Ich weine tatsächlich extrem selten, zumindest seit ich erwachsen bin. Als Teenager war es noch recht häufig, aber da kam auch viel zusammen mit Mobbing, Jugenddepression und Identitätskrisen.
Mittlerweile verspüre ich ein Gefühl nach Weinen nur noch bei "Mental breakdowns", also wenn etwas richtig schlimmes passiert für mich. Da bin ich mittlerweile aber auch mehr dazu gewechselt mir eher komplett die Kante zu geben, als zu heulen.
Vor anderen Menschen würde ich nicht mal im Traum heulen. Lieber würde ich den Ort bzw. das Geschehen wechseln, als soetwas zu zeigen.
Wenn andere Menschen vor mir heulen, ist die einzige Gefühlsregung bei mir: Überforderung. Ich komme damit absolut nicht klar, weiß nicht, was zu tun ist und hoffe meist nur inständig, dass es bald wieder vorbei ist. Zum Trösten kann man mich also (leider) gar nicht gebrauchen.