Freundschaften

  • Twofu Wie gesagt, ich verstehe unter den Begriffen "Freunde" und "Freundschaft" ein Bisschen was anderes, als die meisten heutzutage im Westen. Das was ich mit diesen Begriffen bezeichne, entsteht in erster Linie im gemeinsamen Leid, denn gerade dort kann wahre Treue geboren bzw. unter Beweis gestellt werden.


    Wenn ich sage, dass ich keine Freunde habe, dann meine ich damit, dass ich keine Menschen habe, mit denen ich eine solche magische Bindung habe, welche, wie bereits mehrfach erwähnt, in meinen Augen nicht an leerer Stelle entsteht.


    Nein, damit man gemeinsam durch schwere Zeiten gehen kann, braucht es kein Verhältnis zu einander, das über eine Bekanntschaft hinausgeht. Verstehe auch nicht ganz, wie man überhaupt zu einer solchen Ansicht kommen könnte? Beispiel: Man wächst in der selben Stadt auf, kennt sich kaum, aber dann kommt der Krieg und man ist durch bestimmte Umstände gezwungen, zusammenzuarbeiten.

    "Die Schimpfwörter, die auf den Wänden von öffentlichen Toiletten geschrieben stehen, sind das erste Anzeichen der allgemeinen Schriftkundigkeit."

  • Beispiel: Man wächst in der selben Stadt auf, kennt sich kaum, aber dann kommt der Krieg und man ist durch bestimmte Umstände gezwungen, zusammenzuarbeiten.

    Hast du vielleicht noch ein alltagstaugliches Beispiel? :D

  • Beispiel: Man wächst in der selben Stadt auf, kennt sich kaum, aber dann kommt der Krieg und man ist durch bestimmte Umstände gezwungen, zusammenzuarbeiten.

    Hast du vielleicht noch ein alltagstaugliches Beispiel? :D

    Nein, denn wie ich bereits sagte, ist Freundschaft für mich nichts Alltägliches. Es ist heutzutage eine sehr seltene, kostbare Sache, die bei weitem nicht jeder erleben kann.

    "Die Schimpfwörter, die auf den Wänden von öffentlichen Toiletten geschrieben stehen, sind das erste Anzeichen der allgemeinen Schriftkundigkeit."

  • Beispiel: Man wächst in der selben Stadt auf, kennt sich kaum, aber dann kommt der Krieg und man ist durch bestimmte Umstände gezwungen, zusammenzuarbeiten.

    Hast du vielleicht noch ein alltagstaugliches Beispiel? :D

    Nein, denn wie ich bereits sagte, ist Freundschaft für mich nichts Alltägliches. Es ist heutzutage eine sehr seltene, kostbare Sache, die bei weitem nicht jeder erleben kann.

    Uff, ok dir sei deine Interpretation von Freundschaft gegeben aber du musst auch zugeben das deine Interpretation recht extrem, sehr abweisend und eigene Interpretation ist.

    Ich verstehe auch nicht ganz warum du dich hierbei auf den Westen beziehst. In welchen Ländern wird Freundschaft ebenfalls auf so einer extremen Weise angesehen wie deiner?

  • Nein, denn wie ich bereits sagte, ist Freundschaft für mich nichts Alltägliches. Es ist heutzutage eine sehr seltene, kostbare Sache, die bei weitem nicht jeder erleben kann.

    Also ist das einzige Beispiel, das du für "eine gemeinsame, schwere Zeit mit jemandem unbekannten" hast.. Krieg?

  • Uff, ok dir sei deine Interpretation von Freundschaft gegeben aber du musst auch zugeben das deine Interpretation recht extrem, sehr abweisend und eigene Interpretation ist.

    Ich verstehe auch nicht ganz warum du dich hierbei auf den Westen beziehst. In welchen Ländern wird Freundschaft ebenfalls auf so einer extremen Weise angesehen wie deiner?

    Ich hatte ja von Anfang an angegeben, dass ich Freundschaft anders betrachte als heutzutage üblich. Wieso ich mich auf den Westen beziehe? - Weil wir hier materiell sehr, sehr, sehr gut leben. Das betrifft auch die sogenannten "Armen", die drei Mal täglich etwas zu essen haben, immer ein Dach über dem Kopf geniesen können und fast uneingeschränkten Zugang zu fließend Wasser besitzen. Hier ist Frieden, recht lange schon. Die heutigen Erwachsenen und Kinder kennen den Krieg nicht, sie kennen den Hunger und die Not nicht. Wenn es einem gut geht, weiß man seinen Nächsten nicht in dem Maße zu schätzen, wie in Krisenzeiten. Man braucht niemanden, von dem das eigene Überleben abhängt, man kann niemandem mit Einsatz seines Lebens helfen, niemand kann einem mit Einsatz seines Lebens helfen. In anderen Teilen der Erde sieht die Sache anders aus. Die Leute wissen noch, was es heißt, einen Freund zu haben.

    Also ist das einzige Beispiel, das du für "eine gemeinsame, schwere Zeit mit jemandem unbekannten" hast.. Krieg?

    Nein, selbstverständlich nicht. Ein Brand in einem Einkaufscenter, ein Banküberfall (sowohl in der Rolle des Räubers, als auch des Kunden), Gemeinsames Überleben in einem Gefängnis, das sich von einem deutschen unterscheidet. Es gibt genug Beispiele.

    "Die Schimpfwörter, die auf den Wänden von öffentlichen Toiletten geschrieben stehen, sind das erste Anzeichen der allgemeinen Schriftkundigkeit."

    Einmal editiert, zuletzt von Kousei77 ()

  • Beitrag von Kousei77 ()

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  • Die heutigen Erwachsenen und Kinder kennen den Krieg nicht, sie kennen den Hunger und die Not nicht.

    Kennst du ihn etwa? Ich war mitten im Krieg während wir in der Flucht waren. Ich hab da keine großartige Freundschaft erfahren. Da gibt es nicht die Wunschvorstellung des Fremden welcher dir zufällig hilft und sich dadurch eine Bindung aufbaut.

    Da kümmert sich jeder um sich selbst und seiner Familie. Man unterstützt vielleicht auch seinen Freunden aber diese Vorstellung dessen erst eine Freundschaft aufbauen zu können sei es in einem Brand, Krieg, Erdbeben usw. ist sehr filmisch.

    Wie gesagt, dir seine deine Interpretation gegeben. Nur scheint deine Auffassung von Freundschaft nur unter Extremfällen vorhanden zu sein und jegliche Bekanntschaft welche sich gut hält, durch Gemeinsamkeiten und Erinnerung aufbaut keine Freundschaft zu sein sondern lediglich eine Bekanntschaft.

  • Kennst du ihn etwa?

    Nein, auch kenne ich keine Freundschaft in meinem Sinne des Wortes.

    Ich hab da keine großartige Freundschaft erfahren.

    Ich sagte ja auch nicht, dass man im Krieg zwingend Freundschaft erfährt, sondern dass sie vor allem in solchen Situationen entstehen kann - das sind zwei verschiedene Aussagen.

    Da gibt es nicht die Wunschvorstellung des Fremden welcher dir zufällig hilft und sich dadurch eine Bindung aufbaut.

    Geht auch nicht um den Fremden, sondern um den Bekannten, mit dem man in einer solchen Lage durch dick und dünn geht und eine ganz besondere Beziehung aufbaut, die von einer Treue geprägt ist, die in anderen Formen der zwischenmenschlichen Beziehung nicht bakannt ist.

    "Die Schimpfwörter, die auf den Wänden von öffentlichen Toiletten geschrieben stehen, sind das erste Anzeichen der allgemeinen Schriftkundigkeit."

  • Ich sagte ja auch nicht, dass man im Krieg zwingend Freundschaft erfährt, sondern dass sie vor allem in solchen Situationen entstehen kann

    Letzte Frage einfach nur aus der Interesse heraus.

    Inwiefern weißt du dass sich in solchen Situation eine Freundschaft aufbaut welche normalen Bindungen hinaussteigt und auch hält?

  • Letzte Frage einfach nur aus der Interesse heraus.

    Inwiefern weißt du dass sich in solchen Situation eine Freundschaft aufbaut welche normalen Bindungen hinaussteigt und auch hält?

    Aus Berichten verschiedener Art. Es sollte eigentlich nichts geheimes sein. In den anderen Threads antworte ich dir morgen, es ist schon späte Stunde, schlaf gut.

    "Die Schimpfwörter, die auf den Wänden von öffentlichen Toiletten geschrieben stehen, sind das erste Anzeichen der allgemeinen Schriftkundigkeit."

  • Krieg schweißt niemanden zusammen. Geschichte wird immer vom Sieger geschrieben. Hollywood ist nicht die Realität. In der Realität kommt irgendein Fleischklops gibt dir Schwinger und dann sind alle Lichter aus egal was du alles gelernt hast.

  • Beitrag von Rave Whisper ()

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