Japan. Da könnte ich die braune Soße hier hinter mir lassen und in einem weltoffenem Land leben.
Reicht es, in dem Kontext einfach mal "Gaijin [外人 / がいじん]" in den Raum zu werfen?
Ansonsten hier noch ein Zitat aus einem Zeit-Artikel:
»In Japan wäre es politischer Selbstmord, eine Immigrationskampagne zu fahren«, sagt Arudou Debito. Der Autor US-japanischer Herkunft beschäftigt sich schon lange mit Japans Ausländerpolitik, hat darüber gerade seine Doktorarbeit geschrieben. »Die meisten Japaner können sich einfach nicht vorstellen, ihr Land mit Ausländern teilen zu müssen.« Meinungsumfragen zeichneten in den vergangenen Jahren ein ausländerskeptisches Bild.
Nur die Hälfte der Japaner befürwortet die Idee, Ausländern die gleichen Grundrechte zu gewähren wie Japanern. Ein Drittel der Bevölkerung ist gegen weitere Einwanderung. Drei Viertel finden, dass bei zehn Millionen Immigranten die Grenze des Akzeptablen überschritten wäre.
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Bis heute hat Japan kein Gesetz, das Ausländer vor Diskriminierung schützt.