Beiträge von Erika

    Ich fasse grundsätzlich keine Lebensmittel an, ohne mir unmittelbar davor die Hände gründlich gewaschen zu haben. Wenn ich unbedingt vor dem PC essen will, dann mit Besteck.

    Alles andere ist absolut ekelhaft und es schüttelt mich regelrecht, wenn ich daran denke.

    Es kommt vor, wenn auch selten, dass ich unbedingt einen Film schauen möchte, der nirgendwo gestreamt wird und den man sich auch nicht digital "leihen" kann. Dann greife ich durchaus mal zur DVD. Die Bildqualität reicht vollkommen aus und ich sehe nicht ein, wieso ich für den selben Film auf Bluray das dreifache oder noch mehr zahlen soll, gerade vor dem Hintergrund, dass ich ihn sowieso nur ein Mal schauen möchte.

    Keine Ahnung, woran ich festmachen soll, ob oder ab wann etwas eine Leidenschaft für mich ist. Es gibt eine Reihe von Aktivitäten und Interessen, denen ich mal mehr und mal weniger nachgehe, manche werden pausiert und später wieder aufgenommen oder es wechselt ein bisschen durch.

    Ich würde daher behaupten, ich habe keine Leidenschaft. Aber vielleicht habe ich ja doch eine, aber ich bin mir darüber nicht im klaren "¯\_(ツ)_/¯"

    Zu dem Thema selbst wurde hier eigentlich schon das Wichtigste abgedeckt. Aber eine Sache fällt mir immer wieder negativ auf:

    Trotz des Wissens um die Lage, werden Frauen zur Ängstlichkeit...also zu OPFERN erzogen. Man kann die Zustände hier (ich beziehe mich nur auf Deutschland, um unpassende Vergleiche zu vermeiden) zwar ewig, lang, breit und immer wieder beklagen, aber dadurch ändert sich nichts. Daher bleibt mal wieder nur die Option, Eigenverantwortung zu übernehmen (zB am eigenen Auftreten zu arbeiten, Techniken zur Selbstverteidigung zu erlernen usw).

    Und nein, das hat mit Victim Blaming nichts zu tun, ich würde einem Opfer niemals die Schuld an irgendwas geben. Das, was ich hier meine, ist rein aus präventiver Sicht zu sehen. Und dazu gehört auch, statt (nur) Gefahren, AUCH Möglichkeiten zu sehen, wie man sich selbst zumindest zu einem gewissen Grad beschützen kann.

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    @FILWACCKS

    Bei mir ist es manchmal eher das hier:

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    :dogekek:

    Was haltet ihr von dem Selbstbestimmungsgesetz, das dieses Jahr noch in Kraft treten soll?

    Kurze Erklärung, worum es geht: Es soll dann möglich sein, per Sprechakt sein Geschlecht zu ändern (auf dem Papier, es geht nicht um geschlechtsangleichende Maßnahmen wie Operationen oder Hormonbehandlungen).

    Hier findet man noch weitere interessante Infos, kurz und verständlich auf den Punkt gebracht:

    Habt ihr Bedenken? (ich habe keine, werde aber erst später ausführlicher dazu schreiben)

    Klares Nein. Es wären für mich nur Nachteile, aber keine Vorteile damit verbunden.

    Die Japaner sind nicht gerade bekannt dafür, ehrlich und direkt zu sein. Höflichkeit schön und gut, aber wenn es dort dermaßen verpönt ist, die eigene Meinung zu äußern, gerade wenn diese nicht der der Mehrheit entspricht oder in irgendeiner anderen Weise abweicht, dann finde ich das ziemlich traurig. Auch das Totschweigen schwieriger Themen gehört dazu (Frauen wird zB ausgeredet, eine Vergewaltigung anzuzeigen, was btw eh keinen Erfolg hat, weil sie ja "ihr Gesicht verlieren" könnten). Ja, sowas gibt's auch hier in Deutschland und umgekehrt existieren auch Japaner, die völlig anders ticken. Ich halte es jedoch nicht für sinnvoll, auf Einzelfälle oder Ausnahmen zu hoffen, sondern sich in erster Linie an der grundsätzlichen Mentalität zu orientieren. Und da muss ich nunmal feststellen, dass mich die der Japaner sehr unzufrieden bis unglücklich machen würde.

    Die allgemein bekannte Einstellung zur Arbeit und den dazugehörigen Bedingungen wären ein weiterer Aspekt. Auch hier: Ja, es gibt Arbeitgeber in Japan, für die man sich nicht aufopfern und nicht dieses Affentheater abziehen muss (immer so tun als wäre man sehr beschäftigt, so lange bleiben bis der Chef geht, regelmäßig mit Kollegen was trinken gehen). Aber die sind eben nicht die Regel. Warum sollte ich solche Gegebenheiten akzeptieren? Finde die Arbeitsmentalität in Deutschland ja schon schlimm genug.

    Ein weiterer Punkt, auf die ich jetzt aber nicht näher eingehe, wären noch die Diskriminierung und Intoleranz gegenüber verschiedener Menschengruppen. Scheint dort auch nochmal viel ausgeprägter zu sein als hier.

    Die Frage ist für mich ganz klar theoretischer Natur, denn sonst hätte ich mich schon längst mit entsprechenden Leuten getroffen.

    Nichtsdestotrotz muss es ja gewisse Kriterien geben, die darüber entscheiden, ob ich mir ein Treffen (kein Date! :D) zumindest vorstellen könnte.

    Selbst nach längerem Überlegen muss ich aber feststellen, dass es, schaut man sich die Diversität dieser Menschen an, wohl keine Kriterien existieren, die erfüllt sein müssen, sondern -nicht nur, aber in erster Linie- die Abwesenheit gewisser Persönlichkeitszüge (oder Schlimmeres^^) zur bereits länger andauernden Sympathie geführt haben, und in den meisten Fällen sogar immer noch regelmäßiger Kontakt besteht.

    Hier nun meine kleine Auswahl in alphabetischer Reihenfolge:

    Allypan

    Anthrazitan

    Mister Inkey

    Moogle

    Nefarious Maniac

    rabe

    Raigeki

    Tasuki

    Mir sind auch noch andere Leute recht sympathisch, "kenne" diese aber noch nicht lang genug, um sie mit aufzuführen.

    Dazu kommen noch zwei bis drei Leute, die hier kaum noch aktiv oder nicht mehr existent sind, mit denen ich aber anderweitig noch regelmäßig in Kontakt stehe.

    Äußerst schade, dass der Thread-Eröffner nicht mehr hier ist :(((

    Aber nun denn, sei's drum:

    Das Thema ist natülich komplexer als ein paar Zeilen, aber für dieses Forum reicht das vollkommen. Für mich hängt Zufriedenheit einem relevanten Ausmaß damit zusammen, wie "erfolgreich" ich bin. Erfolg wiederum hat nichts damit zu tun, wie viel Geld ich verdiene oder ob mich als Abteilungsleiter of the Universe bezeichne, sondern ob ich so leben kann wie ich leben möchte.

    Wichtig ist mir die Freiheit, so viel wie möglich selbst über meine Zeit bestimmen zu können. Wenn ich also eine vollgepackte Woche vor mir habe, dann ist das so, weil ich das so entschieden habe und nicht, weil ich mich rückgratlos durch die Meinung anderer oder durch gesellschaftlichen Druck dazu nötigen lasse. Natürlich kommen auch mal Aufgaben oder Situationen auf mich zu, auf die ich überhaupt keine Lust habe, aber das gehört zur Realität nunmal dazu. Hauptsache ist, dass es bei "hin und wieder" bleibt und nicht den Regelfall darstellt.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin zu 90 % zufrieden.

    Mir kommen da zwei Aspekte in den Sinn, ganz unabhängig davon, ob nun roter, lilaner oder grüner Nick:

    1. Durch sie lernt man über die Zeit ziemlich viel dazu. Wie hier alles funktioniert und gehandhabt wird. Ich finde es sehr gut, dass das hier so transparent demonstriert wird, damit jeder weiß, wie er sich verhalten kann/darf.

    2. Ein andere Sache ist, dass ich mir stets automatisch einen Maulkorb neben der Farbe vorstellen muss. :dogekek:

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