Beiträge von Freigeist

    Eines Nachts bin ich über die Serie auf Pro Sieben gestolpert und konnte nicht anders, als weitersehen. Eine gute Kombination aus Drama, welches den wilden Familienbund immer wieder erschüttert und Humor, der die Verhältnisse in Chicago ein wenig aufs Korn nimmt. Mir fehlen ehrlich gesagt, die Worte, um die Serie richtig zu beschreiben. Teilweise erkenne ich so einiges aus deutschen Verhältnissen wieder. Trotzdem ist es weitaus besser, als das RTL-II Nachmittagsprogramm. Ich kann die Serie wärmstens empfehlen.

    PS: Ich glaube vor ungefähr 2 Jahren habe ich damit angefangen und bin irgendwo in der 3. Staffel hängen geblieben (Es gibt nun insgesamt 8 Staffeln). Leider hat sich das Ganze irgendwie verlaufen, aber ich denke, ich finde bald wieder den Einstieg. Wenn nicht, gucke ich sie mir von vorne an. Denn das ist es mir wirklich wert.

    Mensch, diese Woche sind so viele geile neue Lieder raus gekommen.

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    Joa, in meinen bisherigen Jahren auf der Welt hatte ich so einige Leidenschaften. Aber kommen wir erstmal zu der Leidenschaft überhaupt. Zumindest, scheint es, längst eine zu sein.

    Ich schreibe von Musik. Und zwar nicht Pop, nicht Hip Hop oder Rock. Es ist Hardstyle. Den ein oder anderen Leuten bin ich mit diesem 08/15 Elektro-Schrott hier im Forum schon auf die Nerven gegangen. Jedoch 08/15 ist es keineswegs. Hardstyle schlummert immer noch im Schatten von Trap, House und Dubstep. Die Fangemeinde ist eine der familiärsten und loyalsten, die es in der elektronischen Musik gibt. Bisher hatte ich noch keinen Kontakt zu anderen "Verrückten", da ich (gefühlt) der einzige in meiner Stadt bin, der sich so etwas anhört. Deshalb ist es mein Traum, die Defqon.1 zu besuchen. Das Mekka unter den Hardstyle-Festivals. Dabei ist mein Interesse für diese Musik noch nicht so alt. 2015 bin ich zufällig über ein Video von einem bekannten Indoor-Festival gestoßen und eines der Lieder hat mich in den Bann gezogen. Von da an, hat sich das immer mehr aufgebaut und ich habe weitere Richtungen wie Rawstyle und Hardcore Techno kennen gelernt. Hardstyle höre ich im Prinzip jeden Tag. Zumindest auf dem Arbeitsweg und Abends nach der Arbeit. Besonders Freitag Abend gebe ich mir die volle Dröhnung. Unter allen Musikrichtungen, die ich höre, ist Hardstyle zu einem festen Bestandteil meines musikalischen Alltags geworden.

    Desweiteren liegt mir die Fotografie am Herzen. Auch diese betreibe ich erst seit ein paar Jahren. Damals habe ich noch mit einem hart erspartem Camcorder alles festgehalten. Den Blick für gute Motive entwickelte ich schon früh. Man könnte zwar meinen, dass ich schon relativ professionell arbeite, doch eigentlich bin ich in diesem Handwerk immer noch ein Anfänger. Im Bilder knipsen, wie in der Nachbearbeitung. Doch wenn ich könnte, dann würde ich mein Leben damit verbringen, die ganze Welt in Bilder festzuhalten. Denn mein Fernweh ist ebenfalls unersättlich.

    Und dann gibt es die "verschollenen" Leidenschaften. Die, denen ich damals nachging, heute jedoch nur noch Interesse oder Sympathie entgegen bringen kann, da Zeit und Motivation große Hindernisse darstellen. Ich trauere deshalb meiner Leidenschaft für Dinosaurier ziemlich nach. Als ich noch in der Grundschule war, hatte ich zum Glück einen Freund, der mein Interesse teilte. Wir sind zusammen Fossilien suchen gegangen und haben uns Jurassic-Park angeguckt, obwohl wir noch zu jung waren. Ich weiß noch, wie wir uns kennen lernten. Damals im Hort der Grundschule fiel mir ein Junge auf, der an einem Tisch einen Dino zeichnete. Ich war so dreist und setzte mich neben ihn und versuchte einen viel schöneren Dino zu malen. Der Beginn einer Freundschaft und die Entfaltung einer Leidenschaft. Doch mit dem Schulwechsel ging sie zu Bruch.

    Eine weitere sterbende Leidenschaft ist das Planespotting. Fotografie und Flugzeuge. Die perfekte Kombination. Auch da traf ich einen Schulkameraden, mit dem ich sogar einen Klub für dieses Interesse gründete. An meinem Geburtstag ging es nach Tegel, um Flugzeuge zu beobachten. Ich weiß noch, wie aufgeregt ich war, als der erste Dreamliner von All Nippon Airways auf dem Flughafen landete. Da drängte ich mich auf der vollen Besucherterrasse zwischen die ganzen anderen Freaks. Eines heißen Sommertages, traf ich auch einen älteren Gleichgesinnten, der mir eine Seite zeigte, welche für Flugzeug-Fans gold wert ist: https://www.flightradar24.com/ Nun ja. Auch dieser Leidenschaft gehe ich nicht mehr nach. Aber sie ruht noch in mir. Ich weiß es.

    Das soll's erstmal gewesen sein.

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    5,5/10 Ein Musik-Laden im Hintergrund? Ist doch eine irische Band.

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    4,5/10 Geht so.

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    9/10 Das Lied ist legendär.

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    Erstmal ne fette Anticlimax reinbrettern XD

    Joa, jetzt bin ich durch. Tja... von der Euphorie der OVA ist nicht viel übrig geblieben. Doch es war kein kompletter Reinfall.

    Dass ich die Szeneriegestaltung wunderbar finde, hatte ich bereits geschrieben. Der Hauptgrund, weshalb ich so begeistert von den ersten Episoden war, lag an Chise. Generell faszinieren mich Geschichten und Vergangenheiten, die voller Leid und von Verzweifelung geprägt sind. Wahrscheinlich auch, weil ich mich darin ein wenig wieder erkenne. Zudem hatte Chise am Anfang eine Eigenschaft inne, die ich selbst ausstrahle bzw. ausgestrahlt habe. Die Apathie. In ihr sah ich mich.

    Nun zur Geschichte. Slice of Life, gemischt mit Mystischem und dramatischen Abenteuern. Nun ja. Für mich war es eher ein Alltagsanime. Die Hauptcharaktere haben mir zwar ganz gut gefallen, doch die ganzen Nebencharas, sowie die einzelnen Abenteuer, in die sich Chise und ihre Begleiter begaben, wirkten irgendwie "dahingeklatscht". Ich fand sie ein wenig lieblos gestaltet oder relativ gewöhnlich, was nicht heißt, dass sie nicht ausgefallen oder niedlich waren. Niedlich waren sie, aber auf eine moderne Art und Weise. Das hat mir die ersehnte Dramatik genommen. Ebenso die gestischen und mimischen Vereinfachungen, sowie die Musik. Liegt wohl daran, dass mich der Anfang sofort an Ghibli erinnerte. Somit wurden meine Erwartungen auf dieser Spur nicht erfüllt.

    Es ist zwar eine magische Abenteuergeschichte, welche auch viel Dramatik innehat. Doch der Charakter der Serie wirkte für mich immer noch zu sehr, wie ein normaler Slice of Life-Anime.

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    Aber Chise's Entwicklung selbst ist genial gestaltet. Sie ist so selbstbewusst geworden und wirklich einer, der beeindruckensten Charaktere, die mir bisher untergekommen sind.