Ich hatte tatsächlich mit süßen 16 jahren (hach das ist nach aktuellem Stand schon mein halbes Leben her XD) mal für ein Jahr Wrestling im Verein gemacht. Aber es war aus verschiedenen Gründen nach einiger Zeit für mich zum scheitern verurteilt. Zum einen war ich das einzige weibliche aktive Mitglied, das heißt ich hatte keinen passenden Trainingspartner. Alle waren mindestens 2 Köpfe größer als ich, bis auf einen, der war junge Mann war geschmeidige 10 Kilo (minimum) schwerer als ich. Heb so jemanden ohne gescheite Muskeln mal einfach so hoch, vorallem da bei einem Menschen das Gewicht ja nicht perfekt verteilt ist im gegensatz zu Hanteln oder ähnlichem.
Dann war das natürlich nicht um die Ecke, sondern leider (dank gefühlter Dauerbaustelle auf der Strecke die erst eine gefühlte Ewigkeit nachdem ich aufgehört hatte wieder weg war) mit fast 2 Stunden fahrt verbunden, für eine Strecke. Dann gabs auch nur einmal die Woche Training, immer sonntags von 15-18 Uhr. Ich war also vor 20Uhr nicht zuhause (sofern nicht einfach ne Bahn ausfiel), dann natürlich völlig fertig, dann musste ich ja noch was spachteln, dringends Duschen und dann gings auch schon ins Bett, weil am nächsten Tag hieß es ab ins Büro. Und natürlich war für Montags auch immer Muskelkater of Doom angesagt, wobei ich damit sogar recht gut leben konnte.
Leider hab ich aber durch das Trainung echt harte Rückenschmerzen bekommen und ich war damals eigentlich nicht mal untrainiert, hab ja mehrmals die Woche als Jugendlich sowohl Aerobic (mindestens 60 Minuten) und Walking (ebenfalls meist ne Strecke von rund 60 Minuten) gemacht. Ausdauer war also zumindest da. Und als dann mein Msukelfaserriss vom Training kam und ich deshalb vom Arzt einen ganzen Monat quasi ein trainingsverbot bekommen hab und auch 2 Wochen nicht auf Abreit konnte, weil ich nicht mal nen Ordner (und in der Buchhaltung sind die Ordner gerne mal scheiße schwer) ohne Probleme aus dem Regal nehmen konnte und der Trainer mir auch sagte, dass gerade solche kleineren Verletzungen natürlich regelmäßig vorkommen könnten, hab ich mich dazu entschiedene aufzuhören und es als interessante Erfahrung abzustempeln.
Ich hätte ohnehin damals so gut wie nie bei Turnieren antreten können, weil es nicht viele Frauen in dem Sport gibt, bzw. damals gab, wie es da heute aussieht weiß ich nicht.
Aber immerhin weiß ich nach wie vor wie man richtig fällt, sowohl vorwärts als auch Rückwärts, obs mir aber im Ernstfall irgendwas bringt bezüglich Umsetzung steht auf einem anderen Blatt. Ich behaupte mal das ich so elegant wie eine Gazelle mit gebrochenem bein bei einem Erdbeben fallen würde, wenn der Ernstfall (haha Wortwitz) eintritt. Oh und ich weiß dadurch wie man jemandem eine schöne Ohrfeige verpasst, die richtig laut klatscht, kaum wehtut und trotzdem scheiße rot wird. 