Beiträge von Oda Nobunaga

    Herzlich willkommen im Forum, Johannes!

    Ja, die Enshittification der Streaminganbieter nimmt zu. Es ist sehr weitsichtig, auf physische Medien und OpenZFS mit Backups zu setzen, wenn man gute Klassiker und Meisterwerke auch noch in ein paar Jahren genießen oder anderen zeigen möchte.

    Hoffentlich findest du ein paar Gleichgesinnte!

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    Death of the Reprobate ist ein weiteres Point and Click Adventure von Joe Richardson. Es schließt an The Procession to Calvary an.
    Das Spiel besteht erneut aus ausgeschnittenen Elementen von dutzenden Renaissance-Gemälden, die man in einer Galerie im Spiel bewundern kann. Begleitet wird die Handlung von gemeinfreier klassischer Musik. Der Humor ist von Monty Python inspiriert.

    Der unsterbliche Johannes (der Protagonist von Four Last Things und Nebencharakter in The Procession to Calvary) liegt im Sterben. Sein Sohn, "mieser Malcom", der Geld verprasst und Leute auf kunstvolle Weise foltern/umbringen lässt, darf nur dann sein Erbe antreten, wenn er sieben gute Taten vollbringt. Der Herrgott werde ihm den Weg weisen. Also macht sich Malcom auf, um den Leuten zu helfen.

    Auch der dritte Teil der "Renaissance-Serie" ist ein kurzweiliges Vergnügen mit fairen Rätseln und amüsanten sowie abstrusen Ideen. Ich freue mich auf weitere Produkte des Entwicklers.

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    The Procession to Calvary ist der Nachfolger von Four Last Things und wurde ebenfalls von Joe Richardson entwickelt. Erneut hat er ein klassisches Point and Click Adventure gestaltet, bestehend aus Hintergründen, die Renaissance-Gemälden entnommen wurden. Diese kann man in einer Galerie im Spiel betrachten. Untermalt wird auch dieses Spiel von gemeinfreien klassischen Musikstücken. Der an Monty Python angelegte Humor darf auch hier nicht fehlen. Es gibt sogar mehrere Enden, je nachdem, wie man sich im Spiel verhält.

    Die mordlüsterne Protagonistin dient dem Norden als Kriegerin und kämpft leidenschaftlich im heiligen Krieg gegen den feindlichen Süden. Letzterer wird vom himmlischen Petrus angeführt. Doch endet dieser Krieg mit einem Sieg des Nordens und der neue Anführer des Nordens, der unsterbliche Johannes, steht auf Liebe, Frieden und so einen Müll. Jedoch gelingt es der Protagonistin, ihm noch einen Mord abzuringen. Alle im Norden hassen den himmlischen Petrus, der den Krieg überlebt hat! Also macht sie sich auf gen Süden, um ihn niederzustrecken.

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    Four Last Things ist ein sehr spezielles Point and Click Adventures des Solo-Entwicklers Joe Richardson. Richardson hat 40 Renaissance-Gemälde zerlegt, neu zusammengesetzt und nutzt das als Kulisse für sein Spiel. Musikalisch wird das Spiel von gemeinfreien klassischen Musikstücken begleitet. Das Spiel und der Humor erinnern mich ein wenig an Monty Python. Das Spiel ist mit 3-4 Stunden Spieldauer recht kurz, aber amüsant und einzigartig. Es gibt im Spiel sogar eine Galerie, in der man die 40 Bilder betrachten kann, nebst Titel- und Malerangaben. Richardson hat da eine clevere Nische entdeckt.

    Der Held ist ein umherziehender Händler, der ein sündhaftes Leben geführt hat. Nach einem Albtraum rennt er schnurstracks zur nächsten Kirche, um Absolution zu erhalten. Bedauerlicherweise hat er die Sünden in einem anderen Kirchenbezirk begangen, so dass ihm nicht vergeben werden kann. Es sei denn, er begeht Sünden im aktuellen Bezirk. Also macht der Held sich auf, die sieben Todsünden erneut auszuüben, um dann doch noch die Vergebung vom himmlischen Petrus zu bekommen.

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    The Preposterous Awesomeness of Everything ist ein satirisches und kurzes Point and Click Adventure des Solo-Entwicklers Joe Richardson. Es handelt von einer Horde primitiver Menschen auf einer Insel, die mit Hilfe von Büchern und Teilen eine Rakete bauen wollen. Dazu muss die Mehrheit der Menschen überzeugt und angeführt werden ... Es zieht die menschliche Gesellschaft schön durch den Kakao.
    Der Grafikstil ist meiner Ansicht nach etwas gewöhnungsbedürftig, aber für die paar Euro wird man wenige Stunden lang gut unterhalten.

    Eine Messe, bei der der Austausch zwischen den Besuchern im Vordergrund steht? Interessantes Konzept. Ich wusste gar nicht, dass es die gibt. Hab bisher nur von der Fantasy Basel gehört. Die Chibi-Con hebt sich bestimmt etwas von den durchkommerzialisierten Messen ab.

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    Hierbei handelt es sich um das Hauptwerk von Janov, in dem er die drei Ebenen des Bewusstseins (Stammhirn, limbisches System und Neokortex) vorstellt und erläutert, wie Traumata entstehen, welche Auswirkungen sie haben können und dass man sie mittels Primärtherapie tatsächlich hervorholen, fühlen und integrieren kann.
    Besonders faszinierend finde ich die Aussagen über die vollständig geheilten Patienten: sie bräuchten nur noch fünf Stunden Schlaf, sie hätten diese symbolischen Träume nicht mehr, sie seien entspannt und empathisch (ein entspanntes Nervensystem produziert Oxytocin!) und natürlich entfallen dann auch all die Kompenstationsmechanismen mit denen man den unterdrückten Schmerz ableitet.

    Ich mag Visual Novels und habe schon ein paar genießen dürfen.

    Narcissu 1+2, Fate/stay night sowie Fate/hollow ataraxia, Deus Machina Demonbane und irgendwas mit einem Superhelden und einem anderen namens Texas Ninja. XD Ach ja, und die alte Version von Yu-No!
    Als nächstes wollte ich mir mal Umineko vorknöpfen.