Ich hab noch eine Spielidee, von der ich glaube, dass sie noch nicht umgesetzt wurde. Normalerweise geht es bei Aufbauspielen um Wachstum. Immer mehr Gebäude, immer mehr Verkehr, mehr Einnahmen usw. Aber wäre die andere Entwicklung nicht mal interessant?
Ein Abbauspiel. Man hat eine Stadt aus dem 21. Jahrhundert zum Beispiel, egal ob mit Verkehrschaos und Zuständen wie in Kowloon oder ohne, und man beginnt hier und da Gebäude abzureißen oder umzubauen. Neue entsiegelte Flächen entstehen und Sukzession und Renaturierung übernehmen den Rest. Vielleicht hat man am Ende ein ähnliches Bild, wie The Last of Us, wo nur noch wenige Menschen in einer teils grün überwucherten ruinierten Stadt wohnen. Eine Art selbst herbeigeführte postapokalyptische Romantik, ohne, dass dies wirklich durch Krieg und Naturkatastrophen verursacht wird. Hauptsächlich geht es mir bei dem Spiel um die Ästhetik, aber bestimmt lassen sich auch wirtschaftliche Faktoren dort einbauen.
Für Leute wie mich, die eh Menschen und Städte im echten Leben hassen, wäre das Spiel sicherlich toll 