücklicher Single bin und sich daran niemals was ändern wird, ist die Vorstellung an einer Hochzeit in meinen Augen nicht mit Zwang verbunden sondern eher mit Romantik. Meine damit, man gibt sich das Jawort "Bis das der Tod uns scheidet." Klar, eines der typischen Gegenargument wäre an dieser Stelle bestimmt "Und was ist, wenn die Ehe platzt?" Klaro, wer ein bischen bei Verstand ist, heiratet doch nicht, nachdem man sich erst maximal drei Wochen kennt. Nein, für mich steht eine Hochzeit für einen festen Treueschwur. Wenn ich das mit dem heutigen eher üblichen hust um es noch nett zu formulieren "schnellen Dates" vergleiche, wird mir bei dem zweitem fast schlecht. Meine einmal sehen, einmal miteinander schlafen. Wow, wenn das keine Liebe ist? Lachhaft. Und außerdem muss eine Hochzeit keine Umsummen kosten. Kleiner Verwandtenkreis, die engsten Freunde, bekannter DJ oder anderer Musikkünstler, welcher eine kleine Gage verlangt, nette Lokation und alles hält sich im Rahmen.

    "Und ist eine Hochzeit zwingend notwendig, um seine Liebe auszudrücken?" Meine Antwort darauf lautet "Nein, das ist Ansichtssache. Nur sollte eine Hochzeit aus freien Willen geschehen, sprich aus absoluter Liebe." Denke jedoch, so was verstehen heutzutage nur noch wenige unter wahrer Liebe. Dann lieber ein One Night Standt und das wars ...

  • Ich vermute mal mit heiraten verbindet man heutzutage immer noch den Gang in die Kirche und das Fest danach.

    Früher war das sicherlich vollkommen normal, "es hat einfach dazu gehört", würde ich jetzt mal sagen. (so klingt es jedenfalls, wenn meine Großeltern und Eltern darüber sprechen)


    Für mich ist heutzutage ebenfalls eine Hochzeit kein muss mehr.

    Den Bund der Ehe kann man sogesehen auch ohne Heirat eingehen, dafür muss man nicht auf Standesamt und/oder ne Feier schmeißen.

    Ich kenne auch zwei ältere Paare, die sind seit nun mehr 20 und 17 Jahren zusammen und haben nicht geheiratet, deren Aussagen waren, dass Sie das "nicht brauchen", man kann sich auch so abgöttisch lieben, ohne dass man sich trauen muss.


    Ich selbst, mhhh brauchen tue ich es nicht wirklich, für mich würde eine Beziehung auch ohne Hochzeit schön sein, dafür bräuchte ich nicht das ganze drumherum.

    Ob ich aber jemals wieder mehr Gefühle in der Beziehung haben werde weiß ich nicht, daher ist generell unklar ob es überhaupt mal soweit kommt.

  • Den Bund der Ehe kann man sogesehen auch ohne Heirat eingehen, dafür muss man nicht auf Standesamt und/oder ne Feier schmeißen.

    Ich kenne auch zwei ältere Paare, die sind seit nun mehr 20 und 17 Jahren zusammen und haben nicht geheiratet, deren Aussagen waren, dass Sie das "nicht brauchen", man kann sich auch so abgöttisch lieben, ohne dass man sich trauen muss.

    Vorallem im Alter geht's dann auch im entscheidungsgewalt und Witwen Rente.


    Wenn man 2 Einzelpersonen vor dem Staat ist und einer stirbt, dann ist das so.


    Ist man verheiratet kriegt die andere Person Witwen Rente.


    Oder wenn jemand totkrank ist, als Ehepartner darf man mehr. Kriegt mehr Infos oder sonst was. Was genau weiß ich nicht. Aber auf jedenfall hat es dann Vorteile verheiratet zu sein.

  • Auch wenn es für viele nicht anders machbar ist.

    .. oder nicht gewünscht ist. ;) Mein Mann und ich waren da von unseren Wünschen her das genaue Gegenteil, auch wenn wir es von unseren finanziellen Mitteln her durchaus auch hätten anders haben können. Wir wollten gerne klein und bescheiden heiraten, ohne allzu viel Tamtam. Für uns war es so perfekt - da muss natürlich jeder selbst wissen, was er mag. Es gibt so vielfältige Arten zu heiraten, und es ist auch kein Zwang, dafür Unmengen an Geld auszugeben (weil Aerishi schrieb, eine Hochzeit wäre mit haufenweise Stress und Kosten verbunden - wir hatten weder das eine noch das andere). Wenn aber jemand gerne eine teure Märchenhochzeit möchte - go for it! :3

  • Mhhh schwer zu sagen, ich sehe halt auch mehr finanzielle Aspekte, ansonsten wäre eine Partnerschaft für mich genau das gleiche, nur eben halt ohne den ganzen Schnickschnack, der nebenbei noch sehr teuer ist.


    Ob ich heiraten würde?

    Ebenfalls schwer zu sagen, dafür müsste ich erst mal wieder eine Frau treffen, die passt (und nein hier ist nicht mal ansatzweise das Aussehen gemeint), dass müsste man dann erstmal sehen, wie es über die Jahre so läuft und dann könnte man ggf. drüber nachdenken, ich bin keiner der voreilig solche Entscheidungen trifft, da ich den Stress im schlimmsten Fall nicht haben will, wenn es schief gehen würde.

    Ich wäre so ne Person, die wäre eh schon geknickt ohne Ende und dann kommt noch die Scheidung dazu... D:

  • Für mich wäre das nix, ich finde es öde, nervend und zu altmodisch, damit würden dann schon die ersten Verpflichtungen und gesellschaftlichen Einengungen anfangen. ^^"


    Ich persönlich habe die Wahrnehmung das selbst der Moderne westliche Mensch mit der Zeit wieder in für mich "zu" traditionellen Rollen und- Lebensmuster zurück verfällt , die klassische Hochzeit ist dann meistens leider erst der Anfang.

  • Das kann ich jetzt nicht genau sagen. Kommt drauf an, ob ich jemanden kennenlerne mit dem ich es mir vorstellen kann. Ob ich mit einem Mann zusammenkomme, bei dem ich mich wirklich wohlfühle und wir auch längere Zeit zusammen waren.

    Ein Muss ist es also für mich nicht. Ich mache es davon abhängig, wie mein Leben weiterhin verläuft.

    Natürlich wäre es schön, aber ich würde nicht heiraten wollen nur um "verheiratet" zu sein.

    Etwas genau vorhersagen kann man im Endeffekt nie und ich möchte nicht von etwas träumen oder sagen "das muss unbedingt sein", wenn man nicht weiß wie sich das Leben gestalten wird bzw. Ich will mein Leben nicht von so etwas abhängig machen.

    In der heutigen Zeit sollte man es sich (meiner Meinung nach) eh zwei Mal überlegen, ob man es auch wirklich möchte.

    2 Mal editiert, zuletzt von amyace ()

  • Ich bin bereits seit 8 Jahren verheiratet und mit der betreffenden Person bereits über 13 Jahre zusammen.

    Innerhalb dieser Ehe haben wir gebaut, Kinder bekommen und sind beide beruflich aufgestiegen.

    Eine Ehe ist keine Konservierung romantischer Gefühle, sondern bedeutet viel Arbeit. An sich selbst und mit dem Partner. Wir streiten uns, wir lieben uns. Wir achten aneinander.

    Ob ich noch einmal heiraten würde, kann ich bislang nur mit ja beantworten. Es schafft eine Verbindlichkeit zueinander und vor anderen. Es stärkt für mich und meinen Partner ein Zugehörigkeitsgefühl. Aber das ist meine persönliche Erfahrung.

  • An sich ist es nich unmgölich, ob es aber letzendlich mit meiner Demisexualität und der Abneigung gegenüber Menschen (gebranntmarktes Kind you know) dazu kommen wird.

    Wie schon mehrfach hier erwähnt wurde, sehe ich BIS JETZT auch erst mal nur einen finanziellen Punkt darin.


    Letztendlich würde das dann eher von meiner Partnerin (wenn ich eine haben sollte) kommen, mir ist das persönlich nicht so wichtig, bezogen auf die Liebe, kann ich meine Partnerin genauso ohne Heirat über alles lieben, wie wenn ich mit Ihr verheiratet wäre.

  • Ok... also: Ich wollte nie heiraten, weil ich keinen vernünftigen Grund darin sehe. Wenn eine Beziehung nicht mehr läuft, dann gehe ich. Punkt. Durch eine Ehe wird man jedoch noch zu lange an den Partner gebunden. Es gibt aber auch noch viele andere Gründe, die gegen eine Ehe sprechen.

    ABER: Vor fast 3 Jahren wollten mein Partner und ich doch heiraten. Weil wir festgestellt haben, dass wenn man in einer Beziehung lebt, zwar die rechtlichen Nachteile, aber nicht die Vorteile einer Ehe hat. Letztendlich haben wir den Quatsch aber doch gelassen. Gott sei Dank xD