Beiträge von Oda Nobunaga

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    Hegemony III: Clash of the Ancients ist ein sehr faszinierendes Echtzeitstrategiespiel in der Antike. Entwickelt wurde es vom kleinen kanadischen Studio Longbow Games.
    Man schlüpft in die Rolle einer Fraktion, die einer von mehreren Kulturen angehört. Jede Fraktion hat kleine Vorteile und die Kultur bestimmt die militärischen Einheiten, die zur Verfügung stehen. Die Griechen z.B. können von Beginn an ihre starken Hopliten aufstellen, während andere diese erst erforschen müssen. Die Römer erhalten erst gegen Ende ihre mächtigen Legionäre. Gallien hingegen können mit Phalanxtaktiken nicht viel anfangen und müssen die mächtigen Hopliten flankieren, um diese besiegen zu können.
    Auf einer Karte des antiken Italiens gilt es, Städte zu erobern und auszubauen, Produktionsstätten sowie deren Versorgungsrouten zu kontrollieren und Einheiten auszubilden, die das Gebiet schützen oder neue erobern. Alles in Echtzeit. Einheiten haben verschiedene Werte, können mittles Upgrades verbessert werden und es stehen verschiedene Formationen zur Verfügung. Auch Schiffskämpfe sind seit einem Update möglich.
    Die Musik hält sich dezent im Hintergrund und besteht aus vielen kurzen Stücken, die dynamisch zusammengemischt werden.
    Das Hauptmenü orientiert sich an antiker Kunst.

    Das erste DLC namens "The Eagle King" fügt Sizilien mit eigener Kultur hinzu, neue Schiffe und Schiffskampfmechaniken sowie eine Kampagne, die sich um Pyrrhus von Epirus dreht. Neue Einheiten wie Kriegselefanten und thessalonische Kavallerie bereichen die Kämpfe.
    Das zweite DLC "Isle of Giants" wurde leider nicht fertiggestellt.

    Ich finde es schade, dass so ein tolles Spiel nicht die Aufmerksamkeit bekommen hat, die es eigentlich verdient. Da könnten sich größere Studios eine Scheibe von abschneiden. Hegemony 3 braucht nicht viel Speicher und bietet enorm viel Spielspaß.

    Das wird wohl jeder so unterschreiben, auch ich. Aber wie willst du das bewerten?

    Geistig gesunde Menschen haben einen niedrigeren Blutdruck, eine niedrigere Amplitude der Hirnwellen und ein entspanntes Nervensystem, welches im Ruhezustand tatsächlich Oxytocin (Liebeshormon) produziert. Zudem ist bei solchen Menschen die Spaltung nicht mehr vorhanden, die dazu führt, dass Geist und Körper nicht miteinander harmonieren.
    Leider gibt es solche Menschen kaum, denn unsere Gesellschaft ist sehr krank und unsere Institutionen entsprechend lieblos und traumatisierend. Ein Teufelskreis.
    Man müsste zuerst einmal alle möglichen Traumatisierungsursachen beseitigen und die Bevölkerung heilen. Utopisch und idealistisch.

    Das Verhältnis aller Straftaten besteht zu 80% bei Männern und zu 20% bei Frauen.

    Das klingt ja nun mal sehr verallgemeinernd. Tatverdächtig != schuldig.
    Nach der gleichen Logik müsste man Frauen besonders kritisch betrachten, weil Kindswohlgefährdung und Kindsmord hauptsächlich von Frauen ausgehen, genauso wie Betrug und Korruption.

    Das Problem ist, dass die Menschheit nicht geistig gesund ist. Beide Geschlechter.
    Würde man dieses Problem (vor allem frühkindliche Traumata, an die man sich praktischerweise nicht erinnert, dank des Abwehrmechnismuses des Neokortex) lösen, dann hätten wir bessere Menschen (empathisch, nicht mehr gespalten, locker und umgänglich, verständnisvoll, gesünder etc.) und daraus resultierend eine bessere Gesellschaft. Angeblich war das schon mal möglich, wenn man David Graeber und David Wengrow Glauben schenken darf, die das Buch "Anfänge: eine neue Geschichte der Menschheit" geschrieben haben.

    Ich bin für ein Regierungsverbot für Männer.


    Das soll nicht mal Ragebait sein. Ich bin es wirklich Leid, dass so viel Elend auf der Welt geschieht, was durch machtsüchtige und Kurrupte Männer ausgelöst wird.

    Ich weiß nicht, wo du dich informierst, aber Frauen in so hohen Positionen sind nicht weniger psychopathisch, dumm, kriminell und/oder korrupt als Männer.

    Folgende Frauen haben massiv Mist gebaut: Die eiserne Lady Margaret Thatcher, Angela Merkel, Baerbock, Ursula "Madame Teflon" von der Leyen, Kaja Kallas, Killary Clinton, Victoria "Fuck the EU" Nuland uvm.
    Ach ja, Madeleine Albright darf man ja auch nicht vergessen:
    Frage: »Eine halbe Million Kinder sind gestorben; mehr als in Hiroshima. Ist der Preis es wert?«
    Albright: »Wir denken, den Preis ist es wert.«

    Solche Psychopathen werden in hohen Positionen geduldet und von unseren Medien auch noch hofiert. Was sagt das über unsere Gesellschaft aus?

    Ich bin dafür, dass nur geistig gesunde und fachlich kompetente Menschen regieren sollten. Wenn es um das Wohl der Allgemeinheit geht, ist das beste gerade gut genug.

    Mein aufrichtige Beileid, Johnnii360! Das muss ja eine furchtbare Kindheit gewesen sein.

    Dass, was du da beschreibst, klingt für mich nach Ablenkung vom Schrecken, der in dir lauert, indem du dich mit externen Symbolisierungen und Ritualen befasst.
    Es spricht nichts gegen einen guten Anime (die können in der Tat starke Gefühle auslösen), aber richtige Heilung wirst du davon nicht erhalten. Eher nur kurzfristige Linderung. Heilung setzt spezielle Praktiken voraus und der Prozess kann Jahre dauern. Und man muss sich dem Schmerz stellen.

    Herzlich willkommen im Forum, Johannes!

    Ja, die Enshittification der Streaminganbieter nimmt zu. Es ist sehr weitsichtig, auf physische Medien und OpenZFS mit Backups zu setzen, wenn man gute Klassiker und Meisterwerke auch noch in ein paar Jahren genießen oder anderen zeigen möchte.

    Hoffentlich findest du ein paar Gleichgesinnte!

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    Death of the Reprobate ist ein weiteres Point and Click Adventure von Joe Richardson. Es schließt an The Procession to Calvary an.
    Das Spiel besteht erneut aus ausgeschnittenen Elementen von dutzenden Renaissance-Gemälden, die man in einer Galerie im Spiel bewundern kann. Begleitet wird die Handlung von gemeinfreier klassischer Musik. Der Humor ist von Monty Python inspiriert.

    Der unsterbliche Johannes (der Protagonist von Four Last Things und Nebencharakter in The Procession to Calvary) liegt im Sterben. Sein Sohn, "mieser Malcom", der Geld verprasst und Leute auf kunstvolle Weise foltern/umbringen lässt, darf nur dann sein Erbe antreten, wenn er sieben gute Taten vollbringt. Der Herrgott werde ihm den Weg weisen. Also macht sich Malcom auf, um den Leuten zu helfen.

    Auch der dritte Teil der "Renaissance-Serie" ist ein kurzweiliges Vergnügen mit fairen Rätseln und amüsanten sowie abstrusen Ideen. Ich freue mich auf weitere Produkte des Entwicklers.

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    The Procession to Calvary ist der Nachfolger von Four Last Things und wurde ebenfalls von Joe Richardson entwickelt. Erneut hat er ein klassisches Point and Click Adventure gestaltet, bestehend aus Hintergründen, die Renaissance-Gemälden entnommen wurden. Diese kann man in einer Galerie im Spiel betrachten. Untermalt wird auch dieses Spiel von gemeinfreien klassischen Musikstücken. Der an Monty Python angelegte Humor darf auch hier nicht fehlen. Es gibt sogar mehrere Enden, je nachdem, wie man sich im Spiel verhält.

    Die mordlüsterne Protagonistin dient dem Norden als Kriegerin und kämpft leidenschaftlich im heiligen Krieg gegen den feindlichen Süden. Letzterer wird vom himmlischen Petrus angeführt. Doch endet dieser Krieg mit einem Sieg des Nordens und der neue Anführer des Nordens, der unsterbliche Johannes, steht auf Liebe, Frieden und so einen Müll. Jedoch gelingt es der Protagonistin, ihm noch einen Mord abzuringen. Alle im Norden hassen den himmlischen Petrus, der den Krieg überlebt hat! Also macht sie sich auf gen Süden, um ihn niederzustrecken.

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    Four Last Things ist ein sehr spezielles Point and Click Adventures des Solo-Entwicklers Joe Richardson. Richardson hat 40 Renaissance-Gemälde zerlegt, neu zusammengesetzt und nutzt das als Kulisse für sein Spiel. Musikalisch wird das Spiel von gemeinfreien klassischen Musikstücken begleitet. Das Spiel und der Humor erinnern mich ein wenig an Monty Python. Das Spiel ist mit 3-4 Stunden Spieldauer recht kurz, aber amüsant und einzigartig. Es gibt im Spiel sogar eine Galerie, in der man die 40 Bilder betrachten kann, nebst Titel- und Malerangaben. Richardson hat da eine clevere Nische entdeckt.

    Der Held ist ein umherziehender Händler, der ein sündhaftes Leben geführt hat. Nach einem Albtraum rennt er schnurstracks zur nächsten Kirche, um Absolution zu erhalten. Bedauerlicherweise hat er die Sünden in einem anderen Kirchenbezirk begangen, so dass ihm nicht vergeben werden kann. Es sei denn, er begeht Sünden im aktuellen Bezirk. Also macht der Held sich auf, die sieben Todsünden erneut auszuüben, um dann doch noch die Vergebung vom himmlischen Petrus zu bekommen.

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    The Preposterous Awesomeness of Everything ist ein satirisches und kurzes Point and Click Adventure des Solo-Entwicklers Joe Richardson. Es handelt von einer Horde primitiver Menschen auf einer Insel, die mit Hilfe von Büchern und Teilen eine Rakete bauen wollen. Dazu muss die Mehrheit der Menschen überzeugt und angeführt werden ... Es zieht die menschliche Gesellschaft schön durch den Kakao.
    Der Grafikstil ist meiner Ansicht nach etwas gewöhnungsbedürftig, aber für die paar Euro wird man wenige Stunden lang gut unterhalten.

    Eine Messe, bei der der Austausch zwischen den Besuchern im Vordergrund steht? Interessantes Konzept. Ich wusste gar nicht, dass es die gibt. Hab bisher nur von der Fantasy Basel gehört. Die Chibi-Con hebt sich bestimmt etwas von den durchkommerzialisierten Messen ab.

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    Hierbei handelt es sich um das Hauptwerk von Janov, in dem er die drei Ebenen des Bewusstseins (Stammhirn, limbisches System und Neokortex) vorstellt und erläutert, wie Traumata entstehen, welche Auswirkungen sie haben können und dass man sie mittels Primärtherapie tatsächlich hervorholen, fühlen und integrieren kann.
    Besonders faszinierend finde ich die Aussagen über die vollständig geheilten Patienten: sie bräuchten nur noch fünf Stunden Schlaf, sie hätten diese symbolischen Träume nicht mehr, sie seien entspannt und empathisch (ein entspanntes Nervensystem produziert Oxytocin!) und natürlich entfallen dann auch all die Kompenstationsmechanismen mit denen man den unterdrückten Schmerz ableitet.