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  • Hallo meine Lieben.

    Zur Zeit schreibe ich einer meiner lieblings Geschichten. Und zwar die von Doktor Hansen. Der Charakter ist von mir erfunden worden.

    Ich cosplaye ihn auch sehr oft usw. Irgentwann hab ich dann mal gedacht über diesen Charakter eine Geschichte zu schreiben.

    Mich würde es total freuen, wenn der eine oder andere mal drüber liest und man mir sagen könnte, was ich noch besser machen könnte usw.


    Doktor Hansen Geschichte

    Handlung

    Doktor Theodor Hansen ist eine Fiktive Figur die ich zum Spaß erfunden habe und auch selber schon öfters verkörpert habe. Die Geschichte umfasst sehr viele Kapitel und gibt Einblicke in das Leben von Hansen. Er ist der festen Überzeugung, dass die Erde schon lange in der Gewalt von Maschinen aus dem Weltraum ist. Natürlich glaubt er, dass auch er zu einer Maschine werden kann. Zusammen mit seiner kleinen Freundin oder auch Assistentin Annika versucht er alles daran zu setzten um in den Weltraum zu den Maschinen zu gelangen. Er selber nennt sich einen Doktor und Erfinder, hat aber keinen Doktortitel und etwas erfunden hat er bisher auch nicht.

  • Ich habe das erste Kapitel jetzt gelesen ^_^

    Es ist ein interessanter Charakter! Er scheint sehr wirr und etwas fanatisch zu sein :'D Das macht ihn aber auch interessant!

    Vielen lieben Dank, dass du es gelesen hast. >///< freut mich auch, dass er halbwegs interessant ist. =P

    Falls du irgentwelche Rechtschreibfehler oder andere Sachen findest die nicht so ganz passen oder unklar sind, kannst du es mir gerne sagen. =)

  • Saichi! Deine Geschichte! Ich habe sie nun begonnen zu lesen und direkt einige Dinge anzumerken:

    1. Ich mag den Doktor, aber gerade in der Einführung fehlt es mir ein bisschen an Charakter. Er erzählt zwar von seiner seltsamen Weise die Welt wahrzunehmen, aber wie er sich ausdrückt wirkt auf mich noch nicht eigen genug. Also, wenn ich jetzt z.B. irgendwo einen Text lesen würde den der gute Doktor verfasst hat, würde ich ihn nicht anhand seiner Art sich auszudrücken wiedererkennen. Aber gerade weil er so seltsam ist, braucht er so etwas denke ich.

    2. Ich mag die Tatsache dass du die Einführung aus der Ich-Perspektive erzählst, aber dass du danach sofort mit einer personalen Erzählform einsetzt wirkt leider etwas abrupt, gerade weil die Einführung ja sehr knackig gehalten ist. Und ein bisschen wünschte man sich auch (also ich wünsche mir das, natürlich kann ich da für niemanden sonst sprechen.), dass der Doktor einem weiterhin alles erzählen würde, oder zumindest noch für eine Weile. Vielleicht hätte ein kleiner Übergang das Ganze angenehmer gemacht, in dem der Doktor sowas sagt wie: Was nun folgt ist meine Geschichte. Oder eben irgendetwas dass den Leser auf diese Veränderung einstellt.

    3. Die Übergänge fehlen manchmal in der Erzählstruktur. z.B. fand ich es sehr interessant wie Doktor Hansen uns ganz überzeugt von den seltsamen Menschen mit seltsamem Aussehen erzählt hat und seiner eigenen selbstverständlichen Unauffälligkeit. Aber dann bricht er da ab und beginnt plötzlich unerwartet mit den Maschinen und das dann auch nur für zwei Sätze, dann geht er schon direkt zu Annika. Ich hätte mir ein bisschen mehr Verbindungen in der Erzählung gewünscht, so dass man seinen Gedankengang nachvollziehen kann, wie er von den Menschen in ihrer Kleidung zu den Maschinen oder Annika kommt.
    Ich denke du darfst dich ruhig trauen ausführlicher zu schreiben und mehr auszuholen. Natürlich will man niemanden langweilen, aber glaub mir, deine Leser würden jedes zusätzliche Detail dankbar annehmen, denn schreiben kannst du allemal.

    4. Ab dem ersten Kapitel ist das mit den Übergängen auch wieder so eine Sache, aber auf eine andere Art und Weise. Hier ist das Problem dass du sehr schnell zwischen Beschreibung der Situation und Erklärung von Hansens Sichtweise wechselst. Ich versuch's mal mit einem Beispiel zu erklären, also:
    Hier eine kleine Spoilerwahrnung, sollte jemand Saichis Geschichte noch nicht gelesen haben dann bitte einmal wegschauen.

    Schilderung

    "Das dachte er zumindest. Er ging davon aus, dass er so aussah, weil etwas mit der Außenwelt nicht stimmte. Irgendetwas musste in der Luft liegen. Als er wortwörtlich aus dem Bett fiel und sich dabei den Kopf stieß, ließ er einen genervten Schrei aus."

    Hier wirkt der rote Teil einfach zu schnell wieder eingesetzt, gerade erfährt man was er so denkt und plötzlich ist man wieder in der Situation.
    Die Frage ist hier: Ist der letzte Satz vor der Beschreibung jetzt vielleicht ein aktueller Gedanke? Dann könnte man es z.b. so schreiben:


    "Das dachte er zumindest. Er ging grundsätzlich davon aus, dass er so aussah, weil etwas mit der Außenwelt nicht stimmte. Irgendetwas lag in der Luft, dieser Gedanke schwirrte ihm ständig im Kopf herum, so auch heute. Wie so häufig lag er Gedanken verloren im Bett und bemerkte beim Versuch dieses zu verlassen nicht, dass dieser bereits zum Scheitern verurteilt war. Mit einem lauten Rums fiel sein müder Körper vom Bett, knallte mit dem Kopf geradewegs auf den Boden und ein lauter Schrei legte sich über das Raunen des Morgens."

    So könnte man es Beispielsweise schreibe, klingt natürlich auch nicht perfekt und auch nicht nach dir, aber nur um zu erklären wie ich das meine. Natürlich wirkt dieser simple Vorgang jetzt viel länger, aber wie bereits gesagt: Du darfst ruhig mehr schreiben, mehr ausführen, auch mehr Adjektive verwenden und die Leute richtig mit Details zuscheißen.

    PS: Mich persönlich würde noch eine kleine Sache interessieren. Da steht dass er nicht so aussah weil er mit Drogen hantiert, aber dann wiederrum kommt: Das dachte er zumindest. Geht es hier jetzt nur darum seinen Gedankengang aufzuzeigen oder hat der Gute etwa doch etwas mit Drogen am Hut?

    Und dieser Punkt - also Punkt 4. - zieht sich eben durch das Kapitel. Allerdings muss ich sagen dass du die Übergänge an manchen Stellen gut packst, gerade weil du die wörtliche Rede da dann schlau einsetzt. Aber das mit den Ausführungen und Details bleibt so eine Sache.

    Kapitel 2 habe ich noch nicht gelesen, mache ich natürlich, aber ich wollte dir schon einmal meine ersten Gedanken da lassen.
    Auch möchte ich nochmal betonen, dass der einzige Grund warum ich dir diese ausführliche Kritik dalassen, der ist, dass ich die Idee, den Charakter und das was die Geschichte werden könnte wirklich sehr sehr interessant finde und mag.
    Somit ist diese ganze Kritik in ihrer Gänze ein Kompliment, selbst wenn ich so viel kritisiere.

    Übrigens: Da du ja um Rechtschreibfehlerberichte bittest, zeige ich dir kurz die Zeilen in denen dir welche unterlaufen sind. Sind auch keine Großen, aber ich kenn' das, wenn man den Text 131424 Mal gelesen hat nimmt das Gehirn diese dann irgendwie nicht mehr so wahr.
    Also:

    Die Rechschreibung und ihre Fehler

    Leider habe ich keine Zeilenangaben, da musst du leider etwas suchen.
    1. "Mit denen konnte er sich identifizieren, wenn es von Nöten war. Außerdem konnte er so Jeden beweisen, dass es sie wirklich gab und er zu ihnen gehörte."

    Korrektur: Jedem

    2. „Dann...dann ist es eben so!" Völlig genervt stampfte er in das vollbeladene Zimmer zurück und ließ auf das übergroße Bett fallen.

    Korrektur: Da fehlte einfach nur das Wort in

    3. Auf dem Bett liegend, wolle er nur noch wissen, wie viel Uhr es bereits war. Sein Wecker auf dem kleinen weißen Nachttisch war stehen geblieben.

    Korrektur: wollte


    So, Aamor's Korrekturlesen hat nun sein Ende gefunden. Ich widme mich jetzt dem zweiten Kapitel und hoffe diese kleine Kritik konnte dir schon in irgendeiner Weise helfen.

    Edit:
    Nach dem zweiten Kapitel gibt es noch ein paar Anmerkungen, die ich mir einfach nicht verkneifen kann.
    1. Es wird klar dass du in wörtlicher Rede ziemlich stark bist und gerade wenn die überwiegt, wirkt das Geschehen sehr dynamisch und unterhaltsam.

    2. Sobald du aber wieder die Situation beschreibst liest es sich schnell etwas zäh.
    Die Sätze sind oft sehr simpel gehalten und wirken dadurch wie eine monotone Erklärung der Situation.
    Ich bediene mich mal wieder an einem Beispiel (Für alle anderen, Vorsicht: Spoiler) :

    Spoiler anzeigen

    „Jetzt können sie mich wieder von anderen unterscheiden." Er ließ ein freudiges Lachen raus. Nun hatte er endlich wieder stechend rote Augen.


    Diese monotone Abfolge von Beschreibungen der Situation könntest du sehr leicht verhindern. Wenn du hier z.b. sowas schreiben würdest wie:


    „Jetzt können sie mich wieder von anderen unterscheiden." Sogleich verzogen sich seine Mundwinkel zu einem breiten Lächeln und ein freudiges Lachen verließ seinen Mund. Endlich konnte er wieder das stechende Rot seiner Augen genießen.


    Irgendwie so etwas. Es ist nicht so viel anders, die Kernaussage bleibt, aber es liest sich einfach gleich lebendiger.

    4 Mal editiert, zuletzt von Aamor (20. April 2018 um 18:52)

  • @Aamor, erst mal vielen vielen Dank, für deine Kritik. Ich freue mich immer sehr darüber, da ich ja noch Anfänger bin und mich verbessern möchte.

    Also erst mal wegen der Ich Erzählung. Das Problem war damals, dass ich später eventuell auch Kapitel drinnen haben werde, wo Hansen nicht dabei ist, sondern nur seine Freunde usw. Diese bekommen halt später auch immer mehr Rolle. Da war ich nämlich auch echt lange am überlegen was ich da machen soll und hab mich dann entschieden nur den Prolog in Ich Form zu schreiben. Aber es stimmt auf jeden Fall, dass ich da viel mehr hätte schreiben können und auch den Übergang besser machen könnte.

    Und ja es stimmt auch, dass ich immer zu wenig erzähle und beschreibe und das liegt wie du schon auch geschrieben hast daran, dass ich etwas Angst habe, dass es dann vielleicht zu langweilig wird. Bin mir nie sicher, wie weit ich am besten Beschreiben und so soll. Das muss ich echt noch lernen. Vielen Dank, dass du das auch angesprochen hast. Weil da zweifle ich echt immer sehr. Das werde ich jetzt auf jeden Fall mal in den nächsten Kapiteln berpcksichtigen und mich mehr trauen.

    Hier noch eine Erklärung zu deiner Frage im Spoiler.

    Spoiler anzeigen

    Ach und das mit den Drogen....da merke ich gerade, dass ich das total blöd geschrieben habe. =P

    Mit dem "dass er das zumindenst dachte", ist eigentlich gemeint, dass er halt denkt, dass er wie ein Drogensüchtiger aussieht. Ich habs halt total blöd beschrieben merke ich gerade. Der Zusammenhang ist echt nicht zu verstehen. Das muss ich wirklich verberssern.

    Ich werde auch auf jeden Fall mal drauf achten, dass ich die Sätze etwas schöner formuliere. Manchmal fehlt es mir echt noch an guten Beschreibungen und so. Das ist mir auch schon sehr aufgefallen.

    Danke für die hingewiesenen Rechtschreibfehler. Werde ich auch so schnell wie möglich korrigieren. =)

    Und noch mach vielen Dank für deine Hilfe. Du hast mir schon Mal sehr sehr gute geholfen.