Thanksgiving, dass heute so fröhlich in den USA gefeiert wird hat einen peversen Ursprung. Die ersten evangelischen weißen Siedler traten den indigenen Völkern gegenüber als Wohltäter auf. Dabei war es von Anfang an ihr Plan das Land zu rauben oder in lächerlichen Taschgeschäften (beispielsweise Murmeln gegen Hektarweise fruchtbares Ackerland) zu erwerben. Im Laufe der Zeit verfeinerten die Siedler ihre Methoden, machten die Indigenen Völker Alkohlabhängig oder eben Opiumsüchtig.
Übrigens war das eine Strategie die von ebenfalls von den Briten während ihres Bestrebens China zu zwingen seine Häfen - es war nie die Absicht der Briten China zu einer Kolonie zu machen, was keine ihrer Taten entschuldigt, auch nicht nachträglich - zu öffnen. Daraufhin verbot Kaiser Dauguang das konsumieren von Opium im gesamten chinesischen Reich, was den ersten Opium Krieg letztendlich zur Eskalation brachte. Wenn man aber bedenkt das sich das Sonnenreich China Jahrhunderte von der Außenwelt abgeschottet hatte, Japaner und Koreaner als minderwertig betrachtete, dann ist es leider nicht verwunderlich das die Briten überlegen waren. Der Kaiser starb während des Krieges und die Englischen Truppen stürmten "Den Ewigen Palast" zertrümmerten Jahrhunderte alte Skulpturen, plünderten wahllos und stecken den Palast als Folge ihrer Raserei in Brand.
Zum zweiten Opiumkrieg kam es nachdem China ein Handelsschiff beschlagnahmt hatte. Diesmal spielte auch Frankreich - natürlich an der Seite der Briten - mit. Aus der Sicht der Europäer war die Taiping - Rebellion Ursache des Problems und die Ausländer hatten (wem überrascht das noch an dieser Stelle) kein Problem damit diese "Rebellion blutig niederzuschlagen. Übrigens: Der Taiping Aufstand fand ungefähr grob fünfzig Jahre vor dem Boxer Aufstand statt.