A Silent Voice (Koe no Katachi)

    • FSK 6
    • Drama
    • School
    • A Silent Voice (Koe no Katachi)




      TitelKoe no Katachi
      SynonymThe Shape of Voice, A Silent Voice
      Erscheinungsdatum16.September 2016
      StudioKyoto Animation
      GenreDrama, School, Shonen, Romance


      Plot

      Ich wünschte, wir hätten uns niemals getroffen. Ich wünschte, wir könnten uns noch einmal treffen. Ein Junge, der hören kann, Shoya Ishida, und eine neue Schülerin, die es nicht kann, Shoko Nishimiya. Eines schicksalhaften Tages treffen sich die beiden und Shoya führt die Klasse beim Mobbing gegen Shoko an. Aber es dauert nicht lange, bis die Klasse ihr Ziel von Shoko auf Shoya ändert. Jahre später fühlt sich Shoya stark, weswegen er beschließt, dass er Shoko noch einmal sehen muss.

      Trailer


      Fazit
      Ich hätte nicht gedacht das ich so schnell einen Film sehe der mir noch besser gefällt als Kimi no Na wa. aber Koe no Katachi hat es für mich wirklich geschafft besser zu sein. Die Animation ist einfach richtig gut und die Thematik ist auch sehr gut verarbeitet. Es ist zwar Romance in dem Film dabei, jedoch steht es nicht so im Mittelpunkt wie in anderen Filmen mit diesen Tag. Während der ganze ca. 2 Std die der Film geht war mir keine Sekunde langweilig, die Story war packend und die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen. Da dieser Film kurz noch Kimi no Na wa. rauskam, ist er leider ein bisschen untergegangen und hat leider nicht soviel eingespielt wie er eigentlich verdient hat, empfehlen kann ich ihn trotzdem allemal :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bluealf ()

    • Ich hätte mir irgendwie von dem Manga lieber eine 12-teilige Serie gewünscht, bei der man einfach länger Zeit hat mitzufiebern. Jetzt ist es ein Film geworden und das ist besser als gar nichts animiertes. Ich hoffe, dass der Film dem Manga gerecht wird. Das Thema Mobbing wird nicht so oft aufgegriffen und dabei so extrem süß umgesetzt wie bei Koe no Katachi. Für mich hat der Manga einfach alles richtig gemacht. Und ich würde extrem gern wissen, wie es nach der letzten Szene im Manga weiter geht...aber das verbleibt wohl nur in meiner Fantasie.

      Da mein Film vermutlich noch beim Zoll rumgammelt (oder wo auch immer), wird es wohl noch etwas dauern, bis ich mir eine Meinung davon bilden kann.
      Urano Metria!
    • Da ich den Manga einfach liebe, war ich damals sehr erfreut zu hören, dass ein Anime-Film dazu kommen sollte und konnte es kaum erwarten. Das Ergebnis ist nicht schlecht, eigentlich sogar recht gut. Der Stil ist wunderbar, die Hintergründe gefielen mir, der OST war einfach passend und auch die Stimme von Shouko war einfach schön umgesetzt. Jedoch hätte man den Film entweder länger gehen lassen oder eine Serie/OVA daraus machen sollen. Leider fehlt mir zu viel, damit meine ich nicht nur im Vergeich zum Manga, sondern auch, dass spätestens ab der Mitte des Films es immer öfter zu abpruppt wurde, sich das Verhältnis der Personen zueinander zu plötzlich änderte. Das Ende war in diesem Falle passend, aber das vom Manga fand ich einfach noch schöner. Dennoch ist es wunderbar emotional, ich musste an einigen Stellen wieder fast heulen. Lohnenswert, aber der Manga ist einfach noch einen Tick besser, einfach weil er ausführlicher ist.
    • Wäre ja zu gerne in die Vorstellung auf der diesjährigen Nippon Connection gegangen... Aber wer zu lange wartet, den bestraft das Leben... :seufz: Schon nach wenigen Wochen war die Samstags-Vorstellung ausverkauft... Da er jedoch durch "Kazé" präsentiert wird, hoffe ich mal auf ein deutsches Release in den kommenden Monaten... :pfeifen:
    • Ich hab den Film am DO gesehn und es hat siuch definitiv gelohnt 6 Stunden Fahrt nach Frankfurt auf sich zu nehmen. :3

      Er hat mich sehr berührt, vielleicht auch durch persönliche Erfahrungen, aber vorallem durch die meiner Meinung nach großartige Unterstützung der Emotionen der Charaktere durch auditive und visuelle Mittel.
      Mir hat besonders gut gefallen, wie Gefühle und Emotionen im Film durch Töne übertragen wurden, etwas das irgendwie paradox ist, da Shoko fast taub ist. Naja, ich jetzt auch. Ich hatte das pech ganz vorne zu sitzen, weshalb ich den Bass auch in voller Lautstärke abbekommen hab. Das fühlt sich dann nochmal um einiges anders an.

      KyoAni hat dort echt große Arbeit geleistet bei der Umsetzung des Manga. (Leider kann ich ihn nur teilweise vergleichen, da es schon länger eher ist, dass ich ihn gelesen habe.)

      btw, wer mich findet, kriegt was von mir.

      flickr.com/photos/nipponconnection/34862509676/

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Akira Hayami ()

    • 5. Reihe von vorne..ganz rechts? Dunkelhaarig mit Brille vor dem bärtigen Mann? Und falls nicht..sie ist ziemlich heiß :O


      Da meine BluRay nach 45min Zoll-Hölle in Magdeburg endlich den Weg zu mir gefunden hat, konnte ich den Film auch endlich sehen. Und ich bin echt hin und weg.

      A Silent Voice Movie hat genau das gemacht, was ich mir von ihm erhofft habe. Er spiegelt den Manga wunderbar wieder. Der Film geht knapp über 2h, ich denke man hätte da auch 2,5 oder 3h draus machen können. Es wird glaub ich fast alles an Stoff untergebracht, der für die beiden Hauptcharaktere wichtig ist. Da es ein 2h Film ist und keine 12 teilige Serie mussten einige Szenen dran glauben:
      Spoiler anzeigen

      Ganz bewusst fehlen mir:
      1. Das Schulfilmprojekt, welches im Film nicht mal erwähnt wird. Da dort viele Treffen für vereinbart werden ist das im Film u.a. etwas schwer nachzuvollziehen, warum sich auf einmal alle bei den Karpfen treffen.
      --> bin ganz froh, dass dies rausgelassen wurde (ich kannte allerdings den Manga vorher)
      2. Kennenlernphase der Highschoolklique...es geht schon ein wenig schnell, wie ein selbst verursachter Außenseiter ganz plötzlich einen Freundeskreis hat
      3. Ein paar wenige Szenen mit der Mutter von Shouko (Mutter + Tochter beim Friseur als Beispiel). Damit ist diese Beziehung auch schwerer nachzuvollziehen.

      Von der Animation haben sie sich zum Glück 1 zu 1 an den Manga gehalten. Shouko Nishimiya ist so dermaßen süß gezeichnet und das in der 6. Klasse-Version (was ist man da vom Alter..12 oder so?) und in der 18 jährigen Version. Sie entspricht exakt der Mangavorlage. Auch alle anderen Charaktere sind wie im Manga. Der Einzige, der irgendwie nicht so richtig reinpasst, ist Nagatsu. Der ist im Anime und im Manga komplett anders vom Stil als der Rest der Charaktere.

      Die gewählte Musik ist toll. Völlig überrascht war ich von dem Titel "My Generation" von "The Who" (da ich 60er Jahre Musik generell mag) am Beginn. Auch die Instrumentalmusik, die verschiedene Szenen unterstützt ist spitze.

      Für mich ist es definitiv der beste Anime in meiner Sammlung.
      Urano Metria!
    • meep! schrieb:

      5. Reihe von vorne..ganz rechts? Dunkelhaarig mit Brille vor dem bärtigen Mann? Und falls nicht..sie ist ziemlich heiß :O
      mh, könnte passen... NOPE!
      Ich hätte gerne auch die BluRay. :/ Aber ohne englische subs versteh ich leider nur noch 20%... Das heißt wohl warten.

      meep! schrieb:

      houko Nishimiya ist so dermaßen süß gezeichnet und das in der 6. Klasse-Version
      Yep, i agree.
    • Dieser Film hat mich sehr sprachlos zurückgelassen.

      Es ist so.. die Erzählweise dieses Filmes ist so abartig treffend,
      es wird ein Bild geschaffen, das auf einzigartige Weise tragisch hervorragend ist.

      Abgesehen davon, dass die Handlung Themen wie Mobbing, Suizid und Depression aufgreift,
      wird dieser Tunnelblick des Hauptprotagonisten verdammt real rübergebracht,
      und zwar auf eine Art und Weise, die man als Zuschauer zuerst gar nicht checkt.

      Es geht um ein taubes Mädchen, das in der Schule geärgert und gemobbt wird,
      und als es bekannt wird, ändert sich das Ziel von ihr auf den Anführer der Gemeinheiten.
      Mit den Jahren zieht sich dieser immer mehr in sich zurück, geplagt von Schuldgefühlen kommt
      er schliesslich zum Schluss, dass er es nicht verdient hat, zu Leben. Das er ein schrecklicher Mensch ist.
      Und während seine neuen Mitschüler an der High School nur leere Gesichter und stumme Worte sind,
      treibt ihn der Wunsch, alles wieder gerade zu rücken zu jenem Mädchen von damals.

      Es ist eine Suche nach sich selber und der Sehnsucht nach Absolution für alle Fehler,
      die jemals begannen wurden. Die Auseinandersetzung mit Menschen und dem, was man selber darstellen möchte.
      Und während alles über ihm zusammenbricht, so schafft er es am Ende doch noch daran zu glauben, das es trotzdem noch einen Himmel gibt, solange er nur nicht vergisst, nach Oben zu sehen.

      Ihc weiss wirklich nicht, wie ichs beschreiben soll.
      Der Film ist intens, er ist tragisch, er ist ehrlich, er ist emotionsgeladen auf jeglicher Ebene.

      I ch h a b e wa s an d e r es e rw ar te t

      Oder zumindest etwas weniger krasses.
      Und Krass ist grade das einzige Wort was mir wirklich dazu einfällt.

      Ich habe wirklich gedacht, dass ich mittlerweilen nicht mehr ganz sooo leicht zu beeindrucken bin.
      Aber.

      Holy Shit.

      Holy fucking Shit.
      “There is no such thing as a perfect heart,” Kuroo whispers.


      -Until We Feel Alright | star_child | archiveofourown.org