Fahrverbote an und Sonn- und Feiertagen würden für die meisten dann eigentlich einen Verkauf ihres Fahrzeugs oder das Abmontieren des Kennzeichens bedeuten.
Falls es soweit kommt, müsste man sich das mal überlegen. Ohne Kennzeichen fahren ist natürlich deutlich stressiger und man muss gegebenenfalls riskanter fahren um der unfreiwilligen Pause durch die Rennleitung zu entgehen - muss man dann abwägen ob einem das Motorrad fahren das dann wert ist oder nicht.
Zumindest würden diese Maßnahmen mit Sicherheit dafür sorgen, dass die gesamte Industrie die am Motorrad hängt starke Einbrüche verzeichnen dürfte. Denn die meisten Motorradfahrer die ich kenne, die ihr Fahrzeug nicht für den Arbeitsweg nutzen, fahren nur am Wochenende oder an Feiertagen.
Thema Lärm ist dann noch mal eine ganz andere Geschichte. Bisschen wie mitm Musikgeschmack. Die einen lieben Schlager, die anderen hören lieber Death Metal. Ich liebe es laute Autos oder Motorräder zu hören (habe lange in Hör-Reichweite einer Bundesstraße gewohnt), aber kriege das Kotzen wenn ich Kirchenglocken, Busse, Kinder Flugzeuge, usw. hören muss. Aber gegen die wird ja auch nichts unternommen...
Ein Kompromiss wären mMn analog zu den Umweltzonen auch Lärmschutzzonen, in die man mit lauten Fahrzeuge gar nicht, oder nur bis zu einer bestimmten Drehzahl (um zeitweise einen gewissen dB-Wert nicht zu überschreiten) einfahren darf.
Somit könnte man in Wohngegenden und Innenstädten den Lärm reduzieren (und auch gleich LKWs und laute Busse mit aussperren 😈).
An Land- und Bundesstraßen hingegen finde ich so ein Verbot Schwachsinn. Man weiß ja vorher, dass da eine Straße ist, bevor man da hinzieht. Es kann ja auch keiner neben einem Kindergarten einziehen und sich dann über Kinderlärm beschweren.