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In den letzten Wochen tauche ich je nach Stimmungslage in ganz unterschiedliche Bücher ein. Mit 1795 von Niklas Natt och Dag begeistert mich die düstere, atmosphärische Welt des historischen Stockholm und wie gekonnt der Autor Krimi und Zeitgeschichte verwebt.
Königsmörder von Robert Harris habe ich gewählt, weil mich politische Intrigen und moralische Grauzonen immer wieder faszinieren – Harris versteht es, komplexe Charaktere lebendig werden zu lassen.
Lolita von Vladimir Nabokov steht auf meiner Liste, weil ich von der sprachlichen Virtuosität beeindruckt bin und die kontroverse Thematik neugierig macht; Nabokovs Erzählstil fordert und inspiriert gleichermaßen.
Paprika von Yasutaka Tsutsui hat mich besonders gereizt, da ich kürzlich erst den gleichnamigen Anime gesehen habe. Schon nach den ersten Seiten spüre ich die surreale Energie des Romans, die Grenzen von Traum und Realität verschwimmen lässt – genau wie im Film. Der Anime hat mich mit seiner Bildgewalt und der kreativen Erzählweise regelrecht umgehauen; diese Mischung aus psychologischer Tiefe und visueller Fantasie macht Lust auf mehr.


