Beiträge von Freigeist

    Es kam schon oft vor, dass mich manche Szenen emotional stark mitgenommen haben. Manchmal war ich einfach zu sehr gerührt, manchmal zu schockiert, sodass mir die Tränen kamen. Aber hier geht es ja in erster Linie ums Drama. Besonders wenn dem Protagonisten ein Schicksalsschlag widerfährt, eine schlimme Wahrheit an Licht gerät oder eine wirklich ausweglose Situation entsteht. Aus dem Stegreif kann ich jetzt nicht alle Momente aufzählen, doch ich versuche es mal trotzdem.

    Area 88 (OVA)

    Hauptcharakter Shin ist aus der Fremdenlegion geflohen und in Paris angekommen, um endlich in Freiheit zu leben und seine Liebste zu sehen. Doch er entschließt sich, wieder zurück zu kehren, da er mit dem Frieden nichts mehr anfangen kann. Er unternimmt einen letzten Versuch, seine geliebte Ryoko anzurufen und sie nimmt tatsächlich den Hörer ab. Doch Shin legt schweigend auf.

    In this Corner of the World

    Es war eigentlich gar keine bestimmte Szene. Es war mehr der komplette Film, der mit seiner ruhigen Ausstrahlung und teils unbekümmerten Handlungen den Ernst der Lage zur Geltung gebracht hat. Ich glaube, es dauerte fast anderthalb Tage, bis ich dann aus dem melancholischen Zustand heraus kam.

    Happy Sugar Life

    Die Schülerin Satou hat ein kleines Mädchen namens Shio bei sich aufgenommen. Zwar haben sich beide ganz doll lieb, doch in Wirklichkeit basiert diese Situation nur auf Lügen. Satou gilt nämlich als Entführerin und will sich unter keinen Umständen von ihrer kleinen Freundin trennen. Da sich die Situation immer weiter hochschaukelt, läuft der Anime auf ein ganz dramatisches Ende zu.

    School-Life!

    In der ersten Episode des Animes ist alles ganz lieb und nett. Ein schicker moehafter Schulalltag wird hier inszeniert. Ganz recht. Denn so heile die Welt doch wirkt, als die Hauptprotagonistin Yuki die Tür zum Klassenraum aufmacht, wird man mit der Realität konfrontiert, die sie nicht sieht. Nämlich, dass sie in Wirklichkeit in einer Zombie-Apokalypse lebt. Alles ist zerfallen uns trostlos. Für sie scheint das eine Art Schutzfunktion zu sein, die sie vor der Schrecklichkeit der wahren Welt bewahrt.

    Generell bin ich ein Freund von Dramen in Animes, da ich in solchen Situationen feststelle, wie groß der Eindruck eines Animes auf mich ist und mir werden manchmal (erneut) Sachen klar, die ich zuvor immer nur in den Hinterkopf geschoben habe. Zwar ist es wichtig dann die Realität nicht mit dem Gezeichneten zu vermischen, doch ich kann es nicht immer verhindern, dass nach dem Erlebnis mein Kopf erstmal eine Weile braucht, um das Gesehene zu verarbeiten, sodass sich meine Gefühlswelt wieder beruhigen kann.

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    2/10

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