Beiträge von Ruza
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Ich habe mich lange dagegen gesträubt One Punch Man anzusehen. Ich dachte mir, ein Kerl, der jeden Gegner, wie der Titel auch schon erwähnt, mit nur einem Schlag platt macht, klingt doch irgendwie total öde, oder? Nach 2-3 Folgen habe ich dann meine Meinung schnell wieder geändert und bemerkt, dass der Anime nicht so öde ist, wie anfangs von mir vermutet.
Was mir von Anfang an besonders gut gefallen hat, ist der absurde Humor der Serie, Saitama, der trotz seiner übermäßigen Stärke ein guter Kerl ist sowie die Idee hinter seiner Stärke. Die Kämpfe empfand ich nicht unbedingt als langweilig, gerade weil weitere skurrile Charaktere auch die Chance bekommen, sich zu beweisen, mehr oder weniger. Auch wenn die Kämpfe von Saitama mit nur einem Punch enden, kann man nur über die Ironie, dass er eine Mücke nicht erwischen kann und den Kampf so schnell wie möglich beenden muss, weil er Sonderangebote im Supermarkt ergattern muss, schmunzeln. Ebenso fand ich es immer wieder amüsant zu beobachten, wie selbstsicher und überheblich die Schurken sind, bis der Hobby-Superheld ihnen schmerzhaft vor Augen führt, was er eigentlich drauf hat. Das erste Opening habe ich ebenfalls nie übersprungen, weil ich es so sehr mochte. Habe schon lange nicht mehr so viel gelacht, wie bei One Punch Man.
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Möchte seine Ideen auch einbringen
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Benutzt lieber die Hosentasche
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Meine Frage ist, wie der Titel suggeriert: Wie verhält man sich bzw. wie verhaltet ihr euch gegenüber Familienmitgliedern, mit denen ihr nicht gut klarkommt?
Viele meiner Familienmitglieder haben komplett andere Vorstellungen und Ansichten im Bezug darauf, wie jemand zu leben hat. Alles was außerhalb ihrer Bubble stattfindet, ist für sie schlicht und ergreifend falsch. Für mich war es immer sehr schwierig, weil ich oftmals dafür kritisiert wurde, weil ich mein Leben eben so gestalte, wie es mich glücklich macht. Für viele Familienmitglieder war das einfach nicht begreiflich und ich musste mich oft zusammenreißen, nicht die Fassung zu verlieren, bei bestimmten Aussagen, die getätigt wurden. Wenn jemand versucht, mir eine bestimmte Lebensweise aufzuzwingen, weil diese seiner Meinung nach „die einzige Wahre ist“ dann setze ich Grenzen. Wenn die Person daraufhin beleidigt reagiert oder es ihr nicht recht ist, dass ich meine eigenen Entscheidungen für mich selbst treffe, dann kann ich auch Nichts weiter machen und verschwende meine Energie nicht weiter drauf. Ich hoffe, das kommt jetzt nicht zu wirr rüber, aber das war oft bei mir das Thema, dass Verwandte mir ständig sagen wollten, wie eine Frau sich „richtig“ zu verhalten hat und das bestimmte Dinge fortgeführt werden müssen, weil es ja immer schon so war. Ich lasse jedem seine Ansicht, aber diese Ansicht muss ich persönlich nicht teilen, aber dafür wollten viele leider kein Verständnis aufbringen. Ich habe mich einfach damit abgefunden, dass ich nicht jedem gefallen muss. Es ist meine Aufgabe mich selbst zu mögen, nicht die anderer. Ich finde die meisten Familientreffen immer sehr anstrengend und wenn ich nicht unbedingt hingehen muss, dann versuche ich es zu umgehen. Wie gesagt, ich muss es ihnen nicht recht machen und um das zu begreifen, habe ich auch etwas länger gebraucht.
Ich glaube, man sollte sich selbst nicht immer die Schuld geben für ein schwieriges Miteinander, vor allem dann nicht, wenn man sich bemüht, es irgendwie hinzubekommen. Manchmal passt man von der Persönlichkeit her, einfach nicht zusammen. Wenn jemand nicht anders kann, als dich ständig zu verärgern, dann denke ich, dass es vermutlich besser ist, den Kontakt einzuschränken und wenn Grenzen überschritten werden, sich zu distanzieren.
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