Und bei der heutigen Erziehung wird die Kriminalität auch ohne Zuwanderung steigen. Die Gören dürfen ja alle machen, was sie wollen, weil selbst "nein" sagen ja schon als Kindesmisshandlung gilt.
In den letzten drei Jahrzehnten ist die Anzahl der Straftaten in Deutschland um mehr als 20 % zurückgegangen (PKS 2019). Warum siehst du überhaupt einen Zusammenhang zwischen einem Laissez-Faire-Erziehungsstil und Kriminalität? Wenn jemand eine (oder mehrere) Straftat begeht, dann ist das multifaktoriell bedingt und selbst dann ist schwer zu sagen, welche von den vielen Faktoren nun welchen Anteil hatte.
Ja, der PKS ist zwar auch zu entnehmen, dass (männliche) Jugendliche den größten Anteil der Straftaten begehen, allerdings sind es nur wenige, bei denen sich das kriminelle Verhalten auch im Erwachsenenalter fortsetzt.
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Also, was das angeht, sehe ich nicht ansatzweise so schwarz wie der eine oder andere. Allgemein habe ich aber dennoch ein überwiegend schlechtes Bild von der Menschheit. Der Mensch ist zum einen sehr fehleranfällig, er begeht zB unzählige Denk- und Urteilsfehler. Diskutiert wird meistens nicht über das Thema, sondern vielmehr über die Person, die ihre (vllt abweichende) Meinung vertritt. Diese soll dann zB mit ad hominem-Argumenten zerstört werden. Andererseits haben Menschen aber auch das Potenzial, diese Fehler zu erkennen und sich selbst zu reflektieren. Aber wie viele machen das denn? Oder bemühen sich wenigstens darum? Tja, und wenn es den Menschen zu gut geht, fangen sie halt auch Kriege an. Eine große Anzahl Menschen können sich nur dann "gut" verhalten, wenn man ihnen damit droht, dass sie ansonsten in die Hölle kommen. Es werden Tiere getötet und gegessen, obwohl wir wissen, dass wir das zum Überleben nicht tun müssen. Es wird gegen Ausländer (und auch andere Gruppen) gehetzt, ohne die entsprechenden Behauptungen ("nehmen uns die Arbeitsplätze weg") belegen zu können oder obwohl die Statistiken etwas anderes sagen. Hauptsache, es wird gehetzt. So ist halt der Mensch.
Welchen Wert hat also letztendlich das Potenzial, das wir haben, wenn dieses nicht genutzt wird/genutzt werden WILL und stattdessen zB regelmäßig dem Zerstörungs- und Aggressionstrieb, in kleinerem oder größerem Ausmaß, wie ihn Freud beschrieben hat, nachgegeben wird? Ich habe allerdings kein so deterministisches Menschenbild wie er damals (und vieles von ihm ist ohnehin nicht haltbar), allerdings ist der Mensch mMn alles andere als die Krone der Schöpfung, für die sie sich ganz gerne hält. Somit fände ich es überhaupt nicht schade, wenn die Menschheit ausgelöscht werden würde. Ich hoffe, dass nach uns etwas "Besseres" kommt.
Macht mich diese Sichtweise jetzt zu einem Menschenhasser? Mag sein. Ist auch nur meine Sichtweise zur Menschheit als Ganzes. Im Alltag schau ich mir die Leute einzeln an. Bemühe mich, keine Vorurteile zu haben. Und selbst wenn ich welche habe, lasse ich mich gerne vom Gegenteil überraschen.
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