Ich bin mit keinen besonderen Erwartungen in den Anime rein gegangen. Aber ich komme mit positivem Fazit heraus. Anfangs wirkte die Serie recht oberflächlich, wo Sayu mit Yoshida auch noch ungefragt ins Bett steigen wollte. Aber Yoshida ist wirklich ein ziemlich anständiger Typ, der der kleinen Ausreißerin endlich richtigen Halt gibt.
Das Thema Liebe legt hierbei auch den Fokus auf Yoshidas Arbeitskolleginnen, was dann später aber mehr im Sand verläuft. Ein Glück, denn diese Gerüchteküche, wer mit wem geht, ging mir in den ersten Folgen des Animes ziemlich auf den Wecker. Im Verlauf der Geschichte kommt Sayu auch auf ihre Vergangenheit zu sprechen. Schon seltsam, dass sie in ihrer Schulzeit so war, wie ich im echten Leben bin. Man merkt deutlich, dass sie eine gute Charakterentwicklung zu einer selbstbewussten jungen Dame hinlegt, seit sie bei Yoshida wohnt.
Nur logisch, dass sie sich am Ende ihren Dämonen stellen muss und will. Dennoch tat mir die vorletzte Episode innerlich sehr weh, als sich Sayu aussprach und dann solch schlimme Worte über sie fielen. Auch wenn dann augenscheinlich die Wogen etwas geglättet wurden, habe ich beim besten Willen nicht Yoshida's und Sayu's Entscheidung verstanden. Verdammt, das Zuhause ist doch da, wo das Herz wohnt 
Optisch gesehen ist der Anime zeitgenössischer Durchschnitt. Ich fand, dass Sayu's Mutter nicht sonderlich gut animiert war, was ihre Mimik und Gestik angeht. Ansonsten hätte ich nicht gedacht, dass der Anime so harte Themen anschneidet und wirklich unter die Haut geht.
optimistic-yuyu Was war denn die Kontroverse?