Beiträge von Freigeist

    4,5/10

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    Blöde 2 Wörter.

    Jetzt ist mal Zeit, für meine kleine Meinung.

    Also das, was ich an Hentais bisher sah, lässt sich ehrlich gesagt an einer Hand abzählen. Anime mit einzelnen Hentai-Szenen und Fanservice-OVAs mit eingerechnet. Wirklich interessiert bin ich eigentlich nicht. Es sei denn, es sticht aus der Masse hervor. Hentais, wo die Story noch eine unverzichtbare (ist vielleicht ein bisschen übertrieben) Rolle spielt, wecken dann schon mehr mein Interesse. Ansonsten, wenn es doch nur auf Pornografie, den Geschlechtsakt und oder andere Praktiken ausgelegt ist, sehe ich mir lieber etwas extravagantes an.

    Zu Hentais an sich stehe ich relativ offen gegenüber. Ich verfluche sie nicht, aber ich liebe sie auch nicht. Trotzdem kann ich die mögliche Voreingenommenheit von manchen Menschen nicht nachvollziehen. Gezeichnete Pornos müssen doch nicht zwangsweise schlechter sein als richtige.

    So, sorry Leute. Ich tendiere wohl doch eher dazu, nicht zu kommen. Zum Einen bin ich recht zurückhaltend, was neue Kontakte angeht, zum Anderen bin ich gerade mächtig am Sparen. Ich will im Frühjahr 2018 meine erste Azubi-Bude beziehen und achte daher auf jeden Cent.

    Nochmals Entschuldigung, wenn ich anfangs Interesse gezeigt habe und jetzt doch nicht komme.

    Was ich zunächst noch als einen Slice of Life-Harem abstempelte entwickelte sich zu einem actionreichen und einfühlsamen Drama.

    Auch wenn in der ersten Staffel auf die Vergangenheit jedes Mädchens eingegangen wurde, dachte ich noch, dass dies alles an Tiefe sein würde, was die Serie zu bieten hätte. Doch dem war nicht so. Im weiteren Verlauf wird zunehmend Yuuji's (traurige) Vergangenheit aufgedeckt, welche ihn nun einzuholen droht. Dadurch wird immer mehr Spannung aufgebaut, sodass es zu einem spektakulären Ende kommt. Unterstützt durch gute (teils 3D) Animationen sind die Szenen sehr gelungen. Was mich dann noch tatsächlich störte, war der Charakter des Anime. Der Harem und der moderne Zeichenstil passten nicht so wirklich mit der Geschichte zusammen.

    Dennoch bin ich von Grisaia no Kajitsu positiv überrascht. Es ist keineswegs eine Serie, ohne Tiefgang. Es ist eine sehr berührende Geschichte, die ich weiter empfehlen kann.

    6/10 An fetten Action fehlt es nicht. Aber die Schriftzüge stören.

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    2/10

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    :hole:

    Am Anfang hatte ich wirklich keine Ahnung, was mich da genau erwartet. Irgendwas mit einem Jungen mit Baseballschläger und eine Frau, die schizophren zu sein scheint. Mehr wusste ich nicht. Aber ich stehe nun mal auf die Ergründung der menschlichen Psyche.

    Doch schon das Opening kam so seltsam vertraut vor. Die Musik, die Gesichter der Personen. Das kannte ich doch irgendwoher. Da ich kürzlich Millenium Actress sah, kam mir nur eins in den Sinn. Ich bin tatsächlich zufällig schon wieder über eins von Kon's Werken gestolpert. Nun und wie es so ist, hat mich auch diese Serie ziemlich gefordert. Doch gefallen hat sie mir leider nicht so sehr. Es ist mehr eine Zusammenstellung aus einzelnen Geschichten, von Leuten, welche mit den Leiden des Lebens zu kämpfen haben. Die Verknüpfung aller Ereignisse mit Shounen Bat fand ich ehrlich gesagt überflüssig, auch wenn er die Quelle allen Übels war. Doch dass dies auch auf andere Menschen übergriff und letztlich solch ein Chaos entstand ist mir rätselhaft. Was war denn jetzt nun die Realität? Ich hatte auch immer das Gefühl entweder zu viel hinein zu interpretieren oder zu wenig. Doch ich denke, dass es durchaus zu wenig ist, da ich eine relativ schlechte Auffassungsgabe besitze.

    In meinen Augen ist die Serie nicht so gut gelungen oder vielmehr spricht sie mich aufgrund ihrer Handlung nicht so sehr an. Da waren die Filme doch schon mehr mein Ding. Nichts desto trotz ist die Serie durchaus fordernd für den Zuschauer und sicherlich auch faszinierender als für mich.

    So. Anfangs sah es sehr vielversprechend aus. ein Horroranime, bei dem ein Mädchen mit ihren Gehilfen Menschen in die Hölle schickt. Klingt spannend.

    Doch er hat mich sehr enttäuscht. Die ersten Episoden waren noch recht interessant. Besonders kreativ wurden die Visionen gestaltet, die die Leute erfuhren, als sie in die Hölle geworfen wurden (bzw. auf das Boot von Enma). Dort ging das Genre richtig auf und konnte problemlos mit einem Horrorfilm, wie man ihn kennt, mithalten. Auch die Parallelwelt, in der Enma lebt, mit der ewig währenden Dämmerung und dem alten Baum hat mich in seinen Bann gezogen. Doch leider sind dies die einzigen Dinge, die der Anime wirklich gut umgesetzt hat. Dass die Geschichte episodisch aufgebaut ist, ist nicht unbedingt schlecht. Doch ich begriff schnell, dass ich mir nicht mehrere Folgen hintereinander gönnen konnte. Immer das gleiche Muster. Das hat mich schon in der ersten Staffel ausgelaugt. Um das Ganze spannender zu gestalten, wurde dann immer mehr auf JS's Vergangenheit eingegangen. Doch die Verdichtung der Handlung auf eine Sache, hat die Staffel nur bedingt aus dem Dreck gezogen. Gleiches bei der zweiten Staffel. Auch da habe ich mich durchgequält, bis ich nun beschlossen habe in der dritten aufzuhören. Ich habe ernsthaft für die zwei Staffeln und den Anfang der dritten ein ganzes Jahr gebraucht. So konnte das nicht weitergehen. Also Schluss damit.

    In meinen Augen hat der Anime sehr viel Potenzial. Doch er ist auf zu viele Episoden ausgelegt. Darunter leidet die Zeichen-und Animationsqualität - und ich ebenso. Eine Sache möchte ich dennoch zum Abschluss sagen. Die Wallpapers dazu sehen, leicht Jugendstil-ähnlich, wunderschön aus. Bei den Endings wird dies auch sehr deutlich.