Beiträge von Jazu
-
-
Selbstgebackenes Brot: billiger, haltbarer und mit transparenten Inhaltsstoffen.
Kühles Nass oder trockene Kälte?
-
-
-
-
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

-
Disco Elysium

-
-
-
-
Soba-Nudeln mit Blattspinat, Tofu, etwas geriebenem weißen Rettich, ein paar Hanfsamen, Kürbiskernen, Brokkolisprossen und einer Soja-Soba-yu-Sauce .
-
-
-
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

-
-
-
-
95
Guten Morgen

-
-
Die Odyssee (Christopher Nolan)
Nach längerer Abwesenheit von der großen Leinwand habe ich mir gestern auf Einladung meiner Schwester Christopher Nolans Filmadaption von Homers Odyssee angesehen. Als jemand, der das filmische Schaffen des britisch-amerikanischen Regisseurs mit regem Interesse verfolgt, war meine Erwartungshaltung – besonders nach seinem grandiosen Biopic Oppenheimer – mehr als geschürt.
Und was soll ich kurz zu dieser Umsetzung des antiken Stoffes sagen? In knapp drei Stunden gelingt es Nolan, seine mitunter eigenwillige filmische Sprache mit einem der wichtigsten Ursprungstexte der Weltliteratur zu verbinden. Besonders strukturell, visuell und musikalisch – sowie im Sounddesign – vermag sein neuestes Werk mich zu überzeugen. Die erneute Zusammenarbeit Nolans mit dem schwedischen Komponisten und Oscar-Preisträger Ludwig Göransson hat sich abermals als fruchtbare Kooperation erwiesen. Göranssons Original-Filmmusik verschmilzt mit dem Sounddesign des Films zu einer dröhnenden Klangkulisse, deren Rhythmus die episodische Struktur vorantreibt.
Nolans weitgehender Verzicht auf digitale Effekte wirkt in diesem Zusammenhang wie eine bewusste Limitierung, um die Wirksamkeit seiner Bilder zu erhöhen – weniger ist oft mehr. Gerade diese Reduktion sublimiert viele Szenen des Films und schafft so ein bildgewaltiges Epos. Einziger Kritikpunkt – wobei dies eher eine Frage der persönlichen Ästhetik ist – ist die dunkle Bildgestaltung, die meiner Meinung nach etwas eintönig anmutet und mehr den Eindruck einer Erzählung aus der nordischen Mythologie erweckt als jenen mediterranen Gefilden, die von Homer beschrieben wurden.
Christopher Nolan – neben Denis Villeneuve einer der wenigen, die noch eigene Visionen verfolgen – lässt mich hoffen, dass es abseits von Hollywoods CGI-Blockbustern in den Händen fähiger Regisseur:innen noch andere Arten des filmischen Erzählens gibt, um großes Kino auf die Leinwand zu bringen.
