Beiträge von Erika
-
-
-
Ich habe die Fruchtbarkeitsstatue doppelt und würde diese gegen den Pfeil, den Käse oder das Playbook tauschen.
-
halb ohnmächtig vor Müdigkeit
Will aber nicht pennen
-
Top: habe heute fast ausschließlich gezockt
Flop: 'fast ausschließlich'
-
-
Ich sehe da persönlich auch immer mehr eine "Verweichlichung", nicht weil man seine Kinder streng erziehen sollte, aber weil ja zunehmend jeder Pups als Misshandlung gilt, was schon beim "nein" sagen anfängt, wo es heißt "Das Kind werde dadurch traumatisiert" weil "man ihm etwas verwehrt".
Ok...^^ Ich denke bzw hoffe mal, dass es sich hierbei nur um eine sehr kleine Gruppe handelt. Denn wer auch immer diese Ansicht ernsthaft vertritt, orientiert sich mit solchen Aussagen sicherlich nicht am gesunden Menschenverstand und schon gar nicht an wissenschaftliche Erkenntnissen.
Aber wie gesagt, war halt mehr Spekulation, weil ich es nicht mag, wenn es immer heißt "Zuwanderer steigern die Kriminalität" weil es impliziert, das Ausländer automatisch immer kriminell sind.
Verstehe. Nur nicht so optimal, wenn man ein Vorurteil durch ein anderes ersetzt^^ Aber jetzt, nachdem du dich nochmal erklärt hast, verstehe ich besser, was du sagen wolltest.
Aber was zum Thread-Thema ja auch gut passt:
Wenn ich mir die heutigen Kinder und Jugendlichen so ansehe, sehe ich ehrlich gesagt rot für die Zukunft. Und ich sehe täglich viele Kinder, wohne nahe einer Gesamtschule, heißt hier rennt alles von 6-17 Jahren durch die gegend und allein schon wenn die alle den Supermarkt stürmen, merkt man schon, das Anstand, Respekt und Manieren bei vielen inwzischen Fremdwörter sind. Sie sind laut, nehmen keine Rücksicht auf andere Kunden, albern da rum usw. Also zu meiner Schulzeit war das anders. Bei uns im Ort musste sogar ein Supermarkt-Leiter ein Zutrittsverbot für Jugendliche aussprechen, so schlecht haben die sich dort benommen. Also im Vergleich zu meiner Jugend empfinde ich das heute als schlimmer, kann natürlich täuschen, denn als Jugendliche wohnte ich ja ganz woanders. Aber bin da tatsächlich etwas besorgt in Bezug auf die nächste Generation. Und da weht dann doch manchmal ein Hauch Misanthropie herbei, wenn ich diese ungezogenen Kinder hier zu haufe sehe.
Könnte einfach mit Unreife zu tun haben. Und auch ich würde sagen, dass sich Jugendliche "früher" irgendwie..."erwachsener" verhalten haben. Dazu hatte ich mal was Interessantes gelesen. Anscheinend hat dies damit zu tun, dass die Menschen immer länger im Bildungssystem verbleiben. Und je länger ein Mensch im Bildungssystem verbleibt, desto länger dauert es, bis er eine gewisse Reife erlangt. Kann mir vorstellen, dass heute bereits in der Grund- und weiterführenden Schule noch nicht so viel erwartet wird, wie vielleicht damals. Während es "früher" nunmal üblich war, mit 15 Jahren eine Ausbildung zu beginnen, um danach mit 17 oder 18 ins Berufsleben einzusteigen, Familie zu gründen, ein Haus zu bauen usw., ist es heute fast schon normal, noch bis 30 zu studieren. Nicht, dass ich das kritisiere oder pauschal behaupten möchte, dass es damals besser war. Aber es erklärt, wenn auch nicht vollständig, woher dieser von dir beschriebene und auch von vielen anderen Leuten wahrgenommene Eindruck kommen könnte. Ob dadurch auch immer mehr Egoisten, "asoziale Leute" und ähnliches herangezüchtet werden... das wird sich zeigen.
.
-
Ich kannte solche Exemplare. (...)
Sie haben ja nie gelernt, damit umzugehen und nie gelernt, was Konsequenzen sind. Daher meine Annahme. Sicher, nicht bei allen so, aber bei mehr als genug sicherlich.
Es mag durchaus sein, dass der Erziehungsstil bei den Leuten, die du kanntest, einen großen Anteil hatte. Aber daraus abzuleiten, die Kriminalität werde steigen, weil -wie du es im Beitrag davor formuliertest- "die Gören bei der heutigen Erziehung eh machen können was sie wollen", wird der Komplexität der Problematik nicht gerecht und passt auch nicht zum stetigen Rückgang von Straftaten. Auch genetische/biologische Faktoren (---> kognitive Defizite, Impulsivität, Risikofreude) oder ein... ich sag mal asoziales Wohnviertel (---> deviante Einstellungen, negatives Selbstbild) haben einen Einfluss.
Ändert natürlich nichts daran, dass Erziehungsfehler ganz klar auch einen Risikofaktor darstellen, den man zu einem bestimmen Grad sicherlich vermeiden könnte, wenn seitens der Eltern mehr Reflexionfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein vorhanden wäre.
Möchte das Thema jetzt auch nicht unnötig ausschlachten, aber ich frage mich mal wieder, wieso Aussagen in Richtung "die Gören müssten nur mal richtig erzogen werden" recht oft und leichtfertig getroffen, während andere mögliche Faktoren dabei meist konsequent ausgeblendet werden.
.
-
Und bei der heutigen Erziehung wird die Kriminalität auch ohne Zuwanderung steigen. Die Gören dürfen ja alle machen, was sie wollen, weil selbst "nein" sagen ja schon als Kindesmisshandlung gilt.
In den letzten drei Jahrzehnten ist die Anzahl der Straftaten in Deutschland um mehr als 20 % zurückgegangen (PKS 2019). Warum siehst du überhaupt einen Zusammenhang zwischen einem Laissez-Faire-Erziehungsstil und Kriminalität? Wenn jemand eine (oder mehrere) Straftat begeht, dann ist das multifaktoriell bedingt und selbst dann ist schwer zu sagen, welche von den vielen Faktoren nun welchen Anteil hatte.
Ja, der PKS ist zwar auch zu entnehmen, dass (männliche) Jugendliche den größten Anteil der Straftaten begehen, allerdings sind es nur wenige, bei denen sich das kriminelle Verhalten auch im Erwachsenenalter fortsetzt.
_
Also, was das angeht, sehe ich nicht ansatzweise so schwarz wie der eine oder andere. Allgemein habe ich aber dennoch ein überwiegend schlechtes Bild von der Menschheit. Der Mensch ist zum einen sehr fehleranfällig, er begeht zB unzählige Denk- und Urteilsfehler. Diskutiert wird meistens nicht über das Thema, sondern vielmehr über die Person, die ihre (vllt abweichende) Meinung vertritt. Diese soll dann zB mit ad hominem-Argumenten zerstört werden. Andererseits haben Menschen aber auch das Potenzial, diese Fehler zu erkennen und sich selbst zu reflektieren. Aber wie viele machen das denn? Oder bemühen sich wenigstens darum? Tja, und wenn es den Menschen zu gut geht, fangen sie halt auch Kriege an. Eine große Anzahl Menschen können sich nur dann "gut" verhalten, wenn man ihnen damit droht, dass sie ansonsten in die Hölle kommen. Es werden Tiere getötet und gegessen, obwohl wir wissen, dass wir das zum Überleben nicht tun müssen. Es wird gegen Ausländer (und auch andere Gruppen) gehetzt, ohne die entsprechenden Behauptungen ("nehmen uns die Arbeitsplätze weg") belegen zu können oder obwohl die Statistiken etwas anderes sagen. Hauptsache, es wird gehetzt. So ist halt der Mensch.
Welchen Wert hat also letztendlich das Potenzial, das wir haben, wenn dieses nicht genutzt wird/genutzt werden WILL und stattdessen zB regelmäßig dem Zerstörungs- und Aggressionstrieb, in kleinerem oder größerem Ausmaß, wie ihn Freud beschrieben hat, nachgegeben wird? Ich habe allerdings kein so deterministisches Menschenbild wie er damals (und vieles von ihm ist ohnehin nicht haltbar), allerdings ist der Mensch mMn alles andere als die Krone der Schöpfung, für die sie sich ganz gerne hält. Somit fände ich es überhaupt nicht schade, wenn die Menschheit ausgelöscht werden würde. Ich hoffe, dass nach uns etwas "Besseres" kommt.
Macht mich diese Sichtweise jetzt zu einem Menschenhasser? Mag sein. Ist auch nur meine Sichtweise zur Menschheit als Ganzes. Im Alltag schau ich mir die Leute einzeln an. Bemühe mich, keine Vorurteile zu haben. Und selbst wenn ich welche habe, lasse ich mich gerne vom Gegenteil überraschen.
.
-
Wenn ich Verständnis für das Motiv hätte...ja, wahrscheinlich.
Würdest du ein Kind, das du nicht kennst, aus einem brennenden Haus retten und dabei das Risiko eingehen, dies selbst nicht zu überleben?
.
-
Drei Dinge hätten für mich Priorität:
1. Mir mein Leben noch weiter so einrichten, wie es mir gefällt. Dazu gehört beispielsweise, relativ abgeschieden, ein kleines Haus zu kaufen oder zu mieten, und auch mal mehrere Monate oder Jahre im Ausland zu leben.
2. Forschungsprojekte (mit)finanzieren, die mir wichtig sind / zu Themen oder Fragen, die mMn zu Unrecht kaum oder gar keine Beachtung finden.
3. Eine Privatschule gründen, die sich teils an der Waldorf- und teils an der Montessori-Pädagogik orientiert. Zudem würde ich versuchen, so vielen sozial schwachen Familien wie möglich, die Gebühren entweder vollständig oder weitestgehend zu erlassen.
.
-
-
-
-
-
-
-
-
-
Welches Haus nehmt ihr eigentlich?
Da ich wenig bis keine Ahnung vom Harry Potter-Universum habe, nehme ich das, was beim Test rausgekommen ist: Ravenclaw.