Mal eine Frage an die Ungeimpften:
Wie findet ihr das eigentlich, dass ihr kaum noch am sozialen Leben teilhaben könnt?
Objektiv gesehen geht's mir dadurch nicht wirklich schlechter. Vorlesungen werden eh alle online abgehalten (auch wenn meine Uni gesagt hat, wir machen 2/3 in Präsenz oder so). Und ansonsten habe ich schon vor der Pandemie nie so wirklich am sozialen Leben teilgehabt. Klingt vielleicht traurig, ich habe mich aber damit wohlgefühlt.
Subjektiv gesehen ist es etwas anders. Zum Einen finde ich es ziemlich kacke, dass uns jetzt der schwarze Peter zugeschoben wird. Nicht jeder hat fröhlich mit seinen Friendos in der Bar einen gehoben. Zum Anderen mache ich grade eine gedankliche Wandlung durch. Die wäre auch ohne Corona gekommen. Hab dazu schon was in nem anderen Fred geschrieben. Jedenfalls ist mir klar, dass jetzt ein denkbar schlechter Zeitpunkt ist, sich wieder einzugliedern. Naja, ich hab's damit nicht eilig.