• Da es grade ein Vorfall in meinem Kollegenkreis gab, wo sich seine Frau von ihm scheiden lassen hat, frage ich euch mal, was ihr vom heiraten haltet?

    Was haltet ihr vom heiraten?
    Wollt ihr auch einmal heiraten?
    Warum? oder warum nicht?


    Bitte keine streiterein oder sonst was in dem Thread, weil jemand eine andere Meinung vertritt! Danke!

    Meine Meinung dazu:


    Was haltet ihr vom heiraten?
    Naja, ich würde mal sagen, da hat jeder seine eigene Meinung dazu.
    Ich persönlich halte in der heutigen Zeit nicht viel davon, schon allein wenn ich mir mein Kollegenkreis angucke, vergeht mir die Lust am heiraten.


    (Aber nicht falsch verstehen was ich schreibe, die Leute die ihre große Liebe gefunden haben, sollen glücklich werden, ich will damit keine Ehe irgendwie runter machen)


    Wollt ihr auch einmal heiraten?
    Nein, warum sollte ich?
    Damit ich sagen kann ich hab ne Frau?
    Wenn ich eine Partnerin habe die mit mir auf einer "Wellenlänge" ist, brauch ich sie doch nicht extra heiraten.
    Ich könnte sie auch ohne Kirche und den anderen Mist überalles lieben.


    Warum? oder warum nicht?
    Naja, ich wurde bereits mehrmals betrogen (gut die Beziehungen waren zwar ein halbes Jahr lang nur, aber traurig, dass man dann mitbekommt wie die liebe bei einem anderen im Bett ist).
    Gut, hat jetzt nicht jedesmal im Bett geendet wo ich es mitbekommen habe, aber betrogen ist betrogen.
    Deshalb geb ich einen scheiß auf heiraten!
    Warum sollte ich heiraten, wenn genau wieder sowass in der Art passiert,ist ja nicht so als hätte ich keine Gefühle (auch wenn ich mir in der heutigen Zeit sowass wünsche)?
    In meinem Kollegenkreis sind auch 5 die bereits nach 3 bis 7 Jahren Ehe, wieder alleine stehen, 2 davon haben auch Kinder.
    So will ich da nicht stehen, ich geb den "Frauen" doch nicht ihre Freiheit (im Sinne von sie soll machen was sie will ich vertraue dir) oder meine Gutmütigkeit, damit sie mir nachher mitm Knüppel ins Kreuz fällt.
    Lieber zieh ich mit Kollegen rum und mache einen auf Hangover, habe nebenbei um einiges mehr Geld und muss mir sowass nicht antuen.


    Mfg
    Trevor

    To-Do-List:
    Samurai Warriors 4: Special Anime Pack für PS4 gekauft [ ]

  • Hey,
    also ich versuche mal mein Glück und hoffe, dass ich hier nicht gleich gelyncht werde ;-P


    Also ich finde, sowas muss und sollte jeder für sich selbst entscheiden, ob er heiraten möchte oder nicht. Diese Entscheidung kann keiner für einen übernehmen. Jeder fast eine Heirat anders auf, als der andere. Und ich finde jeder hat das Recht dazu. Es kommt drauf an, wie jemand Heirat oder Ehe in seiner Entwicklung miterlebt hat, welche Werte und Normen ihm mitgegeben wurden. Dementsprechen bildet sich eine eigene Stellung dazu und ich finde, diese sollte man respektieren, auch wenn sie nicht mit der eigegen übereinstimmt. Schließlich beruht diese Einstellung auf Erfahrungen etc. und diese wurden nun mal von jedem von uns gemacht. Ich finde es aber schön, wenn man nicht nur auf seiner Meinung behaart, sondern sich offen für andere Meinungen hält.....so kann man sich weiterentwickeln und gegenseitig inspirieren bzw. zum Grübeln bringen. :-)


    Die einen heiraten aus Liebe und möchten diese besiegeln. Die anderen aus religiösen Gründen, die anderen vielleicht auf Druck, die anderen wiederum wegen steuerlichen Vorteilen, dann womöglich um eine Partnerkrise zu schlichten....ich weiß, hört sich teilweise sehr unromantisch an, aber diese Begründungen habe ich alle in meinem Umfeld bzw. Bekanntenkreis bzw. Arbeitskreis etc. schon gehört und mitbekommen, inklusive Scheidung. Entsprechend der Beweggründe entwickelt sich dann die Ehe, vermute ich. Wenn ich z.B. aus steuerlichen Gründen heirate fühlt sich die Ehe für mich anders an, als für jemanden der seiner Liebe eine entsprechende Steigerung geben möchte.


    Doch egal, aus welchen Gründen man heiratet...es ist keine Garantie für die Ewigkeit.
    Ich persönlich bin über 13 Jahre mit meinem Mann zusammen und davon sind wir 2 Jahren verheiratet. Wir hätten nicht heiraten müssen, haben es aber trotzdem getan, weil wir uns (nach vielen guten und natürlich schlechten Zeiten) ein gegenseitiges "Ja" zusprechen wollten, a la "Wir sind ein Team und solange wir beide nur wollen, werden wir es schaffen" :-) 
    Aufgrund unserer langen Beziehungsdauer wurden wir oft belächelt bzw. unter Druck gesetzt endlich zu heiraten, aber davon haben wir uns nicht beirren lassen. Wir taten es, weil wir uns bereit dazu fühlten. An sich hat sich dadurch nicht viel bei uns geändert...es ist alles wie bisher und dass nur weil wir beide an unserer Beziehung stetig arbeiten und den anderen nicht als selbstverständlich hinnehmen. Wir geben uns Freiräume und sind nicht zu siamesischen Zwillingen zusammengewachsen. Wir haben viele gemeinsame Freunde, Hobbys, etc. aber jeder geht auch seinen eigenen Weg mit der Rückendeckung des anderen. :-)


    Was wir jedoch doch seit der Hochzeit spüren ist ein gegenseitiger Stolz auf den anderen. Ich blicke immer noch gerne auf meinen Ehering und denke mir: "Wow, diesen wundervollen Menschen hast du an deiner Seite, du musst echt mehr Glück als Verstand gehabt haben :-P"


    Was ich sagen möchte ist, dass man Nichts umsonst kriegt. Egal ob in der Familie, Freundschaft oder Ehe.....solange man sein gegenüber nicht als selbstverstänlich ansieht und seinen wahren Wert erkennt, bereit ist zu arbeiten und auch selbstkritisch ist, kann alles funktionieren. Eine Heirat ist kein Zauber, der etwas bewirkt oder für ewig hält. Mein Mann und ich sind uns dessen bewusst und wir haben uns entschieden nach unseren Regeln eine liebevolle und wertschätzende Ehe zu führen und solange wir es wie bisher tun, wird es hoffentlich gut weitergehen :-), wenn es aus irgendwelchen Gründen nicht mehr geht oder gehen wird, sind wir uns der möglichen Konsequenzen bewusst. Aber darüber zerbrechen wir uns nicht den Kopf....kann sein, dass in paar Jahren Ende ist....vielleicht auch nicht. Warum über sowas jetzt den Kopf zerbrechen? Für uns zählt der Moment und wir genießen ihn gemeinsam in vollen Zügen von Tag zu Tag..... :-)


    Liebe Grüße,
    Eure Haru ;-)


    Wir leben nur für den Augenblick, in dem wir die Pracht der Kirschblüten bewundern!
     
    - Japanisches Sprichwort -


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  • Ich würde es gemäß meiner Erfahrungen in sozialen Einrichtungen als charakterabhängig machen, sprich es hängt ganz davon ab, ob die Chemie passt.
    Ich habe Leute kennengelernt, die hatten gleich mit 18 vorm Altar gestanden und schienen sich von Anfang an gut zu verstehen. Andere hingegen sind solche Familien geworden, da würde ich den
    Eltern der Kinder vorne und hinten zusammenschreien, wie sie die Ehe nur so eingehen konnten, da die Kinder oftmals extrem darunter gelitten haben, wenn die Eltern sich gestritten haben.
    Das kann natürlich nicht unbedingt vorausgesehen werden, da die Zeit so einige Dinge ändert.


    Ich würde daher sagen: OK, sofern man seinen Partner lange genug kennt und weiß, dass er zu einem passt und keiner irgendwelche dirty Geheimnisse hat, die einem nach dem Altar das Leben ruinieren können.
    Kleiner Mindfuck zum Schluss: "Der Hauptgrund für eine Scheidung ist die Ehe"


    Ich für meinen Teil bin aktuell noch lange nicht bereit irgendwas beziehungstechnisches anzufangen, da ich erstmal alleine auf den Beinen stehen muss, sprich Studium anfangen / beenden.
    Eine Hochzeit wüde ich persönlich meiden, da ich es mir nicht vorstellen kann, mit jemanden bis zum Schaukelstuhl zusammen zu leben, da ich es noch nicht so ganz glauben kann, in all dieser glücklich Zeit zu sein.

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  • Habe deinen Thread mal in den Bereich ''Stammtisch'' verschoben, da es doch ein Thema ist, worüber es sich nett diskutieren ließe.


    Was haltet ihr vom heiraten?

    Im Grunde nicht sonderlich viel. Irgendwie erlebe ich es selten, dass eine Ehe WIRKLICH ein Leben lang hält. Und wenn diese dann erst einmal scheitert, ist es sogar noch bitterer, als würde diese nun OHNE Ehevertrag entzweien. Wenn man sich wirklich liebt, braucht man diesbezüglich nicht unbedingt einen Ring am Finger, sondern sollte sich dies auch ohne irgendwelchen ''Schnickschnack'' zeigen können.


    Wollt ihr auch einmal heiraten?
    Denke die Frage erübrigt sich, wenn man sich meine vorherige Antwort zur passenden Fragestellung anschaut.

  • Was haltet ihr vom heiraten?
    Prinzipiell steh ich der Sache relativ neutral entgegen. Ich bin weiß Gott kein gläubiger Mensch und sehe die Hochzeit weder als Pflicht, noch als relevanten Status an. Allerdings glaube ich, dass Heiraten an sich ein wichtiger Schritt in einer Beziehung sein kann. Was ich allerdings nicht verstehe sind Hochzeiten in unfassbar kurzen Beziehungen, dass kann auch nur in die Hose gehen. Ohne da jetzt ein Limit zu setzen, aber ich denke man sollte wenigstens (!) 3-4 Jahre wirklich zusammen wohnen (auf eigenen Beinen versteht sich) um überhaupt eine Vorstellung davon zu haben, was es bedeutet verheiratet zu sein.


    Wollt ihr auch einmal heiraten? / Warum? Warum nicht?
    Ich denke es wäre ein schönes Erlebnis zu heiraten, aber ich hab mich darauf nicht eingeschossen. Es hängt natürlich in erster Linie davon ab, wie die jeweilige Beziehung läuft. Im Endeffekt ist das mir aber relativ unwichtig, wenn ich eine Frau gefunden hab die ich heiraten würde, dann brauch ich wahrscheinlich auch keine Hochzeit mehr um glücklich zu sein. :P

  • Also Heirat existiert in meinen Augen ja hauptsächlich, um sich an jemanden zu binden, zu jemandem, der einem sehr sehr wichtig ist, eine stärkere Bindung aufzubauen und sich gegenseitig die Liebe so zu beweisen.
    Ich finde jeder sollte es machen, wie er will, wer nicht heiraten will, bleibt halt in ner "normalen" Beziehung und wer will macht´s.
    Da ist es dann doch auch ok wenn man jemand des gleichen Geschlechts heiratet.


    Ich persönlich würde NIEMALS eine kirchliche Hochzeit wollen, ne Fete, ok, aber mehr auch nicht.
    Heirat birgt natürlich auch Risiken, zB viele Kosten für Ringe etc., oder allein dass man wegen einem gemeinsamen Konto oder so durch eine Scheidung oder irgendsowas eben viel verlieren könnte.


    Für mich erscheint eine Ehe nur dann sinnvoll, wenn man sich auch WIRKLICH sicher ist, und schon einige Jahre mit dem jeweiligen Partner verbracht hat.
    Letztendlich wird es immer Leute geben, die an die große Liebe und eine Traumhochzeit glauben, und eben auch die, die dies anders sehen.
    Hier gilt auch: Jedem das Seine und solange es einvernehmlich (ohne Erpressung oder so) passiert finde ich es eig. auch total in Ordnung. :)

  • Meiner Meinung nach ist die Heirat ein ernster Treuebeweis, wobei er letztendlich nichts über den Status oder die vermutliche Länge einer Beziehung aussagt. Solange nicht inflationär geheiratet wird, was anhand der Scheidungszahlen zu befürchten ist, halte ich es für eine feine Sache, es ist halt schlicht mehr als nur eine "zwar feste aber nicht schriftlich festgehaltene Beziehung". Und mit der Zeit, gerade wenn Nachwuchs auf dem Weg ist, ist eine Familie mit verheirateten Eltern eine sicherere Sache, von den steuerlichen Vorzügen ganz zu schweigen. Sofern man bei der Heirat nüchtern schon ein eventuelles Scheidungsschreiben mit einem Notar aufsetzt, gibt es auch im nachhinein keine Probleme, maximal bei den Kindern. Ohne Heirat währen die aber ohnehin bei der Mutter, da Väter es bei sowas generell schwer haben.


    Also eigentlich ja zur Heirat, ich möchte es jedenfalls später. :)

  • Was haltet ihr vom heiraten?
    - Finde ich eigentlich ganz gut, müsste halt nur die richtige Person sein.
    Hochzeiten hingegen HASSE ich! Überall tanzende Idioten und nervige Musik... aber naja das Essen ist meist ganz gut :D
    Hat aber auch seine Nachteile z.B bei einer Scheidung und man hat auch noch Kinder. Mir persönlich war es mir ziemlich egal, als sich meine Eltern scheiden ließen (oder viel eher gerade scheiden lassen) aber ich bin mir ziemlich sicher, dass das den ein oder anderen viel härter trifft als mich.


    Wollt ihr auch einmal heiraten?
    Jop.
    Ich würde eine Frau erst nach MINDESTENS 3 Jahren Beziehung heiraten und ich müsste mir auch sicher sein, dass ich ein Leben lang mit ihr zusammen leben könnte.

  • Da ich selbst verheiratet bin, kann ich dieses Thema von beiden Seiten beleuchten.


    Früher - zu meiner Schulzeit - hielt ich nicht viel vom Heiraten, auch wenn ich immer an sowas wie die große Liebe geglaubt habe. Ich habe bei den eigenen Eltern miterlebt, was passiert wenn man sich nicht versteht, nicht kommuniziert und schlimmeres - Scheidung war die Folge. Für mich war somit eines klar: wenn ich mal heiraten sollte, dann muss es für immer sein. Und zum damaligen Zeitpunkt hatte ich weder die richtige Person zum Heiraten, noch das Interesse daran.


    Das änderte sich jedoch schlagartig, als ich meinen Mann kennen lernte - okay schon etwas davor, aber mit ihm richtig. Bei ihm war ich mir sofort sicher: "Der isses!"
    Dazu muss man sagen, dass mein Mann und ich uns über ein Anime-Forum kennengelernt haben und somit schon der Grundstein für gemeinsames Interesse gelegt war - nicht dass wir die selben Anime oder gar Genre mögen würden :ugly: Aber das Verständnis für das Hobby war da =)
    Da es eine Fernbeziehung war und das für uns beide keine Option war (er ist jedes Wochenende 250km zu mir gefahren - und wieder zurück ;) ), hatten wir - zuerst mehr aus Spaß - angefangen nach Wohnungen bei mir in der Gegend zu suchen und auch sofort eine gefunden. So kam es, dass wir bereits nach 4 Monaten zusammenzogen und - um dem ganzen Vorgeplänkel nun die Pointe aufzusetzen - ein Jahr später heirateten wir bereits.
    Bei uns ging somit alles recht schnell, aber wir waren uns beide sicher, dass es klappt - und inzwischen wurden weitere Grundsteine für eine gemeinsame Zukunft gelegt, die uns zusammen schweißen =)


    Man kann seine Meinung über's Heiraten demnach auch ändern - und bei mir war das nie der typische Klein-Mädchen-Traum ;)


    Unsere Hochzeit war auch schlicht - nur standesamtliche Trauung im Kreis der Familie und der Freunde. So wollten wir es und so war es schön =)


    Heiraten hat für mich den Status der Zugehörigkeit und der Verbundenheit - für mich ist es jetzt ein tolles Gefühl zu wissen, dass ich zu ihm gehöre und wir sind jeweils ein Teil der anderen Familie geworden =) Aus geldlichen Vorteilen hätte ich nie geheiratet, dazu gehört für mich eine große Portion Liebe, Vertrauen und tiefe (seelische) Verbundenheit =)

  • ein interssantes thema, hätte ich hier nicht so erwartet. ich muss sagen es gefällt mir das auch mal über sowas diskutiert wird.


    ich denke, die ehe hat heutzutage nicht mehr den gleichen stellwert wie damals. zum einen war es zu zeiten der großeltern und eltern noch eine grosse sache zu heiraten, es war nahezu selbstverständlich das sich die leute ihren partner suchen und ihn dann auch heiraten. wenn man verheiratet war genoss man innerhalb der familie aber auch im bekanntkreis und sogar in der berufswelt oft ein höheres ansehen. heutzutage wird es mehr und mehr irrelevant - eine langjährige partnerschaft bzw beziehung hat zumeist die gleiche bedeutung. auch war es damals oft üblich das man sich kennengelernt, geheiratet und dann den rest des lebens dem eheleben "verpflichtet" war. man hat gute und schlechte zeiten überstanden, kinder gross gezogen usw. heutzutage ist die ehe immer weniger eine garantie für "bis das der tot euch scheidet". generell denke ich das es in mode kommt beziehungen, oder gar die ehen, beim erst besten problem aufzugeben. es fehlt der zusammenhalt..und da die anzahl der leute die das eher locker sehen zunimmt, ist es auch weniger schwer geworden nen neuen partner zu finden. ich denke der trend bewegt sich immer weiter zu "normalen" beziehungen oder lebenspartnerschaften. die ehe ansich wird wie ich finde weiter an bedeutung verlieren. aber natürlich ist das nur mein blickwinkel von dem was ich allgemein so im bekanntenkreis mitbekomme, ausnahmen gibt es immer. auch lasse ich alles religiöse mal aussen vor, da auch die guten alten religionen an bedeutung verlieren. generell stehe ich der thematik aber neutral gegenüber..ich finde jeder soll machen wie es ihm beliebt.


    ich selbst behaupte von mir das ich noch zum alten schlag gehöre. allein schon was der umgang mit den ( in meinem falle ) lieben frauen betrifft. heiraten ist daher für mich kein tabu. es muss nichts zwangsläufig sein, aber ich denke, wenn man sich liebt und seiner liebe einen gewissen ausdruck verleihen möchte, kann man durchaus in den stand der ehe treten. also ich würde schon heiraten sollte ich irgendwann einmal die richtige frau für mich finden, und sollten es dann auch beide wollen. bisweilen könnte ich höchstens mich selbst heiraten, davon sehe ich aber vorerst ab.

  • Wenn man sich wirklich liebt und auch sonst alles passt in der Beziehung dann kann man sicherlich irgendwann einmal über eine Hochzeit nachdenken. Aber ich finde man sollte das ganze nicht überstürzen, sprich wenn man sich Beispielsweise grad mal 2-3 Monate kennt direkt ans Heiraten zu denken, denn sowas kann dann leider auch sehr schnell in die Hose gehen. Letztendlich muss es ja sowieso jeder für sich entscheiden wie er das mit dem Heiraten sieht und wie er es umsetzt.

  • Was haltet ihr vom heiraten?
    Hm Ich halte eigentlich sehr vom Heiraten. Das Finanzielle interessiert mich jetzt nicht weil Ich finde das Heiraten einfach ein unglaublicher Liebesbeweis ist und ein absoluter schöner Schritt in den nächsten Lebensabschnitt sein kann. Ich finde aber man sollte erst Heiraten wenn man auch schon ein paar Jahre zusammen in einer eigenen Wohnung lebt.



    Wollt ihr auch einmal heiraten?
    Aufjedenfall möchte Ich irgendwann mal Heiraten. Es klingt zwar Kindisch aber Ich und mein Freund reden da schon ziemlich oft drüber und wenn wir zusammen gezogen sind und das auch gut Funktioniert dann werden wir auch wohl heiraten ^,..,^.

    If i stay all alone, there's no one left to leave me.

  • Was haltet ihr vom heiraten?


    Ich halte ebenfalls sehr viel vom heiraten.
    Mein Freund und ich haben schon damals sehr oft darüber gespochen gehabt und letztes Jahr
    hatte er mich dann nach fast 7 Jahren Beziehung auch gefragt. (:



    Wollt ihr auch einmal heiraten?


    Wir werden 2016 heiraten, da eine Hochzeit ja auch nicht gerade günstig ist
    und wir groß Feiern wollen, haben wir es auf 2016 verlegt,obwohl man ja sagt, dass man nach den Antrag
    ein Jahr später heiraten soll.

  • Naja, ist relativ interessant, weil ich das Thema noch mal anders betrachte als die meisten Gleichaltrigen...


    Was ich davon halte? Naja, wer es braucht soll es machen, ich brauche es ehrlich gesagt nicht, und halte demnach nicht allzu viel davon. Ist eben eine alte Tradition und ein Liebesbeweis, aber mal ehrlich: Für mich wäre es kein derartiger Liebesbeweis, es ändert doch nichts außer dass irgendwo auf Papier steht dass man verheiratet ist. Das hat für mich keine Bedeutung...
    Zum anderen werden doch ganz viele Ehen geschieden, ich kenne das aus nächstem Umfeld, und dann sind die Leute total fertig. In meinen Augen ist es überflüssig und bringt nichts, aber jeder soll machen was er will:


    Richtig, ich möchte nicht heiraten, ich habe schon Erfahrung mit solchen Scheidungsgeschichten, das tue ich mir nicht an. Und wie gesagt, ich finde nicht dass man damit irgendwas beweist was man nicht auch anders beweisen kann. Und da ich ohnehin niemals kirchlich heiraten will (1. da es womöglich bei mir nicht mal gehen wird, zum anderen bin ich kein wirklicher Freund der Kirche) was ja eventuell noch was anderes ist, kann ich es ganz lassen, standesamtliche Ehen sind doch letzten Endes nur Bürokratie. Sollen die steuerlichen Vorteile nicht zudem abgeschafft werden?
    Im Leben kann sich so viel ändern, man weiß doch nie ob so eine Ehe hält. Würde ich Kinder bekommen wollen sähe das wohl noch mal anders aus, aber aus gewissen Gründen sehe ich in meiner Zukunft keine Kinder, und unter Anderem deswegen keine Ehe. Ja kann nicht alles dazu sagen, weil es teilweise auch privater ist. Mal ganz abgesehen von ganz anderen Gründen, Liebe, ähm sagen wir mal so: Es ist ohnehin ein anderes und komplizierteres Thema für mich, deswegen kann ich zu zukünftigen Entwicklungen nur wenig sagen.

  • So wie Tenyasha habe ich das früher auch betrachtet: "es ändert doch nichts außer dass irgendwo auf Papier steht, dass man verheiratet ist".
    Heute sieht das anders aus, ich träume von einer riesigen, prunkvollen Hochzeit! Außerdem finde ich den Gedanken sehr romantisch, dass man sich irgendwann sicher ist, dass man den rest seines Lebens mit der Person zusammen sein möchte, die man liebt. Außerdem möchte ich das für meine Kinder, da ich selbst so aufgewachsen bin.
    Das wird aber noch länger dauern, ich wäre gerne mit 30 verheiratet und hätte mein erstes Kind. Wenn ich mir vorstelle, dass das schon in 7 Jahren ist, wird mir jedoch mulmig haha.
    Ich kann mir ein verheiratetes Leben noch lange nicht vorstellen.

  • Ein wirklich interessantes Thema und teilweise sehr unterschiedliche Ansichten.


    Ich weiß gar nicht genau, wann ich angefangen habe mir Gedanken darüber zu machen. Ich weiß nur, dass ich schon immer heiraten wollte. In meiner Familie sind noch immer alle glücklich verheiraten. Meine Großeltern fast 60 Jahre. Das finde ich einfach bemerkenswert und toll. Das löst in mir ein Gefühl von Glück und Freude aus. Im Gegensatz dazu sind viele Eltern von Freunden geschieden, was ich selbst immer sehr traurig find. Dabei ist mir aufgefallen, wie viele Leute sich heutzutage scheiden lassen. Ich habe mir dann stets gewünscht, dass sich meine Eltern hoffentlich nie scheiden lassen, auch wenn sie sich ab und an streiten. Ebenso wie ich mir gesagt habe, dass ich das meinen Kindern nicht antun möchte. Trotzdem war nicht-heiraten nie eine Option für mich.


    Das erinnert mich wieder an ein Bild auf dem ungefähr folgendes stand: Ein altes Ehepaar wurde gefragt, wie sie es geschafft haben so lange zusammen zu bleiben. Die Antwort darauf war »Wir kommen aus einer Zeit, in der Dinge noch repariert wurden und nicht weggeschmissen.« Diesen Satz finde ich klasse. Eine Ehe ist ein wunderbarer Liebes- und Treuebeweis. Die Gefühle, die so eine Ehe auslösen kann sind vermutlich unbeschreiblich. Zu wissen, dass der Partner von nun wirklich zu einem gehört, dass man eins ist. Dennoch ist eine Ehe kein Zuckerschlecken. Man lebt nicht mehr allein, man muss Kompromisse eingehen und wird auch schlechte Zeiten erleben. Doch auch auf die schlechten Zeiten freue ich mich, wenn ich einmal heiraten werden. Sie gehören einfach zum Gesamtpaket dazu, und was gibt es besseres als Versöhnungssex. ;D


    Ich hab gerade auch meinen Papa gefragt, ob er nochmal heiraten würde. Da kam knallhart »Nein.« Würde ihm noch einmal die Richtige über den Weg laufen, vllt, aber rein aus rechtlichen und steuerlichen Gründen nicht. Heutzutage wird man als normales Paar genauso angesehen wie ein Ehepaar. In der DDR war das nicht so. Man musste zB in einer Ehe sein, um überhaupt die Chance zu bekommen ein Haus bauen zu dürfen. Hatte man keine Familie bzw war man keine Familie, wurde man auf dem Papierstapel nach ganz unten gelegt. Heutzutage kann man für alles auch alleinstehend sein.


    Simitar sagte so schön, dass der Trend zu normalen Partnerschaften oder eingetragenen Lebenspartnerschaften geht. Allein schon aus Trotz würde ich deswegen vllt schon heiraten, um anderen Leuten sagen zu können: »Ja, ich habe mich an jemanden gebunden. Ich gehöre zu ihm und bin glücklich.« :D

  • Ich kenne meinen Mann seit 4,5 Jahren, habe seit vielleicht 2 Jahren mehr mit ihm zu tun, als sich nur in der Uni regelmäßig über den Weg zu laufen und seit 1,5 Jahren sind wir zusammen. Wir haben uns nach 1,5 Monaten (!) Beziehung verlobt und nach genau einem Jahr Beziehung geheiratet. Sind jetzt also seit einem halben Jahr verheiratet.
    Ich habe vorher sowas selber sehr kritisch gesehen, nach so kurzer Zeit etwas so langfristiges zu entscheiden, da kennt man sich ja noch gar nicht richtig usw. Vorallem weil bei mir selber vorher 6 Beziehungen meistens nach 1 bis 1,5 Jahren zuende gingen.
    Ich habe mir "früher" auch die Fragen gestellt, was das denn eigentlich ändert, ob es nicht einfach nur etwas auf Papier ist oder ein Ring am Finger.. Meine Antwort dazu ist: Ja und Nein. (Immer die beste Antwort.. :D) Ich kann das leider nicht sehr gut beschreiben.. Vorallem nicht nachts um 1 Uhr...
    Dass wir uns nun so schnell entschieden haben, liegt auch daran, dass wir, bevor wir uns auf die Beziehung überhaupt eingelassen haben, darüber gesprochen haben, wie wir so "ticken" und was wir von einer Beziehung überhaupt erwarten (eben eine langfristige Sache mit Heiraten, Kindern usw.)... Und hätten es gar nicht erst versucht, wenn wir eine Sache gefunden hätten, wo wir gar nicht zusammenpassen.
    Wir sind uns mit uns immer noch sicher und zweifeln nicht daran, dass es die richtige Entscheidung war. Die Frage stellt sich gar nicht. Warum sollte sie auch? Wir haben unser gemeinsames Ziel vor Augen und sind auf dem Weg dorthin...
    Hier mag man einwerfen, dass wir ja nun noch nicht wirklich lange zusammen und auch verheiratet sind. Ja, mag sein. Blöd kommen kanns immer. Aber es nützt ja auch nichts, ständig zu zweifeln, damit kann man es sich nämlich auch kaputt machen.


    Ich finde, wenn man sowas entscheidet, sollten beide sich sicher sein. Auch darüber, was sie von der Ehe erwarten (vielleicht im Gegensatz zur "normalen Beziehung"), warum sie heiraten wollen, ob aus steuerlichen Gründen oder um es sich und der Umgebung noch deutlicher zu machen oder oder oder. Und man sollte sich darüber bewusst sein, was diese Entscheidung bedeutet. "Lebenslänglich". Bis man alt und grau wird, diverse schwere Zeiten durchstehen musste usw.. Das ist schon eine ziemlich lange Zeit. Wenn beide sich darüber einig sind, dass sie nicht gemeinsam alt, aber älter werden wollen (aus welchen Gründen auch immer), mag das auch noch gehen... Kann ich schwer beurteilen.
    Ansonsten stimme ich Simitar zu. Diese Entwicklung finde ich nicht unbedingt gut ("reparieren und nicht wegschmeißen", wie Frosch schon schrieb), aber nunja... Ich habs ja selber zuerst nicht unbedingt besser gemacht.

    Thou shalt not follow the NULL pointer, for chaos and madness await thee at its end.

    (aus: "The Ten Commandments for C Programmers" von Henry Spencer)

  • Heiraten an sich finde ich eigentlich was ganz schönes, aber heutzutage benutzen viele das ja nur, um sich finanziell etc. abzusichern (kenne da einige Bekannte meiner Mum etc..)
    Klar ist es jedem selbst überlassen, weswegen man heiratet, aber dann sollte man das dem Partner vorher mitteilen und darüber reden. Eine Heirat soll meiner Meinung nach trotzdem noch was schönes sein...


    Ich selbst würde gerne heiraten. Warum? Weil ich es schön finde..(wenn dann aber nur mit einer bestimmten Person) und ich würd es nicht zum absichern oder so benutzen, sondern einfach aus Liebe. Aber es muss nicht unbedingt sein, schließlich kann man den anderen auch ohne das lieben und so <3

  • Heiraten ist bei mir so eine Sache. Wenn ich Heirate dann nur im kleinen Kreis weil ich so ein Riesen Fest finde ich übertrieben. Ich würde mit den Familien und Freunden feier aber nur nicht so Groß sonder schön klein damit nichts schief laufen kann. Die Farge ist immer wenn ich Heirate :D