Beiträge von Ex4mp1e

    Dirk auf Wände sprühen ist jedoch nichts für mich, vielleicht weil ich es auch bis jetzt zu wenig gemacht habe. Aber künstlerisch bin ich einfach auch nicht sicher genug , wenn ich immer sehe wievielt meiner Sachen in den Müll wander, bräuchte ich sehr viele Wände :D

    In vielen größeren Städten gibt es "legal walls", also Wände auf denen man legal Graffiti sprühen darf. Diese eignen sich super zum Üben, da man dort zum einen Zeit und Ruhe hat, und zum anderen einfach immer wieder die alten Sachen übermalen kann, bzw. deine Übungen auch von anderen übermalt werden.

    Was du beschreibst, ist die so genannte Fear of missing out (FOMO). Die Angst, etwas zu verpassen, dass die Freunde ohne einen (mehr) Spaß haben, dass andere Leute ein geileres Leben haben und mehr Spaß haben.

    Gerade Social Media befeuert diese Angst sehr stark.

    Wirkten früher Promis und reiche Leute noch weit weg, so sind sie uns heute durch Social Media näher denn je, und jeder x-beliebige Influencer der ohne besondere Skills "reich" und berühmt wird, lässt natürlich in den Leute, die diesen auf Instagram o.ä. folgen einen gewissen Neid entstehen. Man ist mit den einfachen Dingen im Leben einfach nicht mehr so zufrieden, weil man viel zu oft Leute sieht, denen es augenscheinlich besser geht. Die negativen Aspekte postet aber niemand auf Instagram.

    Aber auch der Kontakt zu anderen Menschen hat sich gewandelt. Früher hatte man sich mit jemandem verabredet, und dann musste man sich auch mit der Person treffen. Kurz vorher absagen, oder auch mal spontan eine Verabredung planen war nicht drin, man musste sowas zumindest teilweise langfristig planen. Dadurch hatten Treffen meiner Ansicht nach einen viel höheren Stellenwert.

    Und man bekam es eben auch einfach gar nicht, oder nur selten, mit, wenn sich die Freunde ohne einen getroffen haben. Wie auch? Es gab ja nichts, wo man die Fotos hätte teilen können. Maximal gab es dann 1-2 coole Stories, die man selbst nicht miterlebt hatte.

    All diese Faktoren befeuern die FOMO sehr stark, wodurch auf lange Sicht eben auch Angststörungen und Depressionen entstehen oder zumindest verstärkt werden können.

    Und einfach Social Media weniger oder gar nicht zu benutzen ist leider für viele auch keine Alternative, denn dann wird aus der "Ich habe Xyz verpasst" ein "Ich könnte 100000 coole Dinge verpassen".


    Zum Thema "Fear of missing out" hat der YouTuber Casually Explained auch vor kurzem ein Video hochgeladen, das sich aber eher humoristisch der Thematik annähert:

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    Hat den Satz "Die Person über mir hält mich für einen Pessimisten" falsch übersetzt. :)

    (Wobei da eigentlich "eine Pessimistin" steht, habe keine männliche Form von "Pessimsit" gefunden... xD)

    Persona super mihi pessimistae putabat!
    Schon wieder zu langsam, na dann scheiß auf Latein. :D

    Versucht Latein mit dem Google Übersetzer zu übersetzen - das klappt nicht. :P

    (Der Transaltor kriegt das nicht hin, weil ich es nicht mit dem Übersetzer, sondern per Hand übersetzt habe, da ich ein bisschen Latein kann. ^^)