Ich habe mir den Film auch noch einmal angesehen und die Grundstruktur endlich begriffen. Dennoch sind hier und da ein paar Sachverhalte, die ich nicht verstehe.
Spoiler anzeigen
Der allergrößte Punkt ist der, wie das Versteinern durch Medusa mit der Erschaffung von lebendigen Träumen zusammenhängt. Zwei völlig verschiedene Sachen, jedoch ist die Krankheit der Ursprung für beides? Das passt irgendwie nicht zusammen.
Die Geschichte an sich ist meines Erachtens aber wunderbar gelungen. Sie ist komplex und tiefgreifend, sie geht auf die Vergangenheiten der Protagonisten ein und verbildlicht im märchenhaften Stil das Dilemma, welches mit Medusa einhergeht. Somit lädt der Film zum mehrmaligen Schauen ein, da sich die Komplexität des gesamten Hintergrunds erst mit der Zeit dem Zuschauer (in diesem Falle mein dämliches Ich) öffnet. An den Charakteren und der Handlung habe ich nichts auszusetzen. Ungewöhnlich ist vielleicht die Kulisse, welche durch eine interessanten Genre-Mischung entstanden ist. Hier wurden Action, Horror, Fantasy, Sci-Fi und Drama mit einer ordentlichen Ladung Psychological vermengt. Es ist gewagt, aber in meinen Augen kein Reinfall. Zudem bietet der Streifen mit seiner tollen Filmmusik auch was fürs Ohr.
Die Handlung, wie die Kulisse, wirken zusammengewürfelt, recht verworren und sind dementsprechend anspruchsvoll. Ich denke, es trifft nicht jedermanns Geschmack, aber mich hat der Film überzeugt.