Beiträge von Ruza

    Ich freue mich jedes Jahr aufs Neue auf den Herbst. Es wird wieder ruhiger und gemütlicher und genau diese Stimmung genieße und liebe ich so sehr.

    Natürlich kann man Horrorfilme und -serien das ganze Jahr über anschauen, aber im Herbst fühlt es sich einfach anders an. Wenn es draußen früh dunkel wird, der Regen gegen die Scheiben prasselt und man es sich mit einer Kuscheldecke und einem heißen Getränk gemütlich machen kann, wirkt alles doch gleich viel stimmiger. Besonders gerne schaue ich dann Chilling Adventures of Sabrina und Wednesday, weil beide Serien genau die herbstlich-düstere Atmosphäre vermitteln, die ich so mag. Generell freue ich mich jedes Jahr auf die Halloweenzeit. Ich liebe Herbst- und Halloweendeko.

    Außerdem freue ich mich darauf, wieder kuschelige Kleidung zu tragen, am liebsten Oversize-Pullis, in die man sich richtig einkuscheln kann. Ich liebe dieses Gefühl einfach, wenn man sich schön warm einpacken kann. ♡

    Ich liebe Herbstspaziergänge, die bunten Farben, das Rascheln der Blätter unter den Füßen und die frische Luft. Das erinnert mich immer an meine Kindheit, als wir uns einfach ins Laub gelegt haben und Spaß dabei hatten. Und nach einem langen Spaziergang nach Hause zu kommen, mir einen Tee oder Kakao zu machen und den Abend mit einer guten Serie ausklingen zu lassen, ist für mich einfach der perfekte Abschluss eines Herbsttages. Das ist pures Herbstglück, hehe. Ich mag es aber auch, einfach in einem gemütlichen Café zu sitzen, einen warmen Kaffee oder Tee zu trinken und dabei die herbstliche Natur zu beobachten. 🍂🍁

    Beruflich telefoniere ich eigentlich nicht besonders gerne, aber oft bleibt mir keine andere Wahl. Häufig verstehe ich mein Gegenüber nicht richtig und fühle mich dann unwohl dabei, nachzufragen oder zu bitten, etwas zu wiederholen. Am schwierigsten finde ich es, wenn mir jemand einen Namen buchstabiert. Selbst wenn dabei das Buchstabieralphabet verwendet wird, schreibe ich den Namen manchmal trotzdem falsch auf. Dann google ich einfach die Firma und den Namen in der Hoffnung, etwas Passendes zu finden. Manche sprechen oder buchstabieren so schnell, dass ich kaum hinterherkomme. Wenn ich selbst jemanden anrufen muss, bereite ich mich vorher genau darauf vor. Ich überlege mir sorgfältig, was ich sagen möchte, damit keine Missverständnisse entstehen. Außerdem bemühe ich mich laut und deutlich zu sprechen, damit mein Gegenüber mich gut versteht. Ich mein, ich bemühe mich wirklich, vielleicht machen andere das ja auch, aber es kann natürlich trotzdem sein, dass ich etwas viel zu kompliziert erkläre oder mich ungeschickt ausdrücke und die Person am anderen Ende sich denkt: „Was labert die da eigentlich?“. In Österreich gibt es je nach Region sehr unterschiedliche Dialekte. Besonders schwierig ist es für mich, wenn jemand mit starkem Dialekt spricht oder ins Telefon hineinmurmelt. Dann fällt es mir oft schwer, alles richtig zu verstehen und ich finde das super anstrengend. Da schreibe ich wirklich lieber eine Mail, außer ich brauche etwas dringend, dann rufe ich halt auch mal an.

    Privat habe ich überhaupt kein Problem damit zu telefonieren. Sprachnachrichten finde ich ehrlich gesagt unglaublich praktisch. Oft bin ich einfach zu faul, einen langen Text zu tippen, was irgendwie ironisch ist, wenn man bedenkt, dass ich hier manchmal halbe Romane schreibe. Ich verschicke gerne Sprachnachrichten und höre sie mir auch genauso gerne an, selbst wenn sie mehrere Minuten lang sind. Beim Tippen überarbeite ich jeden zweiten Satz, bei Sprachnachrichten rede ich einfach drauflos. Und falls ich mich verhasple, mit meiner Katze rede oder etwas ausschweife – na ja, it happens. Wenn jemand das nicht so mag oder nervig findet, ist das für mich aber auch völlig in Ordnung. Dann schreibe ich eben eine Nachricht.

    Ich liebe Avatar. Ich hab die Zeichentrickserie auch schon ein paar mal rewatcht, zuletzt mit Shin :lovex:

    Die erste Staffel ist jetzt kein Burner und hat für mich einige zähe Momente, aber es lohnt sich definitiv, dranzubleiben. Mit etwas Geduld wird man mit großartig geschriebenen Charakteren und einer einzigartigen Geschichte belohnt, die sich von Staffel zu Staffel immer weiter steigert. Jede Staffel wird besser als die vorherige und die letzte ist für mich ein absolutes Feuerwerk! Je öfter ich mir die Serie angesehen habe, desto bewusster ist mir geworden, wie gut sie eigentlich ist. Ich liebe die Idee mit den vier Nationen und den Bändigern. Was ich auch noch super finde, ist, dass jedes Element auch die Eigenschaften und die Persönlichkeit der Charaktere widerspiegelt.

    Zum Beispiel ist Katara einfühlsam und fürsorglich. Wasser wirkt oft sanft, kann aber gleichzeitig eine enorme Kraft entfalten und genau das spiegelt sie wider. Trotz ihrer gutmütigen Art ist Katara eine starke Bändigerin, die denjenigen, die versuchen, sie kleinzuhalten, entschlossen und mutig entgegentritt. Ich kann verstehen, dass manche ihre mütterliche Art manchmal als nervig empfinden. Aber damn it, können wir darüber reden, wie sie sich dafür eingesetzt hat, dass Frauen im nördlichen Wasserstamm nicht nur auf Heilkunst beschränkt werden? Sie hat dafür gekämpft, dass Frauen dieselben Kampftechniken erlernen dürfen wie Männer und sich immer wieder gegen sexistische Vorstellungen gestellt. Katara akzeptiert Ungerechtigkeit nicht einfach, sie stellt sich ihr entgegen und dafür liebe ich sie.

    Zuko ist impulsiv, und sein damaliger Zorn hat seine Bändigungskräfte genährt. Er besitzt wahrscheinlich eine der krassesten Charakterentwicklungen überhaupt und die verdankt er auch seinem Onkel (btw einer der besten Charaktere ever). Zuko hat viele Fehler gemacht. Jedes Mal, wenn er einen Schritt nach vorne gemacht hat, schien es so, als würde er wieder drei Schritte zurückgehen. In der letzten Staffel mochte ich ihn so sehr. Wie er Verantwortung für seine Fehler übernommen hat und darum gekämpft hat, dass die anderen ihm verzeihen, fand ich einfach großartig. Es passt auch unglaublich gut zur Geschichte, dass ausgerechnet Zuko Aang das Feuerbändigen beibringt. Er musste erst lernen, dass Feuer nicht nur für Zorn und Zerstörung steht, sondern auch für Leben, Energie und Leidenschaft. Die Folge, in der Zuko und Aang die Meister Ran und Shao aufsuchen, hat mir echt gut gefallen. Es war toll zu sehen, wie die beiden sich näherkommen und wie gut sie eigentlich miteinander harmonieren, obwohl sie auf den ersten Blick komplett verschieden sind.

    Aang ist für mich auch eine tolle Figur. Ich fand seine Entwicklung so realistisch. Hinter dem Titel des Avatars steckt eine riesige Last. Er ist ein Kind, das plötzlich erfährt, dass die Verantwortung für die ganze Welt auf seinen Schultern liegt. Er verliert seine Heimat, seine Familie und seine ganze Welt, nur um aufzuwachen und zu erfahren, dass alle von ihm erwarten, alles wieder in Ordnung zu bringen. Dass er Angst hat, wütend wird oder manchmal einfach weglaufen möchte, ist so nachvollziehbar. Aang muss nicht nur lernen, die Elemente zu meistern, sondern auch lernen, mit Schuldgefühlen, Erwartungen und seiner eigenen Identität umzugehen. Er muss akzeptieren, dass er die Vergangenheit nicht ungeschehen machen kann. Statt seine Gefühle zu verdrängen, lernt er, mit ihnen umzugehen, an ihnen zu wachsen und trotzdem seinen eigenen Werten treu zu bleiben.

    Sokka ist so lustig, in keiner Welt möchte ich auf diesen Charakter verzichten. Ich musste so oft wegem ihm Lachen. Seine Witze sind manchmal so absurd und dumm, dass sie genau deshalb wieder lustig werden. Sokka ist aber nicht nur der lustige Dude der Gruppe. Sokka kann kein Wasser bändigen, keine Elemente kontrollieren und besitzt auch keine außergewöhnliche Kraft. Während andere mit ihren Fähigkeiten glänzen können, fragt er sich oft, welchen Wert er überhaupt in der Gruppe hat. Er lernt, andere zu respektieren und seine eigenen Vorurteile zu hinterfragen. Besonders am Anfang hat Sokka sehr traditionelle Vorstellungen und unterschätzt oft die Fähigkeiten von Frauen. Durch seine Begegnungen mit starken Frauen wie den Kyoshi-Kriegerinnen und Suki erkennt er langsam, dass Stärke nicht von dem Geschlecht abhängig ist. Ich finde es schön, dass Sokka trotzdem noch Sokka bleibt, aber durch seine Art, seinen Mut und Kreativität ein wichtiger Teil der Gruppe ist. Er muss nicht der Stärkste sein, um wertvoll zu sein.

    Toph ist genauso ein unglaublich gut geschriebener Charakter. Sie ist blind, aber sie möchte nicht wie ein hilfloses kleines Mädchen behandelt werden. Toph ist laut, frech, stur und hart. Gleichzeitig ist sie eine der besten Erdbändigerinnen ihrer Zeit und beweist immer wieder, dass ihre Blindheit keine Schwäche ist. Aang bringt ihr bei, dass sie nicht alles alleine tragen muss, während Toph ihm zeigt, wie wichtig es ist, sich selbst zu behaupten. Ich fand es so lustig, den Unterschied zu sehen, wie Katara Aang das Bändigen beigebracht hat und wie Toph es gemacht hat. Katara war geduldig, einfühlsam und hat Aang für seine Leistung gelobt. Toph hingegen hatte einen ganz anderen Ansatz. Sie hat Aang nicht mit Samthandschuhen angefasst, sondern ihn auf die harte Tour lernen lassen. Ja, manchmal ist sie etwas rücksichtslos und kann sehr stur sein, aber ich mag sie trotzdem.

    Während ich das alles hier geschrieben habe, ist mir noch einmal bewusst geworden, wie gut die Charaktere eigentlich ausgearbeitet sind. Avatar hat natürlich auch noch viele andere interessante Charaktere, wie Hama oder Azula, die ihren ganz eigenen Weg gegangen sind. Die Serie zeigt nicht nur Helden, sondern auch Figuren, die durch ihre Erfahrungen geprägt wurden und dadurch andere Entscheidungen getroffen haben. Entscheidungen, die man nicht gutheißen kann, aber trotzdem bekommt man die Möglichkeit, einen Blick hinter diese Entscheidungen zu werfen und zu verstehen, wie diese Charaktere zu den Persönlichkeiten geworden sind, die sie sind.

    Avatar ist nicht einfach nur eine Serie für Kinder. Sie behandelt auch viele ernste Themen wie Krieg, Verlust, Trauma, Schuld, Vergebung und die Suche nach der eigenen Identität. Sie erzählt nicht nur von großen Kämpfen und Abenteuern, sondern vor allem von Menschen, die versuchen, mit ihren Erfahrungen umzugehen und daran zu wachsen. Nicht alle Folgen waren super und aufregend, aber insgesamt ist Avatar - der Herr der Elemente eine tolle Serie, die ich sehr gerne angeschaut und analysiert habe.

    Die Ereignisse in Berlin haben mich erschüttert und traurig gemacht. Beim CSD in Berlin kam es zu einem mutmaßlichen Fahrzeugangriff auf Teilnehmende und Besucher. Dabei wurde ein Mensch getötet, mehrere wurden verletzt. Mein aufrichtiges Mitgefühl gilt den Verletzten, den Angehörigen und allen, die diesen Tag voller Freude begonnen haben und stattdessen Angst, Leid und Trauer erleben mussten.

    Der Christopher Street Day steht für die Freiheit, ohne Angst man selbst sein zu dürfen. Für Akzeptanz, Respekt und Gleichberechtigung, unabhängig davon, wen man liebt. Er erinnert uns daran, dass viele Rechte, die heute selbstverständlich wirken, nicht immer selbstverständlich waren, sondern erst erkämpft werden mussten. Für viele Menschen ist der CSD weit mehr als eine bunte Parade. Er erinnert an die Stonewall-Aufstände von 1969 in der Christopher Street in New York. Damals wehrten sich Menschen, die über Jahre hinweg schikaniert wurden. Aus ihrem Mut entstand eine weltweite Bewegung, die uns an die jahrelange Diskriminierung queerer Menschen und an die leider bis heute noch bestehende Situation queerer Menschen weltweit erinnern soll.

    Einige fragen sich, ob der CSD überhaupt noch notwendig ist. Ein Blick auf die Realität zeigt aber, dass queere Menschen auch heute noch Beleidigungen, Diskriminierung und Gewalt erleben. Manche verstecken aus Angst ihre Identität, vermeiden es, in der Öffentlichkeit die Hand ihres Partners zu halten oder haben Sorge vor Ablehnung in Familie, Schule oder Beruf.

    Manche kritisieren die zunehmende Kommerzialisierung des CSD, andere wiederum befürchten, dass sein ursprünglicher Sinn in den Hintergrund gerät. Fetischkleidung wird auch kritisch diskutiert, besonders im Hinblick auf die Anwesenheit von Kindern. Über solche Aspekte sollte man respektvoll diskutieren dürfen. Aber worauf wir uns einigen sollten, ist, dass kein Mensch Angst davor haben sollte, wen er liebt oder so zu leben, wie er ist, solange er dabei niemandem schadet. Niemand, wirklich niemand, sollte wegen seiner Identität oder Sexualität beleidigt, bedroht oder angegriffen werden.

    Liebe ist stärker als Hass. 🏳️‍🌈

    Twenty-Five Twenty-One

    "The moments when I dared to say everything would last forever. I loved living in that illusion."

    Eine bittersüße Serie. Sie erinnert einen daran, wie vergänglich Träume, die Jugend und erste Liebe sind. Die Serie regt dazu an, über die eigene Vergangenheit nachzudenken, über die Unbeschwertheit, mit der man früher durchs Leben gegangen ist, über die Menschen, die einen auf diesem Weg begleitet haben und über die vielen kleinen Momente, die längst vergangen sind, aber für immer einen Platz im Herzen behalten. Was mir extrem gut gefallen hat, ist die nostalgische Atmosphäre. Die Serie versetzt den Zuschauer zurück in eine Zeit, in der Kassetten, Röhrenfernseher und klobige Computer zum Alltag gehörten. Was mir ebesno gut gefallen hat, ist, dass es nicht nur um die erste große Liebe geht. Freundschaften werden als genauso wichtig wie die Liebesgeschichte beschrieben. Die Serie hat mich oft zum Lächeln gebracht, aber genauso hat sich mich zum Weinen gebracht. Ich habe sie auch schon ein paar Mal rewatcht.

    It's Okay to Not Be Okay

    "When you're tired, get some rest. When you're sad, go ahead and cry. It's okay to take a break."

    It's Okay to Not Be Okay ist eine einzigartige Serie. Die Charaktere sind einzigartig, sie tragen tiefe Wunden aus der Vergangenheit mit sich herum und haben Schwierigkeiten in der Gegenwart damit umzugehen. Es hat mir so gut gefallen, wie die Märchengeschichten in die Handlung eingebaut wurden. Sie spiegelten unausgesprochene Gedanken und Gefühle wider. Die Dynamik zwischen den drei Hauptcharakteren ist einfach großartig. Ko Moon-young ist eine unglaublich komplexe Figur. Sie ist oft schwierig, kalt und unberechenbar, aber gleichzeitig auch verletzlich, vor allem in den Momenten, in denen sie alleine ist und niemand ihre wahre Seite sieht. Ich mochte sie nicht immer, aber sie ist eine interessante Figur. Bei dieser Serie kullerten auch ein paar Mal die Tränen. Ich liebe emotionalen Damage bei Serien einfach.

    Spuk in Hill House

    "Some things can't be told. You live them, or you don't. But they can't be told."

    Spuk in Hill House ist meine Lieblings-Horrorserie. Sie ist so fesselnd, dass man gar nicht anders kann, als auf die nächste Folge zu klicken. Jeder Charakter bekommt eine eigene Folge, die tiefe Einblicke in die jeweilige Persönlichkeit und den Umgang mit Trauma gibt. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart macht die Handlung unglaublich spannend und sorgt dafür, dass sich die Geschichte Stück für Stück zusammensetzt. Ich fand es sehr gut, dass jede Figur ihre eigene Perspektive bekommt und man dadurch besser versteht, warum sie mit bestimmten Ängsten, Schuldgefühlen oder Problemen zu kämpfen hat. Obwohl alle Geschwister unterschiedlich mit ihren Erinnerungen umgehen, sind sie durch ihre gemeinsame Vergangenheit verbunden. Die Serie ist nicht nur gruslig, sondern auch super emotional.

    Chilling Adventures of Sabrina

    "Who doesn't enjoy a good scare every now and again? Especially this time of year."

    Als Kind habe ich den Cartoon so sehr geliebt. Natürlich ist die Serie um einiges düsterer, aber genau so soll es auch sein. Die Mischung aus Hexerei, Mythologie und den Problemen des Erwachsenwerdens finde ich super gelungen. Generell finde ich Okkultismus spannend und dass die Serie auch historische Themen aufgreift, wie zum Beispiel die Hexenprozesse von Salem. Greendale hat sich für mich wirklich so angefühlt, als wäre dort jeder Tag wie Halloween. Ich schaue die Serie deshalb auch besonders gerne zur Halloween-Zeit, weil sie einfach die perfekte Atmosphäre dafür schafft. Ich mag es, mich gruseln zu lassen, besonders in dieser Jahreszeit. Die düstere Stimmung und die geheimnisvolle Welt von Sabrina passen für mich einfach perfekt zu Halloween. Schwarze Katzen finde ich besonders schön und Salem ist sowieso mein Liebling aus der Serie. Ich mag aber auch Sabrinas selbstbewusste Art sehr gerne.

    Für mich hat Spanien völlig verdient gewonnen. Sie waren die bessere Mannschaft, hatten mehr Chancen und haben das Spiel über weite Strecken dominiert. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass das erste Tor für Spanien nur eine Frage der Zeit ist. Argentinien hat mich ehrlich gesagt nicht überzeugt. Sie kamen spielerisch nicht wirklich an Spanien heran und ihre harte und unfaire Spielweise hat mir auch nicht gefallen. Spanien war für mich über das gesamte Spiel hinweg die dominantere Mannschaft und der Sieg geht absolut in Ordnung.

    Fand nur ich die 30-minütige Halbzeitshow irgendwie unpassend für ein WM-Finale? Ich weiß nicht, vielleicht bin ich da altmodisch, aber für mich sollte bei so einem Spiel der Fußball im Mittelpunkt stehen. Die Szenen mit Trump waren auch super cringe.

    What a Game. In der ersten Halbzeit war Frankreich katastrophal, die haben es nicht einmal versucht. Ich dachte mir, wenn sie so weitermachen, steht es am Ende 8:0 für England.

    In der zweiten Halbzeit kam dann das Comeback. Die Qualität von Frankreich, die wir gewohnt sind, war plötzlich wieder da. Olise hatte zwei mega gute Chancen. Schade, dass er nicht getroffen hat.

    Bei England habe ich mir nur gedacht: Warum haben sie so nicht gegen Argentinien gespielt? Das letzte Tor von Bellingham war einfach top. Wie er sich da durchgesetzt hat, sehr schön.

    Allgemein wurden viel zu viele Torchancen gar nicht erst verhindert, wodurch das Spiel halt extrem offen und unterhaltsam war. Irgendwie war es ein völlig chaotisches Spiel, aber ich konnte trotzdem nicht wegschauen. Einfach 10 Tore in einem Spiel… crazy.

    Wir haben die Erste Halbzeit und es steht schon 4:0 für England, ich hab ja anscheinend sowas von falsch getippt. :pepe-weird:

    What happened to France? Ich hab die mal im Finale gesehen… richtig enttäuschend wie die grad spielen. Die haben einfach schon aufgegeben und das Spiel interessiert sie nicht. So kommt es für mich zumindest rüber.