Alkohol wird schon seit über 2.000 Jahren als Genussmittel genutzt und hat sich in der Gesellschaft etabliert, Cannabis hingegen war und ist immer noch eine Randerscheinung.
Fakt ist einfach, Alkohol ist legal, kann überall gekauft werden ohne einen "Dealer" zu brauchen. Cannabis ist illegal und eine Legalisierung ändert nichts an der Tatsache, dass die Art es zu konsumieren eine völlig andere ist als beim Alkohol.
Mhhhh das macht es jetzt "besser" als Cannabis, weil es das schon seit 2000 Jahren als Genussmittel gibt? Dein Text liest sich generell eher so, dass du Alkohol nicht cool findest, aber Cannabis ist ja so viel schlimmer. Vllt. solltest du dich etwas mehr mit Cannabis auseinandersetzen.
Als jemand der mit beiden Substanzen in Kontakt gekommen ist und gerade Alkohol ein eher traumatisches Erlebnis ist, weil ich viele Alkis kenne, kann ich sagen, ich sehe ein deutlich gößeres Problem in Alkohol als in Cannabis. In beiden Fällen könnte man sagen, ein gesundes Maß ist optimal, wenn man was konsumieren will. Leider ist das oftmals nicht der Fall, setz dich mal auseinander, was für Wirkung Cannabis und was Alkohol auf den Körper haben kann. Leute mit psychischen Problemen sollten bei Cannabis vorsichtig bzgl. Psychose sein, gleichermaßen würde ich aber den Griff zur Flasche als nicht ungefährlicher einstufen, wenn sich in einem schlechten Zustand Alkohol etabliert, biste ganz schnell abhängig und wie sich das auf die Gesundheit, die Psyche selbst und das Umfeld auswirkt, brauchen wir denke ich nicht drüber zu diskutieren. Bei Cannabis KANN man auch Herzrasen bekommen, Übelkeit, Erbrechen, in Verbindung mit Vorerkrankungen (Psyche, Herz usw.) muss man natürlich auch vorsichtig sein.
Man kann im übrigen auch bei Cannabis die Menge ändern, man muss nicht in jedem Joint 2g haben. Aber selbst das ist bei Menschen, die ansonsten kein Problem mit Gras haben kein Problem, die sind dann halt mal "breit", sitzen irgendwo und lachen (so kenne ich es von meinen Freunden und mir), eine höhere Menge insofern man keine "Trinkerleber" hat (wie ich es gerne nenne) bei Alkohol sieht da ganz anders aus. Ich habe Bekannte und Verwandete an Alkohol verloren, es wurden Familien dadurch zerstört, an Cannabis habe ich aber noch keine Person verloren. Natürlich kann auch was schlimmes passieren wenn man "breit" ist, keine Frage aber das würde ich mit der Art wie Alkohol konsumiert nicht gleichsetzen.
Cannabis, ist im Vergleich zu Zigaretten, Alokohol, Zucker und Koffein einfach ein eher kleines Lichtchen.
Wenn ich meinen damaligen Alkoholkonsum bedenke (und der war nicht wirklich hoch, ich vertrage nur kaum was^^) und das mit den "Keksen" vergleiche die ich ab und an zu mir nehme, kann ich sagen, der Alkohol hat mich zum Klo getrieben, hat fürn Kater gesorgt und hätte sehr wahrscheinlich auf meinen Körper wenn ich weiter gemacht hätte einen sehr schlechten Einfluss gehabt, im Vergleich zu dem Gras, wo ich entspannter bin, deutlich besser schlafen kann (Ein- und Durchschlafproblematik ist bei mir vorhanden) und es der Psyche teilweise hilft, kann ich nichts negatives berichten. Ich bin sogar froh auf legalem Weg dran zu kommen, damals war halt die Gefahr, wenn der Dealer des Vertrauens nicht da war und man bei einem anderen war, dass das ganze gestreckt ist.