Ach ja, Urlaub. Eine Zeit, die man sich erkauft, um dem tristen Arbeitsalltag zu entkommen. Als Mensch, mit selbstdiagnostiziertem Fernweh ist ein Urlaub natürlich viel zu kurz. Denn eigentlich würde ich am liebsten nur durch die Welt reisen. Aber da das kaum möglich ist, muss ich mich damit begnügen, für ein paar Wochen so viel wie möglich von einem Land, einem Ort zu sehen und natürlich jede Menge laienhafte Fotos zu knipsen, um dann damit angeben zu können.
Kurz vorweg. Ich bevorzuge Individualtourismus, auf der man seine Reise zu Fuß oder per Fahrzeug selbst gestaltet. Denn wie heißt es so schön? "Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen". Das Wandern abseits vom Großstadttrubel ist mir am liebsten. Kreuzfahrten, fette Ferienanlagen oder Malle liegen mir überhaupt nicht.
Auf meinen bisherigen Urlauben habe ich einige Orte entdeckt, die mich unglaublich beeindruckt und geprägt haben. Auch wenn es nicht unbedingt Orte zum Übernachten sind, so sind es welche zum Verweilen. Für mich haben sie einen großen persönlichen Wert und bilden geistig, wie physisch ein Refugium.
So, genug Scheiße geschrieben. Was ich jedem wanderlustigem Menschen ans Herz legen kann ist die Sächsische Schweiz. Seit diesem Sommer auch der Harz, insbesondere der Nationalpark. Ebenso die Eifel und die Nordseeinsel Helgoland. Außerhalb von Deutschland war ich nur selten. Jedoch war der Urlaub in der Auvergne, im Gebiet der Chaîne des Puys besonders toll. Wo ich unbedingt mal hin möchte, ist Namibia, Japan, Island und Neuseeland.
Und natürlich muss unser Hund immer mitkommen.
