Das meiste wurde ja schon gesagt, ich gehe daher nur auf ein paar konkrete Punkte ein:
- Wenn ihr eine "Streuner"-Katze wollt, die 75% draußen ist, würde ich generell schon mal auf eine Rassekatze verzichten, denn die Gefahr, dass sie geklaut wird, ist ziemlich groß. Es ist tatsächlich einer der Hauptgründe, warum wir mit unseren beiden BKH an der Leine nach draußen gehen. Bei uns im Veedel verschwinden leider immer wieder Katzen. Mit den Leinen ist übrigens kein Problem bei Katzen, wenn man die von klein auf daran gewöhnt.
- Allergikerkatzen: Freunde von uns haben sich eine Siamkatze und eine Russischblau angeschafft, weil viele ihrer Freunde eine Katzenallergie haben. Für Freunde fänd ich das ok und das funktioniert auch sehr gut wie ich höre, aber für immerhin noch 25% am Tag Katze im Haus wäre mir das persönlich zu heikel. Da würde ich an deiner Stelle zu einem Züchter für Allergikerkatzen gehen und fragen, ob man sich dort mal länger mit den Katzen aufhalten kann... für einen längeren Test.
- Wenn es wirklich primär eine "Draußenkatze" werden soll, finde ich eine ok, ansonsten bitte 2 Katzen. Es ist nicht mehr Aufwand als mit einer und die Viecher brauchen ihre Artgenossen.
- Steckt vorher in eurem Umfeld ab, wer auf eure Katze(n) aufpasst, wenn ihr verreist. Wir haben vorher mit einer Nachbarin gesprochen, die selbst eine Katze hat. Sie hat mittlerweile auch schon ein paar mal auf unsere beiden aufgepasst und wir auf ihre Katze. Für längere Reisen haben wir eine sehr liebe Katzensitterin gefunden, die zweimal am Tag zu uns kommt. Hier muss man sich aber über die zusätzlichen Kosten im Klaren sein!
Tut mir leid, wenn ich das so sage, aber ich finde eure Situation mit der Allergie schwierig. Ich habe eine Freundin, die hat einen ganz gewöhnlichen Kater, der die meiste Zeit draußen verbringt (auch eher ländlich). Die Zeit, die er im Haus verbringt, möchte er aber oft auf den Schoß und gekrabbelt werden. Mal davon abgesehen, dass die Katzenhaare trotzdem im ganzen Haus bei denen rumfliegen. Ich würde mich da vorab gesundheitlich absichern, denn nichts ist schlimmer als den liebgewonnenen Vierbeiner wieder abgeben zu müssen. 