Blackface' Geheimnis

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  • Blackface' Geheimnis


    Vorwort :


    Hallo lieber Leser! Schön das du dich hierher Verirrt hast! Ich hoffe , das meine bescheidene Geschichte dir gefallen wird!
    Bevor es jetzt aber richtig losgeht , muss ich noch ein wenig über besagte Story loswerden. Also , los geht's :3

    Ich habe Blackface' Geheimnis vor einer Weile schon schon mit Stift auf Papier geschrieben und jetzt wurde es abgetippt. Zwischendurch wird es natürlich noch ein bisschen überarbeitet , weil die erste Version nicht so gut war. Gleich von vornherein möchte ich allen danken , die das fürchterliche Manuskript schon durchgegangen sind und mir Verbesserungsvorschläge gemacht haben. Also ein riesiges Dankeschön an Vivsoniamx , Sunny , GDragon und Skyla Blackheart.

    Okay noch etwas : Solltet ihr jetzt so denken wie : " Eine Werwolf Geschichte? Davon gibt doch schon so viele , das ist doch langweilig." Dann muss ich euch bitten , euch davon nicht abschrecken zu lassen.
    Ich habe mir große Mühe gegeben , damit diese Story nicht so ist wie jede andere Werwolf Geschichte. Die Windheimer sind in eine noch größere Sache verstrickt , als nur die Blackface Angelegenheit. Also bitte , wenn es nur das ist , schaut trotzdem rein.
    Diese Story bekommt wie meine andere , Schneeweiße Biografien - Die Geschichte von Makishima , jede Woche ein neues Kapitel!


    Ja....jetzt möchte ich euch auch nicht länger auf die Folter spannen , schließlich wollt ihr euch nicht Stundenlang mit lästigen Vorwörtern herumschlagen.

    Und jetzt viel Spaß!
    Eure Namini

    Ach , und bevor ich es vergesse : Danke im voraus für alle Reads , Votes und Fans - und vorallem für die PN's , denn ich Liebe Feedback&Kritik. Ich werde mich bemühen , zu antworten!

    Die Geschichte befindet sich zurzeit in einem Stopp und wird in baldiger Zeit aktiv weitergeführt. Es tut mir Leid , doch die Zeit fehlt mir im Moment.

    2 Mal editiert, zuletzt von Yukiko Suzuki (14. Juni 2015 um 12:35)

  • Prolog~

    Francy,

    Wie oft warst du für mich da , wenn es niemand anderes war? Wie oft hast du mir zugehört , wenn es keiner sonst getan hat , und wie oft warst du auf meiner Seite , wenn alle anderen gegen mich waren? Ausreichend oft auf jedenfall Fall , um sagen zu können , dass du die wichtigste Person in meinem Leben bist. Ich hätte so gern auch heute deinen Rat - aber ich bin zu weit weg , um dich zu erreichen und dich persönlich darum zu bitten , liebste Tante.

    Drei Jahre sind mittlerweile vergangen , seit du das letzte mal von mir gehört hast. Velleicht machst du dir sorgen - velleicht hast du auch versucht , mich zu vergessen. Ich weiß es nicht.... ich weiß nicht einmal , ob du diesen Brief erhältst. Doch ich möchte hier meine Geschichte trotzdem niederschreiben. Für dich und alle , die uns vermissen... ihr sollt euch im klaren sein , dass es nicht unsere Absicht war , euch den Rücken zu kehren. Hätten wir gekonnt , wären wir schon längst wieder zurück... doch das ist leider nicht so einfach.

    Weißt du wie es sich anfühlt , einen Fehler gemacht zu haben , und die Konsequenzen dafür tragen zu müssen? Ich habe einen Fehler gemacht - einen schrecklichen sogar. Doch die Auswirkungen gehen weit über mich hinaus Nur wegen mir und meiner grenzenloser Naivität befinden wir uns in dieser Situation , nur weil ich leichtsinnig gehandelt habe , sind wir jetzt so weit fort. Oh , hätte ich vor drei Jahren nur anders gehandelt , dann wäre all dass nie geschen....


    Windheimes Naturkundemuseum , am 14. April. 2013

    Ein Naturkundemuseum war der absolut schlechteste Ort , um Mist zu bauen.

    Nicht etwa , dass es ein guten Ort gab , um etwas anzustellen , aber hier , im Windheimer Heimatkunde - und Naturmuseum konnte wirklich so viel schief gehen , dass man sich einen solchen Gedanken sofort aus dem Kopf schlagen sollte - und ich bezog mich hier nicht nur auf umgekippte Vitrinen und kaputte Antiquitäten. Als Dylan mir die Hand auf die Schulter legte und mich so davon abhielt , der Klasse in das Nächste Zimmer zu folgen , hätte ich daran denken sollen.

    ,,Was?" , fragte ich und drehte mich Stirnrunzelnd zu ihm um. ,,Ich will das hören. Das klang gerade echt interessant."

    ,, Interessant? Ist das dein ernst?" , neckte er mich , und ich schnaubte und tat , als wollte ich nach ihm treten. ,, Wirklich , Moon", sagte Dylan , während er grinsend versuchte , nicht getroffen zu werden. ,, Wir gehen gleich hinterher , aber komm bitte mal eben mit und schau dir das da mit mir an." Damit nahm er mich beim Handgelenk und zog mich mit zu einer Vitrine auf der anderen Seite des Raumes. ,, Was ist das?" , fragte ich , als wir stehen geblieben waren. In dem Glaskasten lag , auf ein weinrotes Kissen gebettet , ein interessant aussehendes Gerät. Es war rund und mit einer feingliedrigen Kette ausgestattet , was es ein bisschen wie ein obskures Amulett wirken ließ- allerdings konnte ich mir ausrechnen , dass dieser Gegenstand nie von Einer Dame auf einem Ball getragen worden war. Es hatte die Größe eines Tennisballs und war damit viel zu sperrig , außerdem waren die Zifferblätter , die das Medaillon vorne schmückte , ziemlich undekorativ. Ich beugte mich dennoch ein wenig vor und inspizierte sie genauer. Konnte man daran drehen? Und waren das da kleine eingravierte Zahlen? Ja , aus diesem Blickwinkel konnte ich es besser betrachten : Auf jedem Zifferblatt waren die Zahlen 0, 500, 1000 , 1500 , 2000 und 2500 eingestanzt. Mein Blick fiel auf den Kommentar , der auf einem einlaminierten Blatt an der Vitrine angebracht worden war.
    Altes Amulett aus Zeiten Fallons IV., um 1810 im altertümlichen Windheim gefunden und aufbewahrt. Bedeutung ungeklärt.

    Ein Rucken ging mit einenmal durch den Glaskasten und fuhr hoch.

    ,,Dylan?! Was tust du da?" , zischte ich ihm zu. Er hob doch tatsächlich den Glaskasten an , um das Amulette herausholen!

    ,, Krieg dich doch wieder ein , es sieht doch keiner" , antwortete er leise. ,,Nicht so laut. Ich will es mir doch nur kurz ansehen."

    ,, Wenn das jemand sieht!" , drängte ich ihm ein und drehte mich zu der Tür um , aus der die anderen verschwunden waren.

    ,, Moon , wir haben erst halb neun. So früh ist kein Mensch hier. Oder hast du bisher schon jemanden anderen gesehen außer uns?"

    ,, N-nein....", räumte ich ein. Und es War auch schon zu spät - ehe ich mich versah , hatte Dylan das merkwürdige Amulett aus der Vitrine geholt und betrachtete es aus der nähe. Seine Kristall blauen Augen leuchteten vor Wissensdurst , doch ich konnte seine Neugierde nicht teilen- ich war voll und ganz damit beschäftigt , mich panisch nach allen Seiten umzuschauen und meinem Herzschlag unter Kontrolle zu halten , da er sich beschleunigt hatte. Wenn jetzt Jemand um die Ecke kam , und sei es nur Shayra oder Evelyne...

    ,, Willst du es mal umlegen?" fragte Dylan.

    ,, Was?!" , stieß ich heraus und machte große Augen. ,,Nein, will ich nicht!Sehe ich etwa so aus? Ich will ,das du es weglegst!"

    ,, Bist du denn garnicht Neugierig?", Er erntete ein nervöses Kopf schütteln....,, Komm schon , Moon , ich will nur mal sehen , wie es aussieht. Niemand wird uns erwischen. Okay?"

    ,, Nein Dylan..."

    Er neigte seinen Kopf ein Stück zur Seite. ,, Bitte? Du bekommst auch ein Eis dafür."

    ,, N-n...." Eis. Es war wahrscheinlich das dümmste , was ich in dieser Situation tun konnte , auf den Eis Trick herein zu fallen- aber als ich das hörte , hielt ich inne und zögerte. ,,......Ich..."

    ,, Tu's für mich", sagte Dylan , dem sofort auffiel , das er mich fast hatte. ,, Für deinen besten Freund ."

    Ich seufzte. ,,Wenn jemand kommt , dann bin bestimmt wieder ich schuld."

    ,, Ich schwöre dir , dass ich in so einen Fall alles auf mich nehmen würde.", versicherte er sofort.

    ,,Auch wenn es kaputt geht?"

    ,, Auch wenn es kaputt geht."

    ,, Okay.", ich hob zum Zeichen meiner Kapitulation beide Hände und schob mir das Haar auf eine Seite. Dylan lächelte. ,, Danke Moon",sagte er. Die Kette ließ sich mit einem leisen klicken öffnen und er machte einen Schritt vor , bis er nur noch wenige Zentimeter von mir entfernt war. Langsam hob er das Amulett... und als ich ihn ansah und seinen Augen begegnete , die mit einen mal etwas - Ja , beinahe Erleichtertes an sich hatten , kam in mir das seltsame Gefühl auf ,dass er ein wenig zu dankbar für diesen kleinen Gefallen war.

    Es sollte mein Letzer Gedanken sein , bevor er die Kette in meinen Nacken schloss und alles explodierte.

    2 Mal editiert, zuletzt von Yukiko Suzuki (20. Mai 2015 um 21:51)