Das Verhältnis aller Straftaten besteht zu 80% bei Männern und zu 20% bei Frauen.
Wenn sich statistisch zeigt, dass eine bestimmte Gruppe ein deutlich höheres Risiko für Straftaten hat, wäre es dann nicht sinnvoll, diese Gruppe auszuschließen, um die Wahrscheinlichkeit zu senken, dass ungeeignete Personen Verantwortung übernehmen?
Das ist eine sehr "mutige" herangehensweise.
Mal angenommen deine Zahlen stimmen so, selbst wenn die Dunkelziffer mit eingerechnet wird, ist doch die spannende Frage ob es sich um eine Korrealtion oder eine Kausalität handelt.
Anders ausgedrückt, begehen Männer Straftaten weil sie Männer sind oder sind Männer einfach viel mehr in Positionen sind um Straftaten begehen zu können?
In den meisten Unternehmen sind noch immer mehr Männer als Frauen in Führungspositionen und können das entsprechend ausnutzen. Wer sagt dir denn, dass Frauen nicht genauso ihre Macht missbrauchen können, wenn sie in solche Positionen kommen?
Selbst wenn am Ende Männer immer noch mehr Straftaten begehen würden, wäre das Verhältnis ziemlich sicher nicht mehr die 80% zu 20 %, sondern vielleicht 60% zu 40%.
Was das Ausschließen angeht, ist die nächste Frage wo fängt man an und wo hört man auf. Selbst wenn man jetzt sagt man schließt Männer aus um Wahrscheinlichkeiten zu senken, wo machst du weiter? Frauen mit Migrationshintergund? Frauen die aus armen Verhältnissen kommen? Alleinerziehende Frauen? ...
Irgendwann schließt man so viel aus, dass nur noch ganz wenige Personen überhaupt in der Lage sind regieren zu können und diese PErsonen sind dann vermutlich extrem weit von der Lebensrealität von 90 % der BEvölkerung entfernt und können dadurch auch keine vernünftige Politik für diese machen.
Dabei ist es doch gerade die Stärke der Demokratie, dass Personen aus allen Bevölkerungsschichten in die Parlamente kommen um die Probleme der meisten Menschen ansprechen zu können.







