Mein größter Tipp wäre: Versteif dich nicht zu sehr auf Computer und Programmieren.
Fang lieber an ordentlich Mathe zu pauken, das wirst du eher brauchen. :D
Ansonsten, da du aus NRW kommst... falls du in Paderborn oder Dortmund studieren wirst, da wird anfangs Java gemacht. :)
Spaß macht es aber sicher keine, jede Woche 10 Stunden und mehr an irgendwelche Knobelmatheaufgaben zu sitzen, die einen eh nicht weiter bringen, im Studium nicht, beim programmieren, nicht, im Job nicht und auch so im Leben nicht (außer man hat natürlich einen Mathe-Fetisch).
Jap. Wie unser Matheprof einmal sagte: "Nein, das werdet ihr im Berufsleben auch nie wieder brauchen. Aber das gehört nun mal dazu, das sollte man wissen.."
Und außerdem soll einen ein Studium an einer TU (Technische Universität) nun mal auf die Forschung vorbereiten, und nicht aufs Berufsleben. Dafür gibt es Ausbildungen oder die FH (Fachhochschule).
Letztendlich muss ich vor so einem Studium warnen. Es ist anstrengend und man lernt viel zu viel Mist, den man später nicht mal braucht. Wenn du dich nur für die IT an sich interessierst und kein Wissenschaftler werden willst, dann mach lieber eine IT-Ausbildung. Da kommt man schneller zum Ziel und als Programmierer kannst du heute sehr viel Geld verdienen, völlig egal ob Master, Doc, Ingenieur oder Fachmann mit abgeschlossener Ausbildung.
Jap, habe auch nach 4-5 Semestern abgebrochen und mache jetzt ne Ausbildung in dem Bereich, und das ist deutlich spannender. In der Ausbildung arbeite ich eben auch wirklich mit Computern, und rechne nicht nur irgendeinen Bullshit.
Ich würde es vielleicht so ausdrücken: Wenn du Bock hast, bei der Entwicklung der neusten Prozessoren mitzuwirken, Treiber zu bauen und CPUs effizienter zu machen, dann ist das bestimmt geil.
Aber wenn du einfach Bock hast am PC zu hängen, zu scripten, Programme zu schreiben, und Netzwerke und Server aufzusetzen, dann wird es dich vermutlich eher enttäuschen und langweilen.