Beiträge von Erika

Unsere Würfelliga ist umgezogen!
Werfe fünf 100-seitige Würfel und versuche zu den besten Würfelanten der ACG zu gehören und in den Ligen aufzusteigen.
ACG Würfelliga

    Gehören jetzt nicht zu meinen Lieblingszitaten im Allgemeinen, aber sie sind meine Favoriten aus dem Buch "Die Kunst des guten Lebens", (=Auszüge aus "Selbstbetrachtungen") von Marc Aurel, das ich in den letzten Tagen gelesen habe. Vieles darin ist selbst heute nach knapp 2000 Jahren ziemlich aktuell, auch wenn sich natürlich nichts verallgemeinern lässt. :dogekek:

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    Bei Fleischgerichten und anderen Esswaren soll man sich vorstellen: "Das ist also der Leichnam eines Fisches, das der eines Vogels oder Schweins!" Und wiederum bei einem Glas Wein: "Das ist nichts anderes als der ausgedrückte Saft einer Traube!" Ebenso muss man es auch im Leben machen: Wo einem Dinge in noch so vertrauter Gestalt vorgespiegelt werden, muss man sie entlarven, sich ihren geringen Wert klarmachen und ihnen das schöne Aussehen nehmen, mit dem sie sich schmücken. Denn der Dünkel ist ein furchtbarer Betrüger: Gerade, wenn man glaubt, man befasse sich mit den allerwichtigsten Dingen, täuscht er uns am meisten.

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    Was dem Bienenschwarm nicht bekommt, das bekommt auch der einzelnen Biene nicht.

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    Es ist lächerlich, der eigenen Schlechtigkeit nicht ausweichen zu wollen, obgleich das möglich wäre, wohl aber der Schlechtigkeit anderer, was nicht geht.

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    Entweder vermögen die Götter nichts oder sie vermögen etwas. Wenn sie nichts vermögen, warum betest du? Wenn sie aber etwas vermögen, warum bittest du sie, statt um Abwendung dies oder jenes Übels oder um Gewährung dieses oder jenes Guten, nicht um die Gabe, nichts von alldem zu fürchten oder zu begehren? Denn wenn sie überhaupt den Menschen zu helfen vermögen, so können sie ihnen auch dazu verhelfen. Aber vielleicht wirst du sagen: "Das haben die Götter in meine Macht gestellt." Nun, ist es da nicht besser, das, was in deiner Macht steht, mit Freiheit zu gebrauchen, als dich zu dem, was nicht in deiner Macht steht, mit sklavischer Erniedrigung hinreißen lassen? Wer hat dir denn aber gesagt, dass die Götter uns in dem, was von uns abhängt, nicht beistehen? Fange doch nur einmal an, um solche Dinge zu beten, und du wirst sehen!

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    Wenn du dich über eines Menschen Undank oder Treulosigkeit beschwerst, so richte deinen Blick in dein Inneres! Denn offenbar liegt hier der Fehler auf deiner Seite, wenn du ihm trotz seiner dir bekannten Gesinnung zutrautest, er werde sein Wort halten. Oder was willst du noch weiter, wenn du einem anderen eine Wohltat erwiesen hast? Genügt es dir nicht, dass du deiner Natur gemäß gehandelt hast? Und jetzt verlangst du noch eine Belohnung dafür? Als ob das Auge dafür, dass es sieht, oder die Füße dafür, dass sie gehen, eine Belohnung beanspruchen könnten! Der Mensch ist zum Gutsein geschaffen. Sooft er eine Wohltat erwiesen oder etwas für den allgemeinen Nutzen Förderliches geleistet hat, sooft erfüllt er den Zweck seines Daseins.

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    Mensch, in diesem großen Gemeinwesen bist du Bürger gewesen! Was liegt dir daran, ob fünf oder drei Jahre lang? Die Gesetze gelten ja doch dem einen wie dem anderen. Was ist nun daran schrecklich, wenn dich aus dem Gemeinwesen nicht ein Gewaltherrscher und auch nicht ein ungerechter Richter fortschickt, sondern die Natur, die dich in dieses Gemeinwesen eingeführt hat? Das gleicht einem Schauspieler, der nach der Aufführung von dem von der Bühne entlassen wird, der ihn eingestellt hat. "Aber ich spielte meine Rolle noch nicht fünf, sondern erst drei Akte lang." Das sagst du gut. Im Leben jedoch sind auch diese drei schon ein vollständiges Theaterstück. Es bestimmt den Schluss nur der, der einst Urheber deiner Zusammensetzung war und jetzt deiner Auflösung ist; du aber hast beides nicht verursacht. So scheide denn heiter von hinnen; denn auch der, der dich freigibt, ist heiter.

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    :dogekek:

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    Die GameStar mal wieder mit ihrem Cringe-Clickbait.

    "...... entfernt sie aber nicht ;-( ;-( ;-( "

    Man kann Menschen schon zutrauen, das Ganze selbst einordnen zu können, gerade wenn es sich um Spiele handelt die so fucking ALT sind. Unterstütze daher auch die Entscheidung/Erklärung/Begründung der Entwickler.

    Tomb Raider Remastered warnt vor veralteten Stereotypen im Spiel, entfernt sie aber nicht
    Die Neuauflage der klassischen Shooter enthält eine Warnmeldung wegen rassistischer Klischees. Entfernt wurden diese Inhalte allerdings nicht.
    www.gamestar.de

    Severance

    "Mark ist Leiter eines Büroteams, dessen Mitglieder nach einem chirurgischen Eingriff ihre jeweiligen Erinnerungen an Arbeitswelt und Privatleben nicht mehr miteinander verknüpfen können. Als ein mysteriöser Kollege außerhalb der Arbeitswelt auftaucht, löst dies eine Suche nach den wahren Umständen ihres Jobs aus."

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    Ich suche Milchalternativen, die geschmacklich sehr nahe an Milch rankommen. (Und Rezepte für veganes Milchgedöns, was ich mit den Resten mache, wenn`s geschmacklich nicht zum "Ich trink ein Glas" gereicht hat.)

    Grund ist: der Kind möchte anfangen Tierisches gegen Veganes auszutauschen. Er liebt aber wirklich das Glas Milch (trinkt er täglich). Die "Alpro - No Milk" hat er probiert, die war nicht seins.

    Habt ihr Empfehlungen/Erfahrungen/Tipps?

    Das wird schwierig, da Hafer (welcher ja auch die Basis für die von dir genannte Alpro-Milch ist), bereits am nächsten an den Geschmack von Kuhmilch heran kommt. Jedenfalls der allgemeinen Erfahrung nach, die ich ebenfalls teile. Man könnte höchstens versuchen, sich einfach durch weitere Hafermilch-Varianten zu probieren, in der Hoffnung, dass eine Kombination mit anderen Zusatzstoffen vielleicht besser schmeckt.

    Ich vertrete noch immer meine Meinung von "damals" (die weiter oben auch schon zitiert wurde). Keine Ahnung, wieso ich den Beitrag zwischenzeitlich gelöscht hatte:

    Einiges. ~8) Ich höre sie gerne (einschließlich Barock, Romantik und neue Musik; also auch die Epochen davor und danach). Bin als Jugendliche eher durch Zufall dazu gekommen.

    Was mag ich an klassischer Musik?


    • mir gefällt der Klang von klassischen Instrumenten
    • dadurch, dass die meisten Stücke instrumental sind, kann man sie einerseits gut nebenbei hören, aber andererseits lohnt es sich genauso, aufgrund der Komplexität genauer hinzuhören
    • es ist interessant, sich von ein und demselben Stück unterschiedliche Interpretationen anzuhören und diese miteinander zu vergleichen. Denn dadurch, dass die Komponisten den Dirigenten einen großen Interpretationsspielraum gelassen haben, erhält ein und dasselbe Stück -da jeder Dirigent anders ist- einen individuellen Charakter
    • diese Musik stammt aus einer Zeit, in der sich Komponisten noch Zeit gelassen haben - ganz anders als heute, wo häufig mal eben schnell für irgendein Musiklabel irgendwas zusammengekloppt wird. Darüber hinaus benötigten die Komponisten, um solche Stücke überhaupt schreibenzu können, ein großes Wissen über viele verschiedene Instrumente und deren Notensysteme, davor habe ich großen Respekt
    • ich kann mich besser konzentrieren, wenn ich regelmäßig klassische Musik höre und sie hat mich irgendwann sogar dazu motiviert, selbst ein Instrument zu lernen (seit der Pandemie habe ich zwar pausiert, aber egal!), auch das hat mir geholfen, mich im Allgemeinen besser konzentrieren zu können
    • damals, als ich auch noch gemalt/gezeichnet habe, hatte ich den Eindruck, dass diese Art von Musik meine Kreativität fördert. Denn immer, wenn ich klassische Musik gehört habe, bekam ich sofort viele Ideen/Anregungen (was bei anderen Genres nicht der Fall war)

    Finde es übrigens interessant, wenn manche Leute einerseits sagen, sie fänden klassische Musik ja sooo langweilig, aber andererseits Filmmusik total abfeiern (die der klassischen Musik sehr ähnlich ist oder diese oft beinhaltet). Diese Leute können sich ja gerne mal die Stücke von Rachmaninow reinziehen^^

    Oder die Behauptung, klassische Musik sei ja so langsam. Dem kann ich nicht zustimmen, es ist im Grunde genommen ein vielseitiges, abwechslungsreiches Genre, somit kommt es auf das Stück an. Aber gut, wenn man in vielen Filmen und Serien immer nur dieselben 5 Stücke oder Komponisten vorgesetzt bekommt, dann ist es kein Wunder, wenn dadurch ein eher langweiliges Bild von klassischer Musik entsteht ^.^