Beiträge von Freigeist

    Ich habe Trends nie befolgt. Weder bei Kleidung, noch bei sonst was. Das lag aber schon daran, dass ich schon früh besondere Interessen entwickelt habe und ich mich einfach nicht verstellen kann. Wahrscheinlich auch aufgrund der Tatsache, dass ich es hasse, mich zu verstellen. Nur um von anderen dann akzeptiert (nicht unbedingt eine Stufe höher, also integriert) zu werden. Das ist es mir nicht Wert. Demzufolge finde ich Trends blöd. Es sind zwar massenpsychologische und markentechnische Prozesse, die dahinter stecken, aber ich fühle mich nicht dazu gehörig. Ich habe gelernt mit meiner Außenseiterrolle klar zu kommen und bin froh nicht dazu zu gehören.

    Mir hat der Anime sehr gefallen. Ich habe gemerkt, dass Krimis ziemlich interessant sind und ich viel zu wenig sehe.

    Die Anzahl der Episoden war gut gewählt, selbst wenn ich am Anfang dachte, es würde nicht reichen, da in der ersten Hälfte kein richtiger Hinweis zu Tage kam und alle nur gemutmaßt haben. Dann allerdings hat Saikawa die Geschichte ziemlich schnell durchschaut. Mir hätte es besser gefallen, wenn schon zur ersten Hälfte hin, die ersten Beweise vorgelegen hätten. Aber schlimm fand ich es nicht. Man wurde jedoch mit der Menge an Zusammenhängen am Ende regelrecht überrumpelt, was ich persönlich wieder mag, da es einen zum Denken herausfordert. Trotzdem hat mir, glaube ich, noch etwas mehr Drama gefehlt. Denn so richtig mitgefiebert habe ich leider nicht.

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    Ich habe noch eine Verständnisfrage zur Handlung. Als die Leiche von Magata's Tochter aus der Wohnung gerollt kam und das Licht aus ging. Ist dann Magata an der Gruppe vorbei und hat sich auf das Dach geschlichen, um dann mit Shindou die Ankunft per Hubschrauber zu simulieren? Hab ich das richtig verstanden? Denn bei der Ergründung der Vergangenheit und Motive der Morde ist der Tathergang leider etwas untergegangen.


    Mit Saikawa hatte ich schon von Anfang an Sympathie geschlossen. Seine Art, das Sein und die Dinge des Alltags in Frage zu stellen und sich nach etwas anderem, fast schon unerreichbarem, zu sehnen ist beeindruckend. Diese Thematiken werden im Verlauf der Serie immer Wichtiger und steigern sich auch. Für Abwechslung sorgte Nashinosono. Ihre aufgeweckte und neugierige Art wirkte einer durchgängigen düsteren Atmosphäre des Animes entgegen. Von der optischen und musikalischen Sicht aus, war er gut umgesetzt und alles hat gepasst.

    Der Anime wird zum Ende hin recht anspruchsvoll. Dennoch ist er gut gelungen und es Wert, von allen Rätselfreunden geguckt zu werden.

    Herzlich Willkommen im Forum. Ich wünsche dir noch viel Spaß.

    Vielen dank für gute Wörter. Ich suche Anime mit der Sprache, um meines Hörverstehen zu entwickeln.

    Animes in deutscher Sprache wurden von vielen Anbietern lizensiert und zum Verkauf angeboten. Die bekanntesten hier zu Lande sind Kazé und Peppermint Anime. Schaue doch einfach mal auf deren Webseiten nach. Diese haben ein großes Angebot.
    Hier ist auch eine Liste aller lizenzierten Animes: http://www.anime-copyright-allianz.de/?site=lizenzen&char=no

    PS: Was schaust du gerne für Animes?

    Ich habe nicht so viel Erfahrung mit Brettspielen. In jüngerem Alter habe ich des öfteren mit der Familie "Mensch ärgere dich nicht" oder "Malefiz" gespielt. Dieses war auch eins meiner Lieblingsspiele. Ich finde jedenfalls, Brettspiele sind eine gute Alternative zum PC, wenn er mal aus ist.

    Vor einiger Zeit gehörten Let's Plays auf die Tagesordnung. Ich habe mir sie vor allem angesehen, da meine Technik nicht ausreichte (und auch jetzt nicht ausreicht), die Spiele spielen zu können. Jedoch hat es dann schon Spaß gemacht, wenigstens bei einem richtigen Spielverlauf mit zu schauen. Wenn der Kommentar auch gut oder unterhaltsam war, dann bin ich auch am YT-Kanal dran geblieben.

    Endlich habe ich es mal wieder geschafft ins Abenteuer-Fantasy-Genre der Anime einzutauchen. Und ich kann sagen, Pandora Hearts war eine gute Wahl.

    Die Geschichte ist nicht 08/15. Sie ist komplex und benötigt viel Hintergrundwissen, um sie vollständig zu verstehen. Dort lag aber auch ein Problem. Die 25 Episoden haben nicht ausgereicht, um auch noch die letzte Frage zu beantworten. Bis zum Ende hin wird zwar alles grob geklärt, doch das Wieso, Weshalb, Warum bleibt offen. Zudem wird die finale Sequenz ziemlich gestaucht. Eigentlich recht schade, da der Anime mehr in die Tiefe ging, als ich erwatet habe. Schließlich geht es auch um die Probleme mit sich selbst, welche Oz immer begleiten.

    Die anderen Personen sind, wie Oz, vom Charakter und Aussehen passend und gut umgesetzt. Manche hätten jedoch noch etwas mehr Anteil an der Serie verdient. Die Parallelwelten (Abyss und das Reich des Grinsekaters) fand ich vom Aussehen sehr interessant. Ebenso wie die Chains. Das hat schon etwas von "Wahnsinn". Die Animationen, wie die grafische Qualität lagen dennoch wieder auf normaler Ebene. Was nicht unbedingt sein muss, darauf wurde leider verzichtet. Musikalisch kann ich hingegen Pluspunkte verteilen. Die Hintergrundmusik mit dem Chor hat mir besonders gefallen.

    Pandora Hearts ist ein gut gelungener Anime, mit einer tiefgreifenden Geschichte, welche auch vor persönlichen Aspekten nicht halt macht. Jedoch kommt er zu einem schnellen und frühzeitigen Ende, was leider etwas enttäuschend ist. Doch auf die Serie verzichten muss man noch lange nicht.

    Also ich persönlich kann nicht wirklich was mit Anime-Figuren anfangen. Vielleicht sind mir diese einfach zu (entschuldigt meine Wortwahl) nutzlos. Sie stehen ewig im Regal und ja. Aber ok, man kann ja für alles eine Sammelleidenschaft entwickeln und es ist auch nachvollziehbar, dass man als Manga oder Anime-Fan stolz auf seine Figuren ist. Das Ganze mit den Figuren habe ich allerdings erst letztes Jahr so richtig bemerkt. Auf der AMB 2017 standen sie an jedem zweiten Stand. Da habe ich erst bemerkt, wie beliebt doch die Figürchen sind. Natürlich hat mich das dann schon neugierig gemacht. Aber ich glaube, ich müsste erst für einen Charakter brennen, damit ich ihn mir kaufe. Ansonsten wer's mag, ich hab nichts dagegen.

    In unserer heutigen Welt wird alles durch Farben ausgedrückt. Doch damals zur Zeit der ersten Filmaufnahmen war alles Schwarzweiß. Zu der Zeit forschten mehrere Länder gemeinsam an einer biologischen Waffe. Es waren ungeheure Kreaturen, welche entweder nur Schwarz oder Weiß waren. Man erhoffte sich so, dass sie auf späteren Film-und Fotoaufnahmen nicht sichtbar wären, sodass sie nie bewiesen werden könnten. Doch eines Tages brachen unzählige der Wesen aus und zerstörten alles auf ihrem Weg. Ein riesiges Massaker fand statt. Und das Schlimmste. Die Kameras konnten sehr wohl die Ungetüme sehen. Da dieser Vorfall als Kriegsverbrechen angeprangert wurde, beschloss man daraufhin auch die Farben Schwarz und Weiß aus unserem Leben völlig zu verbannen. Man hat sie ausgeschlossen und erkennt sie nicht mehr als Farben an.

    Wieso kommen Haie in einen Blutrausch und wir Menschen nicht?