Kontroverse Meinung:
Es kommt mehr darauf an was gesagt wird, als darauf wer es sagt.
Man kann und sollte bspw. dumme Anträge der AfD im Bundestag verhindern / ablehnen - aber bitte aufgrund des Inhalts, und nicht stumpf weil die von der AfD kommen.
Edit: Nur ums klarzustellen, natürlich muss man bei der Bewertung einer Aussage auch den Kommunikator betrachten - aber der sollte eben nur einen Teil der Bewertung ausmachen, und nicht bereits die gesamte Bewertung der Aussage vorausnehmen.
Genauso können Leute, die normalerweise cool sind / gutes Zeug erzählen, auch mal Scheiße labern. "Zu viel des Guten", "gut gemeint ist nicht gut gemacht", etc.
Und ebenfalls können Leute, die normalerweise meistens nur Mist reden, auch mal was sinnvolles oder gutes schreiben.
In dem Fall ist die heutige Diskussionskultur aber viel zu sehr darauf bedacht erstere, obwohl es Bullshit ist, zu supporten, während zweitere, obwohl es vielleicht durchaus sinnvoll ist, zu ignorieren oder dann ad hominem anzugehen, wenn die Aussage keine Angriffspunkte bietet.
Und in dem Zuge, wenn man schon mal von gut/böse spricht: Die "mitgehangen, mitgefangen"-Einstellung in "Social-Media"-Diskussionen finde ich auch ganz schrecklich. "Xyz hat deinen Beitrag geliked, jetzt kann ich den nicht mehr gut finden.", "Du folgst Xyz der Abc folgt, also magst du Abc und bist somit böse!", etc.






