Abtreibung

  • Es reicht. Hört endlich auf.
    Haltet einfach die Finger still, wenn ihr nicht eure Meinung zum Thema Abtreibung kund tun wollt.


    Gratulation an alle die unter Beweis gestellt haben, das sie zwar Wortgewandt sind aber keine Umgangsformen besitzen.


    Jessica hat ihre Meinung zum Ausdruck gebracht und nicht "Informationen zur Verfügung gestellt", die auf Richtigkeit überprüft werden müssen. Ihr habt offensichtlich Probleme mit der Art wie sie ihre Beiträge verfasst und die Gelegenheit gewittert einen unnötigen Streit vom Zaun zu brechen. Große Klasse. Ich hatte keine Schwierigkeiten ihren Beitrag beim ersten mal lesen zu verstehen, also vielleicht liegt es ja an eurer Auffassungsgabe.


    edit. ops. lari war schneller.

    tumblr_o2712ouoge1qckwizo1_500.gif

    "Promises were made to be broken. As are the bones of little bunnies who forget what they have at stake"

  • Ich finde es interessant, was @MK.Cristate geschrieben hat. Die Fragen, ab wann man Mensch ist und ab wann die Abtreibung Mord ist, stelle ich mir auch. Und genauso frage ich mich, was in welchem Fall besser für das Kind wäre. Letztendlich stehe ich wie die wenigsten für eine Abtreibung, wobei es auf den Umstand und die Gründe ankommt. Vergewaltigung wäre ein Grund, aber auch, wenn die Verhütungsmittel aus welchem Grund auch immer versagen. Manchmal passt ein Kind nicht in das momentane Leben. Ich will kein Kind auf die Welt setzen, welches ich abgeben muss, da ich dem Kind nichts bieten kann. Ich will es aber auch nicht behalten, da ich dem Kind eben was bieten möchte. Es ist schwierig und eben darum frag ich mich, ob es wirklich falsch ist das 'Ding' im Bauch, bevor es menschliche Gestalt annimmt, zu töten, wenn man psychisch daran kaputt geht. Und ich denke, wenn man voll dahinter steht (was ärztlich bei einer Abtreibung sowieso bestätigt werden muss) und seine guten Gründe hat, dann sollte die Abtreibung in Ordnung sein.


    Allerdings muss ich sagen, dass man so schnell gar nicht schwanger wird ^^ Es gibt nur einen Moment einmal im Monat, in dem die Frau den Eisprung bekommt und schwanger wird. Diesen Moment muss man erstmal treffen. Nur weil man nicht verhütet oder sie versagen, heißt es nicht, dass die Frau jetzt 100% schwanger ist. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, ja. Vor allem, weil die Spermien im weiblichen Körper paar Tage überleben. Aber ohne Eisprung ist es nicht möglich schwanger zu werden.


    Ich hoffe, dass ich nie abtreiben muss ^^ Aber im Moment passt auch kein Kind in mein Leben. Und ich verhüte ^^ Wobei ich die Pille ursprünglich genommen habe, um die monatlichen Schmerzen zu lindern. Auch dafür sind Pillen gut! Manche Frauen leiden bei der Blutung an unterträgliche Schmerzen. Mit der Pille kann die Menge der Blutung gesenkt werden und die Schmerzen werden damit geringer. Es ist also meinerseit eher 2. rangig, mich damit zu verhüten. Vllt hätte ich auch was anderes benutzt, wenn ich nicht von der Pille abhängig wäre ^^ Aber 100% sicher ist kein Verhütungsmittel. Das stimmt. Aber wann trifft man schon den Moment des Eisprungs? Manche tun so, als wären sie direkt schwanger sobald die Eichel drin ist :D"

  • Naja, ich halte es auch für etwas 'gewagt' den Leuten Verantwortungslosigkeit zu unterstellen, wenn eine ungewollte Schwangerschaft im Raum steht. Wie @Ex4mp1e bereits erläuterte sind die meisten, gängigen, Verhütungsmethoden keine grundlegend auch 100 prozentigen Verhütungsmethoden. Hinzu kommt, dass Sterilisationen wohl eher nur von den wenigsten Personen da draußen tatsächlich in Erwägung gezogen werden.. was auch verständlich ist, immerhin bedeuten diese Verhütungsmethoden einen operativen Eingriff. Operative Eingriffe beinhalten immer ein gewisses Risiko, von Entzündungen über Nervenschädigungen, bishin zum Tod, kann jeder noch so kleine Eingriff ungewünschte Konsequenzen nach sich ziehen. Die wohl am Überwiegensten genutzten Verhütungsmethoden dürften somit auf Dinge wie die Pille, Kondome etc. zurücklaufen.


    Und all diese Verhütungsmethoden sind lediglich 'relativ' sicher. Das die Pille unter diversen Umständen nicht korrekt wirkt, das ist bekannt. Bei beispielsweise Kondomen kann ebenfalls von Anwendungsfehlern bishin zu Produktionsfehlern alles mögliche Schief gehen.


    Ich würde daher nicht pauschal unterstellen das jemand verantwortungslos seie, wenn eine ungewollte Schwangerschaft zum Thema wurde. Ja, es kann sein, dass man einfach mal auf gut Glück ein wenig Snu-Snu betrieb.. es kann aber auch sein, dass man alles richtig machte und es dennoch passierte. Für letzteren Personenkreis wären solche Kommentare ein Tritt unter die Gürtellinie, denn bei ihnen Griff das gewählte Sicherheitsnetz nicht.. und niemand glaubt ihnen ;-)

    Also nachdem hier im Forum doch schon so viele ernste Themen gestartet worden sind wollte ich euch jetzt auch mal fragen,wie ihr zu dem Thema Abtreibung steht - Jungs sind auch herzlich zur Diskusion eingeladen...viel Spaß.

    Och, ich persönlich sehe das Thema Abtreibungen nicht als sonderlich tragisch an. Solange "es" kein Bewustsein hat wäre meiner Ansicht nach nichts negatives mit einer Abtreibung verbunden. Abgesehen davon gehört auch das Thema Abtreibung zu den Dingen, die ich unter "Selbstbestimmung" zusammenführen würde. Wer schwanger wird soll dementsprechend auch selbst entscheiden dürfen ob das Kind ausgetragen werden soll, oder nicht. Auch so eine Schwangerschaft und Geburt ist immerhin mit viel Stress, Aufregung und einigen möglichen Komplikationen verbunden. Dass das eigene Leben komplett auf den Kopf gestellt wird sobald ein Kind da ist kommt noch hinzu.


    Am Ende sollte es jede werdende Mutter für sich entscheiden was sie hier tun möchte. Eine Abtreibung hat in meinen Augen allerdings nichts mit Mord zu tun.

  • Ich kenne sowohl jemanden der abgetrieben hat, jemanden der abtreiben wollte und kannte sogar eine Dame, die ihren Sohn austrug obwohl er einer Vergewaltigung entstammte.
    Grundsätzlich habe ich nichts dagegen, denn wie viele meiner Vorredner schon erwähnten, passt es manchmal nicht. Man kann das Kind zwar zur Welt bringen, aber was bringt es, wenn man z.B. nicht in der Lage ist, es zu versorgen? Liebe und liebevolle Eltern sind wichtig, ja, aber von Liebe allein wird ein Kind nicht satt, auch wenn es einige gibt, die so denken.
    Eigentlich ist der einzige Punkt, an dem ich kein Verständnis habe der, wenn ich weiß, oder erzählt bekomme das diese Person/das Paar absichtlich nicht verhütet. Aber nicht weil sie ein Kind wollen, sondern weil es ihnen zu doof ist. Das kam aber zum Glück erst einmal vor. Mann wollte keine Lümmeltüte und sie war der Meinung das sonst nichts hilft. Als ich dann jedoch darüber nachdachte, wäre ich froh gewesen, hätte sie doch abgetrieben, aber nun gut.


    Hier in der Gegend lebt ein Junge, ich glaube er ist mittlerweile 20, der abgetrieben wurde. Nicht sollte, sondern wurde. Die Mutter erfuhr das er Trisomie 21 hat und unterzog sich einer Spätabtreibung. Die Ärzte ließen ihn stundenlang zum sterben liegen, bis irgendwann mal jemand doch auf die Idee kam was zu tun. Natürlich hatte das Folgen und er leidet nun nicht nur unter der Trisomie.
    Ich verstehe die Mutter, allerdings ist auch bekannt das sie zweimal klagte. Erst auf Grund der nicht gelungenen Abtreibung und als das nicht klappte, aufgrund von unterlassener Hilfeleistung. Glücklicherweise hat er wohl eine liebevolle Pflegefamilie gefunden, die mittlerweile noch zwei weitere Mädchen mit Trisomie 21 aufgenommen haben.
    Eigentlich recht interessante Geschichte, aber eigentlich ist das ja schon wieder Off-Topic.

  • Hinzu kommt, dass Sterilisationen wohl eher nur von den wenigsten Personen da draußen tatsächlich in Erwägung gezogen werden.. was auch verständlich ist, immerhin bedeuten diese Verhütungsmethoden einen operativen Eingriff. Operative Eingriffe beinhalten immer ein gewisses Risiko, von Entzündungen über Nervenschädigungen, bishin zum Tod, kann jeder noch so kleine Eingriff ungewünschte Konsequenzen nach sich ziehen. Die wohl am Überwiegensten genutzten Verhütungsmethoden dürften somit auf Dinge wie die Pille, Kondome etc. zurücklaufen.

    Najaaa, auch da @Yoshino die Pille in ein recht gutes Licht als Verhütungsmittel gerückt hat, möchte ich einmal anmerken, dass die Pille - oder generell Verhütungsmittel mit Hormonen, nicht das Gelbe vom Ei sind. Dort gibt es genauso Risiken wie bei einer Op, dass es zu irreparablen Schäden (oft ist zB die Schilddrüsenfunktion nach mehrjährigem Einnehmen gestört) führen kann; ja, es sind auch schon einige Frauen deswegen gestorben. Dass ein Mittel, dass dem Frauenkörper eine Schwangerschaft vortäuscht, nicht gut sein kann, versteht sich eigentlich von selbst. Deswegen bin ich der Meinung, dass Hormone keine gute Verhütungsmethode sind (jetzt lediglich auf den Sinn für Verhütung reduziert). Finde es auch richtig schlimm, dass Frauenärzte ständig direkt die Pille verschreiben wollen.
    Ist zwar etwas Off-topic gewesen, aber sollte mal erwähnt werden, wenn in dem Zusammenhang schon davon gesprochen wird, finde ich.

  • Am Ende sollte es jede werdende Mutter für sich entscheiden was sie hier tun möchte. Eine Abtreibung hat in meinen Augen allerdings nichts mit Mord zu tun.

    Wobei ich finde, dass der Vater ebenfalls das Recht hat mitzuentscheiden (wenn das Verhältnis zur besagten Person gut ist). Immerhin ist er mit verantwortlich dafür. Und sollte es zur Abtreibung kommen, soll er dafür auch seinen Anteil zahlen. Genauso wie, wenn das Kind behalten wird.

    Najaaa, auch da @Yoshino die Pille in ein recht gutes Licht als Verhütungsmittel gerückt hat, möchte ich einmal anmerken, dass die Pille - oder generell Verhütungsmittel mit Hormonen, nicht das Gelbe vom Ei sind.

    Ist es auch nicht, da hast du Recht. Am sichersten ist es einfach gar kein Geschlechtsverkehr zu haben, bis man sich wirklich ein Kind wünscht ^^ Das ist die 100% sicherste Variante nicht ungewollt schwanger zu werden :D Und demnach müsste dann auch nicht über eine Abtreibung nachgedacht werden.


    Finde es auch richtig schlimm, dass Frauenärzte ständig direkt die Pille verschreiben wollen.

    Ich weiß ja nicht welche Frauenärzte du so kennst, aber kenne welche, die wurden vorher gefragt oder haben sich selbst vorher erkundigt, wie sie verhüten wollen. In meinem Fall war die Pille die einzige Lösung, die mich von den Schmerzen befreite. Es gibt ja auch Buscopan und andere Schmerzmittel, sowie Kirschkernkissen etc., die helfen sollten. Aber es hilft leider nicht bei jeder Frau, je nachdem, wie stark die Blutung und die Schmerzen sind. Demnach bliebe nur noch die Pille, die dabei allerdings nicht als Verhütungsmittel verschrieben wurde, sondern zur Schmerzlinderung. Der Gebrauch zur Verhütung kam in meinem Fall erst 7 Jahre später ^^" Und da ich schon so lange die Pille genommen hatte, wusste ich auch nicht, wieso ich es ändern sollte, wenn ich so oder so davon "abhängig" bin. Aber 100% sicher ist es nicht. Genauso wenig wie die anderen Verhütungsmittel.

    Eigentlich ist der einzige Punkt, an dem ich kein Verständnis habe der, wenn ich weiß, oder erzählt bekomme das diese Person/das Paar absichtlich nicht verhütet. Aber nicht weil sie ein Kind wollen, sondern weil es ihnen zu doof ist. Das kam aber zum Glück erst einmal vor. Mann wollte keine Lümmeltüte und sie war der Meinung das sonst nichts hilft. Als ich dann jedoch darüber nachdachte, wäre ich froh gewesen, hätte sie doch abgetrieben, aber nun gut.

    Das kann ich auch nicht verstehen, weil es so viele verschiedene Mittel gibt. Dass einer von beiden oder sogar beide allergisch auf die Kondome reagiert, kann ich verstehen. Auch wenn man die Pille nicht verträgt oder die Spritzen... Es gibt aber auch andere Möglichkeiten zu verhüten, die keinen hormonellen Eingriff benötigen. Es gibt immer Mittel und Wege, auch wenn keines dieser die Schwangerschaft zu 100% schützt.
    Naja, aber diese "Doofheit", die du beschreibst, wird halt bestraft ^^ Traurig für das Kind, aber nunja.

  • Wobei ich finde, dass der Vater ebenfalls das Recht hat mitzuentscheiden (wenn das Verhältnis zur besagten Person gut ist). Immerhin ist er mit verantwortlich dafür. Und sollte es zur Abtreibung kommen, soll er dafür auch seinen Anteil zahlen. Genauso wie, wenn das Kind behalten wird.

    Naja, ich für meinen Teil würde das Mitspracherecht des Mannes bei solchen Geschichten aber ein wenig eingrenzen. Am Ende ist es die Frau, die das Kind neun Monate in sich trägt. Am Ende ist es auch die Frau, die die unangenehme Erfahrung einer Geburt durchmachen muss, und die sich auch allen möglichen Komplikationen die mit einer Schwangerschaft kommen könnten stellen muss.


    Als Mann sollte man meiner Meinung nach nicht auf ein "Mitspracherecht" pochen dürfen. Man darf seine Meinung teilen, aber eine Frau dahingehend unter Druck zu setzen dass sie Abtreiben oder das Kind behalten soll, das geht meiner Ansicht nach gar nicht. Wer auf sein Mitspracherecht pocht, der will meist seinen Willen durchsetzen.. darum schreibe ich das hier nun so. Als Mann hat man nicht über den Körper seiner Freundin/Frau zu bestimmen. Die Entscheidung liegt am Ende also auch bei ihr. Wenn sie das Kind behalten will, dann kann der Kerl nicht einfach das Gegenteil bestimmen (= Mitspracherecht!), genau so wenig wie, wenn sie abtreiben möchte. Man kann darüber reden, versuchen auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.. aber wenn es scheitert, dann liegt die Entscheidung bei der Person, die das Kind am Ende auch für ein paar Monate in sich tragen wird.


    Das mit dem Zahlen der Kosten oder Alimente, das ist wieder eine andere Sache. Hier ist finde ich immer der Kontext entscheidend. Wenn es um eine Frau geht, die.. nennen wir es mal "häufigen Herrenbesuch" hat.. dann stehe ich dem Thema "Zahlungspflichten" ein wenig anders gegenüber, als wenn das Kind aus einer Beziehung o.ä. entstanden ist.. aber das ist ein anderes Thema und auch lediglich meine persönliche Meinung hierzu ^^

  • Naja, ich für meinen Teil würde das Mitspracherecht des Mannes bei solchen Geschichten aber ein wenig eingrenzen. Am Ende ist es die Frau, die das Kind neun Monate in sich trägt. Am Ende ist es auch die Frau, die die unangenehme Erfahrung einer Geburt durchmachen muss, und die sich auch allen möglichen Komplikationen die mit einer Schwangerschaft kommen könnten stellen muss.
    Als Mann sollte man meiner Meinung nach nicht auf ein "Mitspracherecht" pochen dürfen. Man darf seine Meinung teilen, aber eine Frau dahingehend unter Druck zu setzen dass sie Abtreiben oder das Kind behalten soll, das geht meiner Ansicht nach gar nicht. Wer auf sein Mitspracherecht pocht, der will meist seinen Willen durchsetzen.. darum schreibe ich das hier nun so. Als Mann hat man nicht über den Körper seiner Freundin/Frau zu bestimmen. Die Entscheidung liegt am Ende also auch bei ihr. Wenn sie das Kind behalten will, dann kann der Kerl nicht einfach das Gegenteil bestimmen (= Mitspracherecht!), genau so wenig wie, wenn sie abtreiben möchte. Man kann darüber reden, versuchen auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.. aber wenn es scheitert, dann liegt die Entscheidung bei der Person, die das Kind am Ende auch für ein paar Monate in sich tragen wird.

    Ich stimme @Hawke voll kommen zu. Jede Frau sollte selber entscheiden dürfen.
    Ich stehe dem Thema Abtreibung, würde ich mal sagen noch neutral gegen über. Ich finde es nicht verwerflich wenn eine Frau sagt, eine Abtreibung ist nichts für mich, es gibt genug andere Möglichkeiten für mich die ich in Betracht ziehe. Genau so wenig finde ich es verwerflich wenn jemand sagt ja ich möchte Abtreiben.
    Niemand der sich je in so einer Situation befand hat das recht über einen Menschen zu Urteilen der sich dafür oder dagegen entscheidet und selbst wenn man sich in so einer Situation befand, aller ich bin schwanger das war nicht geplant, selbst dann hat man nicht das recht jemand anderes belehrend gegenübergetretenen. Weile die Umstände und die Person die es betrifft ganz anderes sind.
    Jede Frau muss diese Entscheidung selber treffen. Sie sollte sich weder schämen müssen Informationen aller Möglichkeiten einzuholen noch sollte sie mit Meinungen andere unter druck Gesetz werden. Noch sollte es für sie schwieg sein an Information zu kommen.
    Es ist eine lebens verändernde Entscheidung die sie selber tragen muss. Sie muss damit leben das sie das Kind abgetrieben hat, es zur Adoption freigeben hat oder es erziehen oder das sie es erziehen lässt. Männer sind aus dieser Nummer stellenweise außen vor. Männer werden Vater wenn das Kind da ist. Die Schwangerschaft über haben sie damit nichts zu tun so sehr unsere moderne Gesellschaft auch was anderes behaupte.
    Es wird einer Frau in unsere Gesellschaft übrigens immer noch viel schwere zur last gelegt wenn sie ihr Kind 'verstößt' als wenn ein Mann sein Kind 'verstößt'. egal wie sie sich heut zu tage entscheidet das Kind ist bereits in den Brunnen gefalle an dem Tag wo sie schwanger wurde.

  • Das mit dem Zahlen der Kosten oder Alimente, das ist wieder eine andere Sache. Hier ist finde ich immer der Kontext entscheidend. Wenn es um eine Frau geht, die.. nennen wir es mal "häufigen Herrenbesuch" hat.. dann stehe ich dem Thema "Zahlungspflichten" ein wenig anders gegenüber, als wenn das Kind aus einer Beziehung o.ä. entstanden ist.. aber das ist ein anderes Thema und auch lediglich meine persönliche Meinung hierzu

    Damit meinst du allerdings die Situation, dass nicht bekannt ist, ob du (oder welcher Kerl auch immer) wirklich der Vater ist, oder? Denn ansonsten verstehe ich nciht, wieso da ein Unterschied bestehen sollte. Denn es ist doch so, egal ob in ner Beziehung oder nicht, sobald ein Mann Sex mit ner Frau hat, geht er ein mini-minimales Risiko ein, dass er Vater und damit unterhaltspflichtig werden könnte. Damit hat er auch zu leben, wenn er meinte, mit "irgendeiner" Sex haben zu müssen.

  • Damit meinst du allerdings die Situation, dass nicht bekannt ist, ob du (oder welcher Kerl auch immer) wirklich der Vater ist, oder? Denn ansonsten verstehe ich nciht, wieso da ein Unterschied bestehen sollte. Denn es ist doch so, egal ob in ner Beziehung oder nicht, sobald ein Mann Sex mit ner Frau hat, geht er ein mini-minimales Risiko ein, dass er Vater und damit unterhaltspflichtig werden könnte. Damit hat er auch zu leben, wenn er meinte, mit "irgendeiner" Sex haben zu müssen.

    Naja, ich meinte damit einen eher.. speziellen.. Fall, der bei mir in der Gegend vor ein paar Jahren mal auftrat. Sagen wir einfach mal das es hier im Dorf eine gibt bei der man sich ernsthaft die Frage stellen muss, ob es noch Kerle im Ort gibt die sie noch nicht nackt gesehen haben :ugly: Gut, ich unterstelle ihr nun mal dass sie eine Nymphomanin oder irgendetwas in der Richtung ist, wofür man nun auch nicht zwangsläufig etwas kann.. nehme ich an. Aber sie hatte anscheinend ständig andere Kerle bei sich daheim, teilweise mehrere innerhalb nur einer Woche (Nachbarn tratschen gerne), und sie machte da wohl auch kein Geheimnis drauß.


    In so einem Fall bin ich einfach nicht sicher, ob man wirklich noch behaupten kann, dass die "Schuld" bei 50:50 liegt. In so einem speziellen Fall geht meiner Meinung nach einfach mehr 'Schuld' von ihr aus, zumindest wenn sie nicht viel vom Thema Verhütung halten sollte. Mein Gedankengang ist hier einfach, dass sie das Risiko derart häufig einging, dass zumindest meiner persönlichen Meinung nach in so einem Fall die Hauptschuld bei ihr liegen würde. Und ich weiß, 'Schuld' ist in dem Zusammenhang ein blödes Wort.. aber du weißt was ich damit meine!


    Ich denke mir nur, dass die Welt nicht immer nur schwarz und weiß ist. Grundsätzlich mag ich es deswegen nicht, dass solche Situationen oft so 'pauschal' bewertet werden. Und für mich ist ein One Night Stand eine vollkommen andere Geschichte, als jemand der X One Night Stands mit verschiedenen 'Partnern' pro Woche hat. Das geht aber in meinen Augen auch in beide Richtungen, ist es der Kerl, der die Dorfmatratze spielte und dabei ein Kind zeugte.. dann liegt natürlich die Schuld bei ihm.. und wenn er dann zur Kasse gebeten wird, dann halte ich es nur für gerecht. Ist es aber die Frau, die diese Rolle einnahm.. dann fände ich persönlich es zumindest gerecht, wenn die fälligen Zahlungen etwas niedriger ausfallen würden. So Alimentszahlungen sind ja auch nicht unbedingt zu unterschätzen, die können jemandes Lebensqualität schon ziemlich reduzieren.


    Oh, und bevor nun wer was falsches denkt: Nein, ich habe soweit ich weiß keine Kinder :ugly:

  • Ich kann den Gedankengang nachvollziehen, aber auch bei einer solchen Person/Situation finde ich, das beide gleichermaßen Schuld tragen. Wäre ich ein Mann (obwohl, ist eigentlich egal) und würde sowas über meine Sexualpartnerin wissen, würde ich auf ein Kondom bestehen, nicht nur um eine Schwangerschaft zu vermeiden. Aber die Chance auf eine solche, verringert sich dadurch eben auch.
    Wie gesagt, ich verstehe den Gedankengang, aber ich denke wenn man aufgrund dessen keine Alimente zahlt, schadet man eher dem Kind, welches nichts dafür kann, als der Mutter.

  • Wie gesagt, ich verstehe den Gedankengang, aber ich denke wenn man aufgrund dessen keine Alimente zahlt, schadet man eher dem Kind

    Naja, ich stelle ehrlich gesagt aus Prinzip erst einmal immer in Frage, dass all das Geld immer für das Wohl der Kinder verwendet wird. Ich denke mir das es auch einige ganz tolle Mütter da draußen gibt, die das Geld abkassieren, einen Großteil für sich selbst verwenden, und trotzdem nur das Minimum für ihre Kinder leisten. Von Rabeneltern aller Art hört und sieht man doch mittlerweile ständig und überall etwas.. Deswegen würde ich ein dickes Fragezeichen hinter dieses "dem Kind schaden" setzen. Vielleicht schadet man aber primär doch nur der Mutter. Alimentszahlungen alleine sind einfach kein Garant dafür, das es das Kind dadurch besser haben wird. Meines Wissens nach ist es ja nicht so als würde grundsätzlich geprüft werden wofür all diese Gelder verwendet werden..

  • Sie sollte sich weder schämen müssen Informationen aller Möglichkeiten einzuholen noch sollte sie mit Meinungen andere unter druck Gesetz werden. Noch sollte es für sie schwieg sein an Information zu kommen.

    Ich gerade dazu ein Artikel zu einer Kampagne gefunden die sich mit dem Paragraph §219a befasst.


    Richtig drauf aufmerksam wurde ich durch die Zeitungsartikel über die Ärztin welche zu einer Geldstrafe verurteilt wurde weil sie unter ihrem Leistungsspektrum eben auch Schwangerschaftsabbrüche, sowie Informationen was bei selbigen geschieht, zählte.
    Dies war mir bis dato gar nicht so bewusst wie das mit den Information für solche Frauen aussieht, ich bin vom Fach ich weiß was passiert, wie es passiert (wo man Hilfe) bekommt etc. aber andere eben nicht. Ich dachte allerdings auch das jeder Arzt Infos darüber geben darf und vorallen jeder Gynäkologe.
    Dieser Paragraph ist für mich ungeheuerlich, man sollte als betroffene Frau zu dem Arzt dürfen den man vertraut und von diesem auch Information erhalten.
    Über den Paragraphen wird jetzt am 22. 2 im Bundestag abgestimmt und ich hoffe wirklich das sie ihn verabschieden.
    Das der Artikel der mich jetzt nochmal darauf erneut aufmerksam gemacht hat https://www.jetzt.de/gender/ka…tionen-ueber-abtreibungen

  • Nachdem ich vorhin eine lange Diskussion mit einer Dame aus einem anderen Forum hatte, kommt mir dieses Thema hier sehr gelegen - vor allem da ich mir ziemlich sicher bin, hier nicht als "krank", "gestört" und "keine echte Frau" bezeichnet zu werden.


    Bei unserem sehr unerfreulichen Gespräch ging es nicht direkt um Abtreibungen, sondern um die Sterilisation der Frau im jungen Alter. Ich selbst würde sofort jede Gelegenheit bei einem seriösen Arzt ergreifen um dort unten alles kappen zu lassen, denn ich bin mir seit je her sicher: Ich will keine Kinder. Zum einen glaube ich nicht, dass ich eine gute, verantwortungsvolle Mutter wäre, zum anderen habe ich gar nicht die Geduld dafür, so einen kleinen Stöpsel 24/7 zu unterhalten. Ja, ja, ich weiß, das kann sich natüüürlich noch alles im Alter ändern, ich muss nur den richtigen Partner finden, blablabla... Alles schon gehört und ich kann immer noch nur mit den Augen rollen, wenn man Hellseher spielen und mir meine Zukunft voraussagen will.


    Dementsprechend habe ich mir natürlich auch Gedanken gemacht, was ich tun würde, würde ich wirklich einmal schwanger werden - und das, obwohl ich extrem genau auf meine Verhütung achte. Und ich bin ganz ehrlich: Ja, ich würde abtreiben und das Kind nicht austragen wollen.

    Es ist nicht nur so, dass ich einfach nichts mit Kindern anfangen kann. Die sind ja gar nicht mal so schlimm, sondern können wirklich putzig sein. Wenn ich hingegen an die Schwangerschaft selbst denke, könnte ich mich einfach nur gruseln. Wirklich, es ist eine absolute Horrorvorstellung für mich, dass da irgendetwas in mir wächst und auch mal irgendwann rauskommen soll. Ich weiß nicht, manchmal habe ich das Gefühl, dass ich dahingehend eine richtige Phobie entwickelt habe, denn ich mag mir auch beispielsweise keine Babybäuche ansehen, wie sie ja öfter mal auf Facebook gepostet werden. Da scrolle ich mit verzogenem Gesicht lieber weiter.


    Natürlich geht es in einer solchen Situation immer noch um ein Menschenleben. Viele vergessen dabei jedoch das Leben der Person, der dieses Menschenleben austragen müsste. Neun Monate Schwangerschaft sind kein Zuckerschlecken und gerade dann, wenn man sich partout keine Kinder wünscht, mit Sicherheit ein psychisches Desaster. Da bin ich persönlich lieber ein "Mörder", "krank" und "gestört" statt mich selbst komplett kaputt zu machen, weil sich da etwas über fast ein Jahr hinweg in mir entwickelt, dass ich niemals haben wollte und für mich eines der schlimmsten Dinge ist, die mir passieren könnten.

  • Floof

    Mit deinem Text sprichst du mir einfach aus der Seele.

    Mein Mann und ich wollen keine Kinder und das steht seit mehreren Jahren fest.

    Seit dem ich wirklich aktiv darüber nachdenke, ob ich jemals Kinder haben möchtte lautet meine Antowort seit her: NEIN! und mein Mann sieht das genau so.


    Bei mir ist es so, dass wenn ich Neugeborene oder Kinder sehe sich absolut nichts emotionales in mir regt.

    Wenn in meinen Freundeskreis die Fotos von den Neugeborenen gezeigt wurden oder wir zu Besuch waren fand ich die Neugeborenen oder Kinder nie

    süß oder der gleichen. Auch wenn die Kinder nett zu mir sind und mich anlächeln es entstehen keine Emotionen bei mir weder positiv noch negativ.

    An sich kann ich gut mit Kindern umgehen aber das wars auch schon.


    Was mir aber am meisten zu schaffen macht ist es ungewollt schwanger zu werden.

    Ich kann diesen Gedanken nicht ertragen, dass etwas in meinem Bauch wächst und sich von mir ernährt und das 9 Monate lang.

    Manchmal habe ich richtige Angstschübe, dass ich doch schwanger werden könnte, obwohl wir auch sehr gewissenhaft verhüten.

    Und das quält mich schon sehr.


    Im Moment setzte ich mich mit dem Thema Sterilisation auseinader und werde auch meinen Arzt ansprechen.

    Allerdings lese ich immer nur davon, dass es bei Frauen gemacht wird, die mit ihrer Kinderplanung fertig sind und ein gewisses Alter erreicht haben.

    Genau so ist es bei der Sterilisation beim Mann...

    Würde man mir das aber anbieten, würde ich sofort ja sagen und den Eingriff durchführen.


    Deswegen bin ich eigentlich froh, dass es die Möglichkeit einer Abtreibung gibt (Für mich persönlich)

    Natürlich leiden auch Frauen die damit nicht klar kommen, dass sie überhaupt eine Abtreibung durchgeführt haben.

    Wenn ich aber ungewollt schwanger werden sollte und nicht abtreiben könnte, ich würde einfach nur zu Grunde gehen.

    Es ist ein sehr heikles Thema und ich finde eine Abtreibung sollte immer gut überlegt sein, daher muss man auch vor einer Abtreibung ein

    Gespräch mit beispielsweise ProFamila führen eher man eine Abtreibung durchführen kann. Ich finde dieses Gespräch auch sehr wichtig

    für jede Frau, die überlegt abzutreiben.


    Vor ein paar Wochen gab es auf Stern TV eine interessante Reportage, wer Lust hat kann sich die Folge Online anschauen.

  • Ich empfinde die allgemeine Diskussion zu dem Thema Abtreibung als sehr fragwürdig, denn es geht ja hierbei um einen Eingriff in den Körper, die Gesundheit und die Psyche der betreffenden Frau. Diese Entscheidung liegt meiner Meinung nach einzig und allein bei der Frau selbst und niemand, weder Moralapostel, geistliche Würdenträger noch Politiker haben das Recht dort "hinein zu regieren".

    Es wundert mich schon, dass es Menschen wagen Vorschriften mit dem Umgang mit dem eigenen Körper zu machen. Ich als Mann kann sicher nie nachvollziehen, wie es wohl ist in einer solchen Lage zu sein, aber mir schreibt auch keiner vor, ob ich einen medizinischen Eingriff machen lasse oder ob ich ihn unterlasse? Warum aber stehen wir Frauen nicht das selbe Recht zu? "Nur" weil es dabei um ein "ungeschütztes" und ungeborenes "Leben" geht?


    Ich bin der Meinung, erst mit der Geburt fängt das Leben an, bin ich eine eigenständige Persönlichkeit und damit sind auch meine Rechte und Pflichten in Kraft getreten. Es ist eine scheinheilige Diskussion wenn Moralapostel auf die Rechte von Embryonen pochen sie als Lebewesen bezeichnen und Frauen als "Mörder" abstempeln wenn sie abtreiben wollen. Aber wenn es um die Stammzellenforschung geht, wo man versucht die medizinischen Vorteile zu nutzen, da sind sie auf einmal keine "Lebewesen" mehr und dort wird dann ihr Ableben billigend in Kauf genommen? Dort ist es dann Recht und gut wenn sie dazu beitragen, Krankheiten zu heilen? Sorry, entweder oder!


    Ich bin klar dafür, es es eine Sache der Frau ist, ob sie schwanger werden will oder nicht, ob sie ein Kind austragen möchte oder nicht! Jeder der sich einmischt, vor allem Männer, sollten sich da raus halten. Wir können einfach bei diesen Thema nicht ernsthaft mitreden, das wir nie in dieser Lage sein werden, was biologisch bedingt ist. Statt immer mit dem erhobenen Zeigefinger zu wedeln, sollten wir ihnen einfach des selbe Recht zur Selbstbestimmung zugestehen, wie wir es auch für uns in Anspruch nehmen. Statt auf den vermeintlichen Rechten des ungeborenen Leben zu lamentieren, sollte man vielmehr über das Recht der Selbstbestimmung der Frau sprechen. Hier will man Einschränkungen machen, welche man bei Männern nie wagen würde. Gleiches Recht für alle. Denn wenn ich den Bogen mal sehr überspannen möchte und einen Zellhaufen, der noch nicht mal ein Fötus ist, Rechte zugestehe, wie sieht es dann mit der Eizelle und dem Spermium aus? Muss man dann in der Schlussfolgerung dann nicht auch jenen Rechte zugestehen??? Sorry, aber so völlig abstrus dies ist, so ist dies auch in meinen Augen, mit den Rechten eines Fötus / Embryo.


    Wenn ich die ganzen Argumente von den Abtreibungsgegnern höre kommt bei mir immer die Frage auch auf: Habt ihr sonst keine anderen Probleme? Kehrt erstmal vor der eigenen Haustüre bevor ihr auf andere zeigt. Der berühmte Satz: "Wer frei von Fehlern ist, der werfe den ersten Stein", sollten sich viele mal lieber verinnerlichen. Solange wir nicht vor der völligen Auslöschung der menschlichen Rasse stehen, stellt sich mir nicht die Frage, ob Abtreibung eine fragwürdige Sache ist oder nicht!


    Aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung.

    - Ein gutes Aussehen übersieht niemand - aber ein gutes Herz viele! -

  • Diese Entscheidung liegt meiner Meinung nach einzig und allein bei der Frau selbst und niemand, weder Moralapostel, geistliche Würdenträger noch Politiker haben das Recht dort "hinein zu regieren".

    THIS! Das Schlimme ist, dass das viele leider einfach nicht raffen wollen.

    Gestern habe ich auf Facebook eine Diskussion mitverfolgt, die ebenfalls gut zu diesem Thema passt. Die Frage lautete: "An die Frauen hier, die sich auch gegen Kinder entschieden haben: Hat euer Umfeld auch so Probleme damit und will euch umstimmen?" Anfänglich antworteten nur Damen, die sich mit dieser Fragestellung auch wirklich identifizieren konnten. Nach und nach gab es aber auch jene, die sich scheinbar genötigt fühlten alles und jeden anzugreifen, der sich gegen Kinder entschieden hatte. "Waaas, du willst keine Kinder?! Aber dann bist du im Alter allein! Du bereust das ganz sicher! Dein Freund/Mann wird dich verlassen und dann stehst du ohne alles da! Ich kenne drölf Frauen, bei denen das genauso war!" Teilweise wurden diese Personen wirklich richtig aufdringlich und unverschämt, so als würde man ihr supertolles Produkt nicht kaufen wollen.


    Ich bin ganz ehrlich, irgendwann musste ich den PC ausmachen weil ich nicht mehr zählen konnte wie oft ich der ein oder anderen am liebsten durch den Bildschirm 'ne Faust gegeben hätte, weil mich das echt wütend gemacht hat. Es wird ewig darüber geheult, dass Geschlechterrollen doch abgeschafft und dass Frauen sich mehr trauen sollten aus ihrem klischeehaften Umfeld auszubrechen, aber wenn es dann mal eine tut und in ihrem Leben andere Prioritäten setzt, dann ist es gleich unnormal und zu verurteilen? Manche reagieren wirklich so, als hätte man ihre Kinder beleidigt, bloß weil man selbst keine eigenen will. Und das, so finde ich, ist eine extreme Verbissen- und Besessenheit, die definitiv nicht normal ist.


    Mir wurde gestern, als ich meinte, dass ich niemals Kinder haben will, gesagt: "Damit bleibst du in deiner Entwicklung stehen und weißt nicht was wahre Liebe ist!" Wenn dem so sein sollte, dann lebe ich mein Leben lieber entwicklungsgestört und ohne wahre Liebe, dafür aber kann ich mir problemlos den ein oder anderen Traum erfüllen. ¯\_(ツ)_/¯

  • Leider ist es wirklich so das es einige nicht verstehen wollen/können, dass man keine Kinder haben will.

    In meiner Famile erlebe ich das ganz extrem.

    Bei jeder Familienfeier oder Geburtstag werde ich immer gefragt und wann ist es bei euch so weit, ihr seid immerhin ja schon 2 Jahre verheiratet.

    Und jedes mal gibt es die gleiche Antwort von mir, dass es nie Kinder in unserem Leben geben wird.


    Und jedes mal bekommt man die gleichen Aussagen:

    - Ja du bist ja noch jung das ändert sich noch

    - Irgenwann tickt bei dir auch die Biologischeuhr

    - Was ist mit deinem Mann, was wenn er irgenwann Kinder will


    Und es kotzt mich regelrecht an mir jedes mal dieses Gelabber anhören zu müssen.

    Was denken die Leute eigentlich?

    Woher wollen die den wissen was in mir vorgeht und woher wollen die wissen wie ich in 10 Jahren zu dem Thema stehe?

    Meine "Biologischeuhr" ist seit jahren versenkt worden, die fängt nicht an zu ticken und sollte mein Mann jemals zu mir kommen und mir

    sagen, dass er Kinder will, kann ich ihm diesen Wunsch nicht erfüllen und das weiß er auch.

    Ich verstehe es nicht wieso die Leute einen mit diesem Thema nicht in Ruhr lassen, nur weil man verheirartet ist heißt das nicht, dass

    man auch Kinder haben muss !!!

    Ich lasse mittlerweile sogar einige Familenfeiern aus, da ich keine Lust habe mich wieder mit dem Thema Kinder auseinander zu setzten.



    Ich finde es übrigens echt schön, dass man hier über dieses Thema schreiben kann ohne gesteinigt zu werden.

    Echt TOP :thumbup:


    Zitat

    Mir wurde gestern, als ich meinte, dass ich niemals Kinder haben will, gesagt: "Damit bleibst du in deiner Entwicklung stehen und weißt nicht was wahre Liebe ist!" Wenn dem so sein sollte, dann lebe ich mein Leben lieber entwicklungsgestört und ohne wahre Liebe, dafür aber kann ich mir problemlos den ein oder anderen Traum erfüllen. ¯\_(ツ)_/¯


    Wow sry aber der der das gesagt hat ist in seiner Entwicklung stehen geblieben.

    Ansonsten stimme ich dir zu 100% zu:thumbup: