Ich glaube, dass jeder so eine Seite hat, mal lauter und mal leiser. Das wichtigste ist einfach nur, dass wir lernen, den Takt vorzugeben, statt einfach nur mitzutanzen oder das alles ignorieren zu wollen. Ganz häufig haben solche "Dämonen" ja eine Ursache, weswegen ich persönlich denke, dass diese oft nur ein unterbewusster Schrei nach Heilung sind.
Ich selber kann nicht gut unter Stress und reagiere dann ganz häufig recht aggressiv im Ton. Ich habe zwar mittlerweile ganz gut im Griff was ich sage, nur halt nicht, wie ich es sage.
So eine wirkliche Wut, oder gar Hass, auf andere ist bei mir aber auch eher weniger präsent, und wenn nur von kurzer Dauer. Das ist dann eher auf mich selbst gerichtet. Ich habe da sonst eher an Sachen wie Eifersucht und Ängsten zu arbeiten, aber ich glaube mittlerweile kann ich damit auch ganz okay umgehen.
Ich sehe diese Emotionsausbrüche aber auch eher weniger als etwas schlechtes, sondern als etwas, woran ich als Mensch wachsen kann. Als etwas, was mir einfach meine Wunden zeigt. Oder wie Kinder, die einfach ein wenig Aufmerksamkeit und Erziehung brauchen.