Beiträge von Akihito

    Kenshin Maharis
    Ebenso wie Shun schnappe ich mir ein Tablett und laufe zur Ausgabe, während er mir meine neugierigen Fragen beantwortet. "Ich wusste gar nicht, dass Du einen Bekannten in einer Band hattes. Aber cool, dass er Dich empfiehlt. Da scheint er von Deiner Stimme viel zu halten, so wie ich. Ist auf jeden Fall ein Kompliment." Ich lächel kurz und nehm mir ein Bröttchen und Nutella. Ich denke an meine Gitarre zu Hause und frage mich, wie lange ich schon keine Gitarre mehr gespielt hatte. [Das ist schon so lange her.] "Wenn Du Gitarre spielen sollst, dann helf ich Dir. Das kriegst Du schon hin, ich glaub jedenfalls an Dich." Ich deute auf einen Tisch an der Seite. "Wie wäre es gleich da? Ich will noch nen Kakao, Du auch?" frage ich ihn und dreh mich schon leicht in Richtung Automaten, warte aber noch auf seine Antwort.

    Arinya Nakamaru
    Dean legt seine Hände hinter den Kopf und lehnt sich zurück, nachdem er mir eine Antwort gegeben hat. [Er wirkt ganz schön lässig. Und wie jemand der nicht kämpfen kann, sieht er auch nicht unbedingt aus.] Ich höre ihm weiter zu und mache dann einen leicht beleidigten Gesichtsausdruck. "Klingt so, als würdest Du uns lediglich als Eskorde benutzen." Dann muss ich aber doch ein wenig grinsen. "Gar nicht so dumm." Ich lehne mich ebenfalls ein Stück zurück und dreh meine Bogen nach vorne. "Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung von Magie, ich verlasse mich lieber auf mich und meinen Bogen. Ich weiß, was wir können." Ich streiche mit meiner Hand über meinen Bogen. "Was kann denn Deine Magie, wenn sie nicht für den Kampf geeignet ist?"

    Ayumi Misaki
    Ich sitze auf einer Bank neben meiner Freundin in der so genannten sicheren Zone und suche in meinem Rucksack nach meinem Handy "So viele Menschen, die nicht wissen, was mit ihren Angehörigen oder Freunden passiert ist. Warum geschieht das alles nur? Woher kommen nur diese schrecklichen Zombies?" höre ich sie sagen und gebe nur ein "Mh." von mir, während ich mein Handy heraushole und erneut Benjiros Nummer wähle. [Drei Tage versuche ich ihn jetzt zu erreichen, sein Handy scheint immer noch nicht zu funktionieren und auf diesem anderen Handy, von dem er geschrieben hat, auch immer nur die Mailbox. Wie erreiche ich ihn nur.] Ich stecke mein Handy wieder weg und lasse meinen Blick durch die Menge schweifen. Noch immer sind Leute von der Armee dabei Listen mit Namen von den Menschen zuerstellen, die sich in diesem Bereich aufhalten. "Ayumi-san, hörst Du mir überhaupt zu?" meine Freundin schuppst mich leicht von der Seite an und ich dreh mich zu ihr um. "Entschuldige, ich habe Dir gerade nicht zu gehört. Tut mir leid. Was hast Du gesagt?" Ich lächel ein bisschen verlegen und sie fällt mir direkt um den Hals. "Es tut mir so leid, es muss so schrecklich für Dich sein, Deinen Vater zu verlieren und nicht zu wissen, ob es Benjiro gut geht." sie hört sich an, als würde sie fast weinen und ich versuche mich etwas aus ihrer Umarmung zu lösen. "Ist schon gut. Benjiro geht es gut, ich weiß das." sage ich mit einem Lächeln. "Wäre ich doch nur immer so optimistisch wie Du." jammert sie erneut. Ich seufze kurz und wähle erneut seine Nummer. Wieder erklingt die Stimme der Mailbox und ich stecke mein Handy zurück in meinen Rucksack. "Möchtest Du über Deinen Vater reden? Reden hilft immer." fragt mich meine Freundin und ich denke für einen Moment daran, wie er gestorben ist.

    Erinnerung

    Ich stolpere über die letzte Stufe unserer Haustür und kann mich gerade noch abfangen, als ich einen Stoß in den Rücken bekomme und der Nase lang nach vorne falle. "Du dummes Kind, kannst Du nicht aufpassen." höre ich meinen Vater lallen, während ich mich versuche wieder aufzurappeln. "AYUMI-SAN, MISAKI-SAN PASST AUF! KOMMT RÜBER, SCHNELL!" Von der anderen Straßenseite brüllt die Mutter meiner Freundin zu uns rüber und ich schaue in ihre Richtung. Sie deutet nach links und noch bevor ich mich umdrehe, kann ich auch schon ein Stöhnen hören. Ich sammel schnell das lange Messer wieder ein, welches mir bei meinem Sturz runtergefallen war und laufe in Richtung meiner Freundin. Ich bin gerade an den ersten parkenden Autos vorbei, da höre ich wieder die Stimme meines Vaters. "Ayumi! Hilf mir! Ayumi!" Ich drehe mich zurück zur Haustür und zögere einen Moment. "NICHT AYUMI-SAN! DAS SCHAFFST DU NICHT! KOMM HER KIND!" Wieder erklingt die Stimme über die Straße. Ich werfe einen letzten Blick auf meinen Vater und die Zombies, die ihn bereits in die Tür zurück gedrängt haben. Für einen Bruchteil eines Moments denke ich an all das, was er mir und vor allem Benjiro schon angetan hatte. Der Griff um mein Messer wird fester und mein Blick dunkel. [Sie hat Recht....STIRB!] Ruckartig drehe ich mich um und laufe zu meiner Freundin und ihrer Familie über die Straße. "Es ist vorbei Benji-niisan." sage ich leise, bevor ich sie erreiche.

    "Das ist lieb von Dir. Aber ich möchte nicht reden. Danke." sage ich, wiedermit einem kleinen Lächeln. "Ich gehe zu meinen Eltern, kommst Du mit?" Ich nicke kurz und wir gehen zurück in die kleine Kammer, die wir uns hier in der sogenannten sicheren Zone gesucht hatten. [Osaka, ob es da genauso aussieht wie hier? Im TV und im Radio haben sie von so vielen Städten berichtet, bevor gar nichts mehr ging. Ob ich eine Chance habe ihn zu finden?] Während wir einfach nebeneinander her laufen, fasse ich den Entschluss Benjiro zu suchen. [Ich schaffe das schon.] Wir kommen bei der Kammer an und ich gehe gar nicht erst mit rein. "Ich muss noch etwas erledigen." sage ich schnell und drücke meine Freundin kurz. "Wir sehen uns später." [Irgendwann] füge ich gedanklich hinzu. "Wo willst Du denn hin?"ruft sie mir noch hinterher, was ich aber einfach ignoriere. Ich gehe in Richtung Ausgang der Zone und an den Wachleuten vorbei. Das Gedränge an den Toren ist so groß, dass sich keiner wirklich damit beschäftig, dass ich zurück in die Stadt gehe. Nur eine ältere Dame hält mich vor dem Tor kurz fest und schüttel wortlos den Kopf. "Ich muss meinen Bruder finden." sage ich ernst und gehe einfach weiter. Je weiter ich in Richtung Stadt laufe, um so weniger Menschen kommen mir noch entgegen. Immer wieder vereinzelnd Zombies oder Zombiegruppen. So gut ich kann, versuche ich ihnen aus dem Weg zu gehen, doch leider gelingt es mir nicht immer, ich gehe gerade an einer Hausecke vorbei, als eine Hand nach mir greift. Ich zucke zusammen und als ich mich umdrehe, schaue ich direkt in das Gesicht eines Zombies. Ich kreische laut, ziehe mein Messer und noch bevor er mir in den Arm beißen kann steche ich mehrfach zu und ziehe meinen anderen Arm zurück. Er geht zu Boden und ich gehe erschrocken drei Schritte zurück. Das Blut läuft am Messer runter und mir über den Arm. Ich lasse mein Messer fallen und schüttel meine Arm um das Blut abzubekommen. Ein paar Tropfen fliegen durch die Gegen, aber es bringt nicht wirklich etwas. Ein Stöhnen kommt von rechts und ich drehe mich zu den Autos, die an der Straße stehen. Zwischen diesen erscheint ein Zombie, dicht gefolgt von einem zweiten. "Oh nein!" Ohne zu zögern dreh ich mich um und laufe weg, bis ich eine offen stehende Tür eines kleinen Laden sehe. Ich laufe hinein, schließe die Tür hinter mir und schau mich schnell um. Als ich das Gefühl habe, das niemand da zu sein scheint, setze ich mich mit dem Rücken an den Tresen und schaue nach draußen. Kein Zombie, kein Mensch, keine fahrenden Autos, einfach nichts. Ich schaue erneut auf meinen Arm und meine Hand, die immer noch voller Blut sind. Ich versuche sie etwas an meiner Hose zu säubern und merke erst dann, dass ich zitter. "Ich schaff das. Ich werde ihn finden." sage ich zu mir selbst und wiederhole es mehrfach, bis mir die Tränen übers Gesicht laufen. "Wo bist Du Benji-niisan? Komm nach Hause!"