Beiträge von Qin Shi Huang

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    Der Wort Freundschaft ist für mich ein heiliger Begriff, genauso wenn man zu mir sagt "mein Freund". Die Vergangenheit hat viel Leid mit sich gebracht, was falsche Freundschaften angeht, ganz besonders weil aus teilweise Naivität nicht einfach früher schon den Schlussstrich gezogen habe. In dem Fall hätte ein schnelles Ende zwar längere Einsamkeit mit sich gebracht, ich bin mir aber nicht sicher ob das deutlich schlimmer wäre, als weiter mit unangenehmen Leuten abzuhängen.
    Ich denke dass ich keine hohen Erwartungen habe, bis man von Freundschaft sprechen kann, allerdings sah bei mir die Realität so aus, dass anscheinend nicht mal das Minimum erfüllt werden konnte. Das wahr viele Jahre lang kräfte- und nervenzehrend gewesen, weshalb ich lange gebraucht habe, bis ich das Wort wieder in den Mund genommen habe.
    Meine Frau ist mittlerweile meine beste Freundin und neben Ihr habe ich noch zwei weitere Personen, die sich auch perfekt mit meiner Frau verstehen, weil Sie diese noch deutlich länger kennt. Das reicht mir tatsächlich auch vollkommen aus. Leute auf die man sich verlassen kann und die für einen da sind und verständlicherweise genau das gleiche erwarten können.

    Wenn mich heutzutage jemand vorschnell Freund nennt, mache ich im übertragenen Sinn einen Satz zurück, da eine Freundschaft "Arbeit" (im positiven Sinn) ist und nach ein paar Tagen gequatsche so etwas bei mir nicht im Ansatz eine Freundschaft wäre.

    Bei mir gibt es ebenfalls auch so etwas wie Internetfreundschaften nicht, was nicht heißen soll, dass es das gar nicht geben kann, ganz im Gegenteil, bestimmt gibt es sehr gute Internetfreundschaften, nur kann ich grundlegend nicht viel mit random Personen im Netz anfangen, wenn es um mehr geht. Freundliche und ehrliche Gespräche sehr gerne in einem gewissen Rahmen, zu mehr als einer Bekanntschaft würde es allerdings nicht kommen. Freunde brauche ich in meinem Fall in meinem nahen echten (abseits der digitalen Welt) Umfeld und auch nicht nur 2-3x im Jahr.

    FOMO stelle ich mir echt schlimm vor, wenn man andauernd die Angst hat irgendwas zu verpassen. Man ist dauerhaft on fire und findet wenig bis keine Ruhe, je nachdem wie sehr ausgeprägt das ist. Das muss verdammt kräfte- und nervenraubend sein.

    Bei mir ist es eher so, dass ich FOBI (Fear of Being Involved) und zu gewissen Zügen JOMO (Joy of Missing Out) lebe. Ich bevorzuge es möglichst wenig in zu viele Aktivitäten einbezogen zu werden, ganz besonders über digitale Wege (Gruppenchats etc.) und bevorzuge es viele Offlinezeiten zu haben, wo ich möglichst wenig Aufenthalt im Netz habe und ganz besonders im Bereich Social Media so gut wie gar nichts mitbekomme. Dennoch bin nicht zurückgezogen, ich habe halt nur meinen sehr kleinen Kreis, in dem ich mich bewege, alles darüber ist in den meisten Fällen zu viel.

    Einfach bei jedem den ich kenne.:dogekek:

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    So gar nicht, das war schon früher bei Tastenhandys so. Das Teil damals war für Notfälle da. Über die Jahre hat es ein paar nette Dinge dazu bekommen, aber ich denke eher, wenn man von Wahn spricht, verbindet man das mit Social Media und dem Doomscrolling. Ich denke ansonsten sind die Leute weniger im Wahn dauerhaft ein Smartphone zu nutzen, bzw. würde mir kein "sinniger" Punkt einfallen.

    Meine Wochenzeit liegt bei unter einer Stunde, vom Handy vorhandene Apps die gängig sind, werden hier und da mal genutzt, ansonsten habe ich nur Online Banking, meine Krankenkassen-App und WhatsApp auf dem Smartphone, letzteres weil es die gängiste Methode ist. Allerdings habe ich den Leuten klar gemacht, dass man bei mir einige Stunden auf eine Antwort warten muss, da ich nicht andauernd das Smartphone ziehen werde, wenn es so dringlich ist, muss man mich immer anrufen.

    Wenn ich das ranken müsste, wäre auf Platz 1 die Konsolen- und Handheldnutzung, auf Platz 2 die Nutzung meines Laptops und auf Platz 3 die Nutzung meines Smartphones. Dabei ist die Nutzung des Laptops auch nicht so hoch, zwei bis drei Stunden, da schlägt eher der Wahn an der Konsole oder einem Handheld zu sitzen eher zu, auch wenn das abhängig ist, wann ich mal wieder ein neues oder altbekanntes Spiel einwerfe.

    Ich weiß bis heute nicht, was die Leute so sehr in den Bann zieht, dass man ohne weiteres meine Gamerzeiten von damals toppen kann.

    Es gibt nur sehr wenige Dinge, wo ich Feuer und Flamme bin und die mich so fesseln, dass ich nicht locker lasse.
    In der Regel ist es aber so, dass ich vieles gar nicht erst Anfange (bzw. schon vorher Aufgebe), das liegt aber weniger daran, dass ich es mir nicht zutrauen würde, sondern einfach, weil ich bei dem meisten keinerlei Interesse empfinde.
    Das ist allerdings etwas, wofür ich mittlerweile in Behandlung bin, denn eine partielle Anhedonie, sehr wahrscheinlich ausgelöst durch Burnout und Depressionen über viele Jahre hinweg sorgt halt genau dafür. Die Freude und das Interesse ist dabei massiv gedämpft, so dass die aller wenigsten Dinge so viel Antrieb erzeugen, dass ich dran bleibe. Ich bin hier froh, dass Thema Arbeit, Beziehung und diverse kleinere Dinge doch noch so ausgeprägt sind, dass ich mehr empfinde und dort auch dran bleiben will.

    Allerdings empfinde ich es tatsächlich als schon starke Einschränkung, da die Erkenntnis dahin zwar vorhanden ist, aber der Antrieb einfach nicht zu Stande kommt, wenn ich dann bspw. höre was andere sich alles noch für Skills aneignen, würde ich mir schon wünschen, dass ich es irgendwann schaffen würde, so viel Interesse zu entwickeln, dass für ein paar mehr Dinge der Hoirzont erweitert wird.

    Ich finde hier passt auch einfach der Song so gut zu den Szenen und der angesprochenen Person im Anime.:w00t:

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    Manche Leute schauen für kurze Zeit Anime, manche für längere Zeit Anime und für manche ist Anime das ganze Leben. Ja es sind keine Übertreibungen, sondern Erfahrungen die ich im Internet über die Jahre gelesen habe oder im Umfeld teils mitbekommen habe. Ggf. hat es sogar jemand im eigenen Umfeld schon mal gehört ala, "das ist nur eine Phase, das verläuft sich irgendwann". Ich denke, wir brauchen nicht darüber reden, ob es wirklich nur eine Phase ist und dass man da auch wieder "rauswächst", das dürfte sehr wahrscheinlich eher die Ansicht von Leuten sein, die so gar nichts mit Anime anfangen können.
    Allerdings ist es interessant zu sehen, wie bei den Fans der Werdegang ist, bzw. war.

    Daher habe ich hier mal ein paar Fragen für das Thread, sehr wahrscheinlich wird man auf die ein oder andere Frage eine klare Antwort haben, bzw. sie ist eindeutig, wenn man tiefer in der Szene drin ist. Die Fragen stellen lediglich ein Grundgerüst für das Thema da und sollten als Anlauf gesehen werden, gerne dürfen hier auch weitere Gedanken abseits dieser Fragen verfasst werden.

    Mich würde eure Meinung interessieren:

    • War Anime bei euch nur eine Phase oder begleitet euch das Hobby bis heute?
    • Hat sich euer Geschmack im Laufe der Jahre verändert?
    • Warum glauben einige Menschen, Anime sei nur etwas für Jugendliche?
    • Denkt ihr, dass Anime heute gesellschaftlich stärker akzeptiert ist als noch vor zehn oder zwanzig Jahren?

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    Pauschal kann ich für mich sagen, dass das nicht auf alle Spiele, aber auf die meisten zutrifft. Aber das ist auch nur meine Meinung dazu.
    Viel neues kommt heutzutage nicht mehr dazu, was auch irgendwo selbstverständlich wird, letztendlich zählt für mich dann, wie sind die Charaktere, was für ein Setting haben wir und was ist alles möglich.
    Neben dem Punkt, dass mich vieles nicht mehr abholt, haben wir auch einfach den Aspekt des Alters und was damit verbunden ist, sprich Arbeit usw.. Die Zeit ist nicht mehr da um viele Spiele anzuspielen. Das heißt natürlich nicht, dass heutige Spiele ausnahmslos schlecht sind, aber wenn ich sehe was für Spiele mich von damals heute noch catchen und wie viele das heute nicht mehr schaffen, bin ich definitiv bei Team alt. Gerade wenn ich mir dann auch angucke wie viele alte Spiele die einen Wiederspielwert haben habe, im Vergleich zu den neuen ist für mich klar, dass mich das meiste heutzutage nicht mehr abholen wird.
    Auf das Thema Nostalgie hierzu reagiere ich allerdings allergisch, gibt ja leider einige, die u.a. unter Remakes, Remaster und Ports so etwas schreiben wie, "nur die rosarote Nostalgiebrille" und das wird bestimmt auf die ein oder andere Person zutreffen, aber man sollte auch einfach einsehen, dass es Leute gibt, die über die Jahrzehnte so viel Spielerfahrung gesammelt haben, dass Sie für sich selbst entscheiden können, was wirklich ein gutes Spiel für einen selbst ist und was nicht.

    Mein jetziger Stand ist, dass ich in der Regel auf alte Spiele warte, die auf neuen Konsolen wieder kommen und/oder mir alte Konsolen und Handhelden samt Spiele kaufe. Im Fall Playstation, wobei das nicht mehr viele Spiele sind, warte ich auf Spiele die es seit Jahren auf PC gibt und dann im besten Fall perfekt auf Playstation portiert werden, wie bspw. Planet Crafter zuletzt.

    Schon immer Singleplayer, bzw. Couch Co-Op. Weder Ego-Shooter noch MMO, noch sonst was hat mich damals wie heute in den Bann gezogen. Für mich war das vom zuhören und zusehen schon stressig genug, um "vorne" dabei zu sein, muss man immer aktiv sein, ganz besonders bei MMOs. Wenn man dann zusammen was macht, muss man sich an Termine halten. Es soll natürlich jeder machen was er will und was ich jetzt schreibe soll kein Angriff sein, aber es wäre einer der letzten Punkte, etwas zu terminieren, was in der digitalen Welt passiert. Dazu hätte ich auch keine Lust bei einigen Spielen monatliche Gebühren (Abo) zu zahlen und viele Communitys (gibt natürlich Ausnahmen) sind echt asozial unterwegs. Was mir meine Schwester alleine von LoL erzählt hat, Beleidigungen und Drohungen. Na lass mal stecken, ich spiele lieber meine Couch Co-Op mit meiner Frau und Freunden und ansonsten meine Singleplayer, letzteres kann man pausieren und es ist nichts vorangeschritten, wenn man nach zwei Monaten wieder spielt. Ruhiges erkunden und ausprobieren liegt mir einfach mehr.
    Faiererweise muss ich aber sagen FOMO kickt anscheinend egal wo rein.

    Schwer zu sagen welche die beste Konsolen-Firma sein soll. Ich denke das kommt auch einfach darauf an, was man gerne spielt, welche Spiele Crossplay haben oder ob man durch das Umfeld sich eher auf eine Konsole einigen muss.
    Wenn man sich meine Spiele und Konsolen/Handhelden ansieht, könnte man sagen Nintendo hat es mir angetan, das wurde aber bis heute immer weniger, gleichermaßen hatte ich nur eine PS2 und habe mir als nächstes die PS5 Pro geholt, einfach weil mir das Interface auf der Playstation besser gefällt. Von der Spielmenge bei den neusten Konsolen würde ich dann sagen würde ich eher die Playstation bevorzugen.
    Aber um ehrlich zu sein, der PC hat mich nie interessiert, die Xbox auch eher nicht und als Kind waren Nintendo und Playstation anwesend, von daher bin ich dort mehr oder weniger geblieben. Pokemon, Zelda und Mario hat man halt auch nur bei Nintendo.

    Sogar mit Freudentränen, ich freue mich so verdammt darauf.:<3::<3::<3::<3::<3::<3:

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    Wenn ich an die letzten Spiele von Spanien denke, war mein erster Gedanke, dass Argentien da definitiv gewinnen kann. Allerdings habe ich trotzdem auf Spanien gesetzt und was soll man sagen, es war ziemlich eindeutig wer dieses Spiel dominiert hat bis auf 1-3 kleine Ausnahmen bei den Argentiniern hat Spanien das ganze Spiel dominiert, mehr Schüsse aufs Tor, mehr Ballkontakte und "aggressiveres" Gameplay. Die Argentinier waren sehr defensiv eingestellt und ich hatte das Gefühl, die waren niemals richtig nach vorne raus, sondern haben sich lieber hinten gesammelt. Messi war im Vergleich zu den vorherigen Spielen auch irgendwie so kaum Existent, kam mir als Laie so rüber, als er einfach nur gewartet hat, dass seine Leute den Ball in die richtige Position spielen, damit er erst DANN aktiv wird.^^

    Die Szenen mit Trump waren auch super cringe.

    Mein Schwiegervater hat auch gesagt, "ach du Schei*e der Trump hat den Pokal angefasst, schmeißt das Teil weg und fertigt ihn neu an.":kekw:

    Ich denke anhand dessen was ich so spiele würden wahrscheinlich RPG für Pokemon und Action Adventure für die GTA und Zelda Reihe passen. Das sind allerdings die Spiele von damals, die ich immer wieder Spiele. Per se würde ich nicht gleich sagen, dass ich diese Genre bevorzuge.
    Wenn ich aber auf die letzten Jahre gucke und was ich so gekauft habe, hat sich doch stark herauskristallisiert, dass ich auf Open World Survival und Sandbox, im besten mit Levelsystem stehe, also Spiele wie Fantasy Life i, Subnautica, Planet Crafter usw.
    Natürlich sind das aber nicht rein die Genres die ich spiele, in meiner Sammlung sind auch vereinzelt Spiele, mit denen ich so an sich nichts anfangen kann, aber mir explizit ein Spiel in seiner Art so gut gefallen hat.