Ein sehr schöner Film. Trotzdem fand ich ihn nicht so intensiv, wie die Glühwürmchen. Ich finde die Geschichte zwar nicht schlecht, doch sie ist mir zu zweigeteilt.
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In der ersten Hälfte freunden sich die beiden Jungs mit Tanja an, was in der zweiten Hälfte, als sie sich aufmachen, um ihren Vater zu finden usw., zu stark vernachlässigt wird. Ich hätte es toll gefunden, wenn das Mädchen zumindest zwischendurch noch ein wenig involviert gewesen wäre und vielleicht noch ihre Freunde gesucht hätte, anstatt dann erst ganz zum Schluss wieder Bezug zu ihr zu nehmen. Das muss ja keine kitschige Liebesgeschichte werden, aber deren Beziehung war mir etwas zu lasch dargestellt.
Der Zeichenstil besticht hier und da mal durch ein wenig überspitzte Gesichtsausdrücke - aber vor allem durch die Fantasie von Kanta und Junpei. Dass Kinder ihre Vorstellungen weitaus intensiver erleben können, wird einem spätestens klar, wenn man diese Bilder sieht und der Zug durch das Sternenmeer rauscht. Diese "Traumsequenzen" und die damit zugehörige Rollenverteilung fand ich sehr beeindruckend.
Als (Nach)-Kriegsdrama hat der Film auf jeden Fall seinen Platz verdient, auch wenn ich ihn eher mittelmäßig fand.

Toller "Experte". Aber wir wissen ja, Klischeegeier sollte man nicht zu ernst nehmen.