Abtreibung

    Die Anime Community Germany verwendet Cookies. Aus irgendeinem Grund müssen wir dir das nun mitteilen. Nicht dass es dich interessieren würde. Mehr Informationen

    • Ex4mp1e schrieb:

      Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass die Sterilisation der Frau die einzige Verhütungsmethode ist, die zu 100% sicher ist.
      Stimmt... Beim Mann liegt nach einer Vasektomie die Wahrscheinlichkeit auf eine Rekanalisation des Samenleiters bei <0,1%... Punkt an den 100%-Mann!
    • Es reicht. Hört endlich auf.
      Haltet einfach die Finger still, wenn ihr nicht eure Meinung zum Thema Abtreibung kund tun wollt.

      Gratulation an alle die unter Beweis gestellt haben, das sie zwar Wortgewandt sind aber keine Umgangsformen besitzen.

      Jessica hat ihre Meinung zum Ausdruck gebracht und nicht "Informationen zur Verfügung gestellt", die auf Richtigkeit überprüft werden müssen. Ihr habt offensichtlich Probleme mit der Art wie sie ihre Beiträge verfasst und die Gelegenheit gewittert einen unnötigen Streit vom Zaun zu brechen. Große Klasse. Ich hatte keine Schwierigkeiten ihren Beitrag beim ersten mal lesen zu verstehen, also vielleicht liegt es ja an eurer Auffassungsgabe.

      edit. ops. lari war schneller.
    • Ich finde es interessant, was @MK.Cristate geschrieben hat. Die Fragen, ab wann man Mensch ist und ab wann die Abtreibung Mord ist, stelle ich mir auch. Und genauso frage ich mich, was in welchem Fall besser für das Kind wäre. Letztendlich stehe ich wie die wenigsten für eine Abtreibung, wobei es auf den Umstand und die Gründe ankommt. Vergewaltigung wäre ein Grund, aber auch, wenn die Verhütungsmittel aus welchem Grund auch immer versagen. Manchmal passt ein Kind nicht in das momentane Leben. Ich will kein Kind auf die Welt setzen, welches ich abgeben muss, da ich dem Kind nichts bieten kann. Ich will es aber auch nicht behalten, da ich dem Kind eben was bieten möchte. Es ist schwierig und eben darum frag ich mich, ob es wirklich falsch ist das 'Ding' im Bauch, bevor es menschliche Gestalt annimmt, zu töten, wenn man psychisch daran kaputt geht. Und ich denke, wenn man voll dahinter steht (was ärztlich bei einer Abtreibung sowieso bestätigt werden muss) und seine guten Gründe hat, dann sollte die Abtreibung in Ordnung sein.

      Allerdings muss ich sagen, dass man so schnell gar nicht schwanger wird ^^ Es gibt nur einen Moment einmal im Monat, in dem die Frau den Eisprung bekommt und schwanger wird. Diesen Moment muss man erstmal treffen. Nur weil man nicht verhütet oder sie versagen, heißt es nicht, dass die Frau jetzt 100% schwanger ist. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, ja. Vor allem, weil die Spermien im weiblichen Körper paar Tage überleben. Aber ohne Eisprung ist es nicht möglich schwanger zu werden.

      Ich hoffe, dass ich nie abtreiben muss ^^ Aber im Moment passt auch kein Kind in mein Leben. Und ich verhüte ^^ Wobei ich die Pille ursprünglich genommen habe, um die monatlichen Schmerzen zu lindern. Auch dafür sind Pillen gut! Manche Frauen leiden bei der Blutung an unterträgliche Schmerzen. Mit der Pille kann die Menge der Blutung gesenkt werden und die Schmerzen werden damit geringer. Es ist also meinerseit eher 2. rangig, mich damit zu verhüten. Vllt hätte ich auch was anderes benutzt, wenn ich nicht von der Pille abhängig wäre ^^ Aber 100% sicher ist kein Verhütungsmittel. Das stimmt. Aber wann trifft man schon den Moment des Eisprungs? Manche tun so, als wären sie direkt schwanger sobald die Eichel drin ist :D"
    • Naja, ich halte es auch für etwas 'gewagt' den Leuten Verantwortungslosigkeit zu unterstellen, wenn eine ungewollte Schwangerschaft im Raum steht. Wie @Ex4mp1e bereits erläuterte sind die meisten, gängigen, Verhütungsmethoden keine grundlegend auch 100 prozentigen Verhütungsmethoden. Hinzu kommt, dass Sterilisationen wohl eher nur von den wenigsten Personen da draußen tatsächlich in Erwägung gezogen werden.. was auch verständlich ist, immerhin bedeuten diese Verhütungsmethoden einen operativen Eingriff. Operative Eingriffe beinhalten immer ein gewisses Risiko, von Entzündungen über Nervenschädigungen, bishin zum Tod, kann jeder noch so kleine Eingriff ungewünschte Konsequenzen nach sich ziehen. Die wohl am Überwiegensten genutzten Verhütungsmethoden dürften somit auf Dinge wie die Pille, Kondome etc. zurücklaufen.

      Und all diese Verhütungsmethoden sind lediglich 'relativ' sicher. Das die Pille unter diversen Umständen nicht korrekt wirkt, das ist bekannt. Bei beispielsweise Kondomen kann ebenfalls von Anwendungsfehlern bishin zu Produktionsfehlern alles mögliche Schief gehen.

      Ich würde daher nicht pauschal unterstellen das jemand verantwortungslos seie, wenn eine ungewollte Schwangerschaft zum Thema wurde. Ja, es kann sein, dass man einfach mal auf gut Glück ein wenig Snu-Snu betrieb.. es kann aber auch sein, dass man alles richtig machte und es dennoch passierte. Für letzteren Personenkreis wären solche Kommentare ein Tritt unter die Gürtellinie, denn bei ihnen Griff das gewählte Sicherheitsnetz nicht.. und niemand glaubt ihnen ;)

      Ayame schrieb:

      Also nachdem hier im Forum doch schon so viele ernste Themen gestartet worden sind wollte ich euch jetzt auch mal fragen,wie ihr zu dem Thema Abtreibung steht - Jungs sind auch herzlich zur Diskusion eingeladen...viel Spaß.
      Och, ich persönlich sehe das Thema Abtreibungen nicht als sonderlich tragisch an. Solange "es" kein Bewustsein hat wäre meiner Ansicht nach nichts negatives mit einer Abtreibung verbunden. Abgesehen davon gehört auch das Thema Abtreibung zu den Dingen, die ich unter "Selbstbestimmung" zusammenführen würde. Wer schwanger wird soll dementsprechend auch selbst entscheiden dürfen ob das Kind ausgetragen werden soll, oder nicht. Auch so eine Schwangerschaft und Geburt ist immerhin mit viel Stress, Aufregung und einigen möglichen Komplikationen verbunden. Dass das eigene Leben komplett auf den Kopf gestellt wird sobald ein Kind da ist kommt noch hinzu.

      Am Ende sollte es jede werdende Mutter für sich entscheiden was sie hier tun möchte. Eine Abtreibung hat in meinen Augen allerdings nichts mit Mord zu tun.
    • Ich kenne sowohl jemanden der abgetrieben hat, jemanden der abtreiben wollte und kannte sogar eine Dame, die ihren Sohn austrug obwohl er einer Vergewaltigung entstammte.
      Grundsätzlich habe ich nichts dagegen, denn wie viele meiner Vorredner schon erwähnten, passt es manchmal nicht. Man kann das Kind zwar zur Welt bringen, aber was bringt es, wenn man z.B. nicht in der Lage ist, es zu versorgen? Liebe und liebevolle Eltern sind wichtig, ja, aber von Liebe allein wird ein Kind nicht satt, auch wenn es einige gibt, die so denken.
      Eigentlich ist der einzige Punkt, an dem ich kein Verständnis habe der, wenn ich weiß, oder erzählt bekomme das diese Person/das Paar absichtlich nicht verhütet. Aber nicht weil sie ein Kind wollen, sondern weil es ihnen zu doof ist. Das kam aber zum Glück erst einmal vor. Mann wollte keine Lümmeltüte und sie war der Meinung das sonst nichts hilft. Als ich dann jedoch darüber nachdachte, wäre ich froh gewesen, hätte sie doch abgetrieben, aber nun gut.

      Hier in der Gegend lebt ein Junge, ich glaube er ist mittlerweile 20, der abgetrieben wurde. Nicht sollte, sondern wurde. Die Mutter erfuhr das er Trisomie 21 hat und unterzog sich einer Spätabtreibung. Die Ärzte ließen ihn stundenlang zum sterben liegen, bis irgendwann mal jemand doch auf die Idee kam was zu tun. Natürlich hatte das Folgen und er leidet nun nicht nur unter der Trisomie.
      Ich verstehe die Mutter, allerdings ist auch bekannt das sie zweimal klagte. Erst auf Grund der nicht gelungenen Abtreibung und als das nicht klappte, aufgrund von unterlassener Hilfeleistung. Glücklicherweise hat er wohl eine liebevolle Pflegefamilie gefunden, die mittlerweile noch zwei weitere Mädchen mit Trisomie 21 aufgenommen haben.
      Eigentlich recht interessante Geschichte, aber eigentlich ist das ja schon wieder Off-Topic.
    • Hawke schrieb:

      Hinzu kommt, dass Sterilisationen wohl eher nur von den wenigsten Personen da draußen tatsächlich in Erwägung gezogen werden.. was auch verständlich ist, immerhin bedeuten diese Verhütungsmethoden einen operativen Eingriff. Operative Eingriffe beinhalten immer ein gewisses Risiko, von Entzündungen über Nervenschädigungen, bishin zum Tod, kann jeder noch so kleine Eingriff ungewünschte Konsequenzen nach sich ziehen. Die wohl am Überwiegensten genutzten Verhütungsmethoden dürften somit auf Dinge wie die Pille, Kondome etc. zurücklaufen.
      Najaaa, auch da @Yoshino die Pille in ein recht gutes Licht als Verhütungsmittel gerückt hat, möchte ich einmal anmerken, dass die Pille - oder generell Verhütungsmittel mit Hormonen, nicht das Gelbe vom Ei sind. Dort gibt es genauso Risiken wie bei einer Op, dass es zu irreparablen Schäden (oft ist zB die Schilddrüsenfunktion nach mehrjährigem Einnehmen gestört) führen kann; ja, es sind auch schon einige Frauen deswegen gestorben. Dass ein Mittel, dass dem Frauenkörper eine Schwangerschaft vortäuscht, nicht gut sein kann, versteht sich eigentlich von selbst. Deswegen bin ich der Meinung, dass Hormone keine gute Verhütungsmethode sind (jetzt lediglich auf den Sinn für Verhütung reduziert). Finde es auch richtig schlimm, dass Frauenärzte ständig direkt die Pille verschreiben wollen.
      Ist zwar etwas Off-topic gewesen, aber sollte mal erwähnt werden, wenn in dem Zusammenhang schon davon gesprochen wird, finde ich.
    • Hawke schrieb:

      Am Ende sollte es jede werdende Mutter für sich entscheiden was sie hier tun möchte. Eine Abtreibung hat in meinen Augen allerdings nichts mit Mord zu tun.
      Wobei ich finde, dass der Vater ebenfalls das Recht hat mitzuentscheiden (wenn das Verhältnis zur besagten Person gut ist). Immerhin ist er mit verantwortlich dafür. Und sollte es zur Abtreibung kommen, soll er dafür auch seinen Anteil zahlen. Genauso wie, wenn das Kind behalten wird.

      Ivy schrieb:

      Najaaa, auch da @Yoshino die Pille in ein recht gutes Licht als Verhütungsmittel gerückt hat, möchte ich einmal anmerken, dass die Pille - oder generell Verhütungsmittel mit Hormonen, nicht das Gelbe vom Ei sind.
      Ist es auch nicht, da hast du Recht. Am sichersten ist es einfach gar kein Geschlechtsverkehr zu haben, bis man sich wirklich ein Kind wünscht ^^ Das ist die 100% sicherste Variante nicht ungewollt schwanger zu werden :D Und demnach müsste dann auch nicht über eine Abtreibung nachgedacht werden.

      Ivy schrieb:

      Finde es auch richtig schlimm, dass Frauenärzte ständig direkt die Pille verschreiben wollen.
      Ich weiß ja nicht welche Frauenärzte du so kennst, aber kenne welche, die wurden vorher gefragt oder haben sich selbst vorher erkundigt, wie sie verhüten wollen. In meinem Fall war die Pille die einzige Lösung, die mich von den Schmerzen befreite. Es gibt ja auch Buscopan und andere Schmerzmittel, sowie Kirschkernkissen etc., die helfen sollten. Aber es hilft leider nicht bei jeder Frau, je nachdem, wie stark die Blutung und die Schmerzen sind. Demnach bliebe nur noch die Pille, die dabei allerdings nicht als Verhütungsmittel verschrieben wurde, sondern zur Schmerzlinderung. Der Gebrauch zur Verhütung kam in meinem Fall erst 7 Jahre später ^^" Und da ich schon so lange die Pille genommen hatte, wusste ich auch nicht, wieso ich es ändern sollte, wenn ich so oder so davon "abhängig" bin. Aber 100% sicher ist es nicht. Genauso wenig wie die anderen Verhütungsmittel.

      Maromi schrieb:

      Eigentlich ist der einzige Punkt, an dem ich kein Verständnis habe der, wenn ich weiß, oder erzählt bekomme das diese Person/das Paar absichtlich nicht verhütet. Aber nicht weil sie ein Kind wollen, sondern weil es ihnen zu doof ist. Das kam aber zum Glück erst einmal vor. Mann wollte keine Lümmeltüte und sie war der Meinung das sonst nichts hilft. Als ich dann jedoch darüber nachdachte, wäre ich froh gewesen, hätte sie doch abgetrieben, aber nun gut.
      Das kann ich auch nicht verstehen, weil es so viele verschiedene Mittel gibt. Dass einer von beiden oder sogar beide allergisch auf die Kondome reagiert, kann ich verstehen. Auch wenn man die Pille nicht verträgt oder die Spritzen... Es gibt aber auch andere Möglichkeiten zu verhüten, die keinen hormonellen Eingriff benötigen. Es gibt immer Mittel und Wege, auch wenn keines dieser die Schwangerschaft zu 100% schützt.
      Naja, aber diese "Doofheit", die du beschreibst, wird halt bestraft ^^ Traurig für das Kind, aber nunja.
    • Yoshino schrieb:

      Hawke schrieb:

      Am Ende sollte es jede werdende Mutter für sich entscheiden was sie hier tun möchte. Eine Abtreibung hat in meinen Augen allerdings nichts mit Mord zu tun.
      Wobei ich finde, dass der Vater ebenfalls das Recht hat mitzuentscheiden (wenn das Verhältnis zur besagten Person gut ist). Immerhin ist er mit verantwortlich dafür. Und sollte es zur Abtreibung kommen, soll er dafür auch seinen Anteil zahlen. Genauso wie, wenn das Kind behalten wird.
      Naja, ich für meinen Teil würde das Mitspracherecht des Mannes bei solchen Geschichten aber ein wenig eingrenzen. Am Ende ist es die Frau, die das Kind neun Monate in sich trägt. Am Ende ist es auch die Frau, die die unangenehme Erfahrung einer Geburt durchmachen muss, und die sich auch allen möglichen Komplikationen die mit einer Schwangerschaft kommen könnten stellen muss.

      Als Mann sollte man meiner Meinung nach nicht auf ein "Mitspracherecht" pochen dürfen. Man darf seine Meinung teilen, aber eine Frau dahingehend unter Druck zu setzen dass sie Abtreiben oder das Kind behalten soll, das geht meiner Ansicht nach gar nicht. Wer auf sein Mitspracherecht pocht, der will meist seinen Willen durchsetzen.. darum schreibe ich das hier nun so. Als Mann hat man nicht über den Körper seiner Freundin/Frau zu bestimmen. Die Entscheidung liegt am Ende also auch bei ihr. Wenn sie das Kind behalten will, dann kann der Kerl nicht einfach das Gegenteil bestimmen (= Mitspracherecht!), genau so wenig wie, wenn sie abtreiben möchte. Man kann darüber reden, versuchen auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.. aber wenn es scheitert, dann liegt die Entscheidung bei der Person, die das Kind am Ende auch für ein paar Monate in sich tragen wird.

      Das mit dem Zahlen der Kosten oder Alimente, das ist wieder eine andere Sache. Hier ist finde ich immer der Kontext entscheidend. Wenn es um eine Frau geht, die.. nennen wir es mal "häufigen Herrenbesuch" hat.. dann stehe ich dem Thema "Zahlungspflichten" ein wenig anders gegenüber, als wenn das Kind aus einer Beziehung o.ä. entstanden ist.. aber das ist ein anderes Thema und auch lediglich meine persönliche Meinung hierzu ^^
    • Hawke schrieb:

      Yoshino schrieb:

      Hawke schrieb:

      Am Ende sollte es jede werdende Mutter für sich entscheiden was sie hier tun möchte. Eine Abtreibung hat in meinen Augen allerdings nichts mit Mord zu tun.
      Wobei ich finde, dass der Vater ebenfalls das Recht hat mitzuentscheiden (wenn das Verhältnis zur besagten Person gut ist). Immerhin ist er mit verantwortlich dafür. Und sollte es zur Abtreibung kommen, soll er dafür auch seinen Anteil zahlen. Genauso wie, wenn das Kind behalten wird.
      Naja, ich für meinen Teil würde das Mitspracherecht des Mannes bei solchen Geschichten aber ein wenig eingrenzen. Am Ende ist es die Frau, die das Kind neun Monate in sich trägt. Am Ende ist es auch die Frau, die die unangenehme Erfahrung einer Geburt durchmachen muss, und die sich auch allen möglichen Komplikationen die mit einer Schwangerschaft kommen könnten stellen muss.
      Als Mann sollte man meiner Meinung nach nicht auf ein "Mitspracherecht" pochen dürfen. Man darf seine Meinung teilen, aber eine Frau dahingehend unter Druck zu setzen dass sie Abtreiben oder das Kind behalten soll, das geht meiner Ansicht nach gar nicht. Wer auf sein Mitspracherecht pocht, der will meist seinen Willen durchsetzen.. darum schreibe ich das hier nun so. Als Mann hat man nicht über den Körper seiner Freundin/Frau zu bestimmen. Die Entscheidung liegt am Ende also auch bei ihr. Wenn sie das Kind behalten will, dann kann der Kerl nicht einfach das Gegenteil bestimmen (= Mitspracherecht!), genau so wenig wie, wenn sie abtreiben möchte. Man kann darüber reden, versuchen auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.. aber wenn es scheitert, dann liegt die Entscheidung bei der Person, die das Kind am Ende auch für ein paar Monate in sich tragen wird.
      Ich stimme @Hawke voll kommen zu. Jede Frau sollte selber entscheiden dürfen.
      Ich stehe dem Thema Abtreibung, würde ich mal sagen noch neutral gegen über. Ich finde es nicht verwerflich wenn eine Frau sagt, eine Abtreibung ist nichts für mich, es gibt genug andere Möglichkeiten für mich die ich in Betracht ziehe. Genau so wenig finde ich es verwerflich wenn jemand sagt ja ich möchte Abtreiben.
      Niemand der sich je in so einer Situation befand hat das recht über einen Menschen zu Urteilen der sich dafür oder dagegen entscheidet und selbst wenn man sich in so einer Situation befand, aller ich bin schwanger das war nicht geplant, selbst dann hat man nicht das recht jemand anderes belehrend gegenübergetretenen. Weile die Umstände und die Person die es betrifft ganz anderes sind.
      Jede Frau muss diese Entscheidung selber treffen. Sie sollte sich weder schämen müssen Informationen aller Möglichkeiten einzuholen noch sollte sie mit Meinungen andere unter druck Gesetz werden. Noch sollte es für sie schwieg sein an Information zu kommen.
      Es ist eine lebens verändernde Entscheidung die sie selber tragen muss. Sie muss damit leben das sie das Kind abgetrieben hat, es zur Adoption freigeben hat oder es erziehen oder das sie es erziehen lässt. Männer sind aus dieser Nummer stellenweise außen vor. Männer werden Vater wenn das Kind da ist. Die Schwangerschaft über haben sie damit nichts zu tun so sehr unsere moderne Gesellschaft auch was anderes behaupte.
      Es wird einer Frau in unsere Gesellschaft übrigens immer noch viel schwere zur last gelegt wenn sie ihr Kind 'verstößt' als wenn ein Mann sein Kind 'verstößt'. egal wie sie sich heut zu tage entscheidet das Kind ist bereits in den Brunnen gefalle an dem Tag wo sie schwanger wurde.

    • Hawke schrieb:

      Das mit dem Zahlen der Kosten oder Alimente, das ist wieder eine andere Sache. Hier ist finde ich immer der Kontext entscheidend. Wenn es um eine Frau geht, die.. nennen wir es mal "häufigen Herrenbesuch" hat.. dann stehe ich dem Thema "Zahlungspflichten" ein wenig anders gegenüber, als wenn das Kind aus einer Beziehung o.ä. entstanden ist.. aber das ist ein anderes Thema und auch lediglich meine persönliche Meinung hierzu
      Damit meinst du allerdings die Situation, dass nicht bekannt ist, ob du (oder welcher Kerl auch immer) wirklich der Vater ist, oder? Denn ansonsten verstehe ich nciht, wieso da ein Unterschied bestehen sollte. Denn es ist doch so, egal ob in ner Beziehung oder nicht, sobald ein Mann Sex mit ner Frau hat, geht er ein mini-minimales Risiko ein, dass er Vater und damit unterhaltspflichtig werden könnte. Damit hat er auch zu leben, wenn er meinte, mit "irgendeiner" Sex haben zu müssen.
    • Ivy schrieb:

      Hawke schrieb:

      Das mit dem Zahlen der Kosten oder Alimente, das ist wieder eine andere Sache. Hier ist finde ich immer der Kontext entscheidend. Wenn es um eine Frau geht, die.. nennen wir es mal "häufigen Herrenbesuch" hat.. dann stehe ich dem Thema "Zahlungspflichten" ein wenig anders gegenüber, als wenn das Kind aus einer Beziehung o.ä. entstanden ist.. aber das ist ein anderes Thema und auch lediglich meine persönliche Meinung hierzu
      Damit meinst du allerdings die Situation, dass nicht bekannt ist, ob du (oder welcher Kerl auch immer) wirklich der Vater ist, oder? Denn ansonsten verstehe ich nciht, wieso da ein Unterschied bestehen sollte. Denn es ist doch so, egal ob in ner Beziehung oder nicht, sobald ein Mann Sex mit ner Frau hat, geht er ein mini-minimales Risiko ein, dass er Vater und damit unterhaltspflichtig werden könnte. Damit hat er auch zu leben, wenn er meinte, mit "irgendeiner" Sex haben zu müssen.
      Naja, ich meinte damit einen eher.. speziellen.. Fall, der bei mir in der Gegend vor ein paar Jahren mal auftrat. Sagen wir einfach mal das es hier im Dorf eine gibt bei der man sich ernsthaft die Frage stellen muss, ob es noch Kerle im Ort gibt die sie noch nicht nackt gesehen haben :ugly: Gut, ich unterstelle ihr nun mal dass sie eine Nymphomanin oder irgendetwas in der Richtung ist, wofür man nun auch nicht zwangsläufig etwas kann.. nehme ich an. Aber sie hatte anscheinend ständig andere Kerle bei sich daheim, teilweise mehrere innerhalb nur einer Woche (Nachbarn tratschen gerne), und sie machte da wohl auch kein Geheimnis drauß.

      In so einem Fall bin ich einfach nicht sicher, ob man wirklich noch behaupten kann, dass die "Schuld" bei 50:50 liegt. In so einem speziellen Fall geht meiner Meinung nach einfach mehr 'Schuld' von ihr aus, zumindest wenn sie nicht viel vom Thema Verhütung halten sollte. Mein Gedankengang ist hier einfach, dass sie das Risiko derart häufig einging, dass zumindest meiner persönlichen Meinung nach in so einem Fall die Hauptschuld bei ihr liegen würde. Und ich weiß, 'Schuld' ist in dem Zusammenhang ein blödes Wort.. aber du weißt was ich damit meine!

      Ich denke mir nur, dass die Welt nicht immer nur schwarz und weiß ist. Grundsätzlich mag ich es deswegen nicht, dass solche Situationen oft so 'pauschal' bewertet werden. Und für mich ist ein One Night Stand eine vollkommen andere Geschichte, als jemand der X One Night Stands mit verschiedenen 'Partnern' pro Woche hat. Das geht aber in meinen Augen auch in beide Richtungen, ist es der Kerl, der die Dorfmatratze spielte und dabei ein Kind zeugte.. dann liegt natürlich die Schuld bei ihm.. und wenn er dann zur Kasse gebeten wird, dann halte ich es nur für gerecht. Ist es aber die Frau, die diese Rolle einnahm.. dann fände ich persönlich es zumindest gerecht, wenn die fälligen Zahlungen etwas niedriger ausfallen würden. So Alimentszahlungen sind ja auch nicht unbedingt zu unterschätzen, die können jemandes Lebensqualität schon ziemlich reduzieren.

      Oh, und bevor nun wer was falsches denkt: Nein, ich habe soweit ich weiß keine Kinder :ugly:
    • Ich kann den Gedankengang nachvollziehen, aber auch bei einer solchen Person/Situation finde ich, das beide gleichermaßen Schuld tragen. Wäre ich ein Mann (obwohl, ist eigentlich egal) und würde sowas über meine Sexualpartnerin wissen, würde ich auf ein Kondom bestehen, nicht nur um eine Schwangerschaft zu vermeiden. Aber die Chance auf eine solche, verringert sich dadurch eben auch.
      Wie gesagt, ich verstehe den Gedankengang, aber ich denke wenn man aufgrund dessen keine Alimente zahlt, schadet man eher dem Kind, welches nichts dafür kann, als der Mutter.
    • Maromi schrieb:

      Wie gesagt, ich verstehe den Gedankengang, aber ich denke wenn man aufgrund dessen keine Alimente zahlt, schadet man eher dem Kind
      Naja, ich stelle ehrlich gesagt aus Prinzip erst einmal immer in Frage, dass all das Geld immer für das Wohl der Kinder verwendet wird. Ich denke mir das es auch einige ganz tolle Mütter da draußen gibt, die das Geld abkassieren, einen Großteil für sich selbst verwenden, und trotzdem nur das Minimum für ihre Kinder leisten. Von Rabeneltern aller Art hört und sieht man doch mittlerweile ständig und überall etwas.. Deswegen würde ich ein dickes Fragezeichen hinter dieses "dem Kind schaden" setzen. Vielleicht schadet man aber primär doch nur der Mutter. Alimentszahlungen alleine sind einfach kein Garant dafür, das es das Kind dadurch besser haben wird. Meines Wissens nach ist es ja nicht so als würde grundsätzlich geprüft werden wofür all diese Gelder verwendet werden..
    • lake schrieb:

      Sie sollte sich weder schämen müssen Informationen aller Möglichkeiten einzuholen noch sollte sie mit Meinungen andere unter druck Gesetz werden. Noch sollte es für sie schwieg sein an Information zu kommen.
      Ich gerade dazu ein Artikel zu einer Kampagne gefunden die sich mit dem Paragraph §219a befasst.

      (1) Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) seines Vermögensvorteils wegen oder in grob anstößiger Weise
      1.eigene oder fremde Dienste zur Vornahme oder Förderung eines Schwangerschaftsabbruchs oder
      2.Mittel, Gegenstände oder Verfahren, die zum Abbruch der Schwangerschaft geeignet sind, unter Hinweis auf diese Eignung

      anbietet, ankündigt, anpreist oder Erklärungen solchen Inhalts bekanntgibt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
      (2) Absatz 1 Nr. 1 gilt nicht, wenn Ärzte oder auf Grund Gesetzes anerkannte Beratungsstellen darüber unterrichtet werden, welche Ärzte, Krankenhäuser oder Einrichtungen bereit sind, einen Schwangerschaftsabbruch unter den Voraussetzungen des § 218a Abs. 1 bis 3 vorzunehmen.
      (3) Absatz 1 Nr. 2 gilt nicht,
      wenn die Tat gegenüber Ärzten oder Personen, die zum Handel mit den in
      Absatz 1 Nr. 2 erwähnten Mitteln oder Gegenständen befugt sind, oder
      durch eine Veröffentlichung in ärztlichen oder pharmazeutischen
      Fachblättern begangen wird.
      Richtig drauf aufmerksam wurde ich durch die Zeitungsartikel über die Ärztin welche zu einer Geldstrafe verurteilt wurde weil sie unter ihrem Leistungsspektrum eben auch Schwangerschaftsabbrüche, sowie Informationen was bei selbigen geschieht, zählte.
      Dies war mir bis dato gar nicht so bewusst wie das mit den Information für solche Frauen aussieht, ich bin vom Fach ich weiß was passiert, wie es passiert (wo man Hilfe) bekommt etc. aber andere eben nicht. Ich dachte allerdings auch das jeder Arzt Infos darüber geben darf und vorallen jeder Gynäkologe.
      Dieser Paragraph ist für mich ungeheuerlich, man sollte als betroffene Frau zu dem Arzt dürfen den man vertraut und von diesem auch Information erhalten.
      Über den Paragraphen wird jetzt am 22. 2 im Bundestag abgestimmt und ich hoffe wirklich das sie ihn verabschieden.
      Das der Artikel der mich jetzt nochmal darauf erneut aufmerksam gemacht hat jetzt.de/gender/kampagne-gegen…tionen-ueber-abtreibungen