Freunde sind für mich Leute, mit denen ich mich gerne treffe, ohne irgendwas festes zu planen.
Das klingt vielleicht im ersten Moment komisch, aber für mich ist es super anstrengend und stressig mit Menschen ungezwungen zu reden.
Ich habe viele Kumpels mit denen ich mich super gerne zu Aktivitäten verabrede (Sport, Zocken, etc.), aber bei denen ich nie auf die Idee kommen würde die einfach ohne geplante Aktivität zu treffen, da ich gar nicht wüsste, worüber man dann reden solle, und das eine super unangenehme Situation für mich wäre.
Bei den Leuten, die ich zu meinen Freunden zähle, habe ich aber ein Level der Verbundenheit erreicht, bei denen ich mich auch gerne grundlos mit den Personen treffe. Entweder findet sich was worüber man spricht, oder man schweigt sich einfach an ohne, dass es merkwürdig wird, oder man findet spontan was das man tun könnte, weil man genug gemeinsame Interessen hat.
Außerdem macht für mich eine Freundschaft aus, dass Distanz und Zeit keine Rolle spielen.
Wenn ich einen Bekannten, weil er vielleicht weggezogen ist o.ä., nach 1-2 Jahren wiedertreffe, dann ist alles etwas "steif".
Treffe ich einen Freund nach 1-2 Jahren wieder, dann ist alles so, als hätten wir uns letzte Woche erst das letzte Mal getroffen.