Death Note

    • FSK 16
    • Drama
    • Fantasy
    • *L* schrieb:

      War dann nur blöd, dass er über seine eigene Dummheit gestolpert ist
      Hm, ich denke ich weiß wie du das meinst, sehe das im Grunde aber anders - und mag das Ende gerade deswegen so gerne.

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      Ich finde eben nicht, dass Light dumm gehandelt hat. Eigentlich war sein Plan alles andere als dumm; hätte Light, der die ganze Serie über jede noch so schwierige Situation mit seinem Verstand gelöst hat, plötzlich einen Flüchtigkeitsfehler gemacht, hätte ich das auch enttäuschend gefunden. Der Fehler lag ja bei Mikami - er war ZU loyal und hat sich zu sehr in Kira hineindenken können. Wäre sein eigenverantwortliches Handeln in Bezug auf Takadas Ermordung nicht gewesen, hätte Light gewonnen. Man könnte Light nun Dummheit bei der Wahl von Mikami unterstellen, jedoch finde ich das auch nicht zutreffend. Er stand damals unter Druck und musste schnell eine Entscheidung treffen - und diese stellte sich bis zum Ende als absolut richtig heraus. Einen loyaleren Kira 2 hätte er nach Misa gar nicht finden können, doch genau das wurde ihm dann letztendlich zum Verhängnis.

      Hououin;Kyouma schrieb:

      Gainsy schrieb:

      Naja, der Manga endet schon ein wenig anders
      Genau wegen solcher Aussagen habe ich mir damals extra die Manga-Ausgabe besorgt xDDie Enttäuschung war dann natürlich am Ende ziemlich groß :onion-wait:

      Ich bin froh diese wundervolle Black Edition zu besitzen, allerdings sollte man dazu sagen, dass der Manga das Ende anders darstellt, aber es auf genau das Gleiche hinaus läuft...

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      ...und zwar, dass Light stirbt, genau wie im Anime. Die Unterschiede sind meiner Meinung nach minimal und wenn man den Anime gesehen hat kann man sich den Manga sparen.

      Ah, das ist natürlich blöd , dass es sich für dich nicht gelohnt hat :/ Ich finde allerdings, dass gerade die zweite Arc im Manga wesentlich ausführlicher und besser rüberkommt.
      Und in meinen Augen sind die Enden schon sehr unterschiedlich; vom Anime-Ende war ich etwas enttäuscht, das Manga-Ende hingegen liebe ich über alles.
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      Klar, die Auflösung ist die gleiche, doch Lights Ableben unterscheidet sich doch stark..

      Anime: Light rennt nach den Schüssen von Matsuda aus der Yellow Box, trifft sein "altes Ich", schaut fast reumütig, während er seine letzten Schritte macht, landet auf einer Treppe und stirbt schließlich recht "friedlich", während Ryuk ihn wortlos einträgt. Alles wirkt in den letzten Minuten recht ruhig und melodisch. Klar, kann man so machen, doch ich finde Lights Ende im Manga durch die Brutalität realistischer im Hinblick auf seinen angestauten Wahnsinn.

      Manga: Light wird durch Matsudas Schüsse schwer verwundet, kann nicht mehr aufstehen, suhlt sich in seinem eigenen Blut und ruft völlig irrational nach Misa (im Hotel) und Takada (tot). Als er nach Mikami schreit, entgegnet dieser (ebenfalls schreiend): "Du bist gar kein Gott!"
      Während Light weiterhin völlig wahnsinnig umher kriecht und immer mehr Blut verliert, erkennt er plötzlich Ryuk und bittet diesen, die Namen aufzuschreiben. Ryuk "stimmt zu" und holt sein Buch heraus - während Light sich noch freut und spöttische Kommentare Richtung Near und seinen Leuten abgibt, zeigt ihm Ryuk die Seite, auf der "Light Yagami" steht. Nun dreht Light völlig durch und windet sich in Todesangst, wiederholt stetig "Ich will nicht sterben!" und fleht Ryuk sogar wider besseren Wissens an, den Eintrag rückgängig zu machen. Schließlich stirbt er nach 40 qualvollen Sekunden an Herzversagen - es folgen zwei leere, schwarze Seiten, die das anschließende "Nichts" symbolisieren.

      Ein sehr brutales und passendes Ende, wie ich finde. Light, der unzählige Menschen auf dem Gewissen hat, zeigt extreme Furcht vor dem eigenen Tod und seine Psyche bricht vollkommen zusammen. Es hat für mich eine völlig andere Atmosphäre..
    • Akela schrieb:

      Heute ist die umstrittene Neuverfilmung von Death Note auf Netflix erschienen. Ich selbst werde sie erst heute Abend erst schauen. Aber was denkt ihr über die neue Version? Last es mich wissen. Werde euch anschließend heute Abend mein Fazit erzählen. :)
      Ich kenne nur die Trailer. Daher keine wirkliche Meinung. Aber alleine schon das Light nicht dieser schlaue Schurke mit den im Grunde richtigen Zielen ist, sondern ein dummer Junge der Angst vor seinem Shinigami hat, nervt mich schon wieder. Einzig William Defoe würde mich an dem Film reizen.
      Aber ich bin mir ja fast sicher, es ist wie mit allen Animes als Hollywood Film. Die Magie des Animes wird verloren gegangen sein
    • *L* schrieb:

      Akela schrieb:

      Heute ist die umstrittene Neuverfilmung von Death Note auf Netflix erschienen. Ich selbst werde sie erst heute Abend erst schauen. Aber was denkt ihr über die neue Version? Last es mich wissen. Werde euch anschließend heute Abend mein Fazit erzählen. :)
      Ich kenne nur die Trailer. Daher keine wirkliche Meinung. Aber alleine schon das Light nicht dieser schlaue Schurke mit den im Grunde richtigen Zielen ist, sondern ein dummer Junge der Angst vor seinem Shinigami hat, nervt mich schon wieder. Einzig William Defoe würde mich an dem Film reizen. Aber ich bin mir ja fast sicher, es ist wie mit allen Animes als Hollywood Film. Die Magie des Animes wird verloren gegangen sein
      Ich schaue mir gleich den Film an, aber ich kann ich verstehen dass eingefleischte Fans vorab enttäuscht sind. Aber ich tendiere doch erstmal fürs Anschauen. :) Aber vorab, nicht jede Hollywoodproduktion weiß zu enttäuschen. Ghost in the Shell ist ein klasse Film.

      Später mehr. :)
    • Ich habe den Film schon gesehen und fand ihn ganz gut natürlich weicht er vom Manga & Anime schon sehr ab und das habe ich mir anders vorgestellt.
      Er war dennoch unterhaltsam.
      Fand nur das der weibliche Protagonist ist sehr anders als im Manga & Anime und das finde ich schade mochte Lisa sehr.
      L mochte ich überhaupt nicht
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      er zeigt sich zu früh und hat ne doofe Entwicklung

      Die meisten Namen sind an westlichen Normen an gebracht z.b Light Tanner nicht mehr Yagami.
      Die Tode waren besser.

      Fazit
      Möchte ihn schon aber hatte andere Vorstellungen und war so lala.
      Das Finale war aber sehr gut.
    • Hier meine Bewertung:

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      So, nachdem ich jetzt die Mangaverfilmung zu Death Note gesehen habe, möchte ich ein paar Worte dazu schreiben. Die Netflixverfilmung ist anders, deutlich anders als ich es aus dem Manga kenne. Die Namen der Charaktere, das Todesbuch selbst und Ryuk der Todesgott sind aber ähnlich geblieben. Eingeenglischt sage ich mal. Anders als wir es kennen, spielt Death Note (Netflix) nicht in Japan, sondern in den USA. Es sind aber ein paar Paralellen zu Japan im Film zu sehen. Der Anfang erinnert mich an einen Teenie-School-Horrorfilm von den 2010er. Aber das muss nicht schlecht sein. Es hat seinen eigenen Charme. Jedoch wie Light Mia kennen lernt und wie sie im Film miteinander auskommen ist sehr ungewohnt, anders als im Death Note (Manga) und missfällt mir. In den ersten 30 Min. wird sehr viel von der Handlung voran gebracht. Also wie Light (Kira) als Gott der Gerechten bekannt wird. L, der Ermittler gegen Light tritt schnell auf die Bühne und ist auch komplett neu gestaltet. Es ist ungewohnt für mich so große Änderungen zum Original zu sehen. Die anschließende Hetzjagd auf Light ist wiederum gut umgesetzt, aber leider etwas zu schnell. Die geniale Stelle im Manga in der Light für eine gewisse Zeit in Haftung ist und für ihn jemand mit den Morden weiter macht fehlt komplett. Das ist sehr schade, da gerade das für mich der Schlüsselmoment in Death Note ist. Auch ist L zu sehr emotional und tempramentvoll und will Light umbringen am Ende. Gut, Süßigkeiten liebt er nach wie vor. Aber das er so ausrastet ist so viel anders als im Manga und würde L selbst zum Täter machen und dann das offene Ende. Also ich versuche ja immer Vorlage und Umsetzung getrennt zu bewerten, aber bei diesem Film stößt zu viel negativ auf und die Erzählweise ist verstörend. Auch als Standalonefilm wäre er mir zu einfallslos. Leider muss ich sagen, denn ich habe auf einen ähnlichen Effekt wie bei Ghost in the Shell gehofft. Denn diese Mangaumsetzung war wirklich gut. Naja, als Film kann ich Death Note durchgehen lassen, aber im direkten Vergleich zum Manga verliert er.


      Leider bin ich, anders als erwartet, entäuscht von Death Note, aber man kann ihn sich mal ansehen.

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    • So, hab den US-Amerikanischen Death Note-Film heute auch gesehen und muss sagen, dass er ansehbar war. Auf gut deutsch war er wirklich okay, aber nichts was man einen Blockbuster nennen könnte. Er kam mir eher wie ein Film rüber, der gewisse Elemente des Death Note-Anime bzw. - Manga hatte, aber nicht wie 'der Film zum Anime' selbst, aber da ich den Anime und Manga verfolgt habe, hab ich vielleicht auch eine andere Sichtweise darauf, wer weiß. Ich gebe dem Film gute 06/10 Notizbüchern und damit ist er auch gut bedient. Hab schon schlimmere und auch bessere Verfilmungen von Anime gesehen.

      Noch ein paar Eindrücke und Vergleiche Anime/Manga zu Realverfilmung im Spoiler, falls es wen interessiert :
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      • Während Light im Manga/Anime ein hochintelligenter Einzelgänger ist (fast schon zu schlau für sein Alter) , der sich wenig bis gar nicht um soziale Kontakte schert, ist Film- Light ein stinknormaler Durchschnittsschüler, der auch mal Nachsitzen aufgebrummt bekommt, etwas das zu Manga-Light überhaupt nicht passt. Film-Light ist also eine Person wie du und ich, kann man als realitätsnäher ansehen, aber (obwohl ich auch Manga-Light nicht mochte), gerade dass Manga-Light so ein Genie war, machte es logisch, Light an der Macht so zerbrechen zu sehen.
      • Ryuks Stimme mit William Dafoe fand ich ziemlich genial, sein Aussehen dagegen nicht, sah mir zu billig kostümiert aus. Schade, wo seine Dialoge und Auftritte eigentlich ziemlich cool waren.
      • Misa hieß hier Mia, war Lights Cheerleader-Klassenkameradin/Freundin und so ziemlich das Überflüssigste, was der Film zu bieten hatte, sie war ne arrogante Bitch, die mit Lights Gefühlen spielte. Zwar mochte ich sie mehr, als Manga-Misa, weil mir diese Naivität und das sie im Anime/Manga wie eine Klette an Light hing, abgrundtief abnervte, aber Manga-Misa hatte mit ihrem Death Note und den Shinigami-Augen wenigstens einen wichtigen Nutzen, Film-Mi(s)a war einfach nur da und wusste von Lights Death Note, das wars. Dass Light sie als Mittel zur Vertuschung benutzt hatte und für sie nichts empfand, war im Film nicht, sie war Lights Freundin, wenn auch arrogant. Manga-Misa ist bekannterweise doof und naiv genug gewesen um nach Lights Pfeife zu tanzen, Mia kam mir vernünftiger rüber, aber sie hatte dank Plot auch keine Gelegenheit, irgendwie auf Light zu reagieren. Sie war einfach da.
      • Film- L hatte zwar Manga - Ls Vorliebe für Süßigkeiten und manchmal saß er komisch rum, aber sonst kam er mir nicht rüber, als wenn da gerade L vor mir agiert, Manga-Ls verschrobene Art geparrt mit dessen vorsichtige Genialität ist wohl wirklich kaum nachahmbar. Film-L war eher ein schlauer Nachwuchsdetektiv, ganz sympathisch aber halt nicht L.
      • Rem, Mello, Near, Matt, Matsuda, Teru Mikami, Elemente der Shinigami-Augen, das zweite Death Note fehlen komplett, was man dem Anime auch anmerkt, er wird unabgerundet und es fehlt einfach viel zu viel, der Film hätte lieber eine Netflix-Serie gut getan, um Unzulänglichkeiten auszubügeln.
      • Es gibt einfach kein 'Katz-und Maus' - Spiel zweier hochintelligenten Individuen, weil Film-Light einfach nicht über Lights Wahnsinn, Intelligenz und Gottkomplex verfügt. Das Death Note raubte Manga-Light irgendwann die Fähigkeit, zwischen Gutes Tun und einfach Feinde ausschalten zu unterscheiden und er zerbricht irgendwann daran, es war im Film eher eine Polizei sucht Teenager-Massenmörder-Story.
      • Man merkte, dass der Film keine Zeit hatte, es ging alles viel zu schnell, Light bekam schon nach wenigen Sekunden Film das Death Note und ohne allzu großen Plot wurde er nach kurzer Zeit Kira. Er traf Misa äh Mia am nächsten Tag, als er das Death Note erhielt und erzählte ihr sofort, dass er mit dem Buch Menschen töten konnte. Am selben Abend küssen sich und werden ein Paar. L wird ohne Schnick-Schnack eingeführt, er trägt eine Sonnenbrille und einen Tuch über den Mund, um kurz und bündig zu Light übers Fernsehen zu sprechen. Sicherheit und verdeckt ermitteln, wie es Manga-Ls Art ist, ist hier nicht gegeben. Auch scheinen Film-Ls Informationen ihm wie zugeflogen zu kommen, wie er darauf kommt, seine Gedankengänge erfährt man kaum bis nicht. Der Plot wirkt platt und gehetzt, statt L hätte man jeden anderen Ermittler einsetzen können, das Ergebnis wäre ähnlich gewesen.
      • Das Ende ist ebenfalls ganz anders als im Anime bzw. Manga, aber das ist auch okay so, denn mit diesen abgeflachten Plot und Charakterversionen von Light und L wäre das auch unglaubwürdig gewesen, das Ende passt zur Filmversion. Manga-Light der kurz vor seinem Tode wahnsinnig wird und wild herumschreit etc., was ziemlich abgefuckt und tragisch ist, passt zum Ende des Mangas, aber nicht zur eher harmlosen Filmversion.
      • Positiv anzumerken sind die Filmtode, alle brutaler gestaltet als im Anime und auch viel abwechslungsreicher, auch waren die Schauspieler wirklich authentisch, fürs platte Drehbuch können sie ja nichts.

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