Vor einiger Zeit habe ich an dieser Stelle von meinen jüngsten Eindrücken, der Serie Zankyou no Terror geschildert und vor diesem Zusammenhang bereits zu einem Gesamtfazit angesetzt.
Im Anschluss an jene Serie, hat im folgenden der Anime Death Parade, seine Rolle in meiner (zumeist) täglichen Anime Routine eingenommen. Um die Analogie auch hier aufzuführen, stehe ich nun auch kurz davor diese Serie abzuschließen.
Im Grunde habe ich im vorhinein keinerlei Imagination oder Erwartung von der Serie besessen. Daher ist es schlicht als zutreffend zu beschreiben, dass er mich außerordentlich positiv überrascht hat. Das ganze Setting rund um den Handlungsort und seine Stellung, inklusive Funktion in der metaphysischen Positionierung zwischen Jenseits und Diesseits ist enorm interessant und ansprechend.
Auch auf der Ebene der Charaktere hat der Anime seine Vorzüge und faszinierenden Facetten. Unsere beiden Protagonisten sind sehr amüsant und interessant gestaltet, und ihre individuelle Dynamik mit einigen Kontrasten zwischen den Personen bietet einiges an Unterhaltung. Das jedoch beste mit Charakteren verbundene Element in der Serie, sind allerdings meines Erachtens die wechselnden Nebencharaktere die in jeder Folge neu eingeführt werden, und deren Hintergrundgeschichte wir sukzessive kennenlernen (Man steht wie die handelnden Charaktere im dunkeln) und darauf basierend ihr Leben u. Verhalten (zumindest partiell) einordnen können. Gerade dieser ethisch-moralische Gesichtspunkt, ist ein wesentlicher Teil der Serie (Um an diesem Punkt nicht zu viel Inhalt der Serie vorab zu verraten).