Angst vor meinem eigenen Tod nicht, nein. Eher Angst vor'm qualvollen, unvorhersehbaren Sterben.
Die Ungewissheit, was nach dem Tod ist, lässt zwar Neugierde da, ich red' mir aber einfach immer ein, dass es sicherlich wie Schlafen ohne Träumen ist.
Ob danach noch irgendwas kommt? Weiß nicht. Ich weiß nicht mal, ob ich überhaupt wollen würde, dass danach irgendwas kommt.
Was mir allerdings Angst macht, ist wie bei Papiereule - der Tod von nahestehenden Menschen und meinen Haustieren. Ich habe wahnsinnig Angst vor diesem Loch, das der Tod hinterlässt, sobald er einem diese Wesen aus dem Leben reißt.
Besonders Angst hab ich aber davor, den ganzen Prozess mit ansehen zu müssen. Nur da sitzen zu können und hilflos bei zuschauen zu müssen, wie mir etwas geliebtes weggenommen wird, ohne, dass ich etwas tun kann. Außer zu hoffen, dass was auch immer nun auf sie zukommt, leidfrei, oder gar schön, ist.